Montag, 19. Oktober 2020

Irgendwann...

 ... muss jede Pause mal ein Ende haben. In diesem Sinne möchte auch ich, nachdem unser Leben endlich wieder in ruhigerem Fahrwasser schippert, aus „der Versenkung“ auftauchen. Es war mir auch gar nicht bewusst, dass ich mich seit Ende August nicht mehr gemeldet habe? Aber das lag sicher auch an dem, was wir seither „erlebt“ haben...

Nachdem sich mein Schwager zu unser aller Freude so gut von seiner Krebserkrankung erholt hatte und Jochen wieder mehr Zeit zu Hause verbringen konnte, ging es ihrer Mutter leider zusehends schlechter. Ein Krankenhausaufenthalt war nötig und wir hatten Hoffnung, dass sie sich wieder erholt. Leider hat sich diese Hoffnung nicht erfüllt, sie durfte das Krankenhaus zwar verlassen, aber leider mit keiner guten Prognose. Sie ist am 10. September verstorben. Natürlich haben wir die geplante Dänemark-Reise storniert und ich bin auch erst später, mit dem Tag der Beerdigung, in Urlaub gegangen.

So waren wir wie geplant 4 Tage in Husum, nur eben dass wir nicht aus Richtung Dänemark, sondern von zu Hause angereist sind. Unmittelbar anschließend konnten wir kurzfristig noch einige Tage auf einem kleinen Bauernhof in Dithmarschen verbringen. Diese Woche haben wir durchaus genossen, allerdings war sie nach dem traurigen Ereignis und dem Maß unserer Erschöpfung aus den Wochen davor einfach zu kurz. Außerdem ging es für mich beruflich sofort wieder heftig zur Sache, weil ich meine Abwesenheit auf- und noch eine unerwartete Zusatz-Schippe abarbeiten musste. So kann Erholung leider schnell verpuffen.

Um so schöner war es, dass wir über meinen Geburtstag noch einmal nach Rügen reisen wollten und dort sogar Wochenend-Besuch von den Kindern erwarten durften. Leider hat uns für diese Reise Corona und das daraus resultierende Beherbergungsverbot einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zudem verlief der Austausch mit dem Vermieter zunächst recht unangenehm, aber letztendlich konnten wir uns doch auf eine Umbuchung auf 2021 einigen.

Überdies schwebte über mir noch ein Facharzt-Termin, dessen mögliches Erlebnis mich doch ziemlich beunruhigte. Der Termin war heute vor einer Woche und ich bin so erleichtert. Der Knoten an meiner Schilddrüse ist zum Glück nicht „entartet“, sondern ebenso harmlos wie alle anderen zuvor. Das sind Geschenke, die nicht mit Geld zu bezahlen sind🤗

So sind wir am Samstag sehr leichten Herzens zu einem Tagesbesuch an die Müritz zu den Kindern gefahren. Wir waren so gespannt auf den kleinen Ernst, der inzwischen schon 1,5 Jahre ist. Der kleine Mann hatte sich am Vormittag leider die Nase gedätscht, als er im Hof über eines der Kätzchen gestolpert ist. Aber wir sind erst während seines Mittagsschläfchens eingetroffen und beim Aufwachen hatte er es offensichtlich schon vergessen. Es waren herrliche Stunden mit fröhlichem Spiel und einem ausgedehnten Spaziergang. Da gab es ja sooo viel Interessantes zu entdecken. Der „Großvater“, was der Herr an meiner Seite ist😉 hatte einen großen LKW und noch eine interessante Kleinigkeit zum Spielen (mögliche Werbung erfolgreich umschifft😊) im Gepäck und die Oma, meine Wenigkeit, hatte genäht..., schließlich wachsen so kleine Menschen gerne mal und das ruft nach neuen Klamotten

   

 

Das Nähen ist einfach ideal zum Ausgleich für die Schreibtisch-Arbeit, zum Abschalten & Runterkommen und nicht zuletzt macht es Riesen-Freude! 

Ich bin froh, dass ich jetzt wieder einen Anfang gefunden habe und ganz entspannt Dies & Das von hier und manchmal auch von anderswo erzählen kann. In Kürze geht es hier weiter mit freudigen Themen wie netter Herbstpost, der Vorfreude auf den Tee-Adventszauber und natürlich mit noch mehr Bildern (als dem Blogtitel) von den Tagen im Norden. 

Ich wünsche Euch eine schöne bunte Herbstwoche -

passt gut auf Euch auf und bleibt schön gesund!

Herzlichst,

❤️ Lene ❤️

Dieser Beitrag kann Werbung (wegen Orts- und Namensnennung) enthalten und genäht habe ich nach den Schnittmuster „Automn Rockers“ von Mamahoch2 & „Hoodieglück“ von Stoff-Metropole

Donnerstag, 27. August 2020

Blog-Pause

 Ich versuche seit Tagen, ein Thema, eine Idee für einen Blog-Beitrag zu finden. Es will mir einfach nicht gelingen und so habe ich den Entschluss gefasst, eine bewusste Pause einzulegen bis der Zeitpunkt gekommen ist, an dem ich nicht mehr darüber grübeln muss, sondern mir die Worte wieder spontan „aus der Feder fließen“.

Die letzten Monate (unabhängig von allen Corona-Umständen), all das, was wir familiär erlebt haben und was gerade ansteht, beschäftigt und bewegt mich zu sehr.

Mein Hoffnung ist, dass die baldige Reise uns neben schönen Erlebnissen, die dringend nötige Ruhe, Abstand zum Alltag und frische Energie bringt! 

Vergessen möchte ich trotz allem nicht, ganz lieben Dank zu sagen für die tolle Sommerpost, die mich in den letzten Wochen erreicht und sehr erfreut hat!

Bis bald!

Bleibt gesund und genießt den bunten September!

Herzlichst

💖 Lene 💖


Donnerstag, 13. August 2020

Was macht sie denn

... mit dem Fön bei 30 Grad Wärme? 

Na, sie probiert weiter mit getrockneten Blüten & Kerzen herum. Diesmal sind es die einzigartigen Blütensterne der wilden Möhre, die sich, wie ich finde, besonders gut dafür eignen.



Die Blüten habe ich auf unserem letzten Spaziergang gepflückt. Ich finde sie wunderschön und ideal, aber vielleicht gelingt es mir noch, sie bei den nächsten Versuchen, etwas schöner, symmetrischer anzuordnen. Den roten „Johann“, mein improvisierter Kerzenständer, hat Flori zubereitet.

Morgen ist zum Glück Freutag und somit liegt das Wochenende fast zum Greifen nahe.
In diesem Sinne... lasst es Euch gut gehen!

Herzlichst,

🍨🧊 Lene 🧊🍨

Donnerstag, 30. Juli 2020

Sommerpost

Heute ist Weltpostkartentag!
Hab ich gestern Abend gelesen😊
Das nehme ich gleich zum Anlass, um auch bunte Grußkarten in alle Winde zu verschicken...


Für uns gibt es heute eine besondere Freude: der kleine Ernst besucht uns mit seinen Eltern und am Samstag reisen wir alle gemeinsam aufs Land zum Geburtstags-Grill-Genuss😄

Soviel für heute - macht es Euch auch nett!

Herzlichst

☀️ Lene ☀️

Dienstag, 28. Juli 2020

„Froh zu sein...

... bedarf es wenig“ - das ist bei näherer Betrachtung echt wahr. 
Denn wer mit offenen Augen und Herzen durch die Welt geht, dem wird es nicht schwer fallen, auch Kleinigkeiten zu entdecken, die ihn froh machen. 
Ich bin natürlich ehrlich genug, zuzugeben, dass auch mir das nicht immer gelingt, 
aber gerade im Moment gibt es einige größere und kleinere Gründe, 
„froh und dankbar“ zu sein, 
nämlich dass...

🍀 Matthias nun auch den letzten Eingriff gut überstanden hat, tatsächlich wieder gesund ist und Pläne schmieden kann, 
🍀 seine Krankheit es bewirkt hat, dass die Brüder wieder miteinander vereint sind, 
sich über Vieles austauschen können, sich unterstützen, gemeinsam kochen und 
einen Raum im Elternhaus geschaffen haben, in dem wir wieder übernachten und 
die herrliche Landschaft der Uckermark nicht mehr nur stundenweise genießen können. Lange Zeit war es aufgrund von scheinbar unüberwindlichen zwischenmenschlichen Befindlichkeiten leider nicht möglich.
Jetzt dürfen wir hier wieder verweilen und genießen


 🍀 die Zeit, in der sich der Herzallerliebste & ich uns über Wochen trennen mussten, beendet ist und wir nun unseren ganz normalen Alltag wieder zweisam erleben können. Was wir augenblicklich sehr genießen, nachdem wir es lange nicht mehr hatten. So kann das Alltägliche auch zu etwas Besonderen werden, bis es wieder Alltag ist und man sich nach Abwechslung sehnt, aber im Moment sind es eben Glücksmomente, 
🍀 wir 5 Glücks-Tage mit dem kleinen Ernst erleben durften - vom Frühstück morgens kurz nach 8 Uhr bis Nachmittags um vier, wenn seine Eltern von der Arbeit heimkamen. Wir haben diese Aufgabe liebend gern übernommen. Auch wenn wir abends zugegebenermaßen ziemlich geschafft waren, hat es uns eine große Freude bereitet und war es eine ganz kostbare Zeit für uns. Und der kleine Mann hat es offensichtlich auch genossen😄, dass konnte man deutlich spüren. 
Und ganz nebenbei hat er uns die schönen Seiten seines Heimatortes am „kleinen Meer“ nähergebracht...








Am kommenden Samstag werden wir uns schon wiedersehen bei einer Geburtstagsfeier im Grünen,

🍀 mich wieder nette Post aus dem Bloggerland erreicht hat. Es gibt immer neue kreative Ideen, wie man anderen eine Freude bereiten kann, das ist überraschend schön, 

Tolle Meersucht-Sommerpost von Manu


Von Nicole erreichte mich ein Gruß inclusive einer CD mit neu interpretierten Kinderliedern -
echt originell diese Giraffen-Affen-Version


Und gerade vorgestern erreichte mich die nette Kaffee-Einladung von Claudia zu ihrem Blog-Geburtstag -
eine ganz schöne Idee


🍀 dieser Sommer nicht so andauernd heiß ist, sondern sich hochsommerliche mit kühleren Tagen abwechseln und sich auch Regentage darunter mischen. So kann man auch zwischendurch mal im stillen Kämmerlein wieder kreative Dinge ausprobieren

In diesem Fall hab ich mich an die Kerzengestaltung gewagt - die Blüten & Blätter habe ich vor Jahren im Schweden-Urlaub gesammelt, getrocknet und nun die Kerzen damit verziert. Ich hoffe, sie haben die Reise zu den Geburtstagskindern heil überstanden! Es ist eine sehr filigrane Angelegenheit und ich hatte keinerlei Erfahrung damit


Und hier ist meine aktuelle Karten-Kollektion unter Verwendung von Japan-Papier als Hintergrund, Blumenbildchen aus verschiedenen Zeitschriften und der einen oder anderen Verzierung


🍀 zum ersten Mal Paprikas und Chilis auf dem Balkon gedeihen, obwohl wir zwischendurch auch mal unterwegs waren und nicht gießen konnten, 

Auf die reifen Früchtchen der Lila Luzie sind wir besonders gespannt



🍀 der bevorstehende August mit der einen oder anderen Landpartie aufwartet -
Vorfreude pur! 


Ich wünsche auch Euch schon an dieser Stelle 
einen wunderschönen, sommerlichen, frohgelaunten, glücksmoment-gefüllten, genussvollen August!
Lasst Euch überraschen, was er zu bieten hat!
Passt weiterhin gut auf Euch auf und vergesst nicht 
den A(bestand)-H(ygiene)-A(lltagsmasken)-Effekt!

Herzlichst
🍀 Lene 🍀

Sonntag, 12. Juli 2020

Nochmal zurück in den Norden

Und schon wieder liegt eine Woche hinter uns. 
Jochen war und ist noch bis zum kommenden Freitag bei seiner Familie und 
ich hatte mein Tun in der Werkstatt und hier zu Hause hab ich mir Ablenkung gesucht.
Allerdings hatte ich nicht genug Ruhe, um mit Euch nochmals zu unseren 
Urlaubserlebnissen zurückzukehren.
Das möchte ich heute gern nachholen.
Wir haben Cuxhaven ausschließlich zu Fuß erkundet und (fast) jeden Tag etwas Neues entdeckt...

Das Wahrzeichen der Stadt ist die Kugelbake, die an der Mündung der Elbe in die Nordsee steht.
Auf diesem Bild kann man links im Vordergrund das trockene Watt und im Hintergrund sind Schiffe auf der Elbe unterwegs


Man erreicht die Kugelbake entweder auf dem Deichfußweg oder direkt am Ufer der Elbe. 
Dort muss man sich den Weg aber mit den Radfahrern teilen und das fand ich nicht ganz so entspannt, deshalb waren wir auf dem Rückweg oben unterwegs

Dies ist der Deich, der sich auch bis in die Stadt zieht

Für uns war es auch ein ganz ulkiges Bild, dass die Strandkörbe auf der grünen Wiese standen, denn Strand im eigentlichen Sinne gibt es hier am Elbufer nicht

Ist der nicht imposant?

Noch einen Blick übers Watt...


Direkt am Hafen gibt es die „Alte Liebe“ eine 2-stöckige historische Holzsteg-Anlage, an der alle Schiffe vorbeifahren und von diesem Turm aus werden sie den Besuchern per Lautsprecheranlage vorgestellt - Herkunftsland, Größe und Besonderheiten




Wir haben am Rand des Lotsenviertels gewohnt und die Schillerstraße hatte ihre Reize 
mit netten Lädchen zum Verweilen, besonders die Eisdiele😉 
und soooo hübschen Häuschen zwischendrin








Fast täglich sind wir auch am Fischereihafen und der Hub-Brücke vorbeigekommen




Einmal sind wir zufällig gerade vorbeigekommen...


Neben den Hafenanlagen und dem modernen Teil der Stadt gibt’s an vielen Ecken auch Historisches,
wie z.B. das Schloss mit dem lustigen Namen „Ritzebüttel“
Um das Schloss-Ensemble wird von einem lauschigen Schlosspark umgeben. Leider waren gerade die Gärtner mit lautstarkem Gerät am Werk, sodass wir nicht zu lange verweilt haben.



Mit dem Schloss-Restaurant


Natürlich durften bei unseren Erkundungstouren die Hapag-Hallen am Steubenhöft nicht fehlen.
Es gab aufgrund von Corona keine Führungen, deshalb blieb uns nur ein interessierter Blick 
durch die Fenster...



Welche Schicksale mögen sich hier vor der Abreise und während der Überfahrt abgespielt haben?





Auch mein Urgroßvater mütterlicherseits ist in den 1880er Jahren als 16jähriger nach Amerika ausgewandert, hat 8 Jahre bei einer Eisenbahngesellschaft in Chicago gearbeitet und als die Gesellschaft pleite war, kehrte er zurück. Er war sicher nicht glücklich darüber, hat allerdings in der Heimat die Frau seines Lebens gefunden und wenn mich nicht alles täuscht, eine Gastwirtschaft mit ihr eröffnet.

Apropos Gastwirtschaft...
Einmal sind wir eingekehrt in das älteste Fischrestaurant am Ort - unser 1. Restaurantbesuch seit Corona



Es war seeehr lecker 😋

Das war heute ein langer Beitrag - ob Ihr überhaupt bis hierher gekommen seid?
Die aktuellen Bildchen zeige ich Euch deshalb etwas später im nächsten Beitrag.

Für den Moment wünsche ich Euch einen schönen Sommer-Sonnen-Sonntag -
macht es Euch schön!

Herzlichst

🌞 Lene 🌞

* Dieser Post kann Werbung aufgrund von Orts- und Namensnennung enthalten