Montag, 9. September 2019

Ein unerhört gutes Konzert...

... haben wir gestern Nachmittag im Rahmen der Festspiele Meck-Pomm an einem „unerhörten Ort“ in der Turbinenhalle des ehemaligen Kernkraftwerkes Lubmin. Wie hat es einer der Initiatoren formuliert - dieser Ort ist eine „Klang-Kathedrale“, was wir eindeutig und mit Begeisterung bestätigen können, auch wenn es vielleicht nicht so anmuten mag beim Anblick des Gebäudes...

von außen...

der Eingang

der Blick nach links


nach oben


und hier spielt(e) die Musik



Unter dem großen Thema Jazz fanden sich das Blechbläserensemble „Brasssonanz“, der Kammerchor „Consono“ und die Solisten Stephan Braun und Nils Landgren zusammen und haben das Publikum (beinahe) ausnahmslos begeistert. Ein paar Miesepeter gibt es sicher immer.
Die Musik dieser Künstler hat tatsächlich den ganzen Riesen-Raum - die Halle ist im Ganzen einen Kilometer lang - mit ihren Klängen gefüllt - ein unbeschreibliches Erlebnis! In diesem Fall stimmte auch der Satz „vorn spielt die Musik“ überhaupt nicht, denn sowohl die Bläser als auch der Chor waren quasi unterwegs durchs und um das Publikum herum. Es begann damit, dass sich 4 Bläser in allen Himmelsrichtungen positionierten und der schwedische Star Nils Landgren mit seiner roten Posaune hinter dem Publikum den ersten Ton anstimmte und dabei auf dem Mittelgang ganz langsam nach vorn schritt und mit seinem letzten Ton, setzte der erste Trompeter von rechts ein, so ging es schließlich weiter, bis sich alle 4 auf der Bühne trafen.
Das war der Auftakt!


Der Chor hat ein Stück auf der Bühne vorgetragen und beim 2. Stück liefen die Sänger wie „am laufenden Band“ durch alle Gänge zwischen und um das Publikum, jeder sang dabei seinen Part - man hörte immer wieder die einzelnen Stimmen, die einem gerade am nächsten waren, aber auch die gesamte Komposition.
Beim 3. Chorstück verteilten sich die Sänger rund um das Publikum (vielleicht in einem Abstand von je 2 m?) und hüllten uns mit ihrem Gesang ganz und gar ein!
Dann folgte die Pause!
Nach der Pause begann es mit einem Film auf den Monitoren, in dem Nils Landgren das Gelände des 
EWN Lubmin, auf seiner Posaune spielend/blasend, durchläuft. Und irgendwann bemerkt man, dass er die Melodie aus dem Film auch live vorträgt - wieder rund um das Publikum, bis er schließlich, zum Ende des Films auf der Bühne ankommt. Und dann bittet er seinen Kollegen, Stephan Braun auf die Bühne...
Gemeinsam stellten sie eigene Kompositionen vor - Stephan Braun mit dem Cello, welches er gezupft, gestrichen als auch als Trommel verwendet hat, während Nils Landgren sowohl posaunt, als auch gesungen hat. Traumhaft schön, weil u. a. vom Mond & Sternen die Rede war. 
Zum Abschluss war „Brassonanz“ wieder an der Reihe, u.a. mit einer speziellen Fassung einer Verdi-Komposition.
Alles in allem war es ein einzigartiges Konzert, welches durch den Raumklang zu einem ganz besonderen, unvergesslich schönen Erlebnis wurde. So wirklich beschreiben kann man es nicht und Fotos während des Konzerts waren nicht gern gesehen. Wobei ich meist auch so fasziniert war, dass ich gar nicht daran gedacht hab. Und das, obwohl ich bisher Jazz überhaupt nichts abgewinnen konnte, aber wenn er in dieser einzigartigen Form vorgetragen wird... erste Sahne💝

Nach dem großen Ohrenschmaus kam dann der Gaumenkitzel,
den wir mit dem Blick auf den Greifswalder Bodden genossen haben.


Und anschließend zog es uns als Ausklang noch zu einem kleinen Abendspaziergang...

... auf die Seebrücke

...um die Sonne zu verabschieden


... und den Mond überm Hotel zu begrüßen


Alles in allem war es ein Tag, dessen Eindrücke uns sicher noch lange Zeit begleiten werden.
Und dieses Erlebnis hat uns erstaunlicherweise so sehr vom Alltag entfernt, dass wir das Gefühl haben, mindestens eine Woche unterwegs gewesen zu sein!
"Also wenn das nichts ist" würde meine Frau Mutter wohl als Ausdruck größter Bewunderung sagen☺
Für uns ist es einfach ein Geschenk in doppelter Hinsicht, für das wir Flori&Suse ("Fluse") an dieser Stelle 💖lichen Dank sagen möchten!!!

Und gut, dass wir gestern Abend noch ein bißchen hinter der Düne und auf der Seebrücke umhergestreift sind, denn in der Nacht begann heftiger Regen, der bis in die Vormittagsstunden anhielt.
Auch auf dem Heimweg hat uns Regen begleitet, was uns für die Natur sehr freut, die hat es bitternötig. Uns hat er überhaupt nicht gestört, denn wir entschieden uns gegen die Autobahn und für die Landstraße, haben uns in einem kleinen lauschigen Biolädchen mit Äpfeln und einem ultraleckeren Erdbeer-Eis versorgt und mit einem Kuchenpaket schließlich noch Jochens Mutter besucht.

Nun sind wir wieder im Nest gelandet - glücklich, diese schönen Erlebnisse in unserem Herzen bewahren zu können.
Morgen früh klingelt mein Wecker um 4 Uhr, damit ich rechtzeitig um 6.30 Uhr bei meiner lieben Kollegin Silke am anderen Ende der Stadt bin, um mit ihr die monatliche Entgeltabrechnung auf den (richtigen) Weg zu bringen. Ein echtes Kontrastprogramm!

Macht es auch schön - wir lesen uns in Kürze mit weiteren Erlebnissen aus "unserem" Schweden!
Übrigens, der kleine Ernst war gestern in Lönneberga bei Michel😀

Nun seid ganz herzlich gegrüßt von

💜 Lene 💜

Freitag, 6. September 2019

Herbstzeit = Handarbeitsfreude

In diesem Jahr hab ich große Lust bei Barbaras Herbstaktion „Handarbeitsbingo“ teilzunehmen. 
Der „Aktionsplan“


ist bereits ausgedruckt und wartet darauf, dass ich die ersten Kreuzchen machen kann. 
Tolle, kreative Ideen hat Barbara in den 25 Kästchen verteilt. 
Ich freu mich drauf! Sicher kann man auch das Eine mit dem anderen kombinieren und gleich mehrere Kreuzchen machen.

An diesem Wochenende werde ich allerdings noch nicht zum Handarbeiten kommen, denn morgen wartet meine Frau Mutter im Seniorenstift auf mich und am Sonntag werden wir ein Weihnachtsgeschenk von Suse&Flo einlösen.
Wir besuchen im Rahmen der Festspiele Meck-Pomm ein Konzert am „unerhörten Ort“
in der Turbinenhalle des ehemaligen Kernkraftwerkes Lubmin.
Wir sind gespannt! 
Und nach dem Genuss für die Ohren werden wir uns noch den Genuss für den Gaumen gönnen und anschließend unser müdes Haupt vor Ort im Hotel zur Ruhe betten. Am Montag geht es nach einem ausgiebigen Frühstück und einem Strandspaziergang heimwärts. 
Somit wird also auch die nächste Woche nur eine 4 Tage Pflichtwoche😄
 Man könnte sich dran gewöhnen!

Nun will ich nicht vergessen, auch Euch ein schönes, gemütliches oder erlebnisreiches, 
faules oder aktives, in jedem Fall genussvolles Wochenende zu wünschen!

Seid herzlich gegrüßt 
von 

 ❤ Lene ❤


Montag, 2. September 2019

Rückkehr aus der Idylle

Ja, schon sind die 2 Wochen fernab jeglichen Alltags wieder vorbei. Wir hatten eine wunderschöne, tiefenentspannte Zeit mitten in der Natur 


...und sind sehr dankbar dafür!

Es ist ziemlich lang her, seit wir das letzte Mal im "richtigen" Sommer nach Schweden gereist sind. Seit Flori nicht mehr mit von der Partie ist, war der September die Zeit unseres Sommerurlaubs. 
Um so mehr haben wir all die Kostbarkeiten dieser Jahreszeit genossen.

Die blühende Heide mit ihrem Duft und ihrer Farbe,


die viele Insekten magisch anzog, 



Das ist zwar keine Heide 😀, aber wenn die Libelle sich schon so perfekt in Szene setzt...


Zum allerersten Mal konnten wir Blaubeeren pflücken 



und wieder die herrlichen Kantarellen (Pfifferlinge) und Steinpilze sammeln




und schwimmen im erfrischenden See oder einfach die Seele baumeln zu lassen auf der Lieblingsbank am Ufer.



Im Gegensatz zu unserem heimatlichen Wetter war es nicht ausschließlich sonnig und trocken - eigentlich hat es jeden Tag auch einen mehr oder weniger heftigen Schauer gegeben, 



so dass gut für die Natur gesorgt war. 

Nicht nur der Sternenhimmel hat uns total in seinen Bann gezogen, weil wir ihn hier in der Stadt aufgrund der Lichtverschmutzung so gar nicht zu sehen bekommen. Auch das abendliche Schauspiel von Sonne und Wolken war sehr faszinierend. Man kommt ins träumen...



Alles in allem waren schon all diese Momente & das Erleben rund um unsere kleine "Butze" wunderschön und tagesfüllend. Aber wir haben unseren Wald hin und wieder auch verlassen... 
Davon demnächst mehr!

Übrigens habe ich in den 2 Wochen keinerlei Handarbeiten angefasst! Ich hatte meine kleinen Hexagons - siehe vergangenes Jahr - wieder mit dabei und auch verschiedene Stricknadeln. Mein Plan war nämlich, falls es mich zu sehr in den Fingern juckt, dem kleinen Handarbeitsladen in Mellerud - den ich schon von einem früheren Aufenthalt kannte - einen Besuch abzustatten. Der Plan ist allerdings nicht aufgefallen, denn das Lädchen ist leider einem Brand zum Opfer gefallen.
Für mich kein Problem, aber für die Besitzerin des Ladens um so mehr.

Die Heimfahrt war auch eine ganz besondere Erfahrung! Am Samstag nachmittag um 15 Uhr sollte es vom Hafen Trelleborg gen Rostock gehen. Es war sehr sonnig und wir freuten uns sehr auf die Annehmlichkeiten unserer (de Luxe-)Kabine! 3 Stunden konnten wir sie genießen, allerdings anders als gedacht. Denn das Fährschiff hatte, nachdem der Zug untergebracht war, ein heftiges Problem: die Ladeklappe ging nicht mehr zu!!! Wir wurden regelmäßig mit Infos versorgt und die Befürchtung, dass wir gar nicht losfahren können, wurde am Ende kurz vor 18 Uhr Realität.
Zum Glück hatten wir die Wartezeit u.a. für eine Dusche genutzt und die kühlen Getränke aus der Minibar sorgten auch für Erfrischung. Was danach kam, war weniger angenehm.
Es gab die Alternative im Hotel zu übernachten und zu versuchen, am nächsten Tag auf einer der Fähren nach Rostock einen Platz zu bekommen oder soweit die Kapazität der "Sassnitz" reicht, mit ihr nach Sassnitz auf Rügen zu fahren. Sie wartete freundlicherweise auf uns. Wir entschieden uns, wie die meisten Passagiere, für die 2. Variante. Es war zwar nicht wirklich gemütlich auf dem zugigen Oberdeck 4 Stunden auszuhalten. Aber nachdem wir uns wenigstens 2 Stühle organisiert hatten, konnten wir uns mit der Situation arrangieren.
Letztendlich standen wir am Sonntag morgen um 2 Uhr hier vor der Tür mit wunderschönen Eindrücken vom Aufenthalt und einem bestandenen Abenteuer auf der Rückfahrt 😁

Morgen beginnt nun der ganz normale Alltag - es gibt sicher genug zu tun, so dass der Tag im Nu vergeht! Und dann bin ich wieder drin im Trott, aber mit hoffentlich noch sehr viel innerer Gelassenheit und frisch geladener Energie!

Nun wünsche ich Euch allen eine ganz nette Woche, die nicht nur von ganz Alltäglichem geprägt ist, sondern doch auch den einen oder anderen besonderen Moment bereithält!

Seid ganz herzlich gegrüßt
von

💚Lene💚

Sonntag, 11. August 2019

Mit einem Dankeschön...

... nee, eigentlich mit vielen Dankeschön(s) verabschiede ich mich heute in die Urlaubs-Pause.
Ich freu mich über Eure Besuche, auch die anonymen, die man nur an den Seitenaufrufen erkennt, aber vor allem über die Leserinnen, die mir so liebe Worte, freundliche Grüße, Zuspruch und viele Nettigkeiten hier und im Briefkasten zukommen lassen. 
Es tut gut, Teil dieser Gemeinschaft zu sein...

Im „richtigen“ Briefkasten ist z.B. diese schöne Post gelandet...



 Kathrin (Mitte) hat mir eine ihrer schönen, 
selbst fotografierten & gebastelten Klappkarten zukommen lassen
Von Christine (links) erhielt ich tolle Post, die Lust auf Urlaub macht
und Nicole (rechts) lädt uns auf ganz nette Art ein, Obacht auf Insekten zu geben und sie zu zählen

Habt ganz vielen Dank für diese tolle Sommerpost. Wenn man nach einem Arbeitstag von so persönlicher Post begrüßt wird, lässt es das 🧡 hüpfen!
Der kleine Findus vom Foto ist übrigens ein Probe-Exemplar, dass ich genäht habe. 
Er hat noch etwas Verbesserungspotential.



Übrigens, seit 14 Tagen steht insektenfreundlicher Sommerflieder auf unserem Balkon und auf Besucher mussten wir nicht lange warten. Es ist zweifelsohne eine große Freude, nicht nur für uns.

Und noch ein Probe-Exemplar ist dieser Pullover, der allerdings noch nicht ganz fertig ist, wie man unschwer erkennen kann. Die Fahrzeuge müssen noch angenäht werden.
Mal sehen, ob er passt.
Für wen dieses kleine Strickstück bestimmt ist, muss ich wohl nicht erwähnen 😀


An dieser Stelle verabschiede ich mich also in eine kleine Urlaubs-Pause. 
Wie jedes Jahr ruft die schwedische Idylle mit ihrer Ruhe und Beschaulichkeit am See - in diesem Jahr führt die Reise uns an den großen Vänern-See, d.h. in eine seiner Buchten. 
So lange haben wir den Urlaub herbeigesehnt, nun ist er fast da. 3 Arbeitstage liegen noch vor uns und am Freitag werden wir auf dem Weg zur Fähre noch einen Schlenker an die Müritz machen, um uns von den Kindern zu verabschieden. 

Seid herzlichst gegrüßt
von 

💚 Lene 💚

Sonntag, 28. Juli 2019

Die kommende Woche...

... beginnt für uns auf sehr schöne Art und Weise! Der Herzallerliebste hat Geburtstag, ich habe frei und so nutzen wir den Tag zu einem Besuch beim kleinen Ernst und seinen Eltern. Und da wir uns nicht sooo häufig sehen können, war dieser Besuch Anlass für mich, wieder etwas zu „werkeln“ für den kleinen Mann, der wächst und gedeiht.

Auch diesmal ist das lustige Lama mit von der Partie...


... und zum ersten Mal wird er von der Möwe Jonathan begleitet bzw. bekleidet. Ich fand dieses Stöffchen sehr passend, weil die Familie ja am großen See, der Müritz zu Hause ist.


Mich hat in den letzten Tagen eine blöde Blasenentzündung auf Trab gehalten, um so froher bin ich, dass ich mich mit dem Nähen etwas ablenken konnte und den morgigen Besuch hoffentlich wieder unbehelligt genießen kann. 

Nun wünsche ich Euch eine schöne Woche!

Seid herzlichst gegrüßt 
von 

💛 Lene 💛

Sonntag, 21. Juli 2019

Wald, See & Insel

Den gestrigen Tag hatten wir uns für einen Ausflug auserkoren. Unser Ziel war die Insel im Brückentinsee. Es ging uns allerdings vor allem um die Waldwanderung und ein Erfrischungsbad im See. Also zunächst war der Weg das Ziel, wenn man so will und anschließend war dann das Insel-Restaurant unser Ziel. Man hätte ja auch mit dem Auto direkt bis zur Insel fahren können, aber das war ganz und gar nicht unser Plan. Es ging uns um die Bewegung und den Waldluft-Genuss.
Und ich kann nur sagen, dass es eine Super-Idee von Jochen war - an dieser Stelle nochmal "Lieben Dank" an ihn. Allerdings wären wir ohne seine Ortskenntnisse aus Jugendtagen auch gar nicht ans Ziel gekommen, denn es gibt im Wald keinerlei Weg-Hinweise zur Insel. Wir sind auch keiner Menschenseele begegnet, nur Mini-Kröten, Libellen, Mistkäfer, Schmetterlinge und viele andere Insekten kreuzten unseren Weg. Und wenn man denkt, es war dort trocken - keineswegs! Unsere nackten Füße wurden im Tau gebadet. Alles in allem haben wir 5 km weit unsere Haken im Wald geschlagen und tiiiief eingeatmet, um unsere Lungen mit dem herrlichen Waldduft aufzutanken.
Ich hab vor lauter Wald-Genuss nicht allzu viele Fotos mitgebracht, aber was ich hab, zeige ich Euch hier gern...

... los ging es eigentlich schon hier an der bunten Blumenwiese am Waldrand - 
ein Paradies für Insekten...


Habt Ihr schon mal was vom "Projekt Methusalem" gehört? Ich nicht, bevor ich dieses Schild entdeckt habe. Hier steht der ökologische Wert der Bäume ausnahmsweise mal über dem wirtschaftlichen Nutzen. Kurzum sie dürfen wachsen und stehen bis sie eines natürlichen Todes sterben. 


Dieser Zwilling trug das Schild.



... ein Blätterdach


... am Wegesrand


... die Brücke über den Murmelbach. Der Name ist eine Winter'sche Namensschöpfung?
Jochens Familie hat früher mancher Sonntagsspaziergang hierher geführt. Eigentlich ist das Fließ wohl namenlos. Naja, für uns eben nicht.


...hier bahnt er sich seinen Weg und bietet so manchem Fisch einen ungestörten Rückzugsort. 
Wir konnten beobachten, wie sie sich vor uns in Sicherheit brachten. Man kann ja nie wissen.



Und hier schimmert der kleine Brückentinsee durch das Laub. Baden ist dort allerdings nicht zu empfehlen, es sei denn, man hat sich eine Blutegel-Kur verordnet. Dann ist man dort genau richtig☺
Wir hatten keinen Bedarf. Aber für ein Picknick ist es sicher ein lauschiges Plätzchen.


Seht Ihr ihn, den Ling, den Schmetterling beim Sonnenbaden? 


Und dann kam die Brücke in Sicht, die uns auf die Insel führte - das ist übrigens der große Brückentinsee. Der ist bestens geeignet zum schwimmen, rudern, angeln...
Und da hinten rechts am Ufer kann man die Wasser-Bungalows entdecken, die zur Hotel-Anlage gehören. Die sind echt was ganz Besonderes, eine Unterkunft, wie man sie sicher nicht oft findet, jedenfalls nicht in so reizvoller Natur.




Das war unser Blick von der Restaurant-Terrasse auf den park-ähnlichen Garten zur hoteleigenen Bade- und Anlegestelle. Und es war auch ein Gärtner am Werk wie aus dem Bilderbuch - mit Strohhut, grüner Schürze und Schubkarre. Absolut ein Ort zum Verweilen, Seele baumeln lassen und um leckere Speisen zu genießen. 


Eigentlich genau das Gegenteil von dem, was man/ich gelernt habe - nach dem Essen geht man nicht gleich schwimmen, aber wir haben es gewagt.
Wir konnten nicht widerstehen und wollten uns vor dem Rückweg erfrischen



Alles in allem war es soooo herrlich und wenn es auch nur wenige Stunden waren, so haben sie uns wieder neue Energie gebracht, um den alltäglichen Kram der nächsten Zeit mit Gelassenheit anzugehen.

Aber eines kann ich Euch keinesfalls vorenthalten. Für Menschen wie uns, die es außerordentlich bedauern, wie bedroht unsere Insekten sind, hat der Anblick all dieser munteren Schmetterlinge unser Herz zum Hüpfen gebracht.


Und im nächsten Jahr, so unser fester Plan, werden wir den (für Insekten unnützen) Geranien adieu sagen und ein insektenfreundliches Refugium aus unserem Balkon gestalten. Zum Teil ist es schon jetzt so - wir ernten ja z.B. unseren Beifuß für den Entenbraten bereits seit Jahren hier oben in unserem "Nest". Aber es ist noch Platz für weitaus mehr Vielfalt.

Soviel also zu unserem Samstagsausflug. Nächstes Wochenende soll es regnerisch und kühl werden - ideal um wieder mal was zu werkeln. Vielleicht kann ich Euch auch schon Ernies Pullover zeigen? Kommt drauf an, wieviel Energie an den Abenden noch übrig ist?
Auch der Herzallerliebste hat gerade gut zu tun.

Nun wünsche ich Euch eine angenehme Woche, die nicht nur ein Pflichtprogramm mit sich bringt, sondern auch Gelegenheit für Genuss-Momente lässtt.
Und allen, die sich gerade mit gesundheitlichen Problemen plagen,
wünsche ich von Herzen "Gute Besserung"!

Seid herzlichst gegrüßt
von

💚 Lene 💚