Freitag, 2. Juli 2021

Mein Juni - eine Nachlese

 Ich bin etwas spät dran, aber mein Juni und aktuell auch der Beginn des Juli hatten es doch in sich, wenn man mal von den 3 Tagen „auf dem Lande“ absieht. 

Anfang Juni hatte ich einen Friseurtermin, der für mich ein Aha-Erlebnis brachte. Mich nervte neuerdings eine Haarsträhne, die mir ständig in die Augen fiel. Die junge Friseurin, zu der ich ja erst seit dem vergangenen Jahr gehe, hat offensichtlich sofort das Problem erkannt… Nun ist der Scheitel auf der anderen Seite, alles sitzt wie es soll, nichts nervt und ich habe natürliche Wellen - kleine Ursache - tolle Wirkung - kurzum ich bin sehr zufrieden und fühl mich wieder richtig wohl! 😊

Der Juni mit seinen hitzigen Tagen, hat mir erheblich zugesetzt. Unser Werkstatt-Gebäude ist nicht gut klimatisiert, mein Büro hatte zeitweise 28-30 Grad und da fällt Konzentration nicht leicht und zum Feierabend ist man echt hinüber. 

Eigentlich wollte ich auch meinen Blog-Geburtstag taggenau mit einem Beitrag würdigen, aber selbst dazu fehlte mir die Energie. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Eine kleine Verlosung aus diesem Anlass wird es im Juli geben.

Mitte Juni hatte ich meinen 2. Impftermin - schon bei der Injektion selbst hab ich den Unterschied zur ersten Impfung gespürt. Der Arzt erklärte mir, dass die Nadel dicker und die Menge des Impfstoffs größer sei.. Die heiße Rötung unterhalb des Einstichs kann bis zu 6 Tagen anhalten. Die anderen Beschwerden hat er nicht näher beschrieben, aber ich hab sie zu spüren bekommen. Direkt nach der Impfung war ich noch bei meiner Mutter und mit ihr im Rollstuhl einkaufen. Da spürte ich noch immer nur den Oberarm. Am Abend ging es dann mit den wirklich unangenehmen, heftigen Impfreaktionen los, die mich 2 Tage aus dem Verkehr zogen und wie ich später erfuhr, war ich nicht die Einzige, der es so ging. Mit mir zusammen waren noch weitere KollegInnen im Impfzentrum und sie machten die gleiche Erfahrung. Das einzig Gute daran war, dass man weiß, was die Ursache ist und es am Ende einem „guten Zweck“ dient. Dennoch bin ich froh und erleichtert, dass es hinter mir liegt und ich jetzt vollständigen Impfschutz besitze.

Der Mini-Urlaub auf dem Lande war echt schön und fernab von jeglichem Alltag - leider vergingen die 3 Tage wie im Fluge. Am Freitag Abend begrüßten wir, wieder daheim, den Teilnehmer am 24-Stunden-LastenRad-Rennen (von Samstag 15 Uhr - Sonntag 15 Uhr). Flori wollte sich mit seinem Team-Kollegen René zum 2. Mal in dieses Abenteuer „stürzen“, wobei es zum Glück diesmal keinen Sturz gab - sie haben am Ende den 4. Platz belegt und hatten ca. 540 km auf dem Tacho. Suse und der kleine Ernst kamen am Samstag Vormittag und wir waren gemeinsam zum Renn-Start und zur Zieleinfahrt vor Ort. Am Samstagabend hatten wir die Freude, Ernie zu Bett zu bringen, weil Papa im Sattel saß und Mama sich endlich mal wieder mit einer Freundin treffen wollte. Immer wieder ist es ein (ein)schlafendendes Kind ein besonders anrührendes Bild🧡 Es war ein sehr buntes & spannendes Wochenende.

Als ich am Montag wieder zur Arbeit zurückkehrte, wurde ich von der Nachricht überrascht, dass mein Kollege bereits an meinem 1. Urlaubstag von jetzt auf gleich in die Klinik eingewiesen wurde. Gott sei Dank hatte sich der erste Verdacht nicht bestätigt. Für mich bedeutete es allerdings… alles Liegengebliebende aufzuarbeiten & bis auf Weiteres doppeltes Pensum. Inzwischen ist eine Woche geschafft und diese Wochenend-Oase sollte eigentlich ganz & gar entspannt verlaufen. 

Leider gab es heute Vormittag eine weitere beunruhigende Nachricht: meine Mutter ist im Krankenhaus. Es wird hoffentlich nur ein kleiner Eingriff und ein kurzer Aufenthalt notwendig sein, das ist unsere große Hoffnung! 

Und damit dieser Beitrag nicht ganz so textlastig daherkommt und weil mir gerade so nach Beschaulichkeit zu Mute ist, gibt es noch ein aktuelles Bild des Herzallerliebsten:

Eine „nordische Abendstimmung“, wie wir sie in einem unserer Schweden-Aufenthalte erlebt haben.


Ich wünsche Euch allen ein schönes, entspanntes sommerliches Wochenende!

Herzlichst

☀️ Lene ☀️

3 Kommentare:

  1. Liebe Lene,
    da haben wir ja mal wieder einiges gemeinsam...
    Tatsächlich merkte auch ich bei der 2. Impfung gleich beim Pieks, dass da etwas anders läuft. (Allerdings gab es keine Erklärung dazu und so weiß ich nicht, ob tatsächlich auch die Kanüle dicker war. Es fühlte sich eher an, wie beim Einstich abgerutscht und sah auch aus, wie ein Ratscher.)
    Auch mein Scheitel hat nach fast 53 Jahren kürzlich die Seite gewechselt (allerdings war keine Frisörin beteiligt) und das war in vielerlei Hinsicht eine richtig gute Idee!
    Hoffentlich kannst du dich jetzt am Wochenende so richtig entspannen, für deine Ma wünsche ich alles Gute und schnelle Besserung!!!
    Herzliche
    Claudiagrüße

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  2. Und ich bin dann die 3., deren 2. Piks viel unangenehmer war, als der erste.
    Die Nebenwirkungen hielten zum Glück nur einen Vormittag an.
    Für Deine Mama drücke ich die Daumen, das wird bestimmt wieder schnell gut.
    Und nun für Dich einen wunderbaren Juli, mit viel Ruhe und schönen Momenten.
    Ganz lieben Gruß
    Nicole

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  3. Hallo Lene,
    ich werde jetzt erstmal noch ein wenig auf deinem Blog weiterstöbern.
    Sieht schon auf den ersten Blick sehr einladend aus.
    Wollte nur mal schnell Danke sagen; deine Post ist bei mir angekommen.
    :o) Doris

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