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Sonntag, 20. September 2026

Gedanken zu meiner Woche

Meine Woche war oberflächlich betrachtet gar nichts Besonderes oder eben doch. Sie fühlte sich nach einer x-beliebigen Alltags-Woche an, aber wenn man sie Revue passieren lässt, dann tun sich doch einige kleine Highlights auf... 

Es begann mit keinem normalen Arbeitstag, sondern dem jährlichen Mitarbeitenden-Tag, zu dem alle Mitarbeiter der Werkstätten in Berlin und Brandenburg eingeladen waren. Und ich hatte mich ganz kurzfristig am Freitag zuvor mit einer lieben Kollegin aus Brandenburg verabredet, wir wollten uns unbedingt endlich mal wieder von Angesicht zu Angesicht austauschen (natürlich vorwiegend privat😄)
Das Wiedersehen war so lustig (weil wir auch Anekdoten über unsere Enkelkinder austauschen konnten) und hat mir große Freude gemacht!

Am Dienstag & Mittwoch dagegen hatte ich ein blödes Problem mit meinem Kassenabschluss und ich bin tatsächlich erst am Mittwoch hinter das Geheimnis dieses Problems gekommen. Und war letztendlich unendlich erleichtert als alles stimmte und ich gerade noch rechtzeitig zum Feierabend das Thema abschließen konnte. Auch das war natürlich ein freudiger Moment!

Mein Donnerstag begann total blöd mit heftiger Migräne & unangenehmen Begleiterscheinungen, so dass ich nicht mal wusste, wie ich die Kraft zum Duschen aufbringen kann? Zum Glück war es ein Home Office-Tag und ich musste nicht aus dem Haus. Ich hab mir sehr viel Zeit gelassen und damit die Tablette wirken kann, hab ich die ersten emails von der Couch aus gelesen und mein Kollege Jens war so freundlich die Rufumleitung meines Büro-Apparates nicht einzuschalten. So war ich zumindest vor Anrufen bewahrt. Leider hat eine Tablette nicht gereicht, aber dann konnte ich die Migräne in die Knie zwingen.
Und wie zur Belohnung, waren auf der Plantage genau an diesem Tag unsere Lieblingsbirnen erntereif. 
Leider habe ich kein Foto von den Birnen am Baum, nur dieses von den Apfelbäumen neben der Parkfläche. Die Bäume sind alle in der Größe, dass man die Früchte ohne Leiter ernten kann - manchmal muss man sich einfach ordentlich strecken, aber man erreicht sie alle...


Dies ist ein Teil unserer Ausbeute - wir fanden wieder kein Ende und gingen mit 10kg nach Hause. Sie sehen mit ihrer rauen Schale total unspektakulär aus, aber wenn sie richtig reif sind, schmecken sie sensationell lecker. Sie - Gellerts Butterbirne - brauchen noch ein paar Tage, um richtig genussreif zu werden, aber die erste habe ich heute schon genossen - butterweich & herrlich süß-saftig😋


Am Freitag haben wir wieder unsere übliche Home Office-Feierabendrunde gedreht diesmal unter diesem besonderen Himmel...


...dabei sprang uns dieser Geselle direkt vor die Füße...


Auch über den Obstbäumen breiteten sich die dunklen Wolken aus, aber wir sind trocken heimgekommen. 
Wir sind immer +/- 90 Minuten unterwegs und diese regelmäßige Bewegung 4x die Woche macht sich inzwischen auch körperlich/gesundheitlich bemerkbar. 


Gestern haben wir aus besonderen Gründen die "Ahrensfelder Berge" erklommen. Dazu kam es wie folgt.
Der Herzallerliebste hatte doch vor einem Jahr im Pilzwald unseren Autoschlüssel verloren und wir hatten damals noch keinen Tracker dafür und haben ihn somit nicht wiedergefunden. Nun wollten wir uns einen neuen Zweitschlüssel anfertigen lassen. Jochen fand dafür einen speziellen Schlüsseldienst, der auch Tresor- und Autoschlüssel anfertigen darf (für einen günstigeren Preis als beim Fachhändler). Nun sollten wir das Auto gestern zu 13 Uhr abgeben und 3 Stunden Zeit fürs "Anlernen" (Programmieren) einplanen.
In dieser Zeit sind wir zunächst in ein großes Einkaufszentrum gegangen, in dem uns lediglich das Eis lockte und damit traten wir schnell wieder den Rückzug an. Und so landeten wir dann auf recht stillen Wegen auf den Ahrensfelder Bergen. 


Leider war der Schlüssel 3 Stunden später noch nicht komplett fertig. Die Türen konnte man manuell öffnen und das Auto starten, aber die Fernbedienung machte Probleme. Dieser Schlüsseldienst ist vernetzt mit anderen und der Experte für dieses spezielle Problem bei unserer Automarke lebt in Norwegen und war gestern nicht erreichbar. 
Aber heute morgen kam ein weiterer Anruf und nun ist der Schlüssel komplett nutzbar. Wir sind sehr erleichtert!!! 

Auch im Hinblick auf unseren bevorstehenden Urlaub gab es für mich einen Herz-Hüpfer-Moment. 
Ein Ausflugsziel von unserem schwedischen Ferienhaus aus soll ja die Insel Öland sein und dort ein spezielles Wollgeschäft, in dem ich schon vor 10 Jahren einmal war. Damals hab ich eigentlich fast ausschließlich Socken gestrickt. Inzwischen bin ich seit ca. 1 Jahr durch Strick-Podcasts etwas vielseitiger unterwegs in Sachen Stricken. Und wenn man eines beachten sollte, dann, das man nicht unvorbereitet in ein Wollgeschäft geht. Vor 10 Jahren habe ich das wohl noch nicht beherzigt, denn... hier schlummern noch 5 Stränge von einer regionalen Öland-Wolle, für die ich bisher noch keine Verwendung gefunden habe. Aber jetzt hatte ich endlich eine Idee und werde die grauen Stränge noch durch 2-3 Farben der gleichen Wolle ergänzen, um daraus eine warme Kuscheldecke fürs Sofa zu stricken. 
Und darüber hinaus soll es noch eine Pullover-Menge für ein spezielles Modell sein, nämlich dieses...

...der Dala-Sweater von Elena Mortensen - ich hoffe, meine Kenntnisse und Fähigkeiten genügen dafür, aber wenn man es nicht versucht, kann man es nicht herausfinden.

(Foto aus der Anleitung - selbst gekauft = unbeauftragte Werbung)

Das war also meine Woche 38, die gar nicht so alltäglich war, wie sie mir erst vorkam. 
In der kommenden Woche steht wieder der vierteljährliche Checkup beim Hausarzt an - ich hoffe, dass sich auch dort meine Bemühungen zeigen. 

Nun wünsche ich Euch eine angenehme Woche mit früh-herbstlichen Genuss-Momenten!
Herzlichst, Lene

Samstag, 15. Juni 2024

Bald ist sie da - die Urlaubspause

 Das war der Gedanke, der mich durch diese Woche getragen hat, in der ich den Tiefpunkt meiner Erschöpfung erlebt habe. Aber… ich bin da durchgekommen und bin mir sicher, dass mir die beiden letzten Arbeitstage - Montag & Dienstag - auch noch gut von der Hand gehen werden. 

Dieses Wochenende begann mit einem spannenden sportlichen Ereignis - für die meisten natürlich mit Fußball, aber bei uns mit einem speziellen Radrennen. Die Kinder sind am Dienstag mit dem Wohnmobil und ihren Rädern nach Schweden gereist, um dort Urlaub direkt am Vätternsee zu genießen. Aber der eigentliche Grund für das Reiseziel war die berühmte „Vätternrundan“- ein 315km Radrennen rund um den Vätternsee, zu dem sich Flori zum 2. Mal angemeldet hatte. Gestern Abend um 20.24 Uhr ist er gestartet und heute morgen um 8.28 Uhr war er im Ziel…


Wir sind total begeistert von dieser Leistung 👏, haben ihm auch schon einen Glückwunsch zukommen lassen und hoffen, dass sie nun weitere schöne Tage entspannt genießen können!!!

Von meiner Woche gibt es tatsächlich nicht viel zu berichten - sie stand vor allem unter dem Gesichtspunkt, die beruflichen Aufgaben und leider auch Ärgernisse irgendwie zu bewältigen, um im Urlaub keinerlei Gedanken daran verschwenden zu müssen.
Am Dienstag Abend habe ich noch Kekse - Erdbeer-Schoko-Kekse - mit frischen Erdbeerstückchen gebacken für den „Langen Mittwoch“ - diesmal wieder eine gemeinsame Team-Runde. Tja, diese Keks-Tradition hab ich selbst ins Leben gerufen, also… 


In Windeseile waren sie verputzt, aber für den Herzallerliebsten hatte ich natürlich einige zurückbehalten.
Übrigens ging es diesmal um ein ganz spezielles Thema - die Computernutzung. Unser ganzes System ist vor einigen Monaten von Servern in die Cloud umgezogen und nun hat uns Johannes, unser hauseigener Computer-Spezialist angeboten, dass jeder seine Fragen loswerden konnte… Die 1,5 Stunden vergingen wie im Flug und eigentlich hat jeder neue Erkenntnisse mitgenommen. Das ist längst nicht bei jedem Thema der Fall.

Am Donnerstag Morgen hat mich beim Aufstehen um 4.45 Uhr ganz besonderes Licht begrüßt - ich konnte nicht anders und musste innehalten…


… als ich 20 Minuten später aus dem Bad kam, zeigte sich der Himmel so…


Am Donnerstag war unser „grüner Kamerad“ zum Urlaubs-Check in der Werkstatt und… wurde auf dem Hof, den sich die Werkstatt mit anderen Firmen teilt, von einem Lkw aus dem benachbarten Ausland gestreift. Zum Glück kein Schaden, der unsere bevorstehende Reise beeinträchtigt. Die Polizei war vor Ort und hat die Personalien des Verursachers aufgenommen und uns auch die Fotos zukommen lassen. Da es sich um einen ausländischen Verursacher handelt, musste Jochen sich zunächst an das deutsche Büro grüne Karte wenden, die einen deutschen Versicherer ermitteln, der „den Fall“ übernimmt. Das ist alles bereits passiert - Jochen hat alles online erledigen können. Jetzt müssen wir auf das Ergebnis warten.  

Das waren unsere Erlebnisse der vergangenen Woche - gefühlt ein ziemliches Kuddelmuddel, aber der Wochenend-Auftakt war sehr positiv. Dafür bin ich äußerst dankbar. Wir lassen es heute und morgen ganz ruhig angehen - es gibt keine Pläne, außer Entspannung.

Nun wünsche ich Euch auch ein schönes Wochenende und eine angenehme Mittsommer-Woche!

Herzlichst, Lene



Sonntag, 9. Juni 2024

Langsam gehts in Richtung Entspannung

 In meiner Woche hat, im Rückblick gesehen, das Positive überwogen. Anfangs hatte ich, gefühlt noch eine Wand aus unerfüllten Aufgaben vor mir, für die mir die Zeit der Fortbildung am Montag und das Sommerfest am Mittwoch zu fehlen schienen. Aber schon am Dienstag zeichnete sich ab, dass es aufwärts geht… 
Dafür hatte ich ein unangenehmes Erlebnis beim Augenarzt - eigentlich wollte ich nur den turnusmäßigen Kontrolltermin wahrnehmen. Die Praxis hatte sich schön äußerlich verändert und mich begrüßte eine unbekannte Ärztin. Leider ging bei der Behandlung etwas schief, welches lediglich mit einem „oh das hat weh getan“ von ihrer Seite quittiert wurde. Auch der Befund am Ende der Untersuchung fiel nicht angenehm aus. Das Ende vom Lied: schon auf dem Heimweg ging vom rechten Auge ein heftiger Kopfschmerz aus, der sich in eine Migräne ausweitete. Obwohl ich schon einen weiteren Kontrolltermin in 6 Monaten in der Tasche hatte, habe ich mich gegen eine weitere Behandlung in dieser Praxis entschieden und werde den Arzt wechseln und eine 2. Meinung einholen. Aber das passiert dann nach dem Urlaub. 
Das Sommerfest in der Werkstatt wurde ein Erfolg - das Bühnenprogramm und die kulinarischen Angebote haben alle begeistert - es gab einige Stände, an denen man kreativ werden oder etwas gewinnen konnte. Mein Hutstand allerdings… war leider ein Flop, obwohl es ein Angebot war, dass die Beschäftigten sich wohl gewünscht hatten. Das war im 1. Augenblick enttäuschend, aber gleichzeitig hat es mich angespornt, mit dem nun noch vorhandenen Material für die nächste Gelegenheit eine neue ganz andersartige Idee zu entwickeln. 
Am Donnerstag & Freitag sind mir die Aufgaben am Schreibtisch ziemlich gut von der Hand gegangen, weil ich die Kopfschmerzen endlich wieder los war und mich konzentrieren konnte. So bin ich mit großer Erleichterung ins Wochenende gegangen…

Gestern waren wir gemeinsam mit Flori, Suse & Ernie beim Familientreffen in einem Gartenlokal am Müggelsee. Es war eine ganz bunte Runde von ca. 30 Personen von 9 Monaten bis 90 Jahren. Das diesjährige Baby war Leopold, der Urenkel meines ältesten Bruders. Auch das jüngste Familienmitglied vom nächsten Treffen war im Bauch seiner Mama auch schon mit von der Partie😄
Wir hatten herrlichstes Wetter und einen direkten Zugang zum See. Es gab viel Gelegenheit, Familien-Neuigkeiten auszutauschen und von den schönsten & bewegendsten Erlebnissen zu erzählen. 

Ein kleiner Blick ins „Geschehen“ - es war immer wieder Bewegung drin, weil die Gesprächspartner natürlich immer wieder wechselten und sich der eine oder andere die Beine vertrat oder sich am/im See erfrischte. Auch Ernie hatte - wie wunderbar - auch einen gleichaltrigen Freund an der Seite. Jonathan ist der Enkel meines Cousins Thomas, sind es dann Cousins 2. Grades - ich weiß es nicht? In jedem Fall haben sie sich gut verstanden und waren gemeinsam als Piraten im Familiengetümmel unterwegs.


Nach dem Kaffee wollten sich die meisten mit einem Spaziergang durch den Wald und am See-Ufer die Füße vertreten. 



Denn anschließend sollte es ein Grill-Büffet zum Abendessen geben. Die Speisen waren so ausgewählt, dass jeder auf seine Kosten kam, aber was die Würzung betrifft, wäre noch Luft nach oben gewesen… Aber zum Glück stand ja Salz und Pfeffer bereit. 

Unser heutiger Tag begann bereits um 6 Uhr - Ernie ist Frühaufsteher und ich hab ihm Gesellschaft geleistet, damit Mama&Papa noch ein bissel ausschlafen konnten. Wir haben es ruhig angehen lassen mit dem einen oder anderen Video von Petterson & Findus und „Ernie😉& Bert“. Aber kurze Zeit später verwandelte sich das Wohnzimmer wie immer in eine Großbaustelle. Der kleine Mann hat nach wie vor Riesen-Freude an den vielen Fahrzeugen aus Papas Kindheit.
Nach einem ausgedehnten Frühstück und vielen unterhaltsamen gemeinsamen Erinnerungs-Schnippseln haben wir eine Runde zu Fuß bzw. Ernie auf dem Rad durch die Kleingärten gedreht, bevor es ein kleines Mittag gab und wir uns schon wieder verabschieden mussten.
Die 3 starten am Dienstag mit dem Wohnmobil nach Schweden, wo Flori wieder an der „Vätternrundan“ teilnimmt. 
Gewählt hatten wir bereits per Brief, darum mussten wir uns heute nicht mehr kümmern.

Morgen beginnt meine Woche bereits morgens um 4 Uhr, weil ich eine Verabredung mit meiner Kollegin Silke am anderen Ende der Stadt habe. Vor Corona haben wir uns regelmäßig 1x im Monat gesehen. Seither gab es vielleicht 2 Gelegenheiten. Und weil wir wieder großen Gesprächsbedarf haben und einen Online-Termin gemeinsam wahrnehmen möchten, sind wir persönlich verabredet. 
Der Rest der Woche wird sicher auch schnell vorübergehen - zu tun gibt es noch genug, aber nichts, was mir noch Kopfzerbrechen bereitet. 

In diesem Sinne eine schöne Woche Euch allen!
Herzlichst, Lene