Meine Woche war oberflächlich betrachtet gar nichts Besonderes oder eben doch. Sie fühlte sich nach einer x-beliebigen Alltags-Woche an, aber wenn man sie Revue passieren lässt, dann tun sich doch einige kleine Highlights auf...
Es begann mit keinem normalen Arbeitstag, sondern dem jährlichen Mitarbeitenden-Tag, zu dem alle Mitarbeiter der Werkstätten in Berlin und Brandenburg eingeladen waren. Und ich hatte mich ganz kurzfristig am Freitag zuvor mit einer lieben Kollegin aus Brandenburg verabredet, wir wollten uns unbedingt endlich mal wieder von Angesicht zu Angesicht austauschen (natürlich vorwiegend privat😄)
Das Wiedersehen war so lustig (weil wir auch Anekdoten über unsere Enkelkinder austauschen konnten) und hat mir große Freude gemacht!
Am Dienstag & Mittwoch dagegen hatte ich ein blödes Problem mit meinem Kassenabschluss und ich bin tatsächlich erst am Mittwoch hinter das Geheimnis dieses Problems gekommen. Und war letztendlich unendlich erleichtert als alles stimmte und ich gerade noch rechtzeitig zum Feierabend das Thema abschließen konnte. Auch das war natürlich ein freudiger Moment!
Mein Donnerstag begann total blöd mit heftiger Migräne & unangenehmen Begleiterscheinungen, so dass ich nicht mal wusste, wie ich die Kraft zum Duschen aufbringen kann? Zum Glück war es ein Home Office-Tag und ich musste nicht aus dem Haus. Ich hab mir sehr viel Zeit gelassen und damit die Tablette wirken kann, hab ich die ersten emails von der Couch aus gelesen und mein Kollege Jens war so freundlich die Rufumleitung meines Büro-Apparates nicht einzuschalten. So war ich zumindest vor Anrufen bewahrt. Leider hat eine Tablette nicht gereicht, aber dann konnte ich die Migräne in die Knie zwingen.
Und wie zur Belohnung, waren auf der Plantage genau an diesem Tag unsere Lieblingsbirnen erntereif.
Leider habe ich kein Foto von den Birnen am Baum, nur dieses von den Apfelbäumen neben der Parkfläche. Die Bäume sind alle in der Größe, dass man die Früchte ohne Leiter ernten kann - manchmal muss man sich einfach ordentlich strecken, aber man erreicht sie alle...
Dies ist ein Teil unserer Ausbeute - wir fanden wieder kein Ende und gingen mit 10kg nach Hause. Sie sehen mit ihrer rauen Schale total unspektakulär aus, aber wenn sie richtig reif sind, schmecken sie sensationell lecker. Sie - Gellerts Butterbirne - brauchen noch ein paar Tage, um richtig genussreif zu werden, aber die erste habe ich heute schon genossen - butterweich & herrlich süß-saftig😋
Am Freitag haben wir wieder unsere übliche Home Office-Feierabendrunde gedreht diesmal unter diesem besonderen Himmel...
...dabei sprang uns dieser Geselle direkt vor die Füße...
Auch über den Obstbäumen breiteten sich die dunklen Wolken aus, aber wir sind trocken heimgekommen.
Wir sind immer +/- 90 Minuten unterwegs und diese regelmäßige Bewegung 4x die Woche macht sich inzwischen auch körperlich/gesundheitlich bemerkbar.
Gestern haben wir aus besonderen Gründen die "Ahrensfelder Berge" erklommen. Dazu kam es wie folgt.
Der Herzallerliebste hatte doch vor einem Jahr im Pilzwald unseren Autoschlüssel verloren und wir hatten damals noch keinen Tracker dafür und haben ihn somit nicht wiedergefunden. Nun wollten wir uns einen neuen Zweitschlüssel anfertigen lassen. Jochen fand dafür einen speziellen Schlüsseldienst, der auch Tresor- und Autoschlüssel anfertigen darf (für einen günstigeren Preis als beim Fachhändler). Nun sollten wir das Auto gestern zu 13 Uhr abgeben und 3 Stunden Zeit fürs "Anlernen" (Programmieren) einplanen.
In dieser Zeit sind wir zunächst in ein großes Einkaufszentrum gegangen, in dem uns lediglich das Eis lockte und damit traten wir schnell wieder den Rückzug an. Und so landeten wir dann auf recht stillen Wegen auf den Ahrensfelder Bergen.
Leider war der Schlüssel 3 Stunden später noch nicht komplett fertig. Die Türen konnte man manuell öffnen und das Auto starten, aber die Fernbedienung machte Probleme. Dieser Schlüsseldienst ist vernetzt mit anderen und der Experte für dieses spezielle Problem bei unserer Automarke lebt in Norwegen und war gestern nicht erreichbar.
Aber heute morgen kam ein weiterer Anruf und nun ist der Schlüssel komplett nutzbar. Wir sind sehr erleichtert!!!
Auch im Hinblick auf unseren bevorstehenden Urlaub gab es für mich einen Herz-Hüpfer-Moment.
Ein Ausflugsziel von unserem schwedischen Ferienhaus aus soll ja die Insel Öland sein und dort ein spezielles Wollgeschäft, in dem ich schon vor 10 Jahren einmal war. Damals hab ich eigentlich fast ausschließlich Socken gestrickt. Inzwischen bin ich seit ca. 1 Jahr durch Strick-Podcasts etwas vielseitiger unterwegs in Sachen Stricken. Und wenn man eines beachten sollte, dann, das man nicht unvorbereitet in ein Wollgeschäft geht. Vor 10 Jahren habe ich das wohl noch nicht beherzigt, denn... hier schlummern noch 5 Stränge von einer regionalen Öland-Wolle, für die ich bisher noch keine Verwendung gefunden habe. Aber jetzt hatte ich endlich eine Idee und werde die grauen Stränge noch durch 2-3 Farben der gleichen Wolle ergänzen, um daraus eine warme Kuscheldecke fürs Sofa zu stricken.
Und darüber hinaus soll es noch eine Pullover-Menge für ein spezielles Modell sein, nämlich dieses...
...der Dala-Sweater von Elena Mortensen - ich hoffe, meine Kenntnisse und Fähigkeiten genügen dafür, aber wenn man es nicht versucht, kann man es nicht herausfinden.
(Foto aus der Anleitung - selbst gekauft = unbeauftragte Werbung)
Das war also meine Woche 38, die gar nicht so alltäglich war, wie sie mir erst vorkam.
In der kommenden Woche steht wieder der vierteljährliche Checkup beim Hausarzt an - ich hoffe, dass sich auch dort meine Bemühungen zeigen.
Nun wünsche ich Euch eine angenehme Woche mit früh-herbstlichen Genuss-Momenten!
Herzlichst, Lene



















































