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Sonntag, 5. April 2026

Frohe Ostern



Ich wünsche Euch noch ein schönes Osterfest! 

🌷🐇🐥🍧☀️
 
Mich hat auch liebe Oster-Post erreicht...
eine Karte von Manu mit dem Häschen auf der Schaukel, welches noch einen kleinen Vorrat an Hasen-Kumpels mitbrachte


und von Christine kam dieses wirklich witzige Kärtchen, die herrliche Geschichte dazu findet Ihr in Ihrem Beitrag zur Entstehung der Karte


Habt vielen lieben Dank für Eure originellen Ostergrüße - ich habe mich sehr darüber gefreut😄

☀️🐰🌷

Wir haben die kostbaren, tiefenentspannten Tage hier sehr genossen und auf ausgedehnten Spaziergängen ganz viel herrliche Waldluft und Blütendüfte getankt.

Uns sind immer wieder Tiere begegnet...

                                              Jersey-Rinder                             Island-Pony & Graugänse                                  

                      

eine Herde Yaks
 

Hummeln tummeln sich hier auch - eine hat sich an den Aprikosenblüten am Hausgiebel vergnügt und die andere saß auf ihrem Allerwertesten und putzte sich ausgiebig (ein herrliches Schauspiel!)

 

Um uns herum flatterten immer wieder Zitronenfalter und...


was ich hier leider nicht zeigen kann sind die Rotmilane und See-Adler, die oft über uns ihre Kreise zogen. 

Meck-Pomm ist ja das Land der vielen historischen Gutshäuser - längst nicht alle können rechtzeitig vor dem Verfall gerettet werden. Aber es finden sich doch immer wieder unerschrockene Liebhaber, die sich der Rettung verschrieben haben.

Wir sind an Schloss Kaarz und dem Gutshaus Alt Necheln - das eine ein Hotel, das Andere beherbergt Ferienwohnungen - vorbeigekommen. Wobei das Schloss mitten im Dorf liegt und das Gutshaus eingebettet in eine weite Landschaft ziemlich unvermittelt auftaucht

 

Im Wald wird die Phantasie von Baumriesen und Moos-"Wesen" angeregt...


Links haben wir ein Moos-Vögelchen entdeckt und rechts hat wohl jemand seine Moosdecke zum Lüften in den Zweig gehängt?


Die Anemonen beginnen zu blühen und bald werden sie den Waldboden mit ihren schönen weißen Blüten wieder wie mit einem Teppich bedecken


Die Kastanienknospen entfalten sich...


...und hier wächst der Holunder auch schon mal durchs Scheunentor


Neben unserem Eingang im Vorgarten blühen Schwarzmeer-Alpenveilchen - ich weiß, dass es eine beliebte Zimmerpflanze meiner Eltern und meiner Tanten war, aber das sie auch im Freien gedeihen, habe ich bisher noch nicht gesehen


Wir hatten eine wirklich erholsame Zeit in der Natur mit weitem Blick - an dieser Stelle war ein Rotmilan unser Begleiter...


... das beschauliche Flüsschen ist die Warnow


und wieder "unser" Gutshaus, in dem wir uns so wohl fühlen.


Morgen besuchen wir auf dem Heimweg noch die Kinder an der Müritz und dann... 
Ach, daran möchte ich noch gar nicht denken. Allerdings hab ich das Gefühl, ich konnte ein gutes Stück Energie für den Alltag tanken. Und der April hält sicher noch manches Schöne bereit - zumindest ein Treffen mit meiner Schwester & ein weiteres mit einer lieben ehemaligen Kollegin, jeweils in einem Café. 
Das ist auch alles andere als Alltag!

Habt einen schönen Ostermontag!
Herzlichst, Lene

Donnerstag, 2. April 2026

Angekommen...

 Bei herrlichstem Sonnenschein waren wir unterwegs - natürlich wieder gen Norden in die mecklenburgische Dorf-Idylle und wir genießen es vom ersten Moment an, auch wenn die Sonne leider nicht mit uns angekommen ist...

...die Wohnung in "unserem"😉 Gutshaus - wir wohnen unten rechts - hat alles was man zum wohlfühlen braucht. Da wo im Moment noch die "modernen" Fenster sind. Auch sie werden bald dem Fachwerk-Stil angepasst werden,



Der Herr Professor, der mit seiner Frau im Obergeschoss wohnt, hat uns freundlich begrüßt. 
Seiner Familie gehört das Haus seit mehr als 100 Jahren und es ist nur nach und nach möglich, es zu sanieren. Bei der Finanzierung hilf eben auch die Vermietung der beiden Ferienwohnungen im Erdgeschoss. Wir waren über den Jahreswechsel zum 1. Mal hier. 
Wir fühlen uns auch jetzt vom ersten Augenblick an sehr wohl - es ist absolut nix los und das ist so wohltuend.

Ich wünsche Euch allen ein gesegnetes Osterfest mit viel Zeit, gemeinsam mit Euren Lieben!

Herzlichst, Lene

Sonntag, 4. Mai 2025

Kleiner Rückblick…

 …auf unser Wochenende in herrlicher Natur. Wir haben wirklich jeden einzelnen Moment genossen, ob auf Wanderungen oder entspannt mit Blick über die Butterblumenwiesen mit dem einmaligen Duft von Flieder in der Nase😘 und dem vielfältigen Unterhaltungen der Vögel und dem Ruf des Kuckus mittenmang. 
Dieses beschauliche Dörfchen ist für unser Gefühl so anders als die, die wir bisher gesehen haben, eingebettet in eine so schöne, beruhigende Natur. Hier sagen sich nicht nur Fuchs & Hase, sondern auch Waschbär & Reh😊 „Gute Nacht“. Und das ist genau richtig für das, was wir uns fürs „Abschalten“ wünschen.




die Dorfeiche mit den einladenden Bänken darunter

Fachwerkhäuschen…


…und hier waren wir zu Hause - ganz am Dorfrand

Das Kloster Dobbertin steht im Nachbarort, man kann es zu Fuß durch den Park an Bach & See entlang erreichen…





…auf dem weitläufigen Gelände wohnen in den historischen Gebäuden Menschen mit Behinderung gemeinsam in Wohngruppen wie in einem Dorf zusammen


… es gibt eine Brauhaus-Schänke…




… und eine integrative Schule, direkt bei der Kirche



… im historischen Klausur-Gang ist die ursprüngliche Kirchenfassade erhalten

Alles in allem sind wir sehr dankbar, dass wir diesen Ort für uns entdeckt haben - er hat unser Herz erobert und ist wahrlich zu einem Wohlfühlort - den Nicole im Mai sucht - geworden. 

Ich habe in diesen Tagen in der Natur erstaunlicherweise keine einzige Masche gestrickt, dabei hätte ich gedacht, eine der Lieblingsbeschäftigungen mit der Entspannung in der Natur zu verbinden. Aber jetzt, wo ich wieder zu Hause auf der Couch bin, freue ich mich um so mehr aufs Nadeln klappern lassen, mit den Bildern aus der Natur im Kopf & im ♥️ 


So schön der Wonnemonat begonnen hat, so nett geht er auch weiter…

- mit der nächsten 3-Tage-Woche, weil der 8.Mai (80. Jahrestag der Befreiung) ein einmaliger Feiertag in Berlin (und Meck-Pomm) ist
- mit dem Brückentag am 9. Mai, den wir prima für einen Geburtstagsbesuch bei Ernie nutzen können, er wird tatsächlich schon 6 Jahre!!! und im September zur Schule kommen
- mit einem privaten Treffen mit einer Kollegin im Café am See 
- mit der Teilnahme an Ulrikes 13. Blog-Geburtstag
- und nicht zuletzt mit dem 3. langen Wochenende aus Anlass von Christi Himmelfahrt, wofür wir bisher noch keine Pläne haben

Nun wünsche ich auch Euch eine schöne Maienzeit!!!
Herzlichst, Lene

Freitag, 2. Mai 2025

Ein Buch am Freitag (5)

 Während sich hier gleich das nächste Buch vorstellt, sind wir gerade noch einmal auf Landpartie. Hier ein paar Bilder von unserer „Bleibe“ und der unmittelbaren Umgebung. Es ist ein kleines Paradies!
Wir genießen weiter und erzählen später mehr - hier soll es ja eigentlich erst einmal um‘s Freitags-Buch gehen…







Natürlich ist hier auch wieder ein Buch mit dabei, meine kleine Serie soll schließlich weiter gehen. 

Hier geht es heute erst einmal um:

„Als Großmutter im Regen tanzte“
von Trude Teige

Das sagt der Klappentext:
Eine starke Frau in dunklen Zeiten. 
Und eine junge Frau, die zurückschauen muss, um nach vorn blicken zu können.
Als Juni ins Haus ihrer verstorbenen Großeltern auf der kleinen norwegischen Insel zurückkehrt, entdeckt sie ein Foto: Es zeigt ihre Großmutter Tekla als junge Frau mit einem deutschen Soldaten. Wer ist der unbekannte Mann? Juni kann niemanden mehr fragen. Die Suche nach der Wahrheit führt sie nach Berlin und in die kleine Stadt Demmin im Osten Deutschlands, die nach der Kapitulation von der russischen Armee überrannt wurde. Juni begreift, dass es um viel mehr geht als um eine verheimlichte Liebe. Und dass ihre Entdeckungen Konsequenzen haben für ihr eigenes Glück.


Und das sind meine Gedanken:
Zunächst war ich etwas irritiert… Dieses Buch ist in 2 verschiedenen Zeitebenen geschrieben, aber während man es in anderen Büchern an entsprechenden Kapitel-Überschriften erkennen kann, sind es hier lediglich die beiden verschiedenen Schriftarten. Das hat aber der eindrücklichen Geschichte keinen Abbruch getan. 
Es geht hier um die 3 weiblichen Mitglieder der Familie: Tekla, Junis Großmutter, die sich im 2. Weltkrieg in den deutschen Soldaten Otto verliebt und nicht nur „Deutschen-Liebchen“ genannt wird, sondern mit ihm ihr Heimatland Norwegen verlassen muss und gleichzeitig ihre norwegische Staatsbürgerschaft verliert. Sie erhofft sich ein ruhiges, freundliches Leben mit Otto im Schoße seiner Familie in der vorpommerschen Stadt Demmin. Allerdings kommt es ganz anders und Tekla erlebt Traumatisches…
Ihre Tochter Lilla leidet zeitlebens sehr daran, dass sie nichts über ihren Vater erfährt, denn Tekla schweigt beharrlich und auch Juni sucht intensiv nach Antworten… 
Auf der Insel ihrer Großeltern finden sich zwei Nachbarn, die sie bei ihrer Suche intensiv unterstützen und zu einem von ihnen entwickelt sich noch mehr…
Ich gebe zu, dass mich einige Passagen, die Tekla erleben muss, ziemlich mitgenommen haben, aber man wird angesteckt von ihrer Zuversicht!

Herzlichst, Lene