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Freitag, 28. Mai 2021

Mein Buch im Mai...

 ... war dieses hier, welches mir meine liebe Freundin Babsi geschenkt hat und sie hat wirklich einen sehr guten Griff getan und mir damit sehr spannende Lesestunden beschert😄

Es geht in diesem „Schmöker“ um die junge Schwedin Charlotte, die von einer ihr unbekannten Tante eine ganz besondere Buchhandlung in London erbt... Man kann sich denken, dass es keine ganz normale Buchhandlung ist, sie wurde mit sehr viel Herzblut und auf skurrile Art von Sara und ihren beiden Mitarbeiterinnen Sam & Martinique geführt, aber leider stellt sich erst nach Saras Tod heraus, dass sie tief in den roten Zahlen steckt.

Der Roman spielt in 2 zeitlichen Ebenen, einmal in der Zeit, in der Charlottes Tante Sara mit ihrer kleinen Schwester Kristina (Charlottes Mutter) als junge Frauen vor ihrem jähzornigen Vater nach London fliehen, sich mit verschiedenen Jobs über Wasser halten und sich ihre Wege dann doch für immer trennen... 

Und natürlich in der Gegenwart, in der Charlotte vom Erbe erfährt und nach London reist. Sie macht sich die Entscheidung nicht leicht, ob sie es annehmen soll, zum einen aufgrund der finanziellen Schwierigkeiten, in denen die Buchhandlung steckt und weil es auch in Schweden  eine kleine Kosmetik-Firma gibt, die sie gemeinsam mit ihrem verstorbenen Mann gegründet hat und die ihr sehr am Herzen liegt. 

Am Ende kommt mit William noch die Liebe ins Spiel und glückliche Umstände & originelle Ideen bringen auch die Buchhandlung in Schwung... aber mehr verrate ich nicht!


Und so lautet der Klappentext...

Ich hab mich sehr wohl gefühlt in dem historischen Haus an der Themse mit der einzigartigen Buchhandlung und es war nie langweilig, so fiel mir der Abschied besonders schwer. 

Nun liegt das 2. Buch der Autorin auf meinem Nachttisch. Denn meistens lese ich ganz entspannt am Samstag und/oder Sonntagmorgen, während der Herzallerliebste eher bis tief in die Nacht liest. 

Morgen werde ich wieder ein bissel nähen, denn ist davon auszugehen, dass es wieder häufig nass vom Himmel fällt. Das ist wunderbar für die Natur und das Grundwasser. Das frische, saftige Grün ringsumher ist eine so große Freude, dafür nehmen wir es gern in Kauf, auch mal von einem Schauer überrascht zu werden oder den Schirm mitzunehmen auf den Spaziergang. 

Nun wünsche ich Euch allen ein wunderschönes, kunterbuntes, erdbeersüßes, regenfreudiges, Sonnenmomente-genießendes „Wonnemonat“ Mai abschließendes Wochenende!!!

Herzlichst

🍓 Lene 🍓

Donnerstag, 6. Februar 2020

Ein wunderbares Buch

Ich weiß gar nicht, ob und wann ich das letzte Mal hier über ein Buch geschrieben habe? Aber diesmal kann ich einfach nicht anders. Die Autorin Tanja Wekwerth kenne ich bereits von mehreren Romanen, die ich alle liebe und seit Jahren mein Eigen nenne. Nun hatte ich zugegebenermaßen seit längerer Zeit nicht nach Neuerscheinungen Ausschau gehalten, weil meine "RuB" (Reihe ungelesener Bücher) ohnehin schon soooo lang ist...


Aber dann kam Weihnachten 2019 und damit ein ganz überraschendes Geschenk von Suse&Flo - ein elektronisches Lesegerät - welches natürlich nach Futter rief und so fand dieses wunderbare Buch ebenso überraschend zu mir. Ich war ja immer der Meinung, dass ich ein solches Gerät nicht bräuchte. Inzwischen habe ich es sehr schätzen gelernt, weil man mit Leichtigkeit (im wahren Wortsinn) die dicksten Bücher mitnehmen kann, ohne das die Schulter von der Tasche schwer wird. 
Und tatsächlich hab ich in den letzten Wochen bereits mehrere Bücher gelesen.
Aber dieses hat mich wirklich besonders angerührt...


*Einst war Madame Cléo ein erfolgreiches Pariser Mannequin, heute kann sie kaum noch ihre Altbauwohnung in Berlin bezahlen. Daher vermietet sie ein Zimmer unter und findet in Adamo und seiner kleinen Tochter Mimi wahre Freunde. Doch die Vergangenheit lässt Madame Cléo, die Grande Dame mit Herz, nicht los. Ein großer, unerfüllter Traum erwacht zu neuem Leben, als Mimi eines Tages eine riesige Summe Geld findet. Madame Cléo hat eine bezaubernde Idee und jede Menge Briefumschläge...*

Der Anfang der Geschichte um Madame Cléo ist recht traurig, aber mit ihrer Idee, ihr Wohnzimmer unterzuvermieten, nahm die Geschichte eine Wendung. Die kleine Mimi und ihr Vater werden zu Freunden für die alte Dame und mischen ihr Leben ziemlich auf. Mit dem unverhofften Geldsegen gehen die 3 auf ihre ganz besondere Weise um, wie man es nicht vermuten kann. 
Und nach einer gemeinsamen Paris-Reise gibt es für Madame Cléo plötzlich wieder eine berufliche Perspektive und für Adamo erfüllt sich sein Traum. 
Ich will ja nicht zuviel verraten...
Eine ganz und gar liebenswürdige Geschichte, die einem fast wie ein modernes Märchen erscheint, aber durchaus genau so hätte geschehen können! Die Botschaft des Buches: es ist nie zu spät, etwas Neues zu beginnen!
Tanja Wekwerth hat mich mal wieder absolut begeistert und das Schöne ist... es warten noch weitere Geschichten auf mich, die ich noch nicht kenne☺

Habt Ihr auch Lieblingsautoren, die Euch immer wieder, so unterschiedlich ihre Romane auch sein mögen, auf ihre Weise begeistern?

Für heute sage ich Tschüß und wünsche Euch einen tollen Freutag!

Herzlichst

❤ Lene ❤

* unaufgeforderte Werbung für ein selbst erworbenes Buch*

Sonntag, 20. September 2015

Ein kleiner Sonntagsgruß...

... aus unserer Ferienidylle, die uns in diesem Jahr mal mit dunklen Wolken und Dauerregen begrüßt und in den ersten Tagen begleitet hat. Aber irgendwie passte es auch zur stürmischen Überfahrt und so war das Begrüßungswetter eine ideale Gelegenheit für uns, unsere mitgebrachten Schmöker am knisternden Kamin zu genießen.
Und wenn es dann mal eine freundliche Wolkenlücke gab, haben wir sie gern für kleine Spaziergänge genutzt. Wobei uns u.a. dieser lustige Geselle namens Steinpilzius begegnet ist. Sieht er nicht beinahe aus wie ein Schlumpfhaus? Auf jeden Fall war er bereits zahlreich bewohnt und deshalb durfte er auch an Ort und Stelle bleiben.


Am ersten regenfreien Tag führte uns der Weg ins Bohuslän-
Museum nach Uddevalla - vorrangig wegen der Gemälde-Ausstellung in der Johnson-Halle, die zwar nicht das hielt, was wir uns davon versprochen hatten, aber das Erleben eines so volksnahen, kostenfreien Museums war allemal die Reise wert. Die Themenvielfalt ist wirklich groß - sie reicht von der Vorstellung heimischer Trachten, der Tier- und Vogelwelt, geschichtliche Themen der Region, von alten Meistern bis hin zu modernen Kunstinstallationen und gerade aktuelles Saison-Thema waren Pilze, die in einer Vielzahl vorgestellt wurden und jedermann konnte mit seinem gesammelten Körbchen kommen und sie auf ihre Genießbarkeit prüfen lassen. Was mich persönlich auch sehr berührt hat, war das sehr fröhlich gestaltete Kinder"Zimmer", in dem die Kleinen munter umherwuselten, während die Mütter ringsum gemütlich klönten und offensichtlich ausschließlich zu diesem Zweck zusammengekommen sind.
Ansonsten haben wir in der Stadt nicht wirklich Erwähnenswertes entdeckt.




Inzwischen dürfen wir das sonnige Spätsommer-Frühherbst-Wetter genießen, wie wir es aus den vergangenen Jahren kennen, wenn der Himmel und der See wetteifern, wer das schönste Blau zaubern kann. Der Auftakt dazu war allerdings der Freitagabend, an dem der Himmel in Flammen stand und wir uns zu späterer Stunde am Sternenzelt über uns nicht satt sehen konnten.
In Berlin mit seiner dicken Luft und seiner nimmermüden künstlichen Beleuchtung ist es uns ja kaum möglich, einen Stern zu erblicken.


Neben den herrlichen Schmökern, die mich in ihren Bann zogen, haben (wie könnte es bei mir anders sein) auch die Nadeln wieder geklappert...

... ein Paar warme Füße und...


... auch für warme Hände ist gesorgt, dank einer Anleitung von Mia


Soviel für den Moment aus dem Häuschen - siehe oben - am See.
Wir genießen weiter die Stille ringsumher, die dafür sorgt, dass wir sowohl unsere Akkus wieder aufladen als auch unser Schlafdefizit Auffüllen können - kurzum wir atmen tiiiief durch und tanken positive Energie und genießen einfach so vor uns hin.

Seid herzlichst gegrüßt von Marlene