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Samstag, 27. Januar 2024

Regen bringt leider nicht immer Segen

 Tja, eigentlich hab ich nix gegen Regen, aber wenn er mich derart frontal erwischt…
Am Mittwoch Morgen hatte ich einen Arzttermin zur Kontrolle meiner Schilddrüse. Auf dem Weg dahin fielen 2 Busse aus und nach 30 Minuten kam dann endlich einer, knüppeldick voll, aber was hilft‘s? Man konnte zumindest nicht umfallen. Als ich am Ziel ausstieg, kam der Regen, der vorher nur ein leichtes Nieseln war, durch den starken Wind plötzlich waagerecht entgegen. Der Schirm konnte mir nicht helfen. Ich hatte zwar den wasserfesten Anorak an, aber von den Schenkeln bis zu den Zehenspitzen war ich klitschnass. Und so kam ich dann in der Praxis an, wo mir erstmal ein Handtuch zum groben Trockenreiben gereicht wurde. Aber die Jeans, Schuhe und Socken blieben nass…
Aber wenigstens das Ergebnis des Ultraschalls war erfreulich. Ich habe ja bereits seit meinem 15. Lebensjahr Knoten an der Schilddrüse. Der Erste wurde in einer Klinik punktiert worden (ein traumatisches Erlebnis mit einem Arzt, für den es eine Premiere war und der 3x mit der Nadel abgerutschte😖), aber er war zum Glück „harmlos“. Alle Untersuchungen, die im Laufe der Jahre folgten, brachten das gleiche Ergebnis - die Knoten sind sichtbar, aber mein Körper wird mit den Fremdkörpern nach wie vor gut allein fertig, in dem er sie verkalken lässt. Äußerlich sieht man sie nicht und ich spüre sie auch nicht. Also kein Grund zur Sorge! 
…inzwischen war mir allerdings schon derart kalt, dass ich mich gescheut hab, so noch 6 Stunden im Büro zu sitzen, dann würde aus den bisherigen Halsschmerzen sicher mehr. Deshalb rief ich den Chef an, hab ihm die Situation erklärt und Home Office mit ihm vereinbart. Leider ist mir die saftige Erkältung trotzdem nicht erspart geblieben. Donnerstag hab ich dennoch den Versuch gemacht, vor Ort zu arbeiten. Nachdem ich aber 0-Konzentration aufbringen konnte und eine Rechnung erst im 4. Versuch korrekt zu Stande brachte, habe ich mich wieder verabschiedet. Zu Hause ging dann gar nix mehr. Typische Erkältungserscheinungen Hals, Kopf, Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Schnupfen - einfach nur warm eingepackt schlafen und viel trinken. Und erstaunlicherweise konnte ich in der Nacht zu Freitag 8 Stunden am Stück schlafen. Für gestern konnte ich mir einen ko-Tag nehmen und bin dann hoffentlich am Montag wieder fit. 

Als es mir am Freitag wieder etwas besser ging, hab ich ein neues Kuchenrezept ausprobiert
Buttermilch-Kokos-Mandarine vom Blech…


Er macht äußerlich überhaupt nichts her, aber er ist lecker - man schmeckt die Frische der Buttermilch im Boden, die Mandarinen steuern das Fruchtige bei und die Kokosraspeln bringen Aroma. Aber er hat noch Verbesserungspotential. Zum einen hatten wir das falsche Mehl erwischt - eigentlich Brotmehl, zum anderen könnten es mehr Mandarinen und weniger Kokosraspeln sein. Sie krümeln nämlich heftig, weil sie trotz dem Sahneguss keinen Halt auf dem Kuchen finden. Also werden wir die Erkenntnisse beim nächsten Versuch umsetzen. 

Ich hab mich heute auch an einer kleinen Frühlings-Vorfreude-Bastelei versucht: Blüten aus Eierkartons als Schmuck für die Zweige vom Spaziergang.


Ich freu mich dran und setze dafür das nächste 🩷 auf dem Bingo-Feld „Frühling“

Und nun gehts los mit meinem Jahresprojekt aus den beiden Büchern vom letzten Freitag - nicht jede Anleitung kann & werde ich (aus Zeitgründen) nacharbeiten, aber möglichst viele sollen es werden, weil sie einfach zu verlockend sind. Heute geht es mit den leichten Sneaker-Socken los. Ich hab zwar nicht genau die Farben, die hier vorgeschlagen werden, aber das tut der Freude keinen Abbruch. Das Lochmuster ist einfach umzusetzen und sieht auch in anderen Farbkombis frisch aus. Ich möchte nämlich auch meine Wollvorräte, wenn möglich, reduzieren. 


Und so kommt ein weiteres 🩷 auf dem Bingofeld für „Ein neues Projekt starten“ hinzu


Und somit bleibt mir jetzt nur noch, so kurz vor dem Monatsende anzumerken, dass mein Januar eigentlich recht nett begonnen hat…
- der Stress bei der Arbeit hat etwas abgenommen
- ich konnte wieder zum Home Office Freitag zurückkehren
- wir durften für kurze Zeit das Gefühl von „richtigem“ Winter mit Schnee genießen
- es war wieder Muße für einen Besuch bei meiner Schwester
- die Ergebnisse des vierteljährlichen Checkups und der Schilddrüse waren im grünen Bereich
- ich habe 4 von 5 kg des verlorenen Gewichts über die kalorienreiche Weihnachtszeit retten können
… wenn das nichts ist?! 

Habt einen schönen Sonntag & eine angenehme Woche!
Lasst es Euch gut gehen & bleibt schön gesund!

Herzlichst, Lene


  

Sonntag, 30. Januar 2022

Der Januar…

 … war, vom Himmel her zwar vorwiegend grau in mancherlei Schattierung, aber darüber hinaus hatte er durchaus auch seine bunten und netten Seiten, weil…

- über den Herrn an meiner Seite, sogar 2 Artikel über seine Ausstellung in der örtlichen Zeitung erschienen sind, die offensichtlich sogar in der Schweiz gelesen wird, denn von dort kam der Käufer dieses Bildes angereist. Wie sich herausstellte, macht das Paar seit vielen Jahren Urlaub in ihrem Häuschen in der Müritz-Region, wo das Bild nun auch seinen Platz finden


Somit hatte die Ausstellung trotz aller ungünstigen Pandemie-Umstände doch noch zu einem Erfolg geführt. Und mit der Aussicht auf die hoffentlich stattfindenden Märkte im Sommer ist der Künstler auch wieder besserer Dinge und kann motiviert ans Werk gehen.

- die eben erwähnte Ausstellung auch einen ganz besonders schönen Nebeneffekt hatte, denn wir konnten an 2 Wochenenden kostbare, unterhaltsame Stunden mit den jungen Winters und unser Großelternglück genießen. Es ist einfach schön 🥰 den kleinen Mann zu erleben, sich mit ihm zu beschäftigen und sich inzwischen auch mit ihm zu unterhalten. Gestern fiel ihm z.B. auf, dass ich neue Schuhe getragen habe und wo denn die Roten wären😄 Und er hat uns während der Wartezeit auf die Pizza tatsächlich ein Ständchen auf seiner „Monika“ vorgespielt. 
Und am Ende wir sind nach einer stürmischen Heimfahrt auch wohlbehalten angekommen.

- ich es tatsächlich peu á peu geschafft habe, mein Zimmer auszumisten und mich somit von Ballast zu befreien - es hat mir wirklich gut getan und ich fand sogar ganz nebenbei mein Motto des Jahres:
„Gelassenheit ist der Garten, in dem Zufriedenheit und Glück blühen“ (Jochen Mariss) 
Gelassenheit wollte ich ja mehr denn je üben in 2022, aber dieses Bild mit dem Garten gefällt mir sehr!!!

Noch immer ist mein Zimmer gut gefüllt mit Materialien, die über kurz oder lang ihre Verwendung finden (sollen), indem sie vernäht, verstrickt, verhäkelt oder verbastelt werden.
So sieht es nun rund um den Näh- und …
… dem Schreibtisch aus

Die Lochwände sind neu hinzugekommen, ich finde sie sehr praktisch. Das Exemplar über dem Nähtisch ist noch nicht komplett, da fehlen noch die Halterungen für die Webbänder aus der 3D-Druckerei. 
Aber alles in allem freue ich mich über die neue Ordnung und werde jetzt auch wieder mit Freuden „werkeln“, wie ich es liebevoll nenne. 

- es im Januar beruflich wieder etwas trubeliger war, wie es üblicherweise zum Jahresbeginn ist. Aber dank Home Office konnte ich manche Aufgabe, die Konzentration erfordert in allergrößter Ruhe am heimischen Schreibtisch erledigen. Dennoch war der Januar von recht viel Müdigkeit geprägt, wozu sicher auch der überwiegend graue Himmel beigetragen hat. Home Office finde ich einfach ideal, eben um manches ungestört abarbeiten zu können, aber auch, weil ich die einstündige Heimfahrt zu Gunsten eines Spazierganges einsparen kann. Und gerade am Freitag war es bei Sonnenschein eine besondere Freude. Das hat das Rehwild auf dem Acker wahrscheinlich genauso empfunden, leider sieht man sie nur in der Vergrößerung überhaupt in der Sonne liegen… 




Aber nicht zu vergessen! Es gab auch noch den 97. Geburtstag meiner Mutter, den wir zu Acht im Café des Seniorenstifts gefeiert haben. Und dank einem Hörverstärker konnte das Geburtstagskind den Gesprächen am Tisch wieder folgen. 

Also auch ein scheinbar grauer Monat kann bei aufmerksamer Betrachtung seine leuchtenden Momente haben. Man muss sie nur sehen. 

Morgen geht schon der 1. Monat 2022 zu Ende - ich bin gespannt, was der Februar zu bieten hat! 
Auf jeden Fall kann man merken, dass es am Abend länger hell ist - morgens fällt es mir noch nicht auf. 
Aber mit etwas Geduld…

Ich wünsche Euch nun sowohl einen freundlichen Januar-Ausklang als auch einen viel versprechenden Februar-Auftakt.

Herzlichst
☀️ Lene ☀️

Sonntag, 31. Januar 2021

Schon wieder vorbei - das war der Januar

 Wo ist er geblieben, der Januar? Er war ganz und gar nicht langweilig, aber dennoch fehlten mir Ideen oder Energie, was ich hier hätte schreiben können? Aber wenigstens heute, am letzten Tag des Monats wollte ich ein bißchen zurückblicken auf die letzten Wochen seit Jahresbeginn.

Zunächst einmal hatte ich mir für den Monat Januar ein spezielles Projekt fest vorgenommen, nicht wirklich spannend und schon gar nicht kreativ, aber nichtsdestotrotz eine Herzensangelegenheit. Mein Zimmer wollte ich gründlich ausmisten und...

... so sah es zwischendurch aus...

...es war definitiv an der Zeit! 2 Wochen hab ich mich in jeder freien Minute durch alle Schubladen und Fächer gegraben und am Ende wars ein echt gutes Gefühl!


Und mein Kopf war wieder frei für nettere Dinge...

Beutel und Täschchen für eine Katzenfreundin...


... wärmende Halssocken für Klein-Ernie


... und Socken gegen kalte Füße


...sind u.a. entstanden.

Aber der Januar bestand natürlich nicht nur aus Freizeit. In der Werkstatt war (und ist) die Corona-Pandemie ein dominierendes Thema - alternative Leistungserbringung, Bildungspakete, Schnelltests 
und, und, und...
Für mich war Home-Office ein ganz persönliches Anliegen. Ich hab mich sehr bemüht, aber bisher gibt es nur eine Zwischenlösung. Ich gebe die Hoffnung nicht auf. 

Meiner Mutter geht es zum Glück gut - in ihrem Seniorenstift gab es bisher eigentlich eine verschwindend geringe Anzahl von Positiv-Getesteten Bewohnern. Inzwischen ist der 1. Impftermine durch ein mobiles Team erfolgreich absolviert und am kommenden Wochenende ist der 2. Durchgang geplant.
Vor 10 Tagen hat sie ihren 96. Geburtstag gefeiert - besuchertechnisch in Etappen. Ich war am vergangenen Dienstag mit ihr einkaufen. Einige Jahre war es ihr ja nicht möglich, selbst einkaufen zu gehen, weil ihre Beine sie nicht mehr trugen. Seit sie einen Rollstuhl zur Verfügung hat, genießt sie es doch sehr, wieder selbst vor Ort aussuchen zu können, worauf sie Appetit hat. Manchmal ist es allerdings für die Begleitperson etwas skurril, weil sie selten eine Liste oder einen Plan hat 😉 was sie möchte oder braucht. Da begegnet man manchem (recht beengten) Regal durchaus mehrmals, was ich beim eigenen Einkauf aus praktischen Gründen vermeide.

Nachdem es ja nicht möglich ist, sich gegenseitig zu besuchen, genießen wir es sehr, immer wieder kleine Videos und Fotos vom kleinen Mann zu erhalten. Gestern hatten wir das erste mal Video-telefoniert. Das hat echt gute Laune gebracht und gibt uns frische Energie. 
Spontan hab ich auch Keksrezepte ohne Zucker ausprobiert und an Klein-Ernie geschickt - sie haben ihm geschmeckt, wovon wir uns auch per Video überzeugen konnten und eines davon hat er mit Mama sogar selbst nachgebacken.

Mein Herzallerliebster hat übrigens auch im Keller etwas Klar-Schiff gemacht. Dort wartet ja noch manche Kiste voller Schätzchen auf das Aufwecken aus dem Dornröschen-Schlaf.

Voila! Der Anfang ist gemacht...


Daran haben 3 Generationen gleichzeitig Freude😄

Seit gestern liegt hier eine leichte Schnee-Decke, die es doch recht schwer hatte, sich dem heutigen herrlichen Sonnenschein zu widersetzen


Und mit diesem abendlichen Blick aus dem Fenster 


endet der Rückblick auf meinen Januar. 

Ich wünsche Euch einen bunten Februar - passt gut auf Euch auf & bleibt schön gesund!

Herzlichst

❄️ Lene ❄️

Samstag, 1. Februar 2020

Mein Januar...

... war alles andere als langweilig. In beruflicher Hinsicht hatte er leider ziemlich ärgerliche Momente, die ich nicht so einfach weggesteckt hab. An denen hatte ich ganz schön zu "kauen", bis in manche Nacht hinein. Das will ich jetzt allerdings gar nicht weiter kommentieren, viel lieber widme ich mich den netten, positiven Erlebnissen.
Da war der 95. Geburtstag meiner Mutter, an dem wir zu 16t um den Tisch im Kaminzimmer saßen, leckeren Kuchen, Kaffee und natürlich auch ein Glas Sekt genossen haben. Es waren ihre 4 Kinder mit Partnern, ihre beiden Schwestern mit Partner bzw. Sohn und die beiden ältesten Enkeltöchter und
auch Christine (die meine Mutter seit Jahren ehrenamtlich besucht und sich rührend um sie kümmert)
gekommen. Und die Gespräche gingen kreuz und quer über den Tisch. Meine Mutter ist schon seit vielen Jahren körperlich gehandicapt, aber nun sieht es so aus, dass sie dauerhaft auf den Rollstuhl angewiesen ist. Das macht ihr sehr zu schaffen, nicht zuletzt weil ihre Wohnung nicht so groß ist, dass sie sich mit dem "Gerät" dort gut drehen und wenden könnte. Da ist es wirklich von großem Vorteil, dass sie in dem Seniorenstift gut versorgt und in einer netten Gemeinschaft leben kann.
Ich freu mich auch bei jedem Besuch darüber, mit wie vielen Leuten sie dort Kontakt hat und hier und da ein Schwätzchen halten kann. Das wäre ihr in einer normalen Mietwohnung ganz sicher nicht möglich.
Am vergangenen Samstagabend gab es Überraschungsbesuch vom kleinen Ernst und seinen Eltern - denen es für die Rückfahrt zu spät geworden war und bei uns wartet ja immer ein Gästezimmer auf sie und zum Glück war auch unser Kühlschrank gut gefüllt😀 In ihrem Freundeskreis gibt es inzwischen vielerorts Kindersegen und so ist bei einem Besuch etwas spät geworden, um noch die Heimreise nach Meck-Pomm anzutreten. Wir haben uns riesig gefreut, denn aufgrund der Entfernung können wir uns ja nicht "mal eben schnell" besuchen. Der kleine Mann war natürlich schon etwas müde und hungrig, aber dann hat er uns noch seine neuesten Fähigkeiten vorgeführt. Krabbeln ist nicht so sein Liebstes, dafür zieht er sich überall hoch, um sich die Welt aus der stehenden Perspektive zu betrachten und sogar schon die ersten Schritte zu machen. Wir genießen einfach jeden Moment mit ihm😀
Und dann... war da ja noch das Neujahrs-Woll-Wichteln, zu dem Katharina eingeladen hatte. Das Besondere daran war, dass sie zu Neujahr dazu aufgerufen hatte und sich immer 2 Teilnehmerinnen gegenseitig bewichtelten. Spätestens am 27.01. sollten sich die Wichteleien auf den Weg zu ihrem Ziel machen, dass die Päckel noch im Januar geöffnet werden können. Jutta (ohne Blog) hat mir mit ihren Wichtelschätzen eine große Freude bereitet und ich ihr, wie sie mir schrieb. Es war eine echt schöne bunte Aktion im allzu oft ziemlich grauen Januar!

Spannung!!! Was mag sich wohl in all den Päckchen verbergen... 


... das Geheimnis ist gelüftet - ich freu mich sehr...


... und möchte Jutta auch von dieser Stelle herzlichen Dank für all die schönen Wichtelgaben sagen, die das Herz einer kreativen Seele höher schlagen lassen. Ich brauche mir nicht mal selber Socken auf die Füße stricken, sondern bekam sie Frei Haus geliefert. Und auf die schwäbische Spezialität "Wibele" bin ich sehr gespannt. Sie erinnern an die Anis-Plätzchen, die ich aus meiner Kindheit kenne. Und Wolle kann man ja nie genug haben, oder? Die Sicherheitsnadel mit dem blau-glitzer-schimmernden Knopf ist so schön...
Ick freu mir! (wie der Berliner oder die Berlinerin sagt😀)
Also ein Happy End für den Januar!!!

Nun hat der Februar begonnen - mich begleitet dieses Kalenderblatt...


Dieses Bild hat durchaus Parallelen zu mir, wenn man mal davon absieht, dass ich kein „Früh“stücker, sondern ein ausgesprochener „Spät“stücker bin, egal ob in der Woche oder am Wochenende und nicht erst seit ich Intervall-Fasten praktiziere. Aber ich löffle gern Müsli und schreibe immer wieder To-do-Listen, die ich mit mehr oder minder großem Erfolg abarbeite.
Heute war es schon mal nix - der heutige Samstag ist mir einfach so durch die Finger geflutscht, ohne dass ich irgendeinen Punkt hätte abhaken können.
Aber es bleibt ja noch der Sonntag, an dem die kreative Energie fließen kann...

Für den Moment wünsche ich Euch einen tollen, entspannten, genussvollen und vielleicht auch kreativen ersten Februar-Sonntag!

Herzlichst,

❤  Lene ❤


Samstag, 3. Februar 2018

Und schon ist Februar...

– die Tage werden spürbar länger und hin und wieder sogar heller. Die Frage „Wo ist nur der Januar geblieben?“ stellt sich mir nicht. Er war mir ziemlich präsent mit all seinen Höhen und Tiefen – oft recht nachdenklich, aber auch sehr nett an einem entspannten Wochenende mit dem Sohn und am 93. Geburtstag meiner Mutter in größerer Familienrunde.
Was mir sehr wohltuend auffiel war, dass der berufliche Stress, der inzwischen ja schon seit meiner Rückkehr aus dem September-Urlaub anhielt, eeendlich abgeklungen ist oder zumindest mal eine Pause zum Durchatmen eingelegt hat.
Dennoch blieb die ständige Müdigkeit, die sicher auch mit dem ewig gleichen grauen Wetter zusammenhing. Aber ich werde mich hüten, mich hier über das Thema Wetter auszulassen – das bringt nämlich nix. Nur eines steht fest – das natürliche Licht hat gefehlt, weil die Wolken sich eeewig in den Vordergrund gedrängelt haben. 
Entsprechend ist auch die kreative Beschäftigung – bis auf ein spezielles Projekt – Pssst! –beinahe zum Erliegen gekommen. Aber nun soll endlich Schluss sein mit „müdelig“ - mir juckt’s wieder in den Fingern. Zum einen warten Woll-Schätzchen auf ihre Verarbeitung und zum anderen möchte ich mich doch endlich mal mit der Overlock-Maschine befassen.
Außerdem hab ich auf dem Plan, auch in diesem Juni wieder einen Stand beim Kunstmarkt zu bestücken. Ich habe schon manche Idee zusammengetragen. Im vergangenen Jahr - meinem "Testballon" - lief es nicht so optimal, weil einfach zu viele Täschchen und Taschen an verschiedenen Ständen angeboten wurden. Also… werde ich mich mehr auf andere Dinge konzentrieren.
Erst einmal steige ich heute aber wieder bei Gabis schöner Tauschaktion ein, weil ich Tauschen einfach wunderbar finde und ich biete…

… doch wieder ein Täschchen ☺ im Häkel-Look mit...


... "Innenleben"



Vielleicht findet jemand Gefallen daran? Ich würde mich sehr freuen. 

 Und nun doch noch ein klitzekleines bisschen Wetter ☺...

(aus dem "Unter uns gesagt"-Kalender 2015)

...in diesem Sinne: seid gut be"schirm"t, bleibt schön gesund und 
haltet Augen und Herz geöffnet für all die kleinen Freuden, 
die uns auch im langweiligsten Alltag begegnen können.
Für mich ist es heute eine besondere Freude, dass ich hier eeendlich wieder mal
ein paar Zeilen zu Stande gebracht habe.

 Herzlichst, 
❤ Lene ❤

Sonntag, 29. Januar 2017

Mein Januar...

... hat anfangs ziemlich gekränkelt - Noro und so weiter hat uns zugesetzt. Mein Vater kam mit einer Lungenentzündung in die Klinik, hat aber trotz seiner 99 Lenze alles gut überstanden. Von meinen 5 erwähnten Kilos, die mir der fiese Magen-Darm-Virus abverlangt hatte, sind 3 (erwartungsgemäß) wieder drauf und zum Experiment Apfelessig konnte ich mich auch nicht länger als 4 Tage überwinden. Wahrscheinlich ist es eher was für heiße, durstige Tage - im Winter macht sauer vielleicht nicht ganz so lustig? Aber die Smoothies gehören inzwischen ja schon seit mindestens einem halben Jahr zu meinem "täglich Brot" und sie schmecken nicht nur, sondern wirken auch sehr positiv.
So wurde es zunehmend wieder bunter und froher in meiner "kleinen Welt", nicht zuletzt auch durch Eure netten Zeilen, die mich erreicht haben. Es lässt das Herze hüpfen, wenn man sich in so sympathischer Gemeinschaft weiß.
Aber zurück zu meiner Buntigkeit des Monats... da waren ja zunächst die beiden Projekte aus dem letzten Post. Eines ist bereits vollendet, aber noch nicht ins Bild gesetzt - es ist federleicht und verdient doch zurecht den Namen Schulterwärmer. Und das andere, die Häkelei aus vielen kleinen Blüten wird auf jeden Fall ein monatsübergreifendes Projekt, weil es mehr Zeit in Anspruch nimmt, als ich geahnt hab. Zum Frühlingsanfang wird es aber fertig sein. So weit bin ich bisher... ungefähr ein Drittel vielleicht


Nebenbei konnte ich natürlich auch dem Spiel mit den 5 Nadeln nicht widerstehen und so begann die Socken-Produktion 2017 unter dem Motto "wie die Orgelpfeifen" (Foto leider etwas unscharf). Ich verwende sowohl von Wolle als auch Stoff fast jedes Fitzelchen und so werden die Reste von den "großen" Socken noch zu Kindersocken verarbeitet und wenn dann noch was übrig ist, werden entweder Adventskalender-Socken draus oder meine Flickendecke wächst Quadrat um Quadrat...


An diesem Wochenende stand allerdings das Werkeln mit Papier auf dem Programm - 2 Kollegen feiern runde Geburtstage - dafür sind diese beiden (Geldgeschenk)Kärtchen entstanden... 

für Paul... zum 30sten 30 Kerzen


... und für Frank zum 60sten die Luftfracht - es war gar nicht so einfach, so winzig kleine Kartons zu finden. Schließlich sollten sie auch gefüllt werden (können)...


Und zwischen den beiden Kärtchen lag noch ein Kino-Besuch mit dem Herzallerliebsten am gestrigen Abend - wir haben uns (mit gerade mal 12 anderen Besuchern im Saal) Paula angesehen.
Der Film beschreibt das Leben der Malerein Paula Modersohn-Becker, wie sie gegen alle Widerstände ihrer Umgebung und Zeit ihren Weg, zu leben und zu malen, sucht. Er zeichnet das Leben der Malerin, beginnend im Jahr 1900 in der Künstlerkolonie Worpswede und endet mit dem viel zu frühen Tod von Paula mit nur 31 Jahren. Ich kann nur empfehlen, sich den Film anzusehen!

Und zum guten Schluss - irgendwie geraten meine Posts immer wieder recht lang - komme ich gern noch auf die Januar-Tauscherei zurück, denn sowohl der Häkelbeutel als auch der Rucksack hat eine Liebhaberin (ein schönes Wort :-) wie ich finde) gefunden und...

... so sind bei mir (aus dem Rucksack-Tausch) diese Schätzchen gelandet...


2 praktische Beutel in blau-weiß, gleich mit Täschchen für den Wagen-Chip und...
Glückskekse, die ich für eine ganz besondere Gelegenheit aufbewahren werde, die sind viel zu schön, um sie einfach so zu öffnen


und obendrein gabs noch diesen originellen Button für mich - vielen Dank für diesen tollen Tausch, liebe Nicole - es hat mir große Freude gemacht :-)


Das war also mein Januar

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Nachdem der Post jetzt eh schon so lang geworden ist, kann ich an dieser Stelle auch gleich noch meine Februar-Tausch-Angebote vorstellen, die ich sehr gern mit Gabis HandGemachte Tauscherei verlinke...

zum einen ist es etwas für die Wärmebedürftigen - ein Kirschkernkissen im Blümchen-Gewand


... und zum anderen für die kleinen Weltumsegler:
2 kleine Beutel, an denen Ihr sehen könnt, wo meine Stoffreste u.a. bleiben


So, jetzt bleibt mir nur noch, Euch eine wunderbare, hoffentlich recht sonnige, 
froh-gelaunte Woche zu wünschen - bleibt schön gesund!

Seid ganz herzlich gegrüßt von 
❤ Lene ❤