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Sonntag, 6. Juli 2025

Urlaubsnachlese & Blog-Geburtstag

 Zunächst einmal möchte ich Euch "Dankeschön" sagen für all die Glückwünsche, die mich zum Geburtstag meines Blögchens, das nun mit 18 Jahren eigentlich kein Blögchen mehr ist. Ich freue mich wirklich immer wieder, Teil einer so lieben, individuellen, kreativen, unterhaltsamen und anteilnehmenden Gemeinschaft zu sein. 

Neben den Beiträgen über die Link-Party & die Kommentare erreichte mich auch so originell & liebevoll gestaltete Post 


Links: meine 1. Flaschenpost, so schön mit einer persönlichen Botschaft - lieben Dank an Manu

Darunter: eine toll gestaltete Karte zur/von der Ostsee-Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, die Birgitt mir Birgitt direkt von dort geschickt hat, wo sie gerade ihren Urlaub genoss und wir in der 1. Augustwoche sein werden. 

Und rechts: diese wunderschönen maritimen Schätzchen kamen in einem Päckchen von Claudia hier an - sie machte sich zurecht schon Sorgen, ob die Post womöglich verloren gegangen ist? Aber nein - es ist am Freitag gut gelandet und ich habe mich riesig gefreut über diese tollen unerwarteten Geburtstags-Gaben. Ich hatte noch nie meerblauen Nagellack😄und die "Lene"-Kerzen gehen mit in den Ostsee-Urlaub Anfang August 

Habt lieben Dank Ihr 3 für Eure schönen Ideen und Eure Mühe, die Ihr Euch gemacht habt, um mir eine Freude zu bereiten!!!!
❤️

Ich hatte ja versprochen, im Anschluss eine Überraschung zu verlosen, das habe ich natürlich nicht vergessen - ich brauche nur noch einen Moment Zeit, um etwas vorzubereiten. Eigentlich sollte alles zu heute fertig sein, aber dann kam mir das Pensum der 1. Arbeitswoche mit 3 Nachmittags-/Abend-Terminen dazwischen und den Rest der Feierabende habe ich regelrecht verschlafen. Ich war so unendlich müde - das frühe Aufstehen, die Wärme mit 29° im Büro... Am kommenden Sonntag gibt es dann die Überraschung - auf jeden Fall!!!

Und nun wollte ich noch mal die Aufmerksamkeit auf das Erlebnis unseres Urlaubs lenken:
Stellt Euch vor, wir waren in der Wüste... um den ehemaligen Leuchtturm Rubjergs Knude Fyr zu besuchen

... in der Ferne kann man sie & ihn erahnen...

...es ging auf geschlungenen Pfaden über Stock & Stein und auf und ab...






Eingeweiht wurde der 23m hohe Leuchtturm am 27. Dezember 1900 hinter einer nur 2 bis 3m hohen Düne. Es gehörten noch 4 weitere Gebäude dazu, in denen u.a. der Leuchtturm-Wärter mit seiner Familie wohnte. Am 1. August 1968 leuchtete sein Licht das letzte Mal über die Nordsee. 
In der Leuchtturmwärter-Wohnung wurde 1980 ein Sand- und Flugsand-Museum eröffnet - es musste im August 2002 wegen Versandung geschlossen worden. 

2019 wurde der Leuchtturm in einer spektakulären Aktion auf Schienen gelagert und um 70m ins Landesinnere versetzt, davon zeugten noch diese Schrauben...



hier kann man noch Teile eines anderen versandeten Gebäudes erkennen, welches sich direkt an der Abbruchkante befindet


und hier der Blick in Richtung Süden vom Dünen-Plateau aus


Es war schon beeindruckend, aber auch ein bisschen beängstigend, fand ich. Also ich bin nicht für eine Wüsten-Wanderung gemacht. Es war ein besonderes Erlebnis, aber ich muss es nicht unbedingt wiederholen.

Auf dem Rückweg haben wir den idyllischsten Friedhof entdeckt, den ich je gesehen habe... es ist der Friedhof des ehem. Kirchortes Marup. Die Kirche selbst ist bereits Opfer der Küstenerosion geworden - sie wurde ab 2008 zurückgebaut und die letzten Reste 2015 beseitigt. Die Gräber sind eingebettet in wilde Rosenhecken und strahlen eine große Ruhe aus - auf der Bank kann man die Stille genießen und seine Gedanken übers Meer schicken. Ein schöner Ort für die letzte Ruhe, finde ich.





Dieser Wandertag war der erlebnisreichste unseres Urlaubs. Wir hatten uns insgesamt keine Ziele vorgenommen. Aber weil wir diese "Wüsten"Düne mit dem Leuchtturm täglich vor Augen hatten, wollten wir sie natürlich erkunden.
Ansonsten haben wir es aber wirklich mit Astrid Lindgren gehalten:

"Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen" 

- in diesem Fall "...aufs Meer zu schauen". Das haben wir ausgiebig getan - der Herzallerliebste hatte eine App, mit der wir immer sehen konnten, welches Schiff am Horizont vorbei fuhr. 


Am kommenden Sonntag wird es, gemeinsam mit der Geburtstags-Verlosung, noch ein kleines Sammelsurium von Bildern geben und am Freitag geht es mit den Buch-Vorstellungen auch weiter. Denn natürlich war viel Zeit & Gelegenheit zum Lesen, gerade weil das natürliche Licht bis nach 23 Uhr ausreichte. Allein das war schon ein Erlebnis für sich und mit dem Rauschen der Wellen & des Windes einzuschlafen - einmalig schön!!!

Nun wünsche ich Euch eine schöne, neue Woche - hoffentlich mit moderateren Temperaturen und hier in Berlin & Brandenburg zumindest ist ausgiebiger Landregen dringend erwünscht - die Natur hat es dringend nötig!
Vielleicht habt Ihr auch etwas Schönes geplant - dann möge es ganz nach Euren Wünschen verlaufen!!
Ich werde mich am kommenden Freitag mit Christine (der ehrenamtlichen Begleiterin meiner Mutter) im Volkspark Friedrichshain treffen. Wir schaffen es zwar nur 1-2x im Jahr, aber dann haben wir immer so viel zu erzählen, dass die gemeinsamen Stunden im Nu verfliegen. 

Herzlichst, Lene

Samstag, 8. Juli 2023

Noch einmal zurück nach Dänemark & emotionale Momente

 Auf einen Ausflug aus dem Urlaub wollte ich ja noch in Bildern zurückblicken. Am Freitag, unserem letzten Tag im Ferienhäuschen, sind wir zunächst zu den Düppeler Schanzen gefahren, haben das Auto auf dem Parkplatz gelassen und haben den Rest zu Fuß absolviert.

Die Düppeler Schanzen spielten im dänisch-deutschen Krieg 1864 eine Rolle und wurden nach 3-wöchiger Belagung am 18. April von den Preußen unter Prinz Friedrich Karl eingenommen. 

Heute steht eher der Genuss der Aussicht über die Förde im Vordergrund





Anschließend führte uns der Fußweg hinunter in die Stadt Sonderburg mit dem gleichnamigen Schloss…


Städte am Wasser haben immer wieder eine ganz besondere Ausstrahlung und auch das Eis, dort vorn in einem der Cafés kurz vor dem Schloss, schmeckte außergewöhnlich gut🍦



Dieser kleine Marktplatz war sehr idyllisch und lädt wirklich zum Verweilen ein


Das Schloss Sonderburg war der Stammsitz des Adelsgeschlechts Schleswig-Holstein-Sonderburg - heute beherbergt es ein Museum



Mit diesen Bildern verabschieden wir uns von der schönen, entspannten Auszeit am dänischen Flensburger Fjord. Wir haben uns sehr wohl gefühlt in dieser beschaulichen Umgebung! Das Wetter hat es gut mit uns gemeint - nicht nur pure Sonne, sondern zwischendurch erfrischende Regengüsse, die auch die  Amsel auf dem Grundstück zu noch schöneren Konzerten animierte. Wir haben in diesem stillen Refugium wunderbar geschlafen und das morgendliche Bad im Fjord sehr genossen.

Seit Montag hat uns nun der Alltag wieder - ich musste meine Abwesenheit in der Werkstatt aufarbeiten, was mir erstaunlich gut gelang. Das lag sicher an der frischen Energie?! 
Am Mittwoch erreichten uns zweierlei ganz schöne Nachrichten: zunächst bekamen wir das Angebot, unseren September-Urlaub in Schweden um eine Woche zu verlängern. Es benötigte ein Gespräch mit dem Chef und Kollege Jens und schon war geklärt, dass ich die 3 Tage, die ich vor der Abreise geplant hatte, hinten dran hänge. So wäre die Zeit abgedeckt. Wobei ich es eigentlich nicht so gern habe, am Montag aus dem „großen“ Urlaub zurückzukommen. Aber wer das eine will, muss das andere mögen! Inzwischen ist alles (um)gebucht und wir freuen uns sehr!!!
Die 2. gute Nachricht kam per Telefon von Flori, der ihren Besuch für Freitag Abend ankündigte - welch eine Freude!!! Die Eltern wollten gern ins Konzert und wir hatten einen Ernie-Abend. Innerhalb kürzester Frist war wie immer ein großer Wagenpark aufgebaut - das ist jedes Mal faszinierend, wie schnell es geht. 
Sowohl das baden als auch vorlesen hat sich wohl länger als üblich hingezogen, wir hatten ja 2 neue Bücher, die er noch nicht kannte. 
Leider wurde der kleine Mann in der Nacht noch einmal wach - ich konnte ihn zwar schnell trösten und Moppi fand sich auch unterm Kissen, aber das einschlafen fiel ihm verständlicherweise nicht so leicht. Es war ein so anrührender Moment, als sich eine kleine Hand in meine schob… 
Heute Morgen um 5 Uhr war er schon wieder fit und als ich um 6 Uhr ins Wohnzimmer kam, strahlte mich ein putzmunterer Ernie an. Papa haben wir dann nochmal ins Bett geschickt. Und wir sind zu dritt zum Bäcker spaziert. 
Nach dem Frühstück hat Taube Hugo unseren Gästen noch stolz sein Gelege präsentiert…


Auf dem Heimweg gab es leider einen unangenehmen Auffahrunfall, ihnen ist jemand aufgefahren, aber zum Glück ohne Personenschaden! Dafür dürfen wir sehr dankbar sein!

Habt einen schönen Sonntag - herzlichst, Lene


Sonntag, 9. Oktober 2022

Auszeit-Nachlese

 Die ersten 3 Arbeitstage liegen hinter mir - es war erwartungsgemäß sehr bunt und ließ wenig Zeit zum Durchatmen. Aber… ich habe die Erholung aus der schwedischen Ruhe-Idylle noch deutlich gespürt und so konnte mir selbst die Überlänge des Pensums (noch) nichts anhaben. Außerdem lag die Wochenend-Oase ja quasi schon zu meinen Füßen und der Herbst zeigt sich hier derzeit  tatsächlich auch von seiner goldenen Seite, da kann man nicht meckern.

Ich wollte ja noch von den letzten Reise-Erlebnissen berichten und damit den Kreis schließen. 

Wir haben am Wegesrand ganz zufällig ein Hinweis-Schild zu einer stillgelegten Schiefergrube gesehen und es erst gar nicht für voll genommen. Denn das Schild zeigte auf einen sehr schmalen Durchlass quasi im Gebüsch. Aber wie es in Schweden so oft ist, es werden keine Schneisen in die Natur geschlagen, um das Erlebnis dem Besucher auf dem Silbertablett zu servieren. Man muss sich einfach entscheiden, will ich das oder eben nicht. Beim 1. Vorbeifahren zu einem anderen Ziel haben wir den Hinweis nicht wirklich für voll genommen, aber letztendlich hat uns das Internet doch neugierig gemacht und so haben wir uns noch ein weiteres Mal auf den Weg gemacht…

…über Stock & Stein



Vorsicht, die Stufen sind rutschig!



Diese stillgelegte Grube ist ganzjährig geöffnet und frei zugänglich - Betreten auf eigene Gefahr!
Der Stollen führt unter der Straße hindurch…



Ganz hinten sieht man ein winziges Licht am Ende des Tunnels - sehr beruhigend!


Auf der anderen Seite wird man in einem grünen verwunschenen Kessel empfangen - man fühlt sich, als wäre man in einer anderen Welt gelandet.





Hier finden in den Sommermonaten Konzerte und Theateraufführungen statt - sicher in dieser Kulisse und mit einer wunderbaren Akustik ein ganz besonderes Erlebnis




Adieu Du wundersame Welt!




Es war wirklich ein Erlebnis, das wir uns nicht hätten entgehen lassen wollen.
Dort unten waren wir - von der Straße aus - über den Zaun gesehen.


Neben diesem Kessel, direkt an der Straße gibt es eine große Halde mit Schieferbruchstücken, die sicher auch von jedem Besucher bestiegen wird. Davon haben wir kein Bild gemacht, aber auch wir waren auf dem Plateau und haben nach einem ganz speziellen Stück gesucht, welches uns an dieses Erlebnis erinnert. Jochen hat sich einen Keil mitgenommen und ich dieses Stück (aus dem letzten Post), welches Ähnlichkeit mit einem Herz hat. Die kleinen Blümchen wachsen auch inmitten dieses Gesteins - sie sind inzwischen getrocknet und haben z.T. bereits beim Basteln Verwendung gefunden.


Am letzten Tag, auf dem Heimweg vom Tanken und dem letzten Einkauf (in dem Supermarkt mit dem Kassierer mit Handicap, der uns immer seine guten Wünsche mit auf den Weg gab😊) sind wir noch an der Hultaby Slotsruin vorbeigekommen…









Viel ist wirklich nicht übrig von dieser Burg. Man hat dort keine Feuerstellen innerhalb des Gebäudes gefunden, was darauf schließen lässt, dass es nur im Sommer bewohnt wurde oder möglicherweise überhaupt nicht zu Wohnzwecken genutzt wurde.
In jedem Fall liegt es wirklich sehr idyllisch auf einer Landzunge und heute wird die unberührte Natur mit dem alten Baumbestand als Weidefläche für Schafe genutzt. Wir haben keine Schäfchen gesehen, aber viele Einfriedungen. 

Mit diesem kleinen Ausflug am Wegesrand mit dem herrlichen Blick über den See Norrasjön geht unsere Reise 2022 ins geliebte Schweden zu Ende. Wir werden uns noch lange gern an die Tage mit den vielfältigen Natur-Erlebnissen und an die entspannten Momente am Kamin erinnern.

Am nächsten Freitag machen wir uns noch einmal auf den Weg gen Norden, nicht ganz so weit, diesmal „nur“ auf die Insel Rügen, aber auch das ist ein Ziel, das uns immer wieder große Freude bereitet. 
Diesmal in die Villa mit Ostseeblick, die so heißt wie mein 2. Vorname, nämlich „Johanna“.

Für den Moment wünsche ich Euch allen goldene Herbstmomente!
Herzlichst,
🍁 Lene 🍁