Sonntag, 31. Juli 2022

Juli Adieu - hallo August

 Der Juli war ein ziemlich buntes Durcheinander von

- beruflicher Arbeit mit doppeltem Pensum bei kuscheligen Büro-Temperaturen von 28 Grad 

- viel Organisation und Vorbereitung des Umzugs unserer Frau Mutter innerhalb des Seniorenstifts vom eigenen Appartement auf die Pflegestation. Die Hauptsache aber ist, dass die Muddi angekommen ist und es ihr sichtbar besser geht. Das merkt man ihr deutlich an, auch wenn sie sich bewusst ist, dass es der letzte Umzug für sie war

- einem unterhaltsamen und genussvollen 70. Geburtstag der großen Schwester 

- der Sorge um den Herzallerliebsten und seiner Fuß-Verletzung. Viel Geduld ist gefragt für die Heilung, die noch einige Wochen andauern kann. Langsam können wir aber wieder kleine Runden drehen und waren gestern sogar mit dem Auto auf einem kleinen Landausflug mit Einkehr zu einem leckeren Imbiss aus Anlass seines Geburtstages


- auch in der Küche ging es etwas bunter zu - noch vor seinem Unfall hat der Herzallerliebste Konfitüre aus Erdbeeren und Kirschen gekocht und als er dann gehandicapt war, habe ich experimentiert: rote Früchte pikant gefüllt und Blätterteig-Spiralen mit Pesto dazu gereicht und…
ein neues Gerät hat Einzug gehalten: ein Grill für den Balkon, der die Premiere mit Bravour bestanden hat


- in kreativer Hinsicht war im Juli nix los bei mir - es fehlte einfach die Energie. Am Ende eines Tages bin ich meist schon am frühen Abend auf der Couch eingeschlafen. Aber das wird sich wieder ändern, sobald die anderen „Baustellen“ aufgelöst sind und die Temperaturen sich wieder in meinen Wohlfühlbereich begeben.

- keinesfalls vergessen möchte ich die tolle Sommerpost, die mich erreicht hat, das Wellenrauschen von Tina


und das 🏖Feeling von Manu


Heute verabschieden wir uns vom Juli und begrüßen morgen tatsächlich schon den August.
 
Besondere Pläne haben wir nicht. 
- Mir stehen weitere 3 Arbeitswochen mit doppeltem Pensum bevor und 
- wir übergeben das Appartement meiner Mutter ans Seniorenstift. Somit ist dieses Projekt erfolgreich abgeschlossen.
- Ansonsten werden wir jede Gelegenheit nutzen, um Landluft zu schnuppern und die Seele baumeln zu lassen.
- Vielleicht gibt es auf der Selbstpflücke-Plantage wieder verlockendes Obst, dem wir nicht widerstehen können?
- Ich möchte auch gern noch Pfirsich-Marmelade kochen,
- der vierteljährliche Checkup beim Hausarzt steht an und 
- ein Friseurbesuch.
Mal sehen, was sich sonst noch so ergeben wird? Netten Erlebnissen sehen wir immer gern mit Freuden entgegen. 

„WER DIE GEGENWART GENIESST, HAT IN ZUKUNFT EINE WUNDERVOLLE VERGANGENHEIT!“

In diesem Sinne - gehabt Euch wohl und macht das Schönste aus dem August! Ich werde es auch versuchen und berichte natürlich hier darüber.

Herzlichst,
☀️ Lene 👒

Sonntag, 17. Juli 2022

Was hier so los war

 Jetzt hat es doch etwas länger gedauert, bevor ich mich in Ruhe der Rückschau auf die entspannten Tage in Flensburg widmen kann.

Meine Mutter ist inzwischen in ihrer neuen Umgebung angekommen und eigentlich fühlt sie sich auch wohl. Allerdings ist sie leider ein Mensch von skeptischer, um nicht zu sagen unzufriedener Natur. Das war und ist nicht einfach, aber manches Mal gelingt es, sie von den Vorzügen einer Sache/Situation zu überzeugen. Wobei es in diesem Fall - dem Umzug vom eigenen Appartement auf eine Pflegestation - einiges Fingerspitzengefühls bedurfte. Inzwischen ist das Appartement weitgehend geräumt und ihr neues kleines Reich eingerichtet. Im Grunde geht es ihr auch gesundheitlich besser, weil sie dort einfach direkter umsorgt werden kann. Insofern ist wieder eine gewisse Beruhigung eingekehrt und das ist recht erleichternd.

Aber… dafür hat sich der Herzallerliebste am vergangenen Sonntag durch ein Missgeschick den Fuß verletzt - es erinnerte zunächst an meinen Sturz vor einem Jahr. Allerdings hat es bei ihm einen anderen Verlauf genommen, deshalb benötigt er auch 2 Gehstützen, um sich fortzubewegen. Doch auch er ist auf dem Weg der Besserung. Heute haben wir das Erste Mal wieder gemeinsam das Haus verlassen und eine Mini-Runde an der frischen Luft gedreht. 

Heute morgen um 3 Uhr wurden wir übrigens mal wieder durch einen lauten Knall von berstendem Blech geweckt. Hin und wieder wird unsere Hauptstraße als nächtliche Rennstrecke missbraucht und dann müssen Laternen, Buswartehäuschen und heute Nacht Straßenschild und Bauzaun klein bei geben.

Für mich heißt es noch, weitere 4 Wochen doppeltes Pensum zu arbeiten. Irgendwie wird es gehen, muss ja. Was mich daran allerdings sehr wurmt, ist, dass ich in dieser Zeit kein Home Office machen darf. Also Augen zu und durch und die Vorfreude auf den Schweden-Urlaub im September genießen und/oder an die schönen Tage in Flensburg zurückdenken…

Nachdem wir in den letzten beiden Jahren in Nord- und Ostfriesland unterwegs waren, sind wir nun wieder zur Ostsee zurückgekehrt. In jedem Fall zieht es uns doch unbedingt immer ans Wasser, ob Ost- oder Nordsee oder wie in Schweden an Binnen-Seen. Und so haben wir uns für dieses Jahr zum Hochzeitstag eben Flensburg auserkoren.

Wir haben uns in dem historischen Häuschen in der malerischen Gasse sehr wohl gefühlt 

und möchten sehr gern wiederkommen, weil wir die Umgebung unbedingt noch mehr erkunden möchten, vor allem auch die dänische Seite der Förde, z.B. ein Stück des Gendarmenstieg erwandern.

Diesmal haben wir uns in der Stadt selbst


umgesehen. Der „grüne Kamerad“ (unser fahrbarer Untersatz seit 24 Jahren) durfte Pause machen - wir haben bis auf eine Ausnahme alles zu Fuß erkundet. Unten rechts sieht man das Generalkonsulat von Dänemark und daneben das weiße Gebäude ist das Versammlungshaus der Freimaurer.

Neben den kleinen Gassen sind die lauschigen Innenhöfe sehens- und liebenswert.


Dort kann man kleine, feine Läden entdecken oder sich in netten Cafés und Restaurants mit leckeren Speisen bewirten lassen. Das gelbe Gebäude (oben rechts) ist ein Senioren-Pflegeheim - dort durfte man nicht näher in den Hof.

Natürlich kommt man in Flensburg an der Förde und am Hafen nicht vorbei - dort liegen auch Museums-Schiffe vor Anker


Unten rechts sieht man die Alexandra, die jetzt im Sommer zu Förderundfahrten unterwegs ist. Als wir dort waren, wurde sie noch von Ehrenamtlichen auf Vordermann gebracht.

Wir sind sowohl am Ufer der Förde entlanggewandert


als auch auf dem Wasser mit der MS Viking nach Glücksburg unterwegs gewesen


Auch dort war es eine ganz hyggelige Atmosphäre. Wir sind vom Schiff aus zu Fuß durch einen kühlen Wald zur Glücksburg gewandert - ein herrlicher Spaziergang. Die flachen Gebäude beherbergen heute Ferienwohnungen. 

Mich haben die Fenster der St. Marienkirche in Flensburg total fasziniert, die in lebhaften Farben biblische Geschichten erzählen. Sie sind das letzte große Werk der Künstlerin Käte Lassen. 



Es waren herrliche entspannte Tage an der Förde - wir sind ohne konkrete Pläne angekommen, was wir unbedingt sehen wollen - ganz im Gegenteil. Wir wollten alles auf uns zukommen lassen und ganz spontan das tun, wozu wir gerade Lust haben. U.a. sind wir auch zum Wasserturm gewandert, von dem man einen herrlichen Blick über die Förde haben soll. Wir haben ihn auch gefunden und bestiegen, aber von dem Ausblick hatten wir uns mehr erwartet, Wasser war kaum zu sehen. Aber… im Erdgeschoss des Turms saß eine ältere freundliche Dame, die uns darauf aufmerksam machte, dass man zur Erfrischung nach dem Aufstieg gern einen Becher Wasser aus dem Reservoire zapfen könnte, was wir sehr gern taten und sehr angenehm überrascht waren von der weichen Wasser-Qualität. So hatte sich die Wanderung dann doch gelohnt, statt von oben Wasser zu sehen, konnten wir erfrischendes Wasser genießen. 

Nun wünsche ich uns eine schöne Woche, die neben Verpflichtungen auch entspannte Momente und  neben hitzigen Temperaturen hoffentlich auch Erfrischungen bereithält. 

Herzlichst

👒 Lene 🥤





Samstag, 2. Juli 2022

Herzlich Willkommen Juli

 Gestern sind wir zurückgekehrt - bei Starkregen auf dem größten Teil der Strecke und mit einer Autobahnsperrung kurz vor Berlin - und wieder hier oben in unserem Nest angekommen. Angefüllt mit all den entspannt-schönen Eindrücken und Erlebnissen der Auszeit im Norden.

Nach einem Telefonat mit meiner Schwester, die mit einer heftigen Erkältung das Bett hüten muss, war ich auf dem neuesten Stand, was während meiner kurzen Abwesenheit passiert ist. Unsere Mutter ist seit Mittwoch zurück in ihrem Appartement im Seniorenstift. Gleichzeitig stand allerdings fest, dass ein Umzug in eine Pflegeeinrichtung unumgänglich geworden ist aufgrund ihres Pflegebedarfs. Sie hätte sich für eine Einrichtung mit Einzelzimmern im anderen Stadtbezirk entscheiden können, möchte aber nun doch auf die Pflegestation innerhalb des Hauses wechseln. Dort gibt es einen Platz in einem Zweibettzimmer, in dem sie die Mitbewohnerin bereits kennt. Der Umzug ist bereits für übermorgen geplant. Meine Schwester war mit ihr für heute Nachmittag verabredet, um die persönlichen Dinge auszuwählen, die sie mitnehmen möchte. Da sie aus besagten Gründen verhindert ist, springe ich nun spontan ein. Ich hätte mir einen sanfteren Start in den Alltag gewünscht, aber was soll meine Mutter sagen… 

Ansonsten liegt der Juli noch recht unverplant vor uns, 

 - es gibt lediglich eine Einladung zum 70. Geburtstag meiner Schwester und 

- eine Woche später steht der Geburtstag des Herzallerliebsten an, der natürlich auch nicht unbeachtet bleiben wird. 

- An den Abenden werde ich wieder häufiger die Stricknadeln klappern lassen und

- das neue Sofa wird endlich seine Kissen bekommen. Der Stoff soll heute eintreffen - ich bin sehr gespannt!!!

- Auch die Markise auf dem Balkon hat eine Reparatur nötig, die Stürme der letzten Zeit haben dem Stoff sehr zugesetzt. Und da wir ja versuchen, den Nachhaltigkeitsgedanken umzusetzen, wird, wo es möglich ist, repariert anstatt neu zu kaufen. 

Das sind meine bescheidenen Pläne für den Juli - ich hoffe sehr, dass mit einer guten Kombination aus Präsenz in der Werkstatt und Home Office auch häufigere Besuche bei meiner Mutter möglich sein werden. Denn mein Überstundenkonto lässt da leider keinen Spielraum, was sich gerade jetzt als ungünstig erweist. Aber wenn ich die Pausen für die Besuche mit abendlicher Arbeitszeit am heimischen Schreibtisch ausgleichen kann, sollte es gut klappen. 

Soviel aktuelles für heute. 

Demnächst geht es mit dem einen oder anderen Erlebnis aus unserer Auszeit weiter…

die schon am Morgen ganz entspannt mit einem solchen Amselkonzert begann


Der Blick aus dem Schlafzimmer ging auf die kleine lauschige Terrasse und den Wasserspielplatz nebenan, aber die virtuose Amsel saß halt immer auf dem Dach des Nachbarhauses.

Nun wünsche ich Euch ein ganz und gar herrlich entspanntes, erfrischendes und froh gelauntes 1. Juli-Wochenende und eine möglichst angenehme darauf folgende Woche!
Bleibt schön gesund!!!

Herzlichst

🍧 Lene 🍧

Donnerstag, 30. Juni 2022

Tschüß Juni

 Mein Juni, das sage ich jetzt in der Rückschau, war ein Wechselbad der Gefühle:

- das Wetter finde ich, immer dann wenn die Temperaturen über 25° steigen, äußerst anstrengend, um so willkommener ist jeder Regenschauer

- beruflich gab es viel zu tun, weil für eine 6-tägige Abwesenheit vorzusorgen war

- dann kam ein Ereignis, mit dem überhaupt niemand rechnete… Meine Mutter kam ins Krankenhaus und niemand wusste Bescheid😔 Stellt Euch vor, der Krankenwagen holt Euch von jetzt auf gleich ab und 4 Tage lang liegt ihr an Sauerstoff und Tropf und niemand von der Familie rührt sich. Eine schlimme Vorstellung, zumal im Alter von 97 Jahren. Ich bin mit meiner Mutter Montags und Freitags um 17 Uhr telefonisch verabredet. Ich rief an dem besagten Freitag mehrmals vergeblich an und auch an der Rezeption des Seniorenstifts nahm niemand ab. Also bin ich von einer Telefonstörung ausgegangen und hab es am Samstag Vormittag probiert und da sagte man mir an der Rezeption „… ihre Mutter liegt doch seit Dienstag im Krankenhaus…“. Ich hatte gerade einen Kuchen im Ofen und sobald der fertig war, hab ich mich bei brütender Hitze auf den Weg gemacht. Nach 1-ständiger S-Bahn-Fahrt und 20 Minuten Fußmarsch in praller Sonne kam ich mit hochrotem Kopf auf der Station an, wo ich schon sehnlichst erwartet wurde. Die freundliche Schwester vom Telefon begrüßte mich mit den Worten „sind sie die Marlene?“ Ja, meine Mutter lag da ziemlich verloren und traurig in dem Bett - die Umgebung mit Blick auf den Park und einem herrlichen Vogelkonzert war zwar nicht sooo schlecht für ein Krankenzimmer und das Personal war auch äußerst nett und rührig. Aber wenn man meint, dass das jetzt die Endstation des Lebens ist und sich schon niemand mehr um einen kümmert, kann man solche Dinge nicht wirklich wertschätzen. Es hat viel Erklärung und gutes Zureden gekostet, um sie wieder in einer etwas bessere Stimmung zu bringen und ihr wieder Zuversicht zu geben. Aber der nächste Schock kam, als statt der Entlassung nach Hause eine Verlegung in eine Reha-Klinik anstand. Dort hat sie allerdings spezielle Behandlungen verweigert, weil sie eine schnelle Entlassung bewirken wollte. Einmal konnte ich sie dort vor meiner Auszeit noch besuchen, dann hat mein Bruder und als nächstes meine Schwester die Betreuung übernommen. Seit gestern ist sie nun wieder in gewohnter Umgebung und wird vom häuslichen Pflegedienst betreut. 

- für mich stand ja der Markt an, dessen Vorbereitungen ich mich in jeder freien Minute gewidmet hatte - ich wollte ein vielfältiges Angebot und dann…


… wurde es leider ein Flop für mich - ich wünschte, es wäre anders, aber leider😔
Dafür lief es für den Herzallerliebsten und seine Bilder richtig gut - mehrere Verkäufe plus einem interessierten Galeristen - mehr kann man von einem solchen Markt gar nicht erwarten. Es freut mich um so mehr für ihn, weil er nach 2 Jahren Pandemie einfach dringend einen Motivations-Schub brauchte😄

- schön war es auch, dass wir uns in diesem Jahr überhaupt keine logistischen Gedanken machen mussten - die Kinder kamen mit dem großen Auto und haben uns den Transport unserer Produkte und die leidige Parkplatz-Suche einfach abgenommen - wunderbar! Und sie waren den größten Teil der Zeit in unserer Nähe - Klein-Ernie hat auf der Wiese hinter unseren Ständen ein ausgiebiges Mittagsschläfchen gehalten. Seinen Eltern ging es leider nicht so gut - beide hatten mit einer Erkältung in verschiedenen Stadien zu kämpfen, aber sie wollten unbedingt kommen. Wir haben dann noch den Samstagabend und Sonntagvormittag miteinander verbracht, bevor die junge Familie an die Müritz zurückkehrte.

- am Montag sind wir zu früher Stunde gen Flensburg aufgebrochen und freuten uns sehr, dem Hitze-Chaos in der Großstadt entfliehen zu können. Von Montag bis Freitag hatten wir ein kleines historisches Häuschen in der Altstadt gemietet ohne irgendwelche Aktivitäten geplant zu haben. Auf dem Weg erreichte uns die telefonische Nachricht, dass Flori einen positiven Corona-Test hat und Suse mit den gleichen Symptomen langliegt, die ihn eine Woche zuvor plagten. Das tut uns so leid. Das ist bereits seine 2. Erkrankung und wieder ist ihm der Geschmackssinn verloren gegangen. Wir hoffen beide sehr, dass es ihnen schnell wieder richtig gut geht ohne weitere langfristige Folgen! 

- nun ist der letzter Abend unserer kleinen Auszeit im Norden angebrochen - wir sitzen noch auf unserer kleinen lauschigen Terrasse und genießen die herrliche Luft und den Duft von Lindenblüten, der hier über dem kleinen Innenhof mit dem Wasserspielplatz liegt. Wir haben schon beschlossen, dass wir unbedingt noch einmal in dieses kleine charmante Häuschen mit den Stockrosen vor der Tür - gleich rechts im Bild -


zurückkehren wollen.
Übrigens konnte ich im hiesigen Wollgeschäft einigen Knäueln bunter Sockenwolle nicht widerstehen. Jetzt, wo das Thema Markt erstmal gegessen ist, habe ich schon wieder große Lust auf stricken - denn nach dem Sommermarkt ist vor dem Adventsmarkt. 

Das war also unser Juni - der uns am Ende mit einem ganz schönen entspannten Aufenthalt in einem netten Städtchen am Wasser entschädigt hat. Näheres dazu folgt in Kürze ausführlicher. Wie gesagt, wir haben uns hier einfach treiben lassen, ohne auch hier irgendwelche Eckpunkte abzuarbeiten. Wir sehnten uns nach Ruhe und haben sie unbedingt gefunden. Deshalb wollen wir auch wiederkommen.

Ich wünsche Euch allen nun einen traumhaft schönen Juli mit möglichst vielen Momenten des Genießens - denn auch wenn einem die Temperaturen an manchen Tagen einfach Zuviel werden, ist Eis essen und im See/Meer baden zu können oder einfach an langen lauen Abenden auf dem Balkon/der Terrasse sitzen zu können, im Sommer einfach am schönsten. 

Herzlichst,

☀️ Lene ☀️


Mittwoch, 1. Juni 2022

Mai vorbei - Juni herbei

 Der Mai ist irgendwie ganz flott & munter an uns vorbei gezogen. 

Wir haben/ich habe…

… uns über die Regenschauer und das frische Grün der Wiesen und Bäume, am strahlenden Gelb der Rapsfelder, dem leuchtenden Rot der Mohnblüten, dem Duft von Flieder und all den anderen herrlichen Blüten gefreut 🌳

… den 3. Geburtstag von Klein-Ernie an einem sonnigen Sonntag-Nachmittag gefeiert☀️

… seinen Papa bei der Mecklenburger Seen-Rundfahrt online begleitet - 

er hat die 300 km-Strecke mit dem 

Lastenrad in 17 Stunden absolviert 👏

… meinen vierteljährlichen Checkup mit recht guten Werten hinter mich gebracht - ab sofort steht ein Medikament weniger auf dem Rezept😀

… weiter intensiv an den Produkten für unsere Märkte gearbeitet 


… eine kleine Wochenend-Auszeit an der Ostsee im August geplant🏖

… neue Spargel-Rezepte ausprobiert und ins Repertoire aufgenommen

und vieles andere mehr!

Nun sind wir gespannt darauf, was der Juni uns bringen wird. 

Wir möchten gern…

…die letzten Vorbereitungen für unser „Markttreiben“ treffen - immer wieder noch die eine oder andere Idee umsetzen, bis es endlich soweit ist

…tatsächlich wieder an 2 Kunstmärkten teilnehmen - an dem einen, der sich über 2 Tage erstreckt, werde ich lediglich die Begleitung sein und an dem späteren Termin, am letzten Juni-Samstag, werden wir beide je einen Stand haben. 2 Jahre war es nicht möglich aufgrund der Corona-Maßnahmen und nun sind wir wirklich sehr gespannt…

… wieder Besuch von den jungen Winters bekommen, die sich freundlicherweise angeboten haben, all unsere „Schätze“ und das Equipment für den gemeinsamen Markttag in ihrem Bus zu transportieren. So wird die Logistik ein Kinderspiel, wenn wir uns um Parkplatz & Ab-Lademöglichkeiten nicht sorgen müssen

… anschließend unsere 1. Urlaubs-Auszeit an der Ostsee genießen und dabei unseren 38. Hochzeitstag feiern. Darauf freuen wir uns sehr!!!

Mehr nicht? Es kommen sicher noch 1000 Dinge, die auf sich aufmerksam machen werden. Unser Augenmerk liegt verständlicherweise auf den Märkten - was wird dort (ab)gehen? Schließlich ist die allgemeine wirtschaftliche Lage nicht wirklich ideal. Aber wir sind hoffnungsvoll, optimistisch, guter Dinge…

Nun wünsche ich Euch allen einen herrlichen, bunten,  duftenden, genussvollen, wohlgemuten Juni - macht es Euch nett, lasst es Euch gut gehen und vor allem - bleibt gesund!!!

Ich werde mich vermutlich erst am Ende des Monats wieder bemerkbar machen, wenn die Spannung vorüber ist und die Seele etwas baumeln konnte.

Herzlichst,

🌸 Lene 🌸

Sonntag, 8. Mai 2022

Ein spontaner Ausflug

 Gestern sind wir ziemlich spontan für einen Nachmittagsausflug in die Uckermark gestartet. Schon allein die Fahrt durch die grünen Alleen & Wälder und vorbei an den gelben Rapsfeldern tat sooo gut.

Mein Schwager war nicht zu Hause - er arbeitet inzwischen als Ranger im Nationalpark und da gibt es natürlich auch Wochenend-Dienste. Trotzdem haben wir die Gelegenheit zum Spaziergang auf unserer „Kinderwagen-Route“ genossen, den Weg, den wir mit Flori damals fast täglich gelaufen sind. Seitdem hat sich ja Vieles in der Natur verändert, aber die Luft ist so herrlich wie immer. Man kann tief durchatmen und all die Düfte von Gräsern und Blüten aufnehmen. Am Ende sind noch 200 g Tannenspitzen für den „Maiwipfelhonig“ und Pferdekompost für das Balkon-Gemüse mit zurück in unser Nest gekommen. 

Alles in allem hat dieser kleine Ausflug sehr gut getan…


Auch die alte Weide ist immer noch da und darf bleiben, wie sie ist…



Und diesem Käfer sind wir erstmalig begegnet…


Wenn wir richtig recherchiert haben, müsste es der schwarzblauer Ölkäfer sein - kein angenehmer Zeitgenosse. Er trägt das tödliche Gift Cantharidin im Körper und seine Larven schmarotzen in Wildbienennestern und ernähren sich von deren Eiern und Pollenvorräten. 
Es gibt nettere Krabbeltiere als ihn - definitiv!

Nun geht dieses sonnige Wochenende schon wieder seinem Ende entgegen - schade! 

Ich wünsche Euch allen eine angenehme, erlebnisreiche, frühlingsgenussvolle Woche -

Herzlichst

☀️ Lene ☀️

Sonntag, 1. Mai 2022

Komm lieber Mai…

 Ja der Mai ist ein Monat, der echt gute Laune macht, weil das herrliche Grün und die bunten Farben in der Natur Hoffnung machen - möge die Hoffnung auch in anderer, ganz aktueller Hinsicht nicht enttäuscht werden!!!

Wir waren gestern auf einem kleinen Ausflug in den Landkreis Dahme-Spree (südlich von Berlin), der das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden hat. Das Nützliche war die Pflege der Familiengrabstelle von Jochens Familie, die in seinem Heimatdörfchen liegt.

Das Angenehme war der Ausflug über Land und das Eis auf die Faust für einen Spaziergang durchs Dorf.

Vor einiger Zeit hat der Dorfbäcker, der sich angesichts der Qualität seiner Backwaren großer Beliebtheit erfreut, auch die „Eisecke“ eröffnet und bezieht sein außerordentlich leckeres Eis aus einer Manufaktur, aber die Waffeln werden direkt hinter dem Tresen gebacken. Beides zusammen ist ein großer Genuss!

Für den Rückweg haben wir eine andere Strecke als üblicherweise gewählt - nämlich Jochens Schulweg zur POS (polytechnische Oberschule) - und haben dabei auch 2 verlockende Restaurants mit Außen-Sitzplätzen unter herrlichen Bäumen entdeckt, die wir bei den nächsten Gelegenheiten ausprobieren möchten. 

Dieses Foto ist während der Fahrt entstanden und wir mussten über die so in die Luft getupften Wolkenbäuschchen ziemlich lachen. 


Auch auf dem Flugfeld war Bewegung und die Wolken wieder ganz anders.


Das war also der schöne April-Ausklang und im Mai werde/möchte ich…

- weiter jeden Dienstag an der Rückenschule teilnehmen
- zum Friseur gehen und meinen Kurzhaarschnitt (seit März) auffrischen lassen
- mit 2 meiner Geschwister zum Steinmetz gehen, um einen neuen Stein für das Grab unseres Vaters in Auftrag zu geben, weil der andere Steinmetz leider Murks gemacht hat. Er hat bereits 2x nachgearbeitet und dennoch keine haltbare Inschrift zu Stande bekommen. Nun ist unser Vertrauen in seine Fähigkeiten endgültig aufgebraucht.
- mich mit meiner Schwester danach noch auf ein Schwätzchen treffen
- natürlich auch meine Mutter im Seniorenstift wieder besuchen
- den 3. Geburtstag von Klein-Ernie in seiner Heimat am kleinen Meer feiern
- zum vierteljährlichen ärztlichen Checkup gehen
- an Himmelfahrt einen schönen Ausflug in den Norden unternehmen und 
- wieder zur Grabpflege mit Besuch der Eisecke und Mittagsgenuss unter Bäumen fahren
- die Balkonkästen mit insektenfreundlichen Pflanzen bestücken und unser Gemüse (Tomaten, Paprika, Chili) in große Töpfe und Kübel pflanzen
- und natürlich weiter fleißig Produkte für den Markt Ende Juni produzieren

Soviel also zu meinen/unseren Wonnemonats-Plänen!

Ich wünsche auch Euch einen hoffnungsvollen Mai mit vielen schönen Erlebnissen & Begegnungen -
herzlichst 

🕊☀️🍀 Lene 🍀☀️🕊