Heute bin ich an der Reihe mit einem Beitrag zur gemeinsamen „Reise durch den Advent“, der wunderschönen Idee von Nicole. Jeden Tag im Advent gestaltet eine Bloggerin einen Beitrag mit einem Thema ihrer Wahl und so entsteht ein bunter Adventskalender.
Heute ist der 3. Advent…
Nun zünden wir die Kerzen an
Wie gut, dass man es sehen kann,
wie hell das Licht nun brennt.
Es sagt uns leise „Seid bereit!
Weihnachten ist nicht mehr weit.“
Und zünden wir die Kerzen an,
so glänzt ihr heller Schein,
und der sagt zu uns: „Denkt daran!
Es wird bald Weihnacht sein.“
und feiern den Advent.
In diesem Jahr ist die Adventszeit ja wieder einmal maximal kurz und so fällt der 4. Advent auf den Heiligabend. Aber noch dürfen wir die Vorfreude genießen. Und passt es da nicht wundervoll, dass der
3. Advent aus christlicher Sicht den Namen Gaudete - „Freut Euch! Der Herr ist nahe!“ trägt?
Eine ganz schöne Botschaft, wie ich finde!
Auch das Licht der Kerzen und die leuchtenden Sterne bringen die Freude auf das Kind in der Krippe in unsere Herzen!
Und wieviel Freude schon das Licht einer einzigen Kerze bereiten kann, zeigt die folgende Geschichte:
Die Kerze, die nicht brennen wollte
„Nein“, sagte die honiggelbe Kerze am Adventskranz. „Ich will nicht brennen, schmelzen, zerfließen, bis nichts von mir übrig geblieben ist Ich bin honiggelb und möchte es auch so bleiben.“
Sie wehrte sich vier Streichhölzer lang und jedes Mal rief eine Menschenstimme: „Autsch! Ich habe mir die Finger verbrannt. Blöde Kerze! Ab mit Dir in den Müll!“
„Autsch!“, rief gleich darauf auch die Kerze, als sie grob gepackt und aus dem Fenster geworfen wurde. Sie landete auf der Straße direkt vor der Nase von Hund Timmi.
Der hob die Kerze auf und machte sich auf den Weg in die wintertrübe Laubenkolonnie. Dort saß Herr Franke, der vor einiger Zeit seine Arbeit verloren hatte, traurig in seiner Gartenhütte im Dämmerlicht und grübelte.
„Oh, eine Kerze!“, rief er, als Timmi die Hütte betrat und seine Augen strahlten. „Was für eine Überraschung! Danke, Timmi. Und danke, kleine Kerze.“
Dann zündete er mit zittrigen Fingern ein Streichholz an. Zisch!!! Die Kerze erschrak. Aber dieses Mal wehrte sie sich nicht. Zu sehr freute sie sich über das glückliche Gesicht des Mannes. Zisch - nahm ihr Docht die Flamme an. Ein sanftes Licht erhellte nun die schäbige Hütte und das scheue Lächeln des Mannes.
„Siehst du, Timmi“, sagte Herr Franke, „nun ist Weihnachten auch ein bisschen zu uns gekommen. Es gibt sie noch, die kleinen Wunder.“
(Elke Bräunling)
Ich persönlich freu mich natürlich auch auf das Weihnachtsfest - auf die Botschaft dieses Festes, auf das Licht und vor allem auf die Ruhe & Besinnlichkeit.
Eine Adventswoche liegt noch vor uns - lasst sie uns genießen!
Morgen reisen wir weiter zu Verena 😊
Herzlichst, Lene

