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Sonntag, 30. August 2026

Von guten Nachrichten, Naturerlebnissen und kreativen Ergebnissen

Zunächst einmal möchte ich unbedingt auf das sorgenvolle Erlebnis der letzten Woche zurückkommen:
am Montag kam tatsächlich ein Anruf vom Arzt, seiner Meinung nach lag ein Missverständnis vor - er hätte gesagt, er ruft an, sobald die Ergebnisse da sind. Das erklärt zwar nicht, warum er die Schmerzen seines Patienten nicht Ernst genommen hat. Aber Jochen wollte keinen Streit und hörte sich mit großer Erleichterung die Auswertung der Blutwerte an - neben der Entzündung, die möglicherweise doch eine Mandelentzündung war? - lagen alle anderen Werte wie Schilddrüse (deren Entzündung der Arzt vermutet hatte), Blutzucker usw. im vollkommen grünen Bereich. Das zu hören, war natürlich sehr beruhigend und außerdem hat er nun als positiven Nebeneffekt wieder einen Hausarzt. So haben diese sorgenvollen Tage doch ein gutes Ende genommen, wofür wir wirklich sehr, sehr dankbar sind! Lieben Dank auch an Euch alle, die Ihr in Gedanken bei uns ward💖

Seit der Herzallerliebste frische Energie geschöpft hat, sind wir wieder auf unseren "Runden" raus ins Grüne unterwegs - wir ziehen immer unterschiedlich große Kreise auf den Feldwegen unter dem alten Obstbaum-Bestand. Nur der Obstpflücker hat leider nicht mal der 1. Nutzung Stand gehalten und somit gleich wieder den Rückweg zum Versender angetreten. Denn er hat sich gleich in seine Bestandteile aufgelöst. Aber zumindest konnten wir noch so viele Birnen ernten, dass es für Jochens Kindheits-Lieblingsgericht "Birnen & Klöße" (kaltes Birnenkompott mit heißen, salzigen Grießklößen - mmmhhh lecker 😋) und einen Birnenkuchen gereicht hat. 
Also werden wir uns wieder recken und strecken müssen, um an die süßen Früchte zu kommen oder bei der Selbstpflücke-Plantage auf den richtigen Zeitpunkt warten. 


Am Donnerstag Morgen kurz vor 6 Uhr stand hier der Himmel so beeindruckend in Flammen - ein wunderschönes Schauspiel! Danach bin ich ins Home Office gestartet, dass mir 2 sehr ärgerliche Telefonate bescherte. Aber das lassen wir hier beiseite...


Auf einem Spaziergang durch die benachbarten Kleingärten entdeckten wir diese herrlichen Blüten - es ist scheinbar eine besonders großblütige Form des Hibiskus. Es gibt immer wieder so herrliche Gartenschätze zu entdecken oder...


... so wunderschön bunte Gärten, die offensichtlich nicht nur das menschliche Auge erfreuen, sondern sich auch bei Schmetterlingen und anderen Insekten großer Beliebtheit erfreuen...


Neben dem Unterwegssein in der Natur war ich in den letzten Tagen auch besonders fleißig mit den Nadeln zu Gange. 2 Tüchern (dem gelben & dem rostroten) fehlten noch jeweils ein Zipfel, weil mir die Wolle ausgegangen war. Ich konnte sie nach der Woll-Lieferung beenden und das mit den Blätter-Spitzen ("Waldkind" von ducathi) reizte mich schon eine ganze Weile. Der 1. Versuch vor einigen Monaten ist gescheitert, weil ich die Anleitung irgendwie nicht verstanden habe? Aber jetzt ist es mir gelungen und ich werde es ganz bestimmt noch in anderen Farben stricken. 


 
Der kleine Baby Boo Kürbis war eine ganz spontane Idee gestern Nachmittag - in ca. 2 Stunden war er fertig. Es wird voraussichtlich auch nicht der letzte bleiben.


Im Moment bin ich so richtig im Strick-Flow und habe immer mehrere Projekte auf den Nadeln. Und in meinem Kopf bin ich in Vorbereitung auf ein ganz spezielles Näh-Projekt - dem Weihnachtswunsch von Enkel Ernst. Nach dem Tierpark-Besuch hat er ihn geäußert - er möchte eine Patchworkdecke mit roten Pandas & grünem Stoff. Also dann... wird es ab sofort immer im Hintergrund mitlaufen und irgendwann, wenn ich alle Materialien beisammen habe, beginnt die praktische Umsetzung. 

Jetzt freu ich mich allerdings erst einmal noch auf den Besuch bei meiner Schwester in ihrer neuen Wohnung, den wir vom vergangenen Freitag auf kommenden Donnerstag verschoben haben. 
Ich bin sehr gespannt!
Und in der Ferne winkt der nächste Urlaub in Schweden in nunmehr nur noch 6 Wochen - die Vorfreude ist diesmal besonders groß💖

Nun wünsche ich Euch allen eine weitere schöne Spätsommerwoche mit netten Genuss-Momenten und möglichst wenig Stress-Potential!
Herzlichst, Lene

Sonntag, 8. März 2026

Frühlingssonne & ein Upcycling-Experiment

 Eine Frühlings-sonnige Woche liegt hinter uns. Allerdings morgens um 5.30 Uhr, wenn ich das Haus verlasse, bin ich noch vorsichtig bei Temperaturen kurz über 0° - da ist eine warme Jacke sehr angenehm.
Seit Donnerstag waren wir - dem Home Office sei Dank - an jedem Nachmittag 1,5 Std. im flotten Schritt spazieren. Das tat sehr gut - wenn ich aus der Werkstatt komme, bin ich erst um 16 Uhr zu Hause und zu müde, um nochmal eine Runde zu drehen. Das macht die "Heimarbeit" nochmal kostbarer. 

Hier ein Frühblüher-Traum auf einer Kleingarten-Wiese

...und die ersten frischen Blättchen an einem Strauch, ich weiß allerdings, nicht wie er heißt?

Aber wie der Kuchen heißt und schmeckt, den der Herzallerliebste für dieses Wochenende gebacken hat, das weiß ich genau 😄 es ist ein Butterkuchen mit Mandelblättchen und er schmeckt sooooo gut 😋 er ist eine fluffige Köstlichkeit!!!


Und bei meinem Upcycling-Objekt handelt es sich um die Vereinigung einer Jeans (genauer gesagt, den Hosenbeinen) und einem Stück Bettwäsche zu einer Henkeltasche...

...von vorn

...innen drin mit einem Innentäschchen, welches kaum auffällt, weil es passgenau ins Muster gesetzt ist

...und es hat jeweils eine Seitentasche, die etwas ausgestellt ist, damit z.B. eine kleine Wasserflasche Platz findet. 

Für diese Tasche, die sicher nicht die einzige bleiben wird, setze ich ein ✅ für "Upcycling" auf Annis Bingo

 Das war ein kleiner Rundgang durch meine sonnige Woche.
Ein Geburtstagskind gab es auch - Florian feierte tatsächlich schon seinen 41. Geburtstag - Kinder, wie die Zeit vergeht! 

Nun wünsche ich uns eine nette Woche, in der neben dem üblichen Pflichtprogramm auch Mußestunden möglich sind.
Herzlichst, Lene

Sonntag, 1. März 2026

Eine Woche mit Frühlingsahnen & Überraschung

 In dieser Woche lachte die Sonne öfter mal vom Himmel und man konnte den Frühling schon etwas ahnen. Das verleiht natürlich auch wieder frische Energie - ich habs gespürt!
Der Höhepunkt war gestern mit sonnigen 17°C. Ist natürlich klar, dass es nur eine Momentaufnahme sein kann, weil es Ende Februar/Anfang März noch nicht die richtige Zeit für frühsommerliche Temperaturen ist. Aber... wir haben dieses Zwischenspiel sehr genossen und endlich die ersten Schneeglöckchen entdeckt und leuchtende Lila Krokusse gleich daneben..😄



Auch am Freitag gab es eine schöne Überraschung für uns - sie kam per Post von der Müritz. Wir haben unserer Schwiegertochter Suse zum Geburtstag Anfang Februar einen Brotbacktopf und das Zubehör für das Ansetzen von Sauerteig geschenkt. Und nun durften wir eine Kostprobe genießen. 


Das Päckchen enthielt nicht nur das Roggen-Emmer-Weizen-Krustenbrot, sondern auch selbst gemachtes Pflaumenmus und einen Sauerteigansatz im Glas, den ich inzwischen auch gefüttert habe.
Gestern Abend haben wir das Brot probiert, allerdings nicht mit dem Mus, 
sondern mit herzhaftem Belag... Es war zwar in der Konsistenz sehr kompakt, aber es überraschte uns mit seiner Leichtigkeit - ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll? Es schmeckte richtig gut😋!!!

 
 

Das waren also die Überraschungs-Momente der letzten Tage!

Im Prinzip gehörte der Besuch bei meiner Schwester auch fast noch zu den Überraschungen, denn erst einmal brauchte ich einen Shuttle-Service, um zu ihr zu kommen. Denn die Berliner Verkehrsbetriebe hatten just für diesen Tag mal wieder zum Streik aufgerufen. So musste sich der Herzallerliebste 4x durch den "spannenden" Baustellen-Verkehr navigieren lassen - und sogar auf jeder Fahrt anders😳
Die Stunden bei Christa vergingen wie immer wie im Flug - sie möchte in den nächsten Monaten umziehen. Eine kleinere Wohnung, wie es ihr Wunsch ist, hat sie bereits gefunden. Es hängt nun noch am Bad-Umbau... 
Ansonsten waren wieder Erinnerungen an unsere Kindheit ein großes Thema. Das liegt einfach daran, dass Christa 11 Jahre älter ist, meine Eltern häufiger den Wohnort gewechselt haben (mein Vater war in der DDR evangelischer Pfarrer und wurde immer wieder auf andere Pfarrstellen geschickt) und uns durch den Altersunterschied und die Ortsveränderungen kaum gemeinsame Erinnerungen "an früher" verbinden. 
Ja, Christa erinnert sich natürlich an meine ersten Lebensjahre, aber zu dem Zeitpunkt, als meine Erinnerungen einsetzen, war sie bereits schon aus dem Haus (zur Ausbildung als Krankenschwester).
Jedenfalls fallen uns immer, wenn wir uns treffen wieder neue Einzelheiten ein, die wir tatsächlich noch nicht voneinander wussten. Und es wird nie langweilig!

Auch mit meinem Projekt zum Ballast abwerfen in meinem Zimmer ging es ein kleines Stück weiter.
Es gibt ja wirklich viele Dinge, die man mit gutem Gewissen entsorgen kann, aber bei diesem Fund könnte ich mir das nicht vorstellen. Ich habe mich in Abständen immer wieder mit dem Filzen beschäftigt, dann allerdings doch festgestellt, dass es nicht meins ist. Gern würde ich nun meinen Vorrat an Filzwolle, den ich zum großen Teil auch geschenkt bekommen habe, weiterschenken und die beiden Bücher mit dazu. Vielleicht findet jemand hier her, der sich genau darüber freut, weil er es schon lange mal ausprobieren wollte. 
Hier also, worum es geht...

...eine ganz und gar kunter-bunte Mischung Filzwolle

plus 2 hochwertige Fachbücher (wie neu) 


Wenn Du Dich also angesprochen fühlst, lass es mich einfach wissen...

Nun wünsche ich Euch von meinem abendsonnigen Plätzchen aus eine schöne neue Woche mit netten Überraschungen, immer häufiger sonnigen Momenten und möglichst wenigen stressigen Momenten!

Herzlichst, Lene

Sonntag, 27. April 2025

Frühlingswoche

 Diese Woche verging erstaunlich schnell und ich weiß gar nicht so recht, was ich außer der Arbeit so gemacht habe? 
Deshalb gehts hier mit dem Freitag los, als ich meine Schwester besucht habe, die sich gewünscht hat, dass ich mit ihr gemeinsam ein Tuch beginne zu stricken. Christa ist Strick-Anfängerin und glaubte, die Anleitung nicht zu verstehen. Aber wir haben uns nicht nur darauf konzentriert, sondern es gab auch Kaffee & Kuchen und… Eierlikör 😋, den wir beide lieben. Und beide müssen wir davon niesen😄 Über das stricken und den Austausch war die Zeit völlig vergessen! So duftete es zu Hause schon herrlich nach selbst gemachter Pizza, die der Herzallerliebste zubereitet hatte. 

Mein Tüchlein „Sophie Scarf“ ist inzwischen auch voran gekommen… Ehrlich gesagt, bin ich infiziert vom „Sophie-Virus“ - es wird definitiv mein einziges Tüchlein bleiben.


Dafür gibt es bei Annis Bingo einen 🦋 für „bei Kaffee/Tee handarbeiten“

Gestern Vormittag stand das Backen vom traditionellen Rhabarber-Baiser-Kuchen auf dem Programm. Wir lieben diesen Kuchen und da Rhabarber nur kurze Saison hat, genießen wir dieses Obst/Gemüse (ja, er ist beides - weil er an einer mehrjährigen Pflanze wächst, ist er Obst, wegen seinem Blattstiel zählt er als Gemüse). Letztendlich ist es egal - er ist einzigartig und ein Genuss!!!

Während der Kuchen abkühlte, waren wir auf unseren üblichen Pfaden hier durch die Natur unterwegs und wurden von Apfelblüten beschneit, haben unsere Nasen in Fliederblüten gesteckt und das frische Grün genossen…





Dieser Frühling macht echt gute Laune😊
Nur hier in der Berlin-Brandenburger Sandbüchse fehlt dringend der Regen!!!

Es gab auch sehr nette Überraschungen in dieser Woche -
Osterpost erreichte mich von Claudia - 
„Ohne Ostern wäre Weihnachten nur ein Kindergeburtstag“ - wie wahr!!!
Ich habe mich sehr gefreut über diese schöne, persönliche Post - den Tee werde ich genießen - hab ganz lieben Dank!


Und noch eine Überraschung erreichte mich gestern…
der Paketbote gab ein Päckel von Nicole ab… wie in dem beigelegten Kärtchen stand, hatte ich bei ihrer Osterhasenhelfer-Auslosung gewonnen. 




Der Inhalt bestand aus dem schönen Kärtchen mit einem lieben Gruß, einem Tütchen herziger Marshmallows mit einem güldenen Herzstecker, einem Gläschen Blütensalz, auf dessen Aroma ich sehr gespannt bin, einer Packung Frühlings-Servietten, einem Badesalz und einem von Nicoles hand-gegossenen Häuschen. 
Liebe Nicole, auch von dieser Stelle möchte ich Dir herzlichen Dank sagen 
für diese schönen Gaben!


Das waren meine Wochenend-Erlebnisse von diesem letzten April-Wochenende.
Der Monat Mai wirft seine verlockenden (freundlichen) Schatten voraus - mit 3 verlängerten Wochenenden. In Berlin ist nämlich einmalig auch der 8. Mai (80. Jahrestag der Befreiung) Feiertag und weil wir in der Werkstatt an sogenannten Brückentagen gleichzeitig Schließtage haben, erwarten uns mit dem 1. Mai- und Himmelfahrts-Wochenende 3 verlängerte Wochenenden insgesamt, wobei die ersten beiden bereits (teilweise) verplant sind - Näheres dann zu gegebener Zeit. 

Nun wünsche ich auch Euch einen netten April-Ausklang und 
einen entspannten Auftakt zum Wonnemonat Mai!

Herzlichst, Lene

Sonntag, 26. Mai 2024

Zwischen Schwanen-Idyll & Näh-Freude…

 … gabs noch allerlei ein buntes Allerlei in dieser Woche. 
Am Pfingstmontag hab ich doch tatsächlich die Vorbindeschürzen für Jule und ihre Kollegin aus der Papierwerkstatt fertig bekommen. Nachdem die Stickerei-Firma nach Monaten endlich ihr Werk vollbracht hat, konnte ich endlich die Bauchtaschen mit dem Logo aufnähen 


und weil ich hiermit „ein Ufo beendet“ habe, kann ich beim Bingo ein 🩷 setzen. Ich war sehr erleichtert, dass nun mein letzter offener Auftrag erledigt ist und Jule sich riesig gefreut hat. Die Schürzen wurden bereits heiß ersehnt.

Am Donnerstag morgen war ich eingeladen, mir für 24 Stunden ein Blutdruck-Meßgerät abzuholen. Es ging erwartungsgemäß flott mit der Übergabe. Es war ja nicht das erste Mal für mich. Am Nachmittag war ich mit meiner lieben Kollegin Elke in einem Café am See verabredet. Wir hatten so viel zu erzählen, dass ich zum einen vergessen habe, die Verhaltensregeln während der Messung - Arm locker hängen lassen & nicht sprechen - zu beachten 😔 und ich hab auch kein Foto gemacht vom Blick auf den kleinen See, an dessen Ufer sich die Café-Terrasse sich befindet. Die 3 Stunden vergingen wie im Flug. 
Und dann, auf dem Weg vom Café durch den Park am See zur Straßenbahn ist mir dieses Idyll begegnet



Eine Schwanenfamilie genoss das Familienleben auf grüner Wiese und was man hier nicht sieht, es standen viele staunende Menschen am Wegesrand. Niemand ging zu dicht heran, um die Gelassenheit der Familie nicht zu stören. Auch ich hab nur wenige Augenblicke verweilt. Aber das idyllische Bild begleitet  mich im Herzen weiterhin.

In der Nacht mit dem Meßgerät bin ich tatsächlich für einige Zeit eingeschlafen und die Werte, die ich zwischendurch mal gesehen habe, müssten eigentlich ideal gewesen sein. Auch am Tag konnte ich nur wenige Ausreißer feststellen. 
Der Freitag war ja wieder ein Home Office Arbeitstag, der mit einem weiteren Praxis-Besuch zur Gerät-Abgabe, dem Brötchenkauf und anschließendem gemeinsamen Frühstück begann. Es wurde ein sehr ruhiger Arbeitstag mit lediglich einem einzigen Anruf und wenigen emails. Das sind ideale Voraussetzungen, um die Fleißaufgaben abzuarbeiten. 
In der Mittagspause konnte ich deshalb auch den Tortenboden und die Creme für unseren Erdbeerkuchen vorbereiten und der Herzallerliebste hat ihn mit den Erdbeeren und Guss vollendet. 

Am frühen Samstagmorgen um 3.30 Uhr war die Startzeit für Flori und seine 3 Team-Freunde zur 10. Mecklenburger Seen-Runde - es galt 300 km „am Stück“ auf dem Rad zu absolvieren. In diesem „Rennen“ geht es nicht um sensationelle Zeiten, sondern um das gemeinschaftliche Erlebnis. So sind auch die 4 „Jungs“ auf der Tour beieinander geblieben und so wie sie im Sekundentakt gestartet sind, sind sie nach 15:36 Stunden ins Ziel geradelt. „Eine wirklich starke Leistung“, wie wir finden, mehr als 1 Stunde besser als im vergangenen Jahr. Wir konnten die Etappen live mit begleiten und haben natürlich sofort unsere Glückwünsche übermittelt. 

Mir hat es sehr in den Näh-Fingern gekribbelt und ich hab dem Kribbeln nachgegeben. Die Stoffe lagen bereit und wollten unbedingt genutzt werden und so ging’s los… Ich geb’s zu, vor dem Zuschnitt hab ich nach wie vor Respekt, aber alles ging gut! Und auch die Overlock hat gejubelt, als ich sie endlich wieder aus ihrer Regal-Garage geholt hab. Das Ende vom Lied war ein halbes Dutzend Ernie-T-Shirts, die heute Nachmittag tatsächlich fertig vor mir lagen.


Ich freu mich sehr - fast so wie Findus im Vordergrund😄 Und weil die Farbe Blau überwiegt, erlaube ich mir ein weiteres 🩷 für „Etwas Blaues“. 
Neben allem Nähen, Rad-Rundfahrt live begleiten, Kuchen backen & essen, waren wir seit Freitag auch viel in der Natur unterwegs und haben die Düfte, die Farben, das Grün und den kühlenden Wind auf der sonnenwarmen Haut sehr genossen. Der Holunderduft wechselt sich inzwischen schon mit den Lindenblüten ab - einfach herrlich🥰

Holunder-Üppigkeit

Skabiosen-Flockenblume

und hier die flächige Sockenblume

Zarte Heckenröschen in rosa…
 …und weiß

Der knallige Mohn…

Und wer findet den kleinen grünen Grashüpfer?


Zum Abschluss ein Sommer-Holunder-Himmels-Glück

Zum Schluss ein kurzer Blick auf mein aktuelles Bingo-Feld - es gibt noch reichlich Möglichkeiten, die Felder mit 🩷 zu füllen. 

Alles in allem bin ich dankbar für eine sehr schöne, kurzweilige, bunte, erlebnisreiche Woche!

Habt eine weitere schöne Mai-Woche!
Herzlichst, Lene
Niwibo sucht

Sonntag, 14. April 2024

Dieses & Jenes

 Diese Woche war, obwohl mir die täglichen morgendlichen Kopfschmerzen und die nachmittägliche Müdigkeit ziemlich präsent sind, rückblickend eigentlich doch ganz schön bunt und nett. 
Am Montag kam mein Kollege Jens angeschlagen aus dem 2-wöchigen Urlaub zurück ins Büro und rief mich am Abend an, dass er und seine Tochter positiv auf Corona getestet sind und er hörte sich mit seinem quälenden Husten wirklich gar nicht gut an. Im ersten Augenblick war ich zwar platt, weil die Vertretung nun weitergeht... Aber am Ende überwog die Freude darüber, dass meine Tests während der Woche negativ blieben. Man muss einfach immer das Positive - in diesem Fall das gute Positive - sehen. 

Ich habe mich - eben wegen der Müdigkeit - am Nachmittag nicht mit anspruchsvollen Dingen beschäftigt, sondern stattdessen geschnippelt und geschnippelt und…

Dieser prall gefüllte Sack (und nicht nur der) mit Stoffresten soll nicht länger sinnlos vor sich hin dümpeln, sondern nochmal einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden…


… So wurden erst einmal unzählige Streifen und Quadrate verschiedener Größen geschnitten, damit so viel Material wie möglich „gerettet“ wird. Damit ist die 1. Etappe geschafft und seither rattert es gerade bei mir, was ich daraus machen könnte/möchte. Die Ideen sammeln sich…



Ich glaub, die fertigen Frühlings-Söckchen hab ich auch noch nicht gezeigt. Ein Paar davon ist ja bereits bei einem ganz besonders lieben Geburtstagskind angekommen. Deshalb kann ich es jetzt hier auch zeigen, ohne etwas zu verraten. Das kleinere Paar landete in der Vorratskiste. 


Was ich vergessen habe, zu fotografieren, waren die Kekse, die ich für die Kollegen gebacken habe. Es ist nämlich so, dass wir uns vor Jahren mal gemeinsam mit Teambildungs-Themen befassen mussten und da hatte ich das Thema Gestaltung einer Teamsitzung herausgefischt. Und bei der Recherche hab ich gelesen, dass es immer von Vorteil ist, wenn man etwas Süßes anzubieten hat, das lockert so eine Veranstaltung optimal auf😄 Ich weiß ja nicht, wie es anderswo ist, aber „mein“ Team ist sehr empfänglich dafür. Und so hab ich mir auf die Fahne geschrieben, für diese Nettigkeiten zu sorgen. Wir arbeiten Mittwochs immer 70 Minuten länger, die wir dann am Freitag früher gehen können. Und diese Zeit wird mindestens 1x im Monat für ein gemeinsames Thema genutzt, alle anderen Mittwoche kann jeder für sich nutzen. In den letzten Wochen allerdings stand aus aktuellen Anlässen an jedem Mittwoch ein gemeinsames Thema an. Und da sind mir die Gratis-Gaben vom Büromaterial-Lieferanten leider ausgegangen und guter Rat teuer. Also selbst ist die Frau… Kekse mussten her: Walnuss mit Eierlikör-Guss, Frischkäse mit Zimt-Zucker-Kruste und Lemon-Crinkle-Keks. Was soll ich sagen, die mit Eierlikör waren als Erstes verschwunden und auch von den anderen blieben nur wenige übrig, die am Donnerstag ihre Abnehmer fanden. 
Jetzt hoffe ich sehr, dass vor dem nächsten Termin noch eine größere Büromaterial-Bestellung fällig ist…
Nee, aber nicht wie bei Loriot 😄 Wobei… vor Jahren habe ich es tatsächlich geschafft und mich bei der Bestellung von Rollen für meinen Tischrechner ziemlich zu vertun. Der Vorrat reicht mindestens noch bis zu meinem Rentenbeginn in 6 Jahren. Vielleicht hätte sogar meine Nachfolgerin noch was davon, wenn man dann überhaupt noch solche Dinger benutzt??? 

Also außer Stoffschnippseleien und Keks-Back-Sessions war nicht so wirklich viel los, deshalb kann ich an dieser Stelle noch ein Buch vorstellen, dass ich bereits im März gelesen habe.


Im Klappentext heißt es über dieses (vom Herzallerliebsten selbst gekauftes und mir geschenktes) Buch:
„Vielleicht ist einer von uns morgen schon nicht mehr da“
Über fünfzig Jahre lang teilen sie ihr Leben. Doch nun ist der Mann schwer krank. Lange schon wird er Palliativ umsorgt; und so wird der Radius des Paares immer eingeschränkter, der Besuch seltener, die Abhängigkeit voneinander größer. 
Kraftvoll und poetisch erzählt Helga Schubert davon, wie man in solchen Umständen selbst den Verstand und der andere die Würde behält. 

Mich hat es sehr berührt mit welcher Liebe Helga Schubert, selbst schon weit über 80 Jahre, ihren schwer kranken Mann pflegt. Sie wird zwar am Morgen von einer professionellen Pflegekraft unterstützt, aber den  größten Teil übernimmt sie selbst. Und doch hinterlässt ihre Geschichte nicht das Gefühl, dass es ihr eine Last ist. Weil das Paar nach wie vor in Liebe verbunden ist, gelingt es ihnen, die wenigen „guten Augenblicke“ ihres Mannes gemeinsam zu genießen. Es geht um kein schönes Thema und so spürt man auch hier an verschiedenen Stellen die Verzweiflung und den Kummer, aber ebenso Mut und Hoffnung,  große Liebe & Zärtlichkeit und… Humor! Bewundernswert und tröstlich - ich bin dankbar, dass mir dieses Buch „begegnet“ ist!

Auch die Natur ist bewundernswert - besonders jetzt im Frühling! Wir waren gestern wieder hier in unserer unmittelbaren Nähe spazieren, zwar noch auf Berliner Stadtgebiet, aber dennoch ein bißchen wie auf dem Land, zwischen grasenden Pferden und Rindern und auf Wegen, die von blühenden Obstbäumen gesäumt werden, auf denen Vögel ihren fröhlichen Gesang zum Besten geben und der herrliche Duft der Blüten in der Luft liegt. Das gibt es wirklich nur jetzt im Frühling!









Und nach der Rückkehr ein gemütliches Kaffeestündchen mit Rhabarber-Baiser-Kuchen…


Was will man mehr?

So wünsche ich auch Euch jetzt einen ganz schönen Frühlings-Sonntag und eine Woche, die neben den Pflichten auch genug Raum für Genussmomente lässt - macht das Beste draus!

Herzlichst, Lene

Kreativ & froh