Mittwoch, 13. März 2019

Am Dreizehnten

wie bereits erwähnt, will ich dem vielerorts als Unglückstag bekannten 13ten eines Monats in diesem Jahr einfach mal ein paar Glücksmomente widmen. Und so kommt im März das Schwein ins Spiel. Jeder kennt sicher den Begriff "Schwein haben". Aber wo kommt die Redewendung eigentlich her??? Es gibt da verschiedene Theorien, die ich Euch dank Wikipedia (Werbung ohne Auftrag & Vergütung!) näher bringen kann:

Theorie 1 stammt aus dem 16. Jahrhundert - zu dieser Zeit wurde das Ass im Kartenspiel auch "Sau" genannt und wer die höchste Karte (Sau) zog, hatte viel Glück!

Theorie 2 erklärt die Redewendung mit der Rettung eines Schweins wie folgt: Die Halle des Rathauses Münden der von Überflutungen oft heimgesuchten Stadt Hann. Münden ist reich geschmückt mit Wandbildern zur Stadtgeschichte. Eines der Bilder zeigt Bürger der Stadt bei der Rettung eines Teils ihres Hab und Gutes bei einer solchen Überschwemmung. Unter anderen Habseligkeiten ist dort ein Schwein auf dem Floß zu erkennen. Wer damals sein Schwein rettete, dem ging es noch relativ gut nach einer Katastrophe: er hatte "Schwein gehabt".

Theorie 3 findet ihren Ursprung ebenfalls rund um das 16. Jahrhundert. Insbesondere in schwierigen Zeiten, in denen die einfache Bevölkerung am Hungertuch nagte, sprach man davon "Schwein gehabt" zu haben und spielte damit auf gute alte Zeiten an, in denen noch zur Genüge Brot und Schinken zur Verfügung standen.

Theorie 4: hier spekuliert man in vielen Quellen, die Herkunft käme von einem Trostpreis bei mittelalterlichen Sportfesten. Der Verlierer im Schießwettbewerb hätte dort immerhin ein Schwein bekommen. Allerdings gibt es für diese Behauptung keinen einzigen Beleg. Es erscheint unglaubwürdig, dass etwas so wertvolles wie ein Schwein, das selbst von wohlhabenderen Leuten nur zu besonderen Anlässen geschlachtet wurde, als Trostpreis verschenkt wurde; eher wäre das der Hauptpreis gewesen. Und es widerspricht der Redensart, die nicht gerade dann verwendet wird, wenn man verloren hat.
Eine Originalquelle, die diese Herkunft eher widerlegt, ist das von Sebastian Brant im Jahr1494 veröffentlichte "Narrenschiff: "Wer schießen will und fällt des rein. 
                                                  Der dreit die suw im ermel heim."
Daraus leitet sich die Redensart "Die Sau im Ärmel heimtragen" ab, also als Verlierer mit nichts in der Hand nach Hause gehen zu müssen. Das ist das genaue Gegenteil von "Schwein haben".
(Werbung ohne Auftrag & Vergütung wegen Namensnennung)

Also wie dem auch sei und welche Theorie auch diejenige sein mag, die die Redewendung bis in die heutige Zeit getragen hat, das Schwein und das Glück verbindet etwas miteinander.
Und was soll ich Euch sagen... ich habe tatsächlich Schwein!!!

Darf ich vorstellen: Rosalie Ringel


Sie hat am Montag in den Abendstunden das Licht der Welt erblickt und es war schnell klar, dass ihr unser Nest hier am Rande der Großstadt einfach nicht abenteuerlich genug ist. Sie möchte unbedingt in die Welt hinaus, um auch anderswo Glücksmomente zu verteilen. Sie ist nicht abzubringen von ihren Plänen - selbst die Überredungskünste vom entfernten Vetter sechsten Grades Rudi Sparschwein wollten keine Früchte tragen.
So suchen wir jetzt ein nettes Reiseziel für Rosalie. Habt Ihr vielleicht eine Idee? Glücksschweine sind echt nette Zeitgenossen, wirklich wahr!!!

Heute morgen begleitete mich ein kleines Konzert auf dem Weg zur Straßenbahn - es war ein lustiges Jubilieren & Tirilieren. Ob der Frühling tatsächlich ganz langsam Einzug hält - ich hätte nix dagegen. Auch die Krokusse und Osterglocken leuchten überall und man spürt die frühere Helligkeit am Morgen schon sehr! Ich sage nur Glücksmomente!

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine frühlingsahnende zweite Wochenhälfte - macht es Euch schön und bleibt rundum gesund! 

Herzlichst,
❤ Lene ❤