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Sonntag, 17. Juli 2022

Was hier so los war

 Jetzt hat es doch etwas länger gedauert, bevor ich mich in Ruhe der Rückschau auf die entspannten Tage in Flensburg widmen kann.

Meine Mutter ist inzwischen in ihrer neuen Umgebung angekommen und eigentlich fühlt sie sich auch wohl. Allerdings ist sie leider ein Mensch von skeptischer, um nicht zu sagen unzufriedener Natur. Das war und ist nicht einfach, aber manches Mal gelingt es, sie von den Vorzügen einer Sache/Situation zu überzeugen. Wobei es in diesem Fall - dem Umzug vom eigenen Appartement auf eine Pflegestation - einiges Fingerspitzengefühls bedurfte. Inzwischen ist das Appartement weitgehend geräumt und ihr neues kleines Reich eingerichtet. Im Grunde geht es ihr auch gesundheitlich besser, weil sie dort einfach direkter umsorgt werden kann. Insofern ist wieder eine gewisse Beruhigung eingekehrt und das ist recht erleichternd.

Aber… dafür hat sich der Herzallerliebste am vergangenen Sonntag durch ein Missgeschick den Fuß verletzt - es erinnerte zunächst an meinen Sturz vor einem Jahr. Allerdings hat es bei ihm einen anderen Verlauf genommen, deshalb benötigt er auch 2 Gehstützen, um sich fortzubewegen. Doch auch er ist auf dem Weg der Besserung. Heute haben wir das Erste Mal wieder gemeinsam das Haus verlassen und eine Mini-Runde an der frischen Luft gedreht. 

Heute morgen um 3 Uhr wurden wir übrigens mal wieder durch einen lauten Knall von berstendem Blech geweckt. Hin und wieder wird unsere Hauptstraße als nächtliche Rennstrecke missbraucht und dann müssen Laternen, Buswartehäuschen und heute Nacht Straßenschild und Bauzaun klein bei geben.

Für mich heißt es noch, weitere 4 Wochen doppeltes Pensum zu arbeiten. Irgendwie wird es gehen, muss ja. Was mich daran allerdings sehr wurmt, ist, dass ich in dieser Zeit kein Home Office machen darf. Also Augen zu und durch und die Vorfreude auf den Schweden-Urlaub im September genießen und/oder an die schönen Tage in Flensburg zurückdenken…

Nachdem wir in den letzten beiden Jahren in Nord- und Ostfriesland unterwegs waren, sind wir nun wieder zur Ostsee zurückgekehrt. In jedem Fall zieht es uns doch unbedingt immer ans Wasser, ob Ost- oder Nordsee oder wie in Schweden an Binnen-Seen. Und so haben wir uns für dieses Jahr zum Hochzeitstag eben Flensburg auserkoren.

Wir haben uns in dem historischen Häuschen in der malerischen Gasse sehr wohl gefühlt 

und möchten sehr gern wiederkommen, weil wir die Umgebung unbedingt noch mehr erkunden möchten, vor allem auch die dänische Seite der Förde, z.B. ein Stück des Gendarmenstieg erwandern.

Diesmal haben wir uns in der Stadt selbst


umgesehen. Der „grüne Kamerad“ (unser fahrbarer Untersatz seit 24 Jahren) durfte Pause machen - wir haben bis auf eine Ausnahme alles zu Fuß erkundet. Unten rechts sieht man das Generalkonsulat von Dänemark und daneben das weiße Gebäude ist das Versammlungshaus der Freimaurer.

Neben den kleinen Gassen sind die lauschigen Innenhöfe sehens- und liebenswert.


Dort kann man kleine, feine Läden entdecken oder sich in netten Cafés und Restaurants mit leckeren Speisen bewirten lassen. Das gelbe Gebäude (oben rechts) ist ein Senioren-Pflegeheim - dort durfte man nicht näher in den Hof.

Natürlich kommt man in Flensburg an der Förde und am Hafen nicht vorbei - dort liegen auch Museums-Schiffe vor Anker


Unten rechts sieht man die Alexandra, die jetzt im Sommer zu Förderundfahrten unterwegs ist. Als wir dort waren, wurde sie noch von Ehrenamtlichen auf Vordermann gebracht.

Wir sind sowohl am Ufer der Förde entlanggewandert


als auch auf dem Wasser mit der MS Viking nach Glücksburg unterwegs gewesen


Auch dort war es eine ganz hyggelige Atmosphäre. Wir sind vom Schiff aus zu Fuß durch einen kühlen Wald zur Glücksburg gewandert - ein herrlicher Spaziergang. Die flachen Gebäude beherbergen heute Ferienwohnungen. 

Mich haben die Fenster der St. Marienkirche in Flensburg total fasziniert, die in lebhaften Farben biblische Geschichten erzählen. Sie sind das letzte große Werk der Künstlerin Käte Lassen. 



Es waren herrliche entspannte Tage an der Förde - wir sind ohne konkrete Pläne angekommen, was wir unbedingt sehen wollen - ganz im Gegenteil. Wir wollten alles auf uns zukommen lassen und ganz spontan das tun, wozu wir gerade Lust haben. U.a. sind wir auch zum Wasserturm gewandert, von dem man einen herrlichen Blick über die Förde haben soll. Wir haben ihn auch gefunden und bestiegen, aber von dem Ausblick hatten wir uns mehr erwartet, Wasser war kaum zu sehen. Aber… im Erdgeschoss des Turms saß eine ältere freundliche Dame, die uns darauf aufmerksam machte, dass man zur Erfrischung nach dem Aufstieg gern einen Becher Wasser aus dem Reservoire zapfen könnte, was wir sehr gern taten und sehr angenehm überrascht waren von der weichen Wasser-Qualität. So hatte sich die Wanderung dann doch gelohnt, statt von oben Wasser zu sehen, konnten wir erfrischendes Wasser genießen. 

Nun wünsche ich uns eine schöne Woche, die neben Verpflichtungen auch entspannte Momente und  neben hitzigen Temperaturen hoffentlich auch Erfrischungen bereithält. 

Herzlichst

👒 Lene 🥤





Samstag, 2. Juli 2022

Herzlich Willkommen Juli

 Gestern sind wir zurückgekehrt - bei Starkregen auf dem größten Teil der Strecke und mit einer Autobahnsperrung kurz vor Berlin - und wieder hier oben in unserem Nest angekommen. Angefüllt mit all den entspannt-schönen Eindrücken und Erlebnissen der Auszeit im Norden.

Nach einem Telefonat mit meiner Schwester, die mit einer heftigen Erkältung das Bett hüten muss, war ich auf dem neuesten Stand, was während meiner kurzen Abwesenheit passiert ist. Unsere Mutter ist seit Mittwoch zurück in ihrem Appartement im Seniorenstift. Gleichzeitig stand allerdings fest, dass ein Umzug in eine Pflegeeinrichtung unumgänglich geworden ist aufgrund ihres Pflegebedarfs. Sie hätte sich für eine Einrichtung mit Einzelzimmern im anderen Stadtbezirk entscheiden können, möchte aber nun doch auf die Pflegestation innerhalb des Hauses wechseln. Dort gibt es einen Platz in einem Zweibettzimmer, in dem sie die Mitbewohnerin bereits kennt. Der Umzug ist bereits für übermorgen geplant. Meine Schwester war mit ihr für heute Nachmittag verabredet, um die persönlichen Dinge auszuwählen, die sie mitnehmen möchte. Da sie aus besagten Gründen verhindert ist, springe ich nun spontan ein. Ich hätte mir einen sanfteren Start in den Alltag gewünscht, aber was soll meine Mutter sagen… 

Ansonsten liegt der Juli noch recht unverplant vor uns, 

 - es gibt lediglich eine Einladung zum 70. Geburtstag meiner Schwester und 

- eine Woche später steht der Geburtstag des Herzallerliebsten an, der natürlich auch nicht unbeachtet bleiben wird. 

- An den Abenden werde ich wieder häufiger die Stricknadeln klappern lassen und

- das neue Sofa wird endlich seine Kissen bekommen. Der Stoff soll heute eintreffen - ich bin sehr gespannt!!!

- Auch die Markise auf dem Balkon hat eine Reparatur nötig, die Stürme der letzten Zeit haben dem Stoff sehr zugesetzt. Und da wir ja versuchen, den Nachhaltigkeitsgedanken umzusetzen, wird, wo es möglich ist, repariert anstatt neu zu kaufen. 

Das sind meine bescheidenen Pläne für den Juli - ich hoffe sehr, dass mit einer guten Kombination aus Präsenz in der Werkstatt und Home Office auch häufigere Besuche bei meiner Mutter möglich sein werden. Denn mein Überstundenkonto lässt da leider keinen Spielraum, was sich gerade jetzt als ungünstig erweist. Aber wenn ich die Pausen für die Besuche mit abendlicher Arbeitszeit am heimischen Schreibtisch ausgleichen kann, sollte es gut klappen. 

Soviel aktuelles für heute. 

Demnächst geht es mit dem einen oder anderen Erlebnis aus unserer Auszeit weiter…

die schon am Morgen ganz entspannt mit einem solchen Amselkonzert begann


Der Blick aus dem Schlafzimmer ging auf die kleine lauschige Terrasse und den Wasserspielplatz nebenan, aber die virtuose Amsel saß halt immer auf dem Dach des Nachbarhauses.

Nun wünsche ich Euch ein ganz und gar herrlich entspanntes, erfrischendes und froh gelauntes 1. Juli-Wochenende und eine möglichst angenehme darauf folgende Woche!
Bleibt schön gesund!!!

Herzlichst

🍧 Lene 🍧

Sonntag, 4. Juli 2021

Juli-Freuden

 Schon ist der Juli eingekehrt…

… und ich hab mir an diesem Wochenende gleich auf die Fahne geschrieben, einen Nähauftrag für 2 Taschen aus roter geölter Baumwolle fertigzustellen. Ich schiebe ihn schon geraume Zeit vor mir her, aber nun war die Zeit reif. Und ich bin sehr froh, dass die beiden gut gelungen und Übergabe-bereit sind. 

Sie sind wie immer mit einem praktischen Innenleben wie Reißverschluss-Täschchen, Karabinerhaken fürs Schlüsselbund und Einstecktaschen für all das Gedöns, was man sonst ständig sucht😉ausgestattet.

Sie wurden von einer Kollegin bestellt, die sie ihren Freundinnen schenken möchte, deshalb hat auch jedes ein anderes Innenstoff-Muster…

Von außen schlicht und einfach…


Von innen einfach praktisch…


Ich freu mich, dass es vollbracht ist!
Und im „Rest“ vom Juli werde/möchte ich…

… meine Mutter wieder in gewohnter Umgebung besuchen und mit ihr ein Kaffeestündchen genießen,
… hoffentlich mein doppeltes Arbeitspensum, während mein Kollege erkrankt ist, schaffen und gleichzeitig meine eigene einwöchige Abwesenheit gut vorbereiten, 
… natürlich gemeinsam mit dem Herzallerliebsten ans „kleine Meer“ reisen, um eine Arbeitswoche lang, den kleinen Mann zu betreuen, während seine Kita Ferien macht und seine Eltern noch arbeiten müssen,
… den Geburtstag des Herzallerliebsten auf/mit einer kleinen Landpartie feiern, 
… auch den anderen zahlreichen Juli-Geburtstagskindern gratulieren,
… endlich weiter an Puppe „Emil“ werkeln und mit den ersten Produkten für den Adventsmarkt beginnen und 
nicht zuletzt
… das Sommerwetter so oft es geht unterwegs genießen. 

Ich wünsche auch Euch allen einen herrlichen, bunten, genussvollen, erlebnisreichen und/oder entspannten Sommermonat ☀️ lasst es Euch gut gehen!!!

Herzlichst,

🍧  Lene 🍧

Freitag, 2. Juli 2021

Mein Juni - eine Nachlese

 Ich bin etwas spät dran, aber mein Juni und aktuell auch der Beginn des Juli hatten es doch in sich, wenn man mal von den 3 Tagen „auf dem Lande“ absieht. 

Anfang Juni hatte ich einen Friseurtermin, der für mich ein Aha-Erlebnis brachte. Mich nervte neuerdings eine Haarsträhne, die mir ständig in die Augen fiel. Die junge Friseurin, zu der ich ja erst seit dem vergangenen Jahr gehe, hat offensichtlich sofort das Problem erkannt… Nun ist der Scheitel auf der anderen Seite, alles sitzt wie es soll, nichts nervt und ich habe natürliche Wellen - kleine Ursache - tolle Wirkung - kurzum ich bin sehr zufrieden und fühl mich wieder richtig wohl! 😊

Der Juni mit seinen hitzigen Tagen, hat mir erheblich zugesetzt. Unser Werkstatt-Gebäude ist nicht gut klimatisiert, mein Büro hatte zeitweise 28-30 Grad und da fällt Konzentration nicht leicht und zum Feierabend ist man echt hinüber. 

Eigentlich wollte ich auch meinen Blog-Geburtstag taggenau mit einem Beitrag würdigen, aber selbst dazu fehlte mir die Energie. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Eine kleine Verlosung aus diesem Anlass wird es im Juli geben.

Mitte Juni hatte ich meinen 2. Impftermin - schon bei der Injektion selbst hab ich den Unterschied zur ersten Impfung gespürt. Der Arzt erklärte mir, dass die Nadel dicker und die Menge des Impfstoffs größer sei.. Die heiße Rötung unterhalb des Einstichs kann bis zu 6 Tagen anhalten. Die anderen Beschwerden hat er nicht näher beschrieben, aber ich hab sie zu spüren bekommen. Direkt nach der Impfung war ich noch bei meiner Mutter und mit ihr im Rollstuhl einkaufen. Da spürte ich noch immer nur den Oberarm. Am Abend ging es dann mit den wirklich unangenehmen, heftigen Impfreaktionen los, die mich 2 Tage aus dem Verkehr zogen und wie ich später erfuhr, war ich nicht die Einzige, der es so ging. Mit mir zusammen waren noch weitere KollegInnen im Impfzentrum und sie machten die gleiche Erfahrung. Das einzig Gute daran war, dass man weiß, was die Ursache ist und es am Ende einem „guten Zweck“ dient. Dennoch bin ich froh und erleichtert, dass es hinter mir liegt und ich jetzt vollständigen Impfschutz besitze.

Der Mini-Urlaub auf dem Lande war echt schön und fernab von jeglichem Alltag - leider vergingen die 3 Tage wie im Fluge. Am Freitag Abend begrüßten wir, wieder daheim, den Teilnehmer am 24-Stunden-LastenRad-Rennen (von Samstag 15 Uhr - Sonntag 15 Uhr). Flori wollte sich mit seinem Team-Kollegen René zum 2. Mal in dieses Abenteuer „stürzen“, wobei es zum Glück diesmal keinen Sturz gab - sie haben am Ende den 4. Platz belegt und hatten ca. 540 km auf dem Tacho. Suse und der kleine Ernst kamen am Samstag Vormittag und wir waren gemeinsam zum Renn-Start und zur Zieleinfahrt vor Ort. Am Samstagabend hatten wir die Freude, Ernie zu Bett zu bringen, weil Papa im Sattel saß und Mama sich endlich mal wieder mit einer Freundin treffen wollte. Immer wieder ist es ein (ein)schlafendendes Kind ein besonders anrührendes Bild🧡 Es war ein sehr buntes & spannendes Wochenende.

Als ich am Montag wieder zur Arbeit zurückkehrte, wurde ich von der Nachricht überrascht, dass mein Kollege bereits an meinem 1. Urlaubstag von jetzt auf gleich in die Klinik eingewiesen wurde. Gott sei Dank hatte sich der erste Verdacht nicht bestätigt. Für mich bedeutete es allerdings… alles Liegengebliebende aufzuarbeiten & bis auf Weiteres doppeltes Pensum. Inzwischen ist eine Woche geschafft und diese Wochenend-Oase sollte eigentlich ganz & gar entspannt verlaufen. 

Leider gab es heute Vormittag eine weitere beunruhigende Nachricht: meine Mutter ist im Krankenhaus. Es wird hoffentlich nur ein kleiner Eingriff und ein kurzer Aufenthalt notwendig sein, das ist unsere große Hoffnung! 

Und damit dieser Beitrag nicht ganz so textlastig daherkommt und weil mir gerade so nach Beschaulichkeit zu Mute ist, gibt es noch ein aktuelles Bild des Herzallerliebsten:

Eine „nordische Abendstimmung“, wie wir sie in einem unserer Schweden-Aufenthalte erlebt haben.


Ich wünsche Euch allen ein schönes, entspanntes sommerliches Wochenende!

Herzlichst

☀️ Lene ☀️

Sonntag, 20. Juni 2021

Kleiner Sonntagsgruß

 …die letzten 2 Wochen sind wie im Fluge vergangen. Das ist mir jetzt bewusst geworden, wo ich das Datum meines letzten Beitrags gesehen habe. 

Temperaturen oberhalb von 25 Grad sind einfach nicht meins. Ich kann es nicht wirklich genießen, es sei denn, ich wäre am Meer… 

Ich hab versucht, nicht ganz untätig zu sein, weil meine Hände immer irgendwie beschäftigt sein wollen. Deshalb hab ich nochmal versucht, aus Stoff-Reststücken etwas Tragbares zu zaubern. Diese beiden Klamöttchen in Größe 98/104 sind dabei heraus gekommen…

… aber dann musste ich sie doch für eine Weile in den Schoß legen..

Die 2. Corona-Schutzimpfung hat mir die volle Breitseite verpasst. Wenn ihr Schutz so umfassend ist, wie die Intensität ihrer Nebenwirkungen, dann bin ich sehr zuversichtlich. 2 Tage und Nächte durfte ich die einzigartige Palette von Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen, Fieber, Brechreiz und als Sahnehäubchen das allgegenwärtige Schwindelgefühl genießen. Eigentlich war heute der 1. Tag seit Dienstag, an dem ich keinerlei Symptome mehr spüre. 

Gestern habe ich mir in der Apotheke den QR-Code generieren lassen und in die vorbereitete App eingescannt. Derzeit steht da noch „vollständiger Impfschutz ab 30.06.2021“. 

Heute war hier ein bißchen Bastelzeit - „Sommerfrische Grüße“ sollen morgen auf die Reise gehen…

… mit erfrischendem Eis in fünf leckeren Sorten und einer kleinen Überraschung im Inneren. Aber das wird natürlich nicht verraten.

Ach ja, da war doch noch was am vergangenen Sonntag? Nämlich sage & schreibe der 14. Geburtstag des Blögchens. Durch Wetter und Impffolgen bin ich leider noch nicht dazu gekommen, einen entsprechenden Beitrag zu schreiben. Das wird auf jeden Fall nachgeholt, auch hier soll es eine kleine Überraschung für meine Leser geben - ich bitte noch um ein wenig Geduld!

Morgen steht noch ein Home Office Tag auf meinem Programm und mit dem Feierabend wird das Gepäck ins Auto geladen und wir kehren für 4 kostbare Tage der Großstadt den Rücken, um es uns in der Uckermark in Seenähe gut gehen zu lassen. Wir werden bei Jochens Bruder Quartier machen und von da aus unsere Kreise ziehen und am Mittwoch unseren 37. Hochzeitstag ein bißchen feiern. Wir freuen uns auf diese kleine Auszeit!

Am kommenden Wochenende bekommen wir hoffentlich Besuch von den Kindern. Flori nimmt wieder am 24-Stunden-Lastenrad-Rennen teil.

Soviel für den Moment.

Ich wünsche Euch eine schöne Juni-Woche - möge das Wetter nach Eurem Geschmack sein  

- lasst es Euch gut gehen und bleibt gesund!

Herzlichst,

🍧 Lene 🍧

Verlinkt bei: niwibo‘s Monatsthema „Schere & Papier“

Donnerstag, 13. August 2020

Was macht sie denn

... mit dem Fön bei 30 Grad Wärme? 

Na, sie probiert weiter mit getrockneten Blüten & Kerzen herum. Diesmal sind es die einzigartigen Blütensterne der wilden Möhre, die sich, wie ich finde, besonders gut dafür eignen.



Die Blüten habe ich auf unserem letzten Spaziergang gepflückt. Ich finde sie wunderschön und ideal, aber vielleicht gelingt es mir noch, sie bei den nächsten Versuchen, etwas schöner, symmetrischer anzuordnen. Den roten „Johann“, mein improvisierter Kerzenständer, hat Flori zubereitet.

Morgen ist zum Glück Freutag und somit liegt das Wochenende fast zum Greifen nahe.
In diesem Sinne... lasst es Euch gut gehen!

Herzlichst,

🍨🧊 Lene 🧊🍨

Montag, 1. Juni 2020

Tschüß Mai ☀️ Willkommen Juni

Tschüß, Du Monat Mai!
Du hast uns Kräfte- und gefühlsmäßig doch sehr (heraus)gefordert, aber trotz allem gibt es Grund zur  Dankbarkeit für ganz besondere (familiäre) Momente und Veränderungen, 
die so viele Jahre nicht möglich waren.
Vielleicht also war es an der Zeit für neue Erfahrungen?!

Im Juni...

- werden wir zunächst weiterhin werktags getrennt sein, 
hoffen aber auf einen (im medizinischen Sinne) negativen Befund, 
der wieder mehr Normalität möglich macht
- werde ich meine Mutter nach einem Vierteljahr Zurückhaltung wieder im Seniorenstift besuchen, nachdem wir in den letzten Monaten jeden 2. Tag um 17 Uhr 
eine telefonische Verabredung hatten
- möchte ich das eine oder andere Sommerklamöttchen für den kleinen Ernst nähen, der nun tatsächlich schon 1 Jahr „alt“ ist
- auch eine Ladung Mund-Nase-Bedeckungen stehen auf dem Nähprogramm -
in der Werkstatt ist bisher noch eingeschränkter Betrieb mit 35%, aber Masken bleiben weiterhin Pflicht und viele mögen nicht die Wegwerf-Masken
- werde ich Kinderliedertexte neu lernen, damit ich für & mit Ernst singen kann


- werde ich es hoffentlich endlich schaffen, zum Friseur zu gehen
- werden die zarten Paprika- und Chili-Pflänzchen auf dem Balkon hoffentlich gut gedeihen -
in den letzten Jahren hatten wir uns immer auf Tomaten beschränkt, auch hier hat sich diesmal eine spontane Planänderung ergeben


- werden wir am Monatsende, so Corona es zulässt, eine Woche Urlaub in Cuxhaven genießen

Und nun...
... wollte ich noch dieses Foto vom Klapperstorch nachreichen


... und mich bei Nicole auch auf diesem Wege ganz herzlich für die schöööne Überraschungspost - bestehend aus einem selbst gestalteten Kärtchen und kreativ verpackter Schoki bedanken.
Es war mir eine große Freude!



Nun werde ich noch ein paar Stündchen im Grünen unterm Rauschen der Blätter &  beim Konzert der Vögel bei herrlichstem Sonnenschein genießen, bevor wir kurz gemeinsam nach Hause in die große Stadt fahren. Wenn ich morgen in der Werkstatt Feierabend habe, wird Jochen schon wieder hier sein, 
um für die Familie zu sorgen.

Ich wünsche Euch eine tolle Woche - es ist Sommer! 
🌈 Passt gut auf Euch auf & bleibt gesund!

Herzlichst

🌞 Lene  🌞

Sonntag, 21. Juli 2019

Wald, See & Insel

Den gestrigen Tag hatten wir uns für einen Ausflug auserkoren. Unser Ziel war die Insel im Brückentinsee. Es ging uns allerdings vor allem um die Waldwanderung und ein Erfrischungsbad im See. Also zunächst war der Weg das Ziel, wenn man so will und anschließend war dann das Insel-Restaurant unser Ziel. Man hätte ja auch mit dem Auto direkt bis zur Insel fahren können, aber das war ganz und gar nicht unser Plan. Es ging uns um die Bewegung und den Waldluft-Genuss.
Und ich kann nur sagen, dass es eine Super-Idee von Jochen war - an dieser Stelle nochmal "Lieben Dank" an ihn. Allerdings wären wir ohne seine Ortskenntnisse aus Jugendtagen auch gar nicht ans Ziel gekommen, denn es gibt im Wald keinerlei Weg-Hinweise zur Insel. Wir sind auch keiner Menschenseele begegnet, nur Mini-Kröten, Libellen, Mistkäfer, Schmetterlinge und viele andere Insekten kreuzten unseren Weg. Und wenn man denkt, es war dort trocken - keineswegs! Unsere nackten Füße wurden im Tau gebadet. Alles in allem haben wir 5 km weit unsere Haken im Wald geschlagen und tiiiief eingeatmet, um unsere Lungen mit dem herrlichen Waldduft aufzutanken.
Ich hab vor lauter Wald-Genuss nicht allzu viele Fotos mitgebracht, aber was ich hab, zeige ich Euch hier gern...

... los ging es eigentlich schon hier an der bunten Blumenwiese am Waldrand - 
ein Paradies für Insekten...


Habt Ihr schon mal was vom "Projekt Methusalem" gehört? Ich nicht, bevor ich dieses Schild entdeckt habe. Hier steht der ökologische Wert der Bäume ausnahmsweise mal über dem wirtschaftlichen Nutzen. Kurzum sie dürfen wachsen und stehen bis sie eines natürlichen Todes sterben. 


Dieser Zwilling trug das Schild.



... ein Blätterdach


... am Wegesrand


... die Brücke über den Murmelbach. Der Name ist eine Winter'sche Namensschöpfung?
Jochens Familie hat früher mancher Sonntagsspaziergang hierher geführt. Eigentlich ist das Fließ wohl namenlos. Naja, für uns eben nicht.


...hier bahnt er sich seinen Weg und bietet so manchem Fisch einen ungestörten Rückzugsort. 
Wir konnten beobachten, wie sie sich vor uns in Sicherheit brachten. Man kann ja nie wissen.



Und hier schimmert der kleine Brückentinsee durch das Laub. Baden ist dort allerdings nicht zu empfehlen, es sei denn, man hat sich eine Blutegel-Kur verordnet. Dann ist man dort genau richtig☺
Wir hatten keinen Bedarf. Aber für ein Picknick ist es sicher ein lauschiges Plätzchen.


Seht Ihr ihn, den Ling, den Schmetterling beim Sonnenbaden? 


Und dann kam die Brücke in Sicht, die uns auf die Insel führte - das ist übrigens der große Brückentinsee. Der ist bestens geeignet zum schwimmen, rudern, angeln...
Und da hinten rechts am Ufer kann man die Wasser-Bungalows entdecken, die zur Hotel-Anlage gehören. Die sind echt was ganz Besonderes, eine Unterkunft, wie man sie sicher nicht oft findet, jedenfalls nicht in so reizvoller Natur.




Das war unser Blick von der Restaurant-Terrasse auf den park-ähnlichen Garten zur hoteleigenen Bade- und Anlegestelle. Und es war auch ein Gärtner am Werk wie aus dem Bilderbuch - mit Strohhut, grüner Schürze und Schubkarre. Absolut ein Ort zum Verweilen, Seele baumeln lassen und um leckere Speisen zu genießen. 


Eigentlich genau das Gegenteil von dem, was man/ich gelernt habe - nach dem Essen geht man nicht gleich schwimmen, aber wir haben es gewagt.
Wir konnten nicht widerstehen und wollten uns vor dem Rückweg erfrischen



Alles in allem war es soooo herrlich und wenn es auch nur wenige Stunden waren, so haben sie uns wieder neue Energie gebracht, um den alltäglichen Kram der nächsten Zeit mit Gelassenheit anzugehen.

Aber eines kann ich Euch keinesfalls vorenthalten. Für Menschen wie uns, die es außerordentlich bedauern, wie bedroht unsere Insekten sind, hat der Anblick all dieser munteren Schmetterlinge unser Herz zum Hüpfen gebracht.


Und im nächsten Jahr, so unser fester Plan, werden wir den (für Insekten unnützen) Geranien adieu sagen und ein insektenfreundliches Refugium aus unserem Balkon gestalten. Zum Teil ist es schon jetzt so - wir ernten ja z.B. unseren Beifuß für den Entenbraten bereits seit Jahren hier oben in unserem "Nest". Aber es ist noch Platz für weitaus mehr Vielfalt.

Soviel also zu unserem Samstagsausflug. Nächstes Wochenende soll es regnerisch und kühl werden - ideal um wieder mal was zu werkeln. Vielleicht kann ich Euch auch schon Ernies Pullover zeigen? Kommt drauf an, wieviel Energie an den Abenden noch übrig ist?
Auch der Herzallerliebste hat gerade gut zu tun.

Nun wünsche ich Euch eine angenehme Woche, die nicht nur ein Pflichtprogramm mit sich bringt, sondern auch Gelegenheit für Genuss-Momente lässtt.
Und allen, die sich gerade mit gesundheitlichen Problemen plagen,
wünsche ich von Herzen "Gute Besserung"!

Seid herzlichst gegrüßt
von

💚 Lene 💚

Mittwoch, 10. Juli 2019

Ostsee, die Zweite

Wenn wir schon mal in der Region sind, dann musste uns der Weg natürlich auch 
an den Ostseefjord Schlei mit dem schönen Städtchen Kappeln führen. 
Wir haben uns der Stadt zu Fuß genähert, so fiel schon mal eventueller Parkplatz-Stress innerhalb des Ortes weg und wir konnten alles im Schritt-Tempo genießen.

Dies war unser erster Blick zur Stadt über die Schlei-Mündung...


hier kann man die Heringszäune erkennen - ein Konstrukt aus senkrechten Eschenpfählen und waagerechtem Geflecht, welches seit dem 15. Jahrhundert dem passiven Fischfang dient. 


Wenige Schritte entfernt, beginnt bereits die Hubbrücke, über die man nach Kappeln gelangt. Sie öffnet sich immer zu jeder vollen Stunde + 45 Minuten. Und genau dann legen auch die Fahrgastschiffe ab, um zu ihren Rundfahrten zu starten. 



Zunächst schlenderten wir am Kai entlang mit der vielfältigen Gastronomie...



... bis hin zu den Fischern


Und wo Fischer sind, wird natürlich auch geräuchert und vom Duft wird man magisch angezogen - auch wir konnten nicht widerstehen. Also der Plan fürs Abendessen stand schon mal fest...


... übers historisches Kopfsteinpflaster ging es malerisch weiter...


... vorbei an den herrlichsten Rosen...


... mit einzigartigem Duft. Man muss einfach verweilen und immer wieder tiiiiief einatmen.


Schließlich landeten wir bei der Holländer-Mühle "Amanda", eines der Wahrzeichen von Kappeln. Sie beherbergt die Touristinformation, man kann in ihr den Bund der Ehe schließen und von der Galerie hat man einen tollen Blick über Kappeln. An die Mühle schließt sich ein Sägewerk an.



Was es mit diesem "Schlösschen" auf sich hat, konnten wir nicht erfahren? 
In jedem Fall ist es eine Augenweide und regt die Phantasie an, wer es sich erbaut hat und wer dort heute wohl "zu Hause" ist. 


Und somit sind wir in der lauschigen Innenstadt angekommen mit dem Restaurant "Aurora".
Vielleicht kommt es dem einen oder anderen bekannt vor? Hier ist der "Landarzt" gern eingekehrt. 
Kappeln und Umgebung war der Dreh- und Angelpunkt von Dr. Matthiesen, Pfarrer Eckholm, Kräuterexperte Hinnerksen und vielen anderen mehr, die in "Deekelsen" zu Hause waren.


In der Kirche findet man Ruhe, wenn es draußen zu wuselig wird. 
Gern hätte ich dort auch ein Konzert erlebt, aber genau an den Tagen stand leider 
gerade nix auf dem Programm. 



Wer gern Näheres über die Stadt und ihre "Spezialitäten" erfahren möchte, 
kann sich z.B. hier gern informieren. 

Unser Herz hat die Region erobert! Irgendwie ticken die Uhren dort anders - langsamer, ruhiger, beschaulicher, entspannter.  Ideal, um Abstand vom Alltag mit all seiner Hektik zu gewinnen.
Wir kommen ganz sicher wieder!!!

Und nun sind es auf den Tag genau noch 5 Wochen... bis wir wieder mehr als 5 Tage die Seele baumeln lassen dürfen. In diesem Jahr hat es mal geklappt, dass ich noch in einem "richtigen" Sommermonat Urlaub habe. Wir sind gespannt und können es kaum erwarten, auf die Fähre zu rollen.

Aber vorher lesen wir noch voneinander - ganz bestimmt!

Bis dahin bleibt schön gesund und genießt jeden Moment!

Seid herzlichst gegrüßt 
von 

❤ Lene ❤,
die sich mit kleinen erfolgreichen Schritten in Achtsamkeit und Gelassenheit übt.