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Sonntag, 27. September 2026

Eine Woche mit Höhepunkt(en)

Ja, um bei der Überschrift zu bleiben, der Tag der Höhepunkte war in dieser Woche definitiv der Donnerstag. An allererster Stelle hat natürlich der bunte Bloggeburtstag bei niwibo von sich Reden gemacht. Nicole hatte so eine schöne Gute-Laune-Idee, die wieder mal eine bunte Gemeinschaft zusammenbrachte. Ich denke, jede Teilnehmerin hatte Freude an ihrer speziellen Post - denn die Idee, die dahinter stand, war, dass jeder eine bunte Karte gestaltet und an eine ausgeloste Teilnehmerin schickt. 
Also nochmals DANKESCHÖN! an Nicole 💖


Und dann gab es noch 2 weitere ganz persönliche Höhepunkte an diesem Tag - es stand ja zum späten Nachmittag wieder mein Quartals-Check beim Hausarzt in Sachen Diabetes an und es passierte etwas Denkwürdiges. Dieser Assistenzarzt war wirklich der Erste in fast 14 Jahren und als Teilnehmerin eines speziellen Programms, der sich mal einen Moment länger Zeit genommen hat, um mir konkrete Tipps zu geben und mir erklärt hat, warum Hafertage nur einen kurzfristigen Erfolg ergeben. Ich bin einerseits dankbar, dass ich mich damit nicht mehr quälen muss und dass ich weiß, was effektiver ist. 
So gehe ich jetzt wieder motiviert ein neues Kapitel an😀

****

Ein weiterer Grund zur Freude war an diesem Tag eine ganz spezielle Post-Sendung auf die ich tatsächlich 4 Wochen gewartet habe. Zum allerersten Mal habe ich etwas in Frankreich bestellt. Und irgendwie gab es da ein Problem mit dem Versand, ob auf französischer oder deutscher Seite - keine Ahnung? 
Was am Ende zählt, ist, dass alles wohlbehalten ankommt. Es handelt sich um 2 Stoff-Paneele mit dem süßen Motiv eines roten Pandas.
Die Geschichte dahinter ist Folgende: im August war unser Enkel Ernst in seinen 1. Sommerferien für eine Woche bei uns. Auch das war eine Premiere und es lief alles wunderbar. Und während wir da am frühen Abend nach dem Besuch im Tierpark Berlin die Erlebnisse des Tages nochmal Revue passieren ließen, äußerte Ernie den Wunsch nach einer Decke mit roten Pandas. Er wusste, dass ich seinen Eltern zur Hochzeit eine Patchwork-Decke genäht habe...

(die weißen Flächen sollten Platz lassen, dass die Hochzeitsgäste Grüße & Wünsche hinterlassen können)

...und so etwas wollte er auch gern - eben mit diesem Motiv und aus grünem Stoff. Und weil ich in deutschen Landen irgendwie keinen Stoff mit einem so bezaubernden Motiv gefunden habe, musste es aus Frankreich kommen. Und nach unserer Rückkehr aus Schweden werde ich mir noch die anderen "Komponenten" besorgen. Wie für den Hochzeits-Quilt gibt es auch hierfür kein Vorbild - ich werde wieder einen eigenen Plan zeichnen. 


Ich freu mich drauf, es zu nähen und seine Augen bei der Übergabe zu sehen 😀

Ansonsten habe ich entdeckt, dass Seite 3 vom Transformatoren-Häuschen jetzt gestaltet ist - mit einem Schwarz-Storch. Also wandert auch er zu Kirsten, die bemalte Stromkästen sucht. 


Und auch wenn in dieser Woche nochmal sommerliche Temperaturen zurückkehren, ist es nicht zu übersehen, dass der Herbst Einkehr hält...



...auch bei uns auf dem Tisch. Auf unserer Spazierrunde gibt es mehrere wilde Rosensträucher mit vielen, vielen Hagebutten. Sie leuchten herrlich in der Sonne und ich hab sie uns ins Kerzenglas geholt. Ich hab leider kein so glückliches Händchen für Deko, aber mit ein bissel Phantasie...


 Heute habe ich noch den Näh-Auftrag von meiner Schwester erledigt - sie ist ja gerade in eine kleinere Wohnung umgezogen und ich hab aus einer großen, zwei kleine Tischdecken und aus einem blickdichten Stoff einen Vorhang gemacht. Nun kann ich alles am Mittwoch übergeben.
Dann treffen wir 4 Geschwister uns am Grab unserer Eltern, weil unser Vater seinen 109. Geburtstag hat -
9 Jahre ist es nun schon her, dass er vorstorben ist, nachdem wir in großer Runde mit ihm seinen 100. Geburtstag gefeiert haben. Wie die Zeit vergeht!

Nun wünsche ich Euch eine nette spätsommerliche Woche - macht es Euch schön und bleibt gesund!!!
Herzlichst, Lene

Sonntag, 20. September 2026

Gedanken zu meiner Woche

Meine Woche war oberflächlich betrachtet gar nichts Besonderes oder eben doch. Sie fühlte sich nach einer x-beliebigen Alltags-Woche an, aber wenn man sie Revue passieren lässt, dann tun sich doch einige kleine Highlights auf... 

Es begann mit keinem normalen Arbeitstag, sondern dem jährlichen Mitarbeitenden-Tag, zu dem alle Mitarbeiter der Werkstätten in Berlin und Brandenburg eingeladen waren. Und ich hatte mich ganz kurzfristig am Freitag zuvor mit einer lieben Kollegin aus Brandenburg verabredet, wir wollten uns unbedingt endlich mal wieder von Angesicht zu Angesicht austauschen (natürlich vorwiegend privat😄)
Das Wiedersehen war so lustig (weil wir auch Anekdoten über unsere Enkelkinder austauschen konnten) und hat mir große Freude gemacht!

Am Dienstag & Mittwoch dagegen hatte ich ein blödes Problem mit meinem Kassenabschluss und ich bin tatsächlich erst am Mittwoch hinter das Geheimnis dieses Problems gekommen. Und war letztendlich unendlich erleichtert als alles stimmte und ich gerade noch rechtzeitig zum Feierabend das Thema abschließen konnte. Auch das war natürlich ein freudiger Moment!

Mein Donnerstag begann total blöd mit heftiger Migräne & unangenehmen Begleiterscheinungen, so dass ich nicht mal wusste, wie ich die Kraft zum Duschen aufbringen kann? Zum Glück war es ein Home Office-Tag und ich musste nicht aus dem Haus. Ich hab mir sehr viel Zeit gelassen und damit die Tablette wirken kann, hab ich die ersten emails von der Couch aus gelesen und mein Kollege Jens war so freundlich die Rufumleitung meines Büro-Apparates nicht einzuschalten. So war ich zumindest vor Anrufen bewahrt. Leider hat eine Tablette nicht gereicht, aber dann konnte ich die Migräne in die Knie zwingen.
Und wie zur Belohnung, waren auf der Plantage genau an diesem Tag unsere Lieblingsbirnen erntereif. 
Leider habe ich kein Foto von den Birnen am Baum, nur dieses von den Apfelbäumen neben der Parkfläche. Die Bäume sind alle in der Größe, dass man die Früchte ohne Leiter ernten kann - manchmal muss man sich einfach ordentlich strecken, aber man erreicht sie alle...


Dies ist ein Teil unserer Ausbeute - wir fanden wieder kein Ende und gingen mit 10kg nach Hause. Sie sehen mit ihrer rauen Schale total unspektakulär aus, aber wenn sie richtig reif sind, schmecken sie sensationell lecker. Sie - Gellerts Butterbirne - brauchen noch ein paar Tage, um richtig genussreif zu werden, aber die erste habe ich heute schon genossen - butterweich & herrlich süß-saftig😋


Am Freitag haben wir wieder unsere übliche Home Office-Feierabendrunde gedreht diesmal unter diesem besonderen Himmel...


...dabei sprang uns dieser Geselle direkt vor die Füße...


Auch über den Obstbäumen breiteten sich die dunklen Wolken aus, aber wir sind trocken heimgekommen. 
Wir sind immer +/- 90 Minuten unterwegs und diese regelmäßige Bewegung 4x die Woche macht sich inzwischen auch körperlich/gesundheitlich bemerkbar. 


Gestern haben wir aus besonderen Gründen die "Ahrensfelder Berge" erklommen. Dazu kam es wie folgt.
Der Herzallerliebste hatte doch vor einem Jahr im Pilzwald unseren Autoschlüssel verloren und wir hatten damals noch keinen Tracker dafür und haben ihn somit nicht wiedergefunden. Nun wollten wir uns einen neuen Zweitschlüssel anfertigen lassen. Jochen fand dafür einen speziellen Schlüsseldienst, der auch Tresor- und Autoschlüssel anfertigen darf (für einen günstigeren Preis als beim Fachhändler). Nun sollten wir das Auto gestern zu 13 Uhr abgeben und 3 Stunden Zeit fürs "Anlernen" (Programmieren) einplanen.
In dieser Zeit sind wir zunächst in ein großes Einkaufszentrum gegangen, in dem uns lediglich das Eis lockte und damit traten wir schnell wieder den Rückzug an. Und so landeten wir dann auf recht stillen Wegen auf den Ahrensfelder Bergen. 


Leider war der Schlüssel 3 Stunden später noch nicht komplett fertig. Die Türen konnte man manuell öffnen und das Auto starten, aber die Fernbedienung machte Probleme. Dieser Schlüsseldienst ist vernetzt mit anderen und der Experte für dieses spezielle Problem bei unserer Automarke lebt in Norwegen und war gestern nicht erreichbar. 
Aber heute morgen kam ein weiterer Anruf und nun ist der Schlüssel komplett nutzbar. Wir sind sehr erleichtert!!! 

Auch im Hinblick auf unseren bevorstehenden Urlaub gab es für mich einen Herz-Hüpfer-Moment. 
Ein Ausflugsziel von unserem schwedischen Ferienhaus aus soll ja die Insel Öland sein und dort ein spezielles Wollgeschäft, in dem ich schon vor 10 Jahren einmal war. Damals hab ich eigentlich fast ausschließlich Socken gestrickt. Inzwischen bin ich seit ca. 1 Jahr durch Strick-Podcasts etwas vielseitiger unterwegs in Sachen Stricken. Und wenn man eines beachten sollte, dann, das man nicht unvorbereitet in ein Wollgeschäft geht. Vor 10 Jahren habe ich das wohl noch nicht beherzigt, denn... hier schlummern noch 5 Stränge von einer regionalen Öland-Wolle, für die ich bisher noch keine Verwendung gefunden habe. Aber jetzt hatte ich endlich eine Idee und werde die grauen Stränge noch durch 2-3 Farben der gleichen Wolle ergänzen, um daraus eine warme Kuscheldecke fürs Sofa zu stricken. 
Und darüber hinaus soll es noch eine Pullover-Menge für ein spezielles Modell sein, nämlich dieses...

...der Dala-Sweater von Elena Mortensen - ich hoffe, meine Kenntnisse und Fähigkeiten genügen dafür, aber wenn man es nicht versucht, kann man es nicht herausfinden.

(Foto aus der Anleitung - selbst gekauft = unbeauftragte Werbung)

Das war also meine Woche 38, die gar nicht so alltäglich war, wie sie mir erst vorkam. 
In der kommenden Woche steht wieder der vierteljährliche Checkup beim Hausarzt an - ich hoffe, dass sich auch dort meine Bemühungen zeigen. 

Nun wünsche ich Euch eine angenehme Woche mit früh-herbstlichen Genuss-Momenten!
Herzlichst, Lene

Sonntag, 13. September 2026

Ein kleiner Gruß

Ja, tatsächlich gibt es von mir gar nicht viel zu berichten. Die Woche verlief sehr ruhig und ohne berichtenswerte Erlebnisse. Deshalb nehme ich Euch nur mit auf alt bekannten Wegen unter Obstbäumen


Die Bienen freuen sich an den gelben Goldruten...


...und sammeln noch ganz fleißig den Pollen.


Auch in den Kleingärten wird es zum Saison-Ende nochmal richtig bunt und spektakulär - mich faszinieren diese Riesen-Hibiskusblüten wirklich sehr. Ich habe sie in diesem Sommer zum ersten Mal entdeckt. 


Wir hoffen noch immer auf die Reifung unserer Lieblingsbirne, um sie auf der Plantage pflücken zu können. 
Ansonsten plätschert der Alltag bei uns so vor sich hin. Das kann man ja auch gut mal eine Weile aushalten, wenn man den baldigen Urlaub im Blick hat. 

Eines hat mich gestern allerdings sehr unruhig gemacht, als ich entdeckte, dass sich meine Leseliste im Blog seit 4 Tagen (jetzt 5!) nicht mehr aktualisiert hat. Leider fand ich keinen Punkt, an dem ich darauf hätte Einfluss nehmen können. Schlussendlich hab ich gesehen, dass dieses Phänomen auch bei anderen Blogs besteht. Ich nehme deshalb an, dass ich selbst gar keinen Einfluss nehmen kann, weil es ein allgemeines Problem ist? Ich übe mich deshalb in Geduld und werde es weiter beobachten!

Nun wünsche ich Euch allen eine ganz schöne Woche mit spätsommerlichen Momenten, in denen man vielleicht noch ein Eis genießen kann oder eben einen Spaziergang durch die Natur ohne dicke Jacke oder regenfeste Kleidung - macht es Euch ganz nett!
Herzlichst, Lene

 Samstagsplausch

Sonntag, 24. Mai 2026

Wanderausflug an den See

 Aus der letzten Woche gibt es eigentlich nur vom gestrigen Ausflug in die seenreiche Uckermark zu berichten. 
Den nervigen Schienenersatzverkehr und die noch nervigere Alternative mit der S-Bahn kann ich hoffentlich hinter mir lassen, weil wieder alles normal läuft. Spätestens am Dienstagmorgen bin ich schlauer. 
Auf gestern haben wir uns sehr gefreut, weil wir einen See in der Uckermark umwandern wollten. Als wir ankamen, erwartete uns allerdings ein sehr trauriges Bild von einem halb ausgetrockneten See. Wir waren fassungslos und hatten natürlich unter diesen Umständen keine Lust, ihn auf einer Umwanderung auch noch aus verschiedenen Perspektiven zu sehen. Den Grund für diesen Zustand kannten wir nicht und Bilder wollten wir davon auch nicht machen. 
NACHTRAG: Der See speist sich durch Grundwasser und Regen und nun wird vermutet, dass der Wasserverlust mit der intensiven Nutzung eines Tiefbrunnens für Beregungsanlagen im Zusammenhang steht. Für die, die Näheres interessiert...

Stattdessen sind wir dann doch wieder zurückgekehrt an den altbekannten Schmalen Luzin 


und seinem herrlichen Uferweg - dafür gibts 
ein ✅ für "Von ach Du Schreck" zu "Wow" bei Annis Bingo


Hier waren wir nicht das erste Mal wandern - der Uferweg ist immer wieder magisch mit den besonderen (Durch-)Blicken auf den See und auf der anderen Seite hoch in den sonnendurchfluteten Wald...










Und dabei sind uns nicht nur diese schönen Milchsterne...


begegnet, sondern auch... 

Suchbild

...eine junge Ringelnatter

Auf dem Rückweg zum Auto kamen wir noch an 
duftenden Heckenrosen...


und einem herrlichen Margariten-Feld vorbei.


Nach dem anfänglichen Schreck, dessen Anblick und Ursache uns natürlich nicht so richtig loslässt, war es doch ein sehr schöner Ausflug bei herrlichstem Wetter. 

Die Zeit der verlängerten Wochenenden und damit auch der Mai gehen nun leider zu Ende. Ich fand es sehr nett und bin dankbar für diese längeren Verschnaufpausen. Dank dem Regen zwischendurch immer mal wieder ist die Natur so grün wie lange nicht mehr - ein wunderschöner Anblick. Und die Düfte😄noch ist es der Flieder und jetzt beginnt die Holunderblüte - herrlich!!!!

Ich wünsche Euch eine ganz wunderschöne letzte Mai-Woche mit netten Erlebnissen in der Natur und vielleicht dem einen oder anderen leckeren Eis. Lasst es Euch gut gehen!

Herzlichst, Lene

Sonntag, 26. April 2026

Meine ruhige Woche mit Treffen im Café

 Am Beginn der Woche hat es beinahe 24 Stunden am Stück ausgiebig geregnet mit ca. 80 l/qm - erst haben die Bäume, Sträucher und alle Blumen jubiliert und dann die gefiederten Freunde. Ich musste morgens am Grundstück der Werkstatt-Nachbarn wieder innehalten und dem Konzert lauschen. Das sind jetzt im Frühling die ersten Herzhüpfer-Momente des Tages.

Auch auf unseren Spaziergängen gibt es immer AugenBlicke, in denen man einfach mit stiller Freude die Natur betrachtet. Der herrlich blaue Himmel über der Vogelkirschenblütenpracht...


...eine Wiese voller Gänseblümchen...


...ein lauschiger Weg unter blühenden Bäumen...


... eine einzelne wunderschöne Tulpe im wilden Wald...


... hier wurden bereits Vorbereitungen getroffen - gut versteckt in einem Strauch...


Das alles haben wir "Unterwegs" entdeckt und dafür gibts ein ✅ bei Annis Bingo


Am Freitag habe ich mich in einem lauschigen Café mit meiner ehemaligen Kollegin Elke getroffen - 
unsere Wahl fiel auf die Lavendel-weiße Schokolade-Erdbeer-Torte. Sie war so lecker!!! Die Lavendelblüten steckten im Boden und entfalteten ein wunderbares Aroma, genau wie die frischen Erdbeeren!
Wir hatten uns sehr viel zu erzählen, deshalb waren die 3 Stunden im Nu vorbei. Aber wir treffen uns im Sommer wieder😄

Heute Nacht hat mich völlig aus dem Nichts ein fieser Halsschmerz heimgesucht - ich hatte wirklich die Bilder vor Augen, dass mir jemand den Hals zunäht. So schlimm ist es natürlich nicht, aber ohne Spray und Tropfen gehts auch nicht, denn inzwischen hat sich auch noch der Husten dazu gesellt. Wer braucht sowas? Ich nicht!

Trotzdem wollte ich mir nicht die Freude am Nähen nehmen lassen - diese 4 T-Shirt-Exemplare sind bis auf die Säume an Ärmeln und Bauch fertig geworden. So sind wieder einige Stöffchen sinnvoll aufgebraucht. 


Ich bin sehr dankbar für diese ruhige Woche und freu mich schon auf die vor uns liegende, etwas kürzere Woche bzw. den Mai überhaupt mit seinen verlängerten Wochenend-Verschnaufpausen.

Habt eine ganz schöne Frühlingswoche mit recht vielen Genuss-Momenten in der Natur oder auch mit lieben Menschen in einem Café!

Herzlichst, Lene

Sonntag, 15. März 2026

Eine ruhige Woche...

 ... liegt hinter mir. Sie plätscherte dahin, deshalb gibt es weder viel zu erzählen noch Bilder zu zeigen. 
Ich habe immer mal wieder in meinem Zimmer gekramt, um am Thema des Ballast abwerfens dran zu bleiben. Dabei schweifen die Gedanken auch immer wieder ab, neue Ideen reifen, was man mit dem vorhandenen Material anstellen könnte, um es sinnvoll zu nutzen. Und was mich wirklich sehr freut, die Filz-Materialien kommen tatsächlich in gute Hände - der größte Teil reist nach Norddeutschland ins "Land zwischen den Meeren" zu Lydia, die in einer heilpädagogischen Tagesstätte arbeitet. Dort wird es bei der Förderung der motorischen Fähigkeiten von Kindern helfen. Ich freu mich wirklich sehr über die sinnbringende Verwendung. Und ein kleines Päckchen hat sich auf die Reise nach Süddeutschland gemacht zu einer lieben Bloggerfreundin, die auch bereits eine schöne Idee hat, wie sie die Filzwolle verwenden möchte. Also! Es hätte nicht besser laufen können. 
Heute habe ich Näh-Ufos entdeckt - vorbereitete Zuschnitte für verschiedene Taschenformen. Allerdings fehlte mir die rechte Lust zum Nähen, aber auch sie werden auf jeden Fall vollendet. 


Wir haben auch in den letzten Tagen wieder unsere Spazierrunden gedreht - die Sonne hatte es jedoch von Tag zu Tag schwerer sich gegen Wolken & Wind und fallende Temperaturen durchzusetzen. Aber bekanntlich gibt es ja kein schlechtes Wetter, sondern nur unpassende Kleidung. Also haben wir uns jeden Tag ein kleines Stück wärmer angezogen und doch auch immer mehr Blühendes, knospendes und grünendes entdeckt. 


Sogar die erste blühende Forsythie stand in einem Kleingarten. Die kann gleich zu Nicole wandern - sie sucht im März die Farbe GELB. Leider fehlte auch hier die Sonne, dann hätte das Gelb noch mehr geleuchtet, aber auch so war es ein herrlicher Farbtupfer.


Und auch die Rehlein waren wieder unterwegs...


Diesmal blieben sie unter sich und besuchten nicht die Highland-Rinder, aber sie sind immer wieder einen Moment des Innehaltens wert. Zum Glück gibt es noch diese wilden Flächen, in denen sie ein Zuhause haben können. 

Das war's schon. Mal sehen, was die kommende Woche mit Arztbesuch und Vorstellung des neuen Interims-Vorgesetzten bringt? In jedem Fall rückt die Osterpause immer näher 🐰 das ist auf jeden Fall ein Grund zur Vorfreude.
Habt eine schöne Frühlingswoche - bleibt schön gesund und passt auch sonst gut auf Euch auf.
Herzlichst, Lene


Sonntag, 21. September 2025

Eine schmerzhafte Woche trifft auf einen "besonderen" Samstag

Tja, wie es die Überschrift schon sagt, die Woche war nicht ohne, weil... ich in Begleitung eines eingeklemmten Ischias-Nervs unterwegs war. 4 schmerzhafte Tage, die nur durch ständige Übungen, Einreiben und leider auch Schmerzmitteln zu ertragen waren. Schön ist anders, aber "Watt matt, datt mutt" - am Freitag im Home Office war ich schon beinahe schmerzfrei. Aber dafür bescherte mir der Wetter-Umschwung fiese Kreislauf-Beschwerden, die sich genau dann zeigten, als wir auf unserem (Arbeits-) Wochenschluss-Spaziergang unterwegs waren. 
Ich will das jetzt auch gar nicht alles zu sehr ausbauen - es sind einfach Malessen, die immer mal auftreten können. Die sind alles andere als angenehm, aber dennoch bin ich dankbar, dass es nur solche sind, bei denen man sich selbst behelfen kann. 
Am Freitagabend bin ich schon nahezu beschwerdefrei und voller Vorfreude auf den kommenden Tag ins Bett gegangen und konnte gut schlafen!
Der Samstag begann auch so tiefenentspannt wie geplant mit einem gemütlichen Frühstück und einem, für unsere Verhältnisse frühen Aufbruch gegen 10.30 Uhr - wir wollten "in die Pilze" wie man hier sagt.
Nach einem kurzen Stück Autobahn, wechselten wir auf die Landstraße gen Uckermark...


Die Fahrt über die Alleen und Wälder links und rechts ist schon für sich bei herrlichem Wetter ein Erlebnis und dann gibt es da einen Ort mit dem leckersten Softeis - diesmal Joghurt-Maracuja - egal welche Sorte, ich kann nie widerstehen. Die Portion reicht genau bis zum Ziel...


Hier wurden wir diesmal von den deutlichen Zeichen des Altweibersommers begrüßt...




Spinnennetze wohin das Auge sah, auch mit aufgefangenen Tautropfen - wunderschön anzusehen...


Wenn man allerdings immer wieder selbst von Spinnennetzen umfangen wird und die Tierchen plötzlich in ihrer ganzen Pracht in den Haaren oder auf dem Shirt landen, hält ich die Begeisterung in Grenzen, aber  (wieder ein Spruch) "wer das eine will, muss das andere mögen" - man gewöhnt sich daran bzw. findet eine Methode, um dem aus dem Weg zu gehen.
In jedem Fall entschädigt dieser Anblick dafür...





Bis dahin war der gestrige Tag wirklich ganz und gar freundlich & entspannt, bis... ja bis der Herzallerliebste feststellte, dass er den Autoschlüssel in diesem bezaubernden Wald verloren hat. 
Erst hielt ich es für einen blöden Scherz, aber leider...
Eine 2-stündige Suche blieb leider ergebnislos - das Moos war dick und weich und als Pilzsammler grast man den Waldboden ja nicht wie ein Mäh-Roboter den Rasen ab. Man schlägt tausend Haken, weil die Pilze auch nicht in Reih und Glied stehen. Ein Autoschlüssel, so unscheinbar wie er ist, ohne glitzerndes oder klingendes Angebinde, kann durchaus mit Leichtigkeit auf Nimmerwiedersehen im Waldmoos versinken. 
Da war es wirklich Glück im Unglück, dass dieser Wald an Jochens Heimatdörfchen grenzt, in dem seine beiden jüngeren Brüder Matthias und Hans-Martin (Hänschen) noch immer leben. Ein Anruf bei Hänschen brachte die Rettung, denn er hatte Zeit, uns hier nach Berlin zu fahren, um den Zweitschlüssel zu holen und die beiden Brüder sind dann ohne mich wieder zurück zu unserer "Perle" am Waldrand gefahren. 
Und ich muss zugeben, das bei mir das Kopfkino begann. Was wäre, wenn ein Fremder den Schlüssel gefunden und nachdem "die Luft rein war" mit unserem guten Stück das Weite gesucht hätte? Eine Tour dauert von hier nach da und umgekehrt 1,5 Stunden, also genug Zeit...
Ich hab versucht, mich mit dem Samstagabendprogramm im TV und dem Pilze putzen von solchen kruden Gedanken abzulenken. 
Irgendwann waren die Pilze fertig geputzt...


... als der Herzallerliebste mit der "Perle" wohlbehalten kurz nach 21 Uhr heimkehrte. Und er hat im Dunklen sogar noch am Sonnenblumenfeld angehalten und ein kleines Sträußchen für mich gepflückt.
Das Feld hatten wir auf der Hinfahrt entdeckt und wollten auf der Rückfahrt gemeinsam einige Exemplare pflücken - daran hat er in dem Stress sogar noch gedacht 😘


Also der SamstagNachmittag/Abend ist zwar komplett anders verlaufen als gedacht, aber am Ende wurde alles gut, oder?
Ja, alles in allem ist es gut ausgegangen, aber ganz vom Ende des Tages gabs dann noch was... das sich bei uns eine Zecke andockt, ist keine Seltenheit. Dafür haben wir uns ja extra die Zeckenzange besorgt, die ihren Dienst ganz zuverlässig tut. 
Nee, das wars auch nicht, aber als ich kurz vor Mitternacht gerade soweit war, einzuschlummern, spürte ich plötzlich einen stechenden Schmerz im linken Unterarm. Eine Biene hatte sich offensichtlich in meinem Bett niedergelassen während des Tages und sich jetzt von mir gestört gefühlt. Sie konnte einfach nicht anders, als sich mit einem Stich zu wehren... Ich war zu verdattert, um den Stachel rauszuziehen, denn wenn man zu unvorsichtig ist, dringt weiteres Gift in die Haut. Also brauchte ich die ruhige Hand vom Herzallerliebsten. Aber dann sind wir endlich zur Ruhe gekommen.
Ich bin wirklich sehr dankbar, dass es letztendlich nur aufregende Stunden waren und nichts wirklich Schlimmes passiert ist. Wer weiß, wann sich die Brüder sonst mal wieder begegnet wären und so viel Gelegenheit zum Austausch gehabt hätten? Das war ein wirklich positiver Aspekt unseres Missgeschicks.

Am heutigen Sonntag haben wir die entspannten Stunden nachholen können. 
Wir waren wieder auf unserer Spazier-Runde entlang der Obstbäume - immer mehr Spaziergänger bringen sich Apfelpflücker und Beutel mit, um eine kleine Ernte mit nach Hause zu nehmen. Wir konnten nochmal von den speziellen Birnen naschen, die eigentlich aussehen wie Äpfel. Sie sind ganz unscheinbar, aber herrlich aromatisch, süß und saftig. 

Nun wünsche ich Euch einen ruhigen Abend & eine angenehme Woche ohne Hindernisse -
der Herbst soll Einzug halten - die Kerzen- und Tee-Zeit beginnt!
Herzlichst, Lene

niwibo sucht...