Sonntag, 19. Juli 2026

Spezielle Urlaubs-Nachlese

Da diese Woche nichts hergegeben hat, von dem ich hier berichten könnte, komme ich noch mal auf spezielle Erlebnisse im Dänemark-Urlaub zurück. Diesen Erlebnissen geht allerdings eine Erkenntnis voraus, die ich während der ersten entspannten Urlaubstage hatte. 
Ursprünglich war ich ich ja zu dem Ergebnis gekommen, Woll- und Stoff-Vorräte auf ein Minimum zu reduzieren angesichts des geplanten Umzuges 2027/2028. Aber, und darauf hat der Herzallerliebste mein Augenmerk gelenkt, ist das Stricken gerade mein intensivstes Hobby und machen wir uns nichts vor, wenn man mit Abzügen vorzeitig in Rente geht, wird das Budget nicht mehr so sein wie jetzt. Und da wäre es doch gut, gerade in die andere Richtung zu denken, mir einen Vorrat anzulegen, von dem ich später zehren kann. Ich sag es mal so ganz ehrlich. 
Insofern habe ich mein Urlaubs-Budget tatsächlich weitestgehend in Wolle angelegt. Zuerst war nur ein Wollgeschäft in meinem Visier, welches ich schon vom vergangenen Jahr kannte. Das hatte in unserer 1. Urlaubswoche allerdings auch Betriebsferien. Also habe ich mich noch ein bissel im Internet umgeschaut und die Fa. Isager entdeckt, die Marianne Isager 1980 von ihrer Vorgängerin Åse Lund Jensen übernommen hat. Inzwischen ist auch ihre Tochter Helga Isager als Designerin eingestiegen. Es gibt mehr als 20 Garnqualitäten - die Farbpalette der Wollqualitäten folgt der Skala der Pflanzenfarben und deshalb lassen sie sich wunderbar kombinieren. Isager ist bei vielen Strickerinnen auch in Deutschland gut bekannt und beliebt. Ich hatte bisher noch nicht das Vergnügen, aber ab jetzt schon😀
Wenn man am auf den Parkplatz der Firma kommt, wird man von diesen zuckersüßen Gesellen begrüßt - man kann gar nicht anders und muss erst einmal bei ihnen verweilen, um ihnen zuzuschauen. 





Der Laden selbst ist in ein heller, freundlicher Raum, in dem man sich durchaus auch ein Plätzchen suchen könnte, um in den Büchern zu schmökern, Zeitschriften durchzublättern für Inspirationen und eben auch die Farben der Wolle auf sich wirken zu lassen.


Ich war gut vorbereitet mit einem ganz konkreten Projekt-bezogenen Einkaufszettel und das war gut so, sonst wäre ich hoffnungslos aufgeschmissen gewesen, Angesichts des Angebotes. 


Ich war auch nicht die Einzige, die ganz genaue Vorstellungen hatte.




Übrigens, neben Parkplatz und Alpaca-Weide gab es dieses lauschige Plätzchen, welches hier ein wartender Ehemann für ein Pause genutzt hat. Das ist immer wieder vor Strickläden zumindest in Schweden und Dänemark zu beobachten, dass die Männer gern vor der Tür bleiben und manchmal gibt es auch im Laden eine Warte-Ecke mit Kaffee & Keksen😀


Der 2. Laden bzw. der, den ich eigentlich besuchen wollte, weil ich ihn noch aus 2025 kannte, war nur wenige km von unserem Ferienhäuschen entfernt - es ist ein Online-Shop & Laden, der von einem sehr freundlichen Paar geführt wird. Man kann auch dort nicht nur Wolle, sondern auch fertige gestrickte Kleidungsstücke kaufen. Auch hier war ich nicht ohne Einkaufsliste...





Und hier liegt mein "Beute"-Mandala - der einzige ungeplante Wollstrang liegt ganz unten mittig: die bunte Sockenwolle. 
Mein Fazit:"Wolle macht glücklich!" 


Und bei Isager gabs noch eine robuste, sehr praktische Stofftasche als Geschenk dazu. 


Das war also mein ganz spezielles Herzhüpfer-Erlebnis während unseres Urlaubs. 

Und weil mein Woll-Mandala kein Plastik enthält gibt es bei Annis Bingo das nächste ✅
für "Plastik-Nein, danke"


Nun dürfen wir uns auf die nächste Reise im Oktober nach Schweden freuen - Vorfreude, schönste Freude! Nicht ganz😉 aber auf jeden Fall ist auch die Vorfreude schön. Auch am dortigen Ziel haben wir bereits ein Wollgeschäft ausgemacht🧶

Morgen beginnt für mich eine 3-wöchige Vertretungsphase - nächste Woche für 3 und dann nur noch für einen Kollegen. Ich hoffe, es wird nicht zu heftig. 
Die Kinder sind gerade in Frankreich mit dem Zelt auf dem Campingplatz und begleiten als Zuschauer mit großer Spannung die Tour de France. 

Nun habt alle eine schöne Woche, die neben all den Pflichten, die auf uns warten, hoffentlich auch Mußestunden bereithält, zum Durchatmen, Freunde treffen, lesen...

Herzlichst, Lene

Freitag, 17. Juli 2026

Ein Buch am Freitag (22)

 Heute geht es um Teil 2 des Vierteilers aus der 
"Glückshafen"-Serie
von Patricia Koelle

"Wolkenschiffe tragen Dich"
⛵️

Der Klappentext sagt Folgendes:

Inselromantik auf Usedom und die Suche nach einem verlorenen Schatz
Elin ist vom Leben gefrustet: Ihre berufliche Karriere will einfach nicht in Gang kommen und außerdem hat sie schrecklichen Liebeskummer. Sie flüchtet auf den alten Gulfhof mit der Hoffnung auf Erholung und trifft dort auf den eigenbrötlerischen Tede Tönjes. Der wurde von seinen Geschwistern beauftragt, ein wichtiges Flaschenschiff zu finden, wofür er sich zunächst verweigert. Doch die temperamentvolle Elin bringt ihn schließlich dazu, sich mit ihr zusammen auf die Suche zu machen. Das gemeinsame Abenteuer beflügelt die beiden, bis ein entscheidender Hinweis sie dann in das malerische Wolgast führt. Dort müssen sie wichtige Entscheidungen für ihre Zukunft treffen.


Und das sind meine Gedanken dazu:
Ich fand es so faszinierend, zu erleben, wie Elin und Tede, die beide "ihr Päckchen" tragen und doch über ihren Schatten springen und diesen speziellen Auftrag annehmen. Zunächst gehen sie noch getrennt an die Aufgabe heran, aber im Laufe der Zeit werden sie immer mehr ein Team und schließlich sogar mehr als das.
Ich möchte hier nicht zu viele Einzelheiten verraten, aber die Autorin hat ein so großes Talent, die Entwicklungen einfach so spannend und ja auch mit viel Romantik und vor allem mit großer Liebe zur Natur zu erzählen, dass man einfach dran bleiben möchte.
Für mich war auch dieser Teil wieder eine ganz zauberhafte Geschichte, die ganz im Hier und Jetzt spielt und sich doch ein bissel wie ein Märchen liest.

Herzlichst, Lene

Sonntag, 12. Juli 2026

Nachlese Urlaub Dänemark

Diese 1. Woche nach dem Urlaub war geprägt von viel Arbeit (ich musste ja alles aufarbeiten, was während meines Urlaubs liegen geblieben ist, weil ich keine Vertretung habe) und ja, auch von viel Müdigkeit. Deshalb gab es auch keinen Grund etwas im Bild festzuhalten. Und das, was ich gewerkelt habe, ist ein Geburtstagsgeschenk und kann noch nicht verraten werden🤓
Am Dienstag waren wir zu Viert bei der Trauerfeier für unseren ehemaligen Chef.
Es war eine sehr emotionale & persönliche, aber auch originelle Beisetzungsfeier. 
Vor der Kapelle kam die Witwe von Herrn L. mit offenen Armen auf mich zu, umarmte mich und brachte ihre Freude zum Ausdruck, dass ich gekommen bin, um ihren Gottfried auf dem letzten Weg zu begleiten.
Wohlgemerkt, wir sind uns nie vorher persönlich begegnet. Also muss Herr L. ihr doch vieles von mir erzählt haben, wie er bei unseren gemeinsamen Frühstücken auch von seiner Familie erzählte. 


Auch die Pastorin hat in ihrer Predigt so wunderbare Worte gefunden, einerseits hat sie unterhaltsame Anekdoten aus seinem Leben erzählt und für alle Trauergäste zeichnete sie ein wunderbares und tröstliches Bild vom ewigen Sommer, den er jetzt erleben darf. 
Das Lied von Paul Gerhardt "Geh aus mein Herz und suche Freud.." stand über allem. 
Außerdem wurde auch seine Leidenschaft erwähnt, Kekse zu backen. Diese Leidenschaft hat er als Rentner mit seinem jüngsten Enkel genossen. Auf der Rückseite des Liedblattes stand das Rezept seiner Lieblingskekse und am Grab verteilte die Tochter an jeden Anwesenden ein Keks-Tütchen.
So wurde das, was mir das Herz bereits vor dem Urlaub etwas schwer gemacht hat, am Ende zu einem besonderen, tröstlichen Erlebnis!

***
Und so fällt es mir jetzt auch nicht schwer, das Thema zu wechseln und zu unseren Sommer-Erlebnissen in Dänemark zurückzukehren. 
In den ersten Tagen habe ich dort mein selbst erdachtes "Küstentuch" fertiggestellt. Ich hatte dabei einen Fehler gemacht und ihn mit frischer Urlaubs-Energie erst geribbelt und dann neu und richtig gestrickt.


So konnte ich am Ende doch sagen "Mein Freund, der Fehler" und entsprechend einen ✅ auf 
Annis Bingo setzen


Während unserer ersten Strandwanderung hielten wir eigentlich Ausschau nach Meerglas und fanden tatsächlich auch 2 Glas-Stücke und einige Hühnergötter, die wir eigentlich an der Ostsee verortet haben und die uns total überraschten. Aber das schönste war der Glücks-Ring-Stein, den wir als besonders gutes Omen gesehen haben, denn es war unser 42. Hochzeitstag, an dem wir bzw. der Herzallerliebste ihn fand💖


Das sind unsere gesammelten Funde...


...und wieder gabs das leckere Erdbeertörtchen, das uns bereits im vergangenen Jahr so gut schmeckte.
Das süße Sträußchen hat auch der Herzallerliebste geplückt auf der Wiese vor unserem Häuschen.


Hier nochmal ein herrlicher Blick über den Strand.


***
An unserem Hochzeitstag, dem 23.06. werden am Vorabend des St. Hans Tages ( 24.06. = dänischer Mittsommer) an vielen Stellen an der West-Küste Feuer entzündet - es sind Freudenfeuer für den Sommer & das Licht und um das Böse fernzuhalten. Deshalb wird auch eine Hexe auf dem Feuer verbrannt. Wir haben uns bewusst nicht ganz in die Nähe des Feuers begeben, weil uns der Blick auf Meer und Feuer gleichzeitig weitaus besser gefiel, als direkt vor Ort zu sein. 



Das war dann der Blick aufs Meer auf dem Heimweg.


Das war der Rückblick auf unseren diesjährigen Hochzeitstag mit einem, nein 2 besonderen Erlebnissen: dem besonderen Glücks-Strand-Fund und der schönen dänischen Mittsommer-Tradition, die wir miterleben durften. 

***

Und in der Gegenwart habe ich gestern und heute zur Entspannung nach langer Zeit mal wieder gehäkelt - 
ein kleines Segelbötchen und ein Windspiel. Es war einfach eine Spielerei. Das Bötchen werde ich sicher noch weiter ausprobieren - die Segel müssten auf jeden Fall aus feinerem Garn sein und das eine oder andere Detail vielleicht noch...


Nun wünsche ich uns allen, dass wir gut durch die neue Woche kommen und allen Herausforderungen gerecht werden und natürlich auch die eine oder andere Mußestunde genießen können.
Herzlichst, Lene

Sonntag, 5. Juli 2026

Schöööön wars...

 ...in unserem Dänemark-Urlaub 😄
Wir haben jeden einzelnen Moment genossen, die herrliche Luft tiiiief eingeatmet, den warmen, weichen Sand unter den Füßen und das erfrischende Meer auf der Haut als sehr angenehm empfunden und während hier die erste Hitzewelle übers Land ging, hatten wir angenehme 25° Celsius und großes Mitgefühl mit den Menschen hierzulande. 
Wir waren nicht viel auf Ausflügen unterwegs, weil uns die Aussicht und die einzigartige Umgebung keinen Grund dazu gaben...

Unser Strand: am hellen Tag und bei Sonnenuntergang

Der Himmel überm Land und über dem Meer - immer wieder wunderschön sommerlich


Es gab was zum Schmunzeln einfach so am Wegesrand - uns hat dieses Schild Rätsel aufgegeben?

Beim besten Bäcker Nordjütlands in der SB-Box (ganz rechts oben in der Ecke ahnt man den Eingang) 
haben wir uns für einen leckeren Schokokuchen entschieden. Das es das teuerste Stück Kuchen meines Lebens war, erwähne ich nur ganz klein😊

Aber die allergrößte, unglaublich schöne Show boten uns immer wieder die einmaligen Sonnenuntergänge  kurz vor Mitternacht - hier der Blick nach rechts vom Häuschen direkt in den Sonnenschein..

...und nach links das magische Sonnenlicht gegen die Steilküste und den Leuchtturm "Rubjegs Knude Fyr" auf der wüstenartigen Sanddüne.
Übrigens das helle Haus links im Bild zeigt schon deutliche Spuren von Vernachlässigung - wir konnten uns nur einen Reim darauf machen, dass es bereits zu sehr vom Absturz gefährdet ist. Im Gegensatz zum Leuchtturm gibt es hier wohl keine Möglichkeit, es weiter ins Landesinnere zu rücken. 

Eine Wanderung führte uns bis zur Düne und wenn das Meer nicht wäre, fühlte man sich wirklich wie in der Wüste oder so, wie ich mir die Wüste vorstelle. Der Wind spielte mit dem Sand...
...und, was mir jetzt beim Ansehen des Fotos sofort einfiel, dass es doch ein treffendes Beispiel für Nicole wäre,  die im Juli die Farbe Beige sucht 😄

Wir sind diesmal nicht durch die gesamte "Wüste" zum Turm gewandert, sondern haben hier verweilt und sind dann direkt am Hochufer wieder zurück gewandert


Nach 12 wunderbaren, tiefenentspannten, sonnenverwöhnten Tagen, in denen uns immer ein unermüdlicher Seewind um die Ohren wehte und manchmal für prickelndes Sandpeeling sorgte, wurden wir am Donnerstag & Freitag (unsere beiden letzten Tage) von einem Sturm mit Windstärke 10 überrascht - am Donnerstag noch mit Regen, der waagerecht übers Land gejagt wurde. Am Freitag wurde er dagegen von Sonne begleitet und da entstand u.a. dieses Filmchen: man sieht, dass unser Strand von den Wellen überrollt wird und im übrigen war es gar nicht so einfach, still zu stehen...

Und auf all unseren Wanderungen entlang des Hochufers und der Wiesen ringsum habe ich Sommerblüten (in Bildern) eingesammelt, um sie für Grußkarten zu verwenden.

Alles in allem war dieser Urlaub ein "Gedicht" und 
somit ergänze ich Annis Bingo mit einem weiteren ✅

Auf keinen Fall möchte ich jetzt aber vergessen, die schönen Überraschungen zu erwähnen, die mich bei unserer Ankunft im Briefkasten erwarteten:
2 zauberhafte Sommergrüße -
das herrliche Himbeergärtchen mit den fröhlichen Hühnern ist von der lieben Nicole, als wäre es ein Blick in ihren eigenen wunderschönen Garten


und die fröhlich springende Linnea - ebenfalls eine herrliche, Phantasie-anregende Sommer-Impression von Claudia

Habt liebsten Dank für diese zauberhaften, sommerlichen Grüße, die mir große Freude bereitet haben!
💖☀️💖

Und weil wir dann doch noch 1-2 Ausflüge in spezieller Mission unternommen haben, wird es in Kürze noch einen weiteren Urlaubsbeitrag geben... 
Aber zunächst einmal wartet der Alltag wieder auf mich - meine emails habe ich bereits heute gesichtet - das handhabe ich immer so, weil ich im Büro durch die Unterbrechungen viel mehr Zeit dazu brauchen würde, die ich meist nicht habe. Das ist also schon mal geschafft...
Ich wünsche Euch allen eine freundliche Woche in jeglicher Hinsicht mit recht vielen Momenten, auch mal innezuhalten. 
Herzlichst, Lene

Freitag, 3. Juli 2026

Ein Buch am Freitag (21)

Für den Urlaub hatte ich mir besondere Lektüre ausgesucht, nämlich eine 4-teilige Serie einer meiner Lieblingsautorinnen, die der Herzallerliebste noch kurz vorher als gut erhaltene gebrauchte Exemplare gefunden hat. Es handelt sich um 

Die Glückshafen-Serie von
Patricia Koelle 
Teil 1
"Flaschenpost vom Leben"

Das sagt der Klappentext:
Vom Abenteuer des Aufbruchs und der Sehnsucht nach Meer

Pixie ist Schriftstellerin aus Leidenschaft. Jetzt aber ist sie unglücklich. Das Schreiben stockt, irgendetwas passt nicht mehr. In ihrer Verzweiflung nimmt sie einen Auftrag für eine Zeitschrift an, des Geheimnis eines alten Flaschenschiffs zu lüften. Auf den Spuren eines einstigen Kapitäns reist sie an die ostfriesische Nordseeküste. Sie landet auf einem alten Gulfhof am Meer, dessen Bewohner sie unerwartet ins Herz schließt. Doch der Hof steckt in Schwierigkeiten. Aber bald hat Pixie eine Idee, die vielleicht nicht nur dem Hof helfen kann.


 Und das sind meine Gedanken dazu:
Ich habe mich sehr gern mitnehmen lassen von dieser  schönen Geschichte, die von Pixie erzählt, die im Harz als gärtnerische Hilfe in einem Schlosspark arbeitet, weil ihr die kreativen Ideen für ihre Fantasy-Geschichten ausgegangen sind. Und dann kommt dieser Auftrag! Sie soll die Geschichte hinter einem alten Flaschenschiff und dem Kapitän, der es gebaut hat, recherchieren. Der Weg führt sie an die Nordseeküste, zunächst wohnt sie in einem kleinen Ferienhäuschen, welches die Redaktion gebucht und bezahlt hat. Von dort aus beginnt sie mit der Recherche und lernt nach und nach einige Bewohner des Ortes kennen. Natürlich können ihr längst nicht alle Hinweise zu ihrem Auftrag geben, aber die Begegnungen tun ihr dennoch gut und letztendlich kommt sie durch die Gespräche und gemeinsamen Erlebnisse mit Friso, Venja, Tamini und Elin dann doch einen entscheidenden Schritt weiter - sie lernt die Geschwister Feeke und Sibo vom Filapperhoff kennen, deren Großmutter die große Liebe dieses Kapitäns Fiete Flömer war. 
Es ist eine wunderbare Geschichte, die Pixie erleben darf, sie kommt nicht nur hinter das Geheimnis des inzwischen 2. Flaschenschiffes, sondern sie kann mit ihren kreativen Ideen auch den Geschwistern helfen auf dem Weg, ihr Zuhause, den alten Gulfhof zu retten. Und nicht zuletzt tut ihr die Ruhe auf dem Hof und die Zuneigung der Bewohner so gut, dass sie für sich wichtige Entscheidungen treffen kann. Sie möchte keine Fantasy-Geschichten mehr unter einem Pseudonym, sondern spannende, persönliche Romane schreiben und so zieht sie sich wieder zurück in den Harz, um dort über das Leben der hingebungsvollen Schlossgärtnerin Lotte zu schreiben. 
Und weil mir das Erleben dieser Geschichte eine so große Freude bereitet hat, bin ich schon sehr gespannt auf Teil 2, in dem Elin die Protagonistin sein wird...

Herzlichst, Lene