Wir wollten uns die Lungen mit frischer Waldluft füllen und das ist uns gelungen, auch wenn wir nicht ganz so lang unterwegs waren wie geplant. Denn das frische grüne Gras hat den Nachteil, dass man nasse Schuhe bekommt. Das wäre nicht so ideal, weil wir uns ja noch zum Kaffeestündchen bei Matthias niederlassen wollten.
Aufgrund der tiefen grauen Regenwolken kann ich hier natürlich keine herrlichen „Sonne im Wald“-Bilder zeigen. Lediglich einige wenige Detail-Aufnahmen mit und ohne Regentropfen kann ich hier bieten.
Und dann, fast am Ende des Spaziergangs machte es plötzlich „klick“ bei mir. Seit Jahren wollte ich den Fichtenspitzen- oder Maiwipfel-Honig mal ausprobieren. Und plötzlich leuchteten uns diese frischen Spitzen gerade entgegen...
Also der Tag wurde vom Wetter etwas umgeplant, aber am Ende war er trotzdem sehr schön, weil er vieles bot, was einen schönen, erlebnisreichen Tag ausmacht: Genuss in der Natur, gemütliches Beisammensein bei leckerem Käsekuchen (diesmal gekauft), natürliche Mitbringsel als Basis für ein spannendes Experiment und nicht zuletzt trägt auch die Fahrt über die Alleenstraßen immer wieder zum Erlebnis bei.
Am Abend hab ich gleich mit besagtem Experiment begonnen. Die Fichtenwipfel säubern und spülen und 1x kräftig aufkochen und über Nacht ziehen lassen. Innerhalb von Sekunden verloren sie ihr schönes frisches Grün.
Heute hatten wir das Glück, dass sich die Sonne wieder sehen ließ und so konnten wir nicht anders und mussten einfach raus, auch wenn die Gewitterwolken uns im Nacken saßen. Aber alles ging gut...













