Jetzt hat es doch etwas länger gedauert, bevor ich mich in Ruhe der Rückschau auf die entspannten Tage in Flensburg widmen kann.
Meine Mutter ist inzwischen in ihrer neuen Umgebung angekommen und eigentlich fühlt sie sich auch wohl. Allerdings ist sie leider ein Mensch von skeptischer, um nicht zu sagen unzufriedener Natur. Das war und ist nicht einfach, aber manches Mal gelingt es, sie von den Vorzügen einer Sache/Situation zu überzeugen. Wobei es in diesem Fall - dem Umzug vom eigenen Appartement auf eine Pflegestation - einiges Fingerspitzengefühls bedurfte. Inzwischen ist das Appartement weitgehend geräumt und ihr neues kleines Reich eingerichtet. Im Grunde geht es ihr auch gesundheitlich besser, weil sie dort einfach direkter umsorgt werden kann. Insofern ist wieder eine gewisse Beruhigung eingekehrt und das ist recht erleichternd.
Aber… dafür hat sich der Herzallerliebste am vergangenen Sonntag durch ein Missgeschick den Fuß verletzt - es erinnerte zunächst an meinen Sturz vor einem Jahr. Allerdings hat es bei ihm einen anderen Verlauf genommen, deshalb benötigt er auch 2 Gehstützen, um sich fortzubewegen. Doch auch er ist auf dem Weg der Besserung. Heute haben wir das Erste Mal wieder gemeinsam das Haus verlassen und eine Mini-Runde an der frischen Luft gedreht.
Heute morgen um 3 Uhr wurden wir übrigens mal wieder durch einen lauten Knall von berstendem Blech geweckt. Hin und wieder wird unsere Hauptstraße als nächtliche Rennstrecke missbraucht und dann müssen Laternen, Buswartehäuschen und heute Nacht Straßenschild und Bauzaun klein bei geben.
Für mich heißt es noch, weitere 4 Wochen doppeltes Pensum zu arbeiten. Irgendwie wird es gehen, muss ja. Was mich daran allerdings sehr wurmt, ist, dass ich in dieser Zeit kein Home Office machen darf. Also Augen zu und durch und die Vorfreude auf den Schweden-Urlaub im September genießen und/oder an die schönen Tage in Flensburg zurückdenken…
Nachdem wir in den letzten beiden Jahren in Nord- und Ostfriesland unterwegs waren, sind wir nun wieder zur Ostsee zurückgekehrt. In jedem Fall zieht es uns doch unbedingt immer ans Wasser, ob Ost- oder Nordsee oder wie in Schweden an Binnen-Seen. Und so haben wir uns für dieses Jahr zum Hochzeitstag eben Flensburg auserkoren.
Wir haben uns in dem historischen Häuschen in der malerischen Gasse sehr wohl gefühlt
und möchten sehr gern wiederkommen, weil wir die Umgebung unbedingt noch mehr erkunden möchten, vor allem auch die dänische Seite der Förde, z.B. ein Stück des Gendarmenstieg erwandern.
Diesmal haben wir uns in der Stadt selbst








Liebe Lene, dein Bericht macht richtig Appetit auf die Flensburg Förde auf der deutschen Seite. Wir haben sie im letzten November von der dänischen Seite der Insel Kægnes erlebt. Sehr ruhig um diese Jahreszeit Für u s war das gerade richtig. Und wir hatten traumhaftes Wetter. Ich wünsche dir das du die Arbeitsbelastung gut wegstecken kann at. Liebe Grüße Marita
AntwortenLöschenHallo Lene, hätte ich gewusst, wie schön Flensburg ist, wäre ich wohl schon längst mal hingefahren. So oft stand es bei unseren Nordseeurlauben schon auf der Ausflugsliste. Danke für die Erkundungstour. Wenn man auch in der näheren Umgebung viel sehen und entdecken kann, dann lohnt es sich gleich doppelt. Dir ein wunderbares Wochenende. Bei uns macht der Sommer gerade einen Tag Pause. Und ich mache es ihm nach ;-).
AntwortenLöschenLiebste Grüße. Christine