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Sonntag, 19. Mai 2024

Bei uns so… Mitte Mai

 Die Arbeitswoche hatte wieder ihre Ecken & Kanten, aber weil ich so froh bin, alles hinter mir zu haben, will ich auch gar kein Wort mehr darüber verlieren. Mit dem Home Office-Freutag setzte schon die Entspannung ein…
Die Arbeitswoche klang mit den Material-Bestellungen für meinen Bastelstand auf dem Werkstatt-Sommerfest - das hätte auch in Stress ausarten können… Aber nein, ich hatte ja meine Liste😄
In der Mittagspause konnte ich schon den Tortenboden & die Frischkäse-Creme für unseren ersten Erdbeerkuchen der Saison vorbereiten. Der Herzallerliebste ist immer für den Früchte & den Guss zuständig, weil ich kein Händchen dafür hab, bei mir wird er immer klumpig. Und das kann ja niemand wollen.
Und so sah er am Ende, ääh vor dem Genuss 😋 aus



Und so konnte es beginnen, das entspannte Pfingst-Wochenende!
Eigentlich wollte ich am Samstag meinen Näh-Auftrag - Schürzen für die Buchbindewerkstatt - vollenden.  Allein, mir fehlte die Motivation und ohne die, kann es nur schief gehen. Und das darf nicht passieren, weil der Stoff für die Schürzentaschen extra bestickt wurde und ich keine Probestücke zur Verfügung habe. So hab ich lieber unsere zarten Gemüsepflänzchen auf den Balkon 
ausgepflanzt…

Oben links: Außen je 1 Sorte Chili für den Herzallerliebsten & in der Mitte Physalis für mich
Oben rechts: die kleine Lila Luzien sind kaum zu erkennen, denn sie hat schon lila Blättchen wie auf dem Samentütchen 
Unten links: Das Paprika-Biotop

Und über allem breiten Essigbäumchen, Rüster & Birke ihr Blätterdach aus - da ist im wahrsten Wortsinn noch Luft nach oben - wir müssen wohl noch Geduld haben mit den Schattenspendern


Unsere Balkon“Gärtnerei“ ist sehr wild - hier hat sich sehr viel selbst ausgesät und es haben nur Pflanzen Chancen, die mit intensiver Sonne umgehen können, die von Mittags bis in die Abendstunden hier drauf steht. 

Das Highlight des gestrigen Tages war eine Video-Botschaft von der Müritz - Ernie ist gestern das 1. Mal mit seinem Rad gefahren. Nun hat er also den Umstieg von seinem sehr geliebten Holz-Moped aufs „richtige“ Rad geschafft. Ein neuer Meilenstein - wie schön🤗

Heute wollten wir gern wieder eine Wanderung unternehmen - zwischen Spätstück & Kaffeestündchen - ein Ziel war schnell gefunden. Anfang März haben wir den idyllischen Flecken Erde entdeckt, damals waren die Bäume noch kahl und die Wiesen noch nicht so herrlich üppig grün wie heute. Und dieser einzigartige Duft im Wald, der sich heute mit Duft von Holunder mischte. 
Aber bevor wir richtig starten konnten, gab es noch eine große Überraschung - wir wollten gerade parken, als uns ein Radwanderer mit prallen Taschen entgegen kam und… das ist doch Thomas und ja, da kommt auch Katja!!! Das ist ja ein Ding - meine Cousine und ihr Mann waren auf der Heimfahrt von ihrem Urlaub. Sie waren seit Himmelfahrt mit den Rädern in der Uckermark unterwegs - haben jede Nacht anderswo übernachtet und schienen tiefenentspannt zu sein… Natürlich mussten wir erst einmal ein Schwätzchen halten - was für ein schöner Zufall😘
Und während sie ihre Heimfahrt fortsetzten, sind wir auf unseren idyllischen Rundweg gestartet und freuten uns über all die Naturschönheiten am Wegesrand…








Mitten durch die Landschaft schlängelt sich die Finow - erst plätschert sie noch ganz sachte durch die Wiesen…


… und später muss man sie schon mit einer Brücke überqueren…


Und wie schon im März sind wir wieder an der Wehrmühle und dem historischen Verwaltungsgebäude vorbei gekommen, aber heute stand die Tür offen und lud ein, eine kleine Ausstellung zu besuchen,

die Bilder von Yulia Mahr „unwürdig“


… waren besonders - künstlerisch, mit verschiedenen Techniken bearbeitete Fotografien.
Es ist ihre erste Einzelausstellung. 


Man konnte auch in den großzügigen Garten des historischen Ensembles schauen, dass heute einem erfolgreichen Designer von E-Bikes gehört.



Das war der unerwartete, besondere Abschluss unserer Wanderung. 
Wir haben die Stunden in der Natur mit dem Bonus sehr genossen!!!

Nun möchte ich nicht vergessen, Euch einen schönen Pfingstmontag zu wünschen - genießt jeden Moment und kommt gut in der neuen Woche an.

Herzlichst, Lene

Montag, 24. Mai 2021

Es hat heute geschnurrt...

 ... ich meine mein Nähmaschinchen. 

Ich wollte gern einen Auftrag fertigstellen. Schultertaschen für 2 Schwestern waren gewünscht in der Farbe Petrol. Alles andere war mir überlassen. Nun hat jede einen (anderen) passenden Innenstoff, eine Reißverschlusstasche und 2 separate Innentaschen und einen Karabinerhaken für die Schlüssel. 

Ich freu mich sehr, dass ich es geschafft habe. Ich hatte ziemlichen Respekt vor der Aufgabe. Aber nun kann ich dahinter ein Häkchen setzen und mich dem nächsten Projekt widmen. Wie immer steht da noch dies & das auf dem Zettel, ganz oben an die Herzhüpfer-PuppenMitmacherei. 

Für den Moment wünsche ich Euch aber erst einmal eine schöne Woche, in der auch Euch mancher Herzhüpfer-Moment begegnet!

Herzlichst 

💖 Lene 💖


Sonntag, 23. Mai 2021

Aller guten Dinge sind 4 - ein weiterer Spaziergang

 Diesmal wieder die wunderschöne Uckermark - sie wirkt auch ganz...

... ohne Worte!










Es waren herrliche Stunden in der Natur - man kann die Seele baumeln lassen und die Füße laufen von ganz allein!

Und nun freuen wir uns auf einen weiteren freien Tag...

Lasst auch Ihr es Euch auch morgen gut gehen!

Herzlichst,

🌳 Lene 🌳

Sonntag, 31. Mai 2020

Auf dem Lande

Wir führen ja seit Anfang Mai eine Wochenendehe. Freitag abends kommt Jochen immer heim und am Samstag fahren wir dann wieder gemeinsam zu seiner Familie aufs Land, so wie gestern bei herrlichsten Wetter!
Vorbei an Wiesen und Feldern...


...und durch ausgedehnte Wälder in die Uckermark


Damit er mir nicht wieder entwischt, hab ich gleich bei der Ankunft noch aus dem Auto heraus den Klapperstorch fotografiert


Die bläuliche Färbung kommt von der Sonnenblende der Windschutzscheibe.


Vielleicht gelingt mir heute oder morgen noch ein besseres Bild?

Ich wünsche Euch ein frohes Pfingstfest!
Macht es Euch nett und genießt entspannte Augenblicke 
mit Euren Lieben

Herzlichst
☀️ Lene ☀️

Dienstag, 22. Mai 2018

Maienzeit

Am Pfingstsonntag waren wir erneut in der Uckermark unterwegs, diesmal war das Örtchen Boitzenburg unser Ausgangspunkt.
Wir haben uns einen Teil des „Kleinen Boitzenburgers“ (schönster Wanderweg Deutschlands im Jahr 2009) erwandert, den es quasi doppelt gibt, als großer und kleiner Rundweg. Ein zugleich malerischer wie beeindruckender Weg unter uralten Bäumen, die einem sicher viele Geschichten aus verschiedenen Jahrhunderten zu erzählen hätten, wenn sie könnten. Es ging entlang eines Mühlbaches, der tatsächlich zu einer Mühle führt, vorbei an einer Kloster-Ruine und dank einer kleinen Brücke über Seerosen-Teiche. Wir waren total verzaubert von diesem Landschaftspark, der auf jeden Fall noch Potential hat für weitere Wanderungen, mal ganz abgesehen davon, dass wir nur den kleinen Rundweg gelaufen sind. Selbst da gibt es noch Ecken, die wir „links oder rechts liegen“ gelassen haben. Alle Abzweigungen und Besonderheiten sind optimal ausgeschildert, selbst wenn man „Haken schlägt“, um hier und da am Wegesrand zu schauen oder um einen ganz speziellen Baum zu umarmen, kann man sich nicht verlaufen. Wir sind ganz glücklich, dass wir dieses Kleinod entdeckt haben. Es tut der Seele einfach gut, wenn man so herrlich ursprüngliche Natur genießen und sich unter dem „bunten“ Blätterdach geborgen fühlen darf. Aber seht doch selbst…


...am Mühlenbach entlang...


... zur Mühle und dem Museum darin...


... das Mühlrad hat sich tatsächlich gedreht...


...und der Blick auf den Mühlenteich...


... zwei, die sich sofort verstanden haben...


...vorbei an der Klosterruine...


... und der Hexenkiefer....


... überall knorrige alte Bäume, die niemand stutzt, damit sie uns nicht auf den Kopf fallen können...


... die Krebsbrücke...


... und der Seerosenteich...


... wann mögen sie blühen - aber auch so war es irgendwie märchenhaft...




Und dieser Blick (von der Lindenallee) auf Boitzenburg wird wohl vor 100 Jahren kaum anders gewesen sein, oder?



Solche Momente in der Natur lassen doch jegliches Alltagsproblem verblassen und sind genau dafür gemacht, dass man die Seele baumeln lassen kann. Ich freu mich schon aufs Wiedersehen.

Nun wünsche ich uns allen, dass wir immer wieder solche Augenblicke der Seelenruhe genießen können, um unsere Akkus aufzuladen, damit wir all den weniger entspannten Momenten im Alltag begegnen können.

Herzlichst, Lene