Sonntag, 15. Juni 2025

Endlich wieder am Meer

 Gestern Nachmittag sind wir gut gelandet im Norden Dänemarks, direkt in den Dünen an der Nordsee...
Nur noch wenige Meter den urigen Weg zwischen den üppigen Heckenrosen hinauf zum "Häuschen" und den Duft dabei tiiiief einatmen



Und gleich den Blick aufs Meer genießen...
von drinnen

von der Terrasse 


Nach dem Ankommen, Auspacken und kurz mal durchatmen gleich runter an den Strand...

Im Hintergrund sieht man das berühmte "Rubjergs Knude Fyr" - den Leuchtturm der gerade wieder in einer spektakulären Rettungsaktion ein gutes Stück vom Steilufer "abgerückt" wurde, damit er wieder sicher steht



Mit den Füßen waren wir auch im Wasser - es ist seeehr erfrischend 😀

Von der 8-stündigen Fahrt waren wir doch recht knülle und haben den gestrigen Ankunftstag ganz ruhig ausklingen lassen und dabei den Himmel beobachtet...





Heute ist ein Regentag - dennoch waren wir bereits am Hochufer, weil das Ufer und vor allem die Dünen an vielen Stellen mit großen Felsbrocken geschützt wird. Dabei sind wir auf dem Rückweg vom nächsten Schauer eingeholt worden. Deshalb haben wir den kleinen Einkauf lieber mit dem Auto erledigt. 
Und nun genießt jeder die zeit bis zum Kaffeestündchen auf seine Weise - hier draußen ist es absolut still, einen Zustand, den wir aus Berlin nur für wenige Augenblicke kennen, wenn man mal morgens um 2 Uhr wach wird. 

Das waren also die ersten Bilder von unserer derzeitigen Auszeit am Meer - in diesem Fall an der Nordsee.
Genau passend zum Motto meines 18. Blog-Geburtstages - klick - "Ich wünsch mir Meer"

Habt einen schönen Sonntag & lasst es Euch gut gehen!
Herzlichst, Lene


Freitag, 13. Juni 2025

Ein Buch am Freitag (10)

 Heute ist mein 1. Urlaubstag und so wird aus Freitag, dem Dreizehnten für mich definitiv eine 🍀-Tag!
Gestern habe ich nochmal in Überlänge alles Notwendige für meine Abwesenheit erledigt und jetzt kann ich abschalten und u.a. lesen, so wie 

"Die Erbin"
von Claire Winter

Das sagt der Klappentext:

Eine junge Frau zwischen Liebe, Macht und dem braunen Erbe der Nachkriegszeit

Köln, 50er-Jahre: Cosima ist Erbin der einflussreichen Industriellenfamilie Liefenstein. Doch mit der Gründung einer Stiftung für bedürftige Frauen und Mütter geht sie ihren eigenen Weg. Da tritt der Journalist Leo Marktgraf in ihr Leben, der Nachforschungen über den Tod eines Freundes anstellt. Die Leiche des Anwalts wurde am Ufer des Rheins gefunden, nur kurz nachdem er öffentlich schwere Anschuldigungen gegen die Liefensteins erhoben hatte. Cosima will Licht in die dunkle Vergangenheit ihrer Familie bringen und muss schon bald erkennen, dass nichts so ist wie es scheint. Aber in der jungen Bundesrepublik, in der niemand mehr an die Zeit des dritten Reichs erinnert werden will, gibt es ein Netzwerk von Menschen, die noch immer mächtig sind. Sie sind bereit, alles dafür zu tun, dass Cosima und Leo der Wahrheit nicht auf die Spur kommen...


Cosima ist die Jüngste der einflussreichen Industriellen-Familie Liefenstein und möchte mit der Gründung einer Stiftung für bedürftige Frauen und Mütter einen anderen Weg gehen.
Und dann begegnet ihr unsanft mit einem Auffahrunfall der Journalist Leo Marktgraf, der Nachforschungen zum Tod eines Freundes anstellt. Die Leiche des Anwalts wird am Rhein-Ufer gefunden kurz nachdem er öffentlich schwere Vorwürfe gegen Cosimas Familie erhoben hat und fast zeitgleich tötet sich sein Mandant in der Haftanstalt?

Leo möchte gern auch einen Artikel über Cosimas Stiftung schreiben, damit mehr potentielle Spender davon erfahren. Warum aber lehnt Onkel Theodor - das Oberhaupt der Familie - den großzügigen Scheck eines Spenders strikt ab und lässt ihn zurückgehen und was hat es mit den Briefen auf sich, die sie auf dem Dachboden der Familien-Villa findet, als sie nach brauchbaren Stücken für die Unterstützung der bedürftigen Frauen sucht. 

Während eine um die andere spannende Frage auftaucht, wird in einer 2. Zeitebene in den Vor- und Kriegsjahren die Geschichte der Familie Liefenstein erzählt. Hier wird Elisa, zunächst Dienstmädchen und dann Cosimas Kindermädchen zu einer zentralen Figur der Geschichte. 
Cosima ist die Tochter des jüngsten Liefenstein-Bruders, der so gar kein Interesse an der Firma hat, er widmet sich viel lieber der Malerei. Doch genau wie seine älteren Brüder Theodor und Albert wird er in eine - für die Firma - lukrative Ehe gedrängt... 

Dieses Buch, diese Geschichte der fiktiven Familie Liefenstein mit all ihren Familiengeheimnissen und Liebesdramen ist auf beiden zeitlichen Ebenen so spannend erzählt, dass man es kaum aus der Hand legen kann. Immer mehr fügt sich ein Puzzleteil zum anderen.

Cosima ist so mutig, die Fragen zu stellen, die eigentlich niemand hören will und sie gibt nicht auf... 
Eine spannende, wirklich sehr berührende & aufwühlende Geschichte! 
Nicole hat auch gelesen

Herzlichst, Lene


Sonntag, 8. Juni 2025

Wo ist sie hin - diese Woche?

Ich weiß wirklich nicht, wo die letzte Woche hingeflutscht ist? 
In der Werkstatt überwiegt traurige Stimmung über den Weggang unseres Chefs.
Inzwischen wissen wir auch, dass wir vermutlich erst zum neuen Jahr einen neuen Vorgesetzten haben werden, bis dahin wird unsere Region mit 3 Betriebsstätten interims-mäßig von 2 jungen Kollegen aus der Geschäftsleitungsebene betreut. Wobei die beiden ja noch ihre eigentlichen Aufgaben weiterhin beackern müssen. Es wird spannend!


Für mich begann letzte Woche bereits die heiße Phase vor dem Urlaub - jeden Morgen in der Straßenbahn habe ich mir eine To-do-Liste geschrieben und meist auch erfolgreich abgearbeitet. 


Am Freitag fielen die Straßenbahnfahrten weg, weil ich mal wieder im Home Office arbeiten konnte, d.h. ich kann eine Stunde länger schlafen und am Nachmittag gleich einen Spaziergang mit dem Herzallerliebsten unternehmen, statt eine Stunde mit der Straßenbahn heimzufahren. 


In den letzten Wochen hat sich mit der Entdeckung einiger interessanter Strick-Podcast-Videos, meine Strick-Liebe sehr intensiviert. Mein Notizbuch füllt sich immer mehr mit Ideen, Anleitungen & Infos. Und auch meinen Plan, vorerst keine Wolle zu kaufen, habe ich ein klein bissel über Bord geworfen. Im Urlaub möchte ich gern mein erstes T-Shirt stricken oder zumindest damit beginnen, dafür brauchte ich doch neue Wolle, aber gleichzeitig weiß ich inzwischen, was ich Sinnvolles mit meinen Wollresten anfangen kann. Somit geht es mit dem Woll-Abbau doch weiter voran. Meinen ersten Pullover werde ich in Kürze vollenden.

Aber wie erwähnt, hänge ich nicht nur strickend auf der Couch, sondern wir drehen so oft es möglich ist, hier unsere Runden durch die Natur am Stadtrand. Daher kommen auch die Mohnblüten, die ich gern zu Nicole schicke, denn sie sucht im Juni Blühendes.


Gestern waren wir auf dem Erdbeerfeld... 


und wie immer, waren wir plötzlich von der gepflückten Menge selbst überrascht. Aber sie schmecken so legga😋


Heute sind wir wieder am wilden Kirschbaum vorbeigekommen und plötzlich waren fast alle Früchtchen rot und wir konnten nicht einfach dran vorbeigehen, sondern... 


...mussten uns ordentlich strecken, um einige Hände voll naschen zu können.


Und bei Erdbeer- und Kirsch-Ernte "denke ich an den Sommer" was sonst? Und deshalb gibts einen weiteren 🦋 bei Annis Bingo


Nun wünsche ich Euch einen schönen, entweder erholsamen oder auch erlebnisreichen Pfingstmontag! 
Wir lassen es ganz ruhig angehen und genießen die Vorfreude auf den bevorstehenden Urlaub😊
Am kommenden Samstag gehts los!

Herzlichst, Lene

Freitag, 6. Juni 2025

Ein Buch am Freitag (9)

 Und wieder ist es Freitag und mich hat ein Buch durch die Woche begleitet. 

"Die Stauffenbergs"
von Charlotte Roth

Das sagt der Klappentext:

"Wenn dies also wirklich eine Geschichte wäre, dachte sie, dann hätte das alles eine Bedeutung, 
die wir erst begreifen, wenn die Geschichte fertig erzählt ist."

Sie ist die Tochter des fränkischen Generalkonsuls und einer baltischen Freifrau. Er der jüngste Spross eines schwäbischen Adelsgeschlechts mit einer vielversprechenden militärischen Karriere. 
Als Nina und Claus von Stauffenberg sich kennenlernen, sind sie verliebte junge Menschen 
auf dem Weg in ein märchenhaftes Leben.

Doch der Lauf der Geschichte entschied es anders:
Aus der Mutterkreuzträgerin und dem Wehrmachtsoffizier wurden Regimegegner und Verschwörer. 
Das Schlimmste für ihn: Deutschlands Zusammenbruch. Für sie: der Verlust ihres geliebten Mannes. 
Sie ließ ihm aber die Freiheit, zu tun, was er tun musste. Das bedeutete, dass sie ihn nach dem 20. Juli nie wiedersah und alles verlor...


Wie sagt es die Autorin im Vorwort: "Es ist keine Biografie, sondern ein Roman!"

Und meine Gedanken...
Es beginnt wie ein Liebesroman und diese Liebe verliert sich nicht, auch in den dunkelsten Momenten ihrer Zeit nicht. Nina Freiin von Lerchenfeld lernt ihren Claus Schenk Graf von Stauffenberg mit 16 Jahren kennen und verliebt sich sofort in ihn. Und Claus weiß im ersten Augenblick, dass sie die Mutter seiner Kinder wird. Es ist eine so liebevolle und glückliche Beziehung. Und auch nach Kriegsbeginn, in dem ihnen immer nur wenige Momente der Zweisamkeit oder Familienzeit bleiben, spürt man, dass diese beiden Menschen füreinander geschaffen sind. 
Natürlich gibt es immer wieder auch beklemmende Passagen, nicht zuletzt die Verwundung von Claus - er verliert die rechte Hand, 2 Finger der linken Hand und das linke Auge. Er zieht die Augenklappe den Glasaugen vor, die ihm zur Verfügung gestellt werden. Mit denen spielt er lieber mit seinen 4 Kindern (Berthold, Heimaran, Franz Rudolf und Valerie) Murmeln spielt. 
Und dann kommt der Moment, in dem er tut, was er meint, tun zu müssen... und scheitert. Wir alle wissen, worum es geht. Noch am gleichen Abend wird er und andere am Attentat Beteiligte im Hof des Bendlerblocks erschossen. 
Nina und Claus sehen sich nie wieder und obwohl sie und seine Mutter in Sippenhaft ins KZ Ravensbrück kommen, steht sie zu ihm und bringt ihr 5. Kind während der Haft zur Welt! 
Eine einzigartige Geschichte einer großen Liebe!!!

Nina hat nie wieder geheiratet und ist im April 2006 verstorben.

Herzlichst, Lene

Sonntag, 1. Juni 2025

18. Blog-Geburtstag

 Mein Blögchen wird volljährig!!!
💐🎶🍀🐞🌼🎂🥂
Wer hätte das gedacht? Als ich im Juni 2007 meinen 1. Beitrag geschrieben habe, konnte ich soweit überhaupt nicht denken. Ich wollte es zunächst einmal nur ausprobieren. Inzwischen ist mir „Jojos neue Welt“ tatsächlich sehr ans Herz gewachsen, auch weil ich wie in einem Tagebuch blättern kann, um mir Reisen, Familienereignisse und nicht zuletzt auch Ergebnisse meiner Handarbeiten & Bastelelein nochmal in Erinnerung zu rufen. 

Dies war das allererste Foto einer Rosenblüte aus unserem damaligen Mieter-Gärtchen


Inzwischen sind im Laufe der Jahre wirklich auch sehr nette persönliche Bande zu anderen Bloggerinnen entstanden, mit denen ich mich sehr gern austausche. Im normalen Leben wäre ich Ihnen ganz sicher nicht begegnet und das ist ein ganz besonders schöner Aspekt des Bloggens. Ich habe selbst an vielen Aktionen & Linkpartys aus ganz verschiedenen Anlässen teilgenommen und nun möchte selbst zur ersten Linkparty meiner bisherigen Bloggerei einladen.

Unter dem Motto „Ich wünsch mir Meer“ würde ich mich riesig freuen, wenn Ihr mir Bilder und/oder Erlebnisse schickt, die etwas mit dem Meer zu tun haben. Ich liebe das Meer seit mein Vater mit uns Kindern jedes Jahr zum Zelten auf die Ostsee-Insel Usedom gereist ist. Ich kann mich gut erinnern, an den Schwimmring mit dem selbst geschnitzten Stöpsel. Dieser Ring hat tatsächlich uns vier Kinder begleitet, obwohl mein ältester Bruder 14 Jahre vor mir schwimmen gelernt hat. Leider gibts davon kein Foto mehr,
aber dieses habe ich noch gefunden, mein Vater & ich im Strand-Sand...


Ich weiß nicht, ob ich das hier schon einmal erzählt habe, wie mein Vater zu seiner Ostseeliebe kam? Eine Geschichte, die tatsächlich aus einer ganz anderen Zeit kommt und mir immer wie aus einem Roman vorkam. Er ist im Jahr 1917 geboren (und im Jahr 2017 mit gesegneten 100 Jahren verstorben). Er hatte eine ältere Schwester und sie sind in sehr einfachen Verhältnissen aufgewachsen. Aber... es gab eine sehr wohlhabende Tante - die Schwester seiner Mutter. Und diese Tante mietete in den 1920er Jahren jedes Jahr im Sommer eine Villa an der Ahlbecker Strandpromenade. Sie lud dazu sowohl die Kinder ihrer Schwester als auch die Familie ihrer Schneiderin ein und so erlebten sie alle gemeinsam die sogenannte "Sommerfrische". Diese Erlebnisse waren der Grundstein für die Meer-Liebe meines Vaters, der sie wiederum uns Kindern weitergegeben hat - wir haben ebenso wie er in der Ostsee schwimmen gelernt. Usedom ist allerdings nicht mehr mein Ziel, es gibt inzwischen Orte, die mir besser gefallen. 

Also fühlt Euch nun herzlich eingeladen zu meinem Blog-Geburtstag! 💐 Aus diesem Anlass habe ich zum ersten Mal eine Linkparty eröffnet. Gern könnt Ihr mir aber alternativ zur Linkparty auch Postkarten zusenden - auch darüber freue ich mich sehr. Der Zeitraum - online und postalisch - ist der gesamte Juni und…

Ihr könnt diesen Button gern mitnehmen

… als Dankeschön an alle Teilnehmer wird es im Anschluss eine Verlosung geben. 
Lasst Euch also überraschen!

Ich freu mich auf Euch!
Herzlichst, Lene

You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter

Freitag, 30. Mai 2025

Ein Buch am Freitag (8)

Und wieder ist es Freitag und ich kann meine kleine Serie, ein gelesenes Buch vorzustellen, fortführen. 
Dank dem gestrigen Feiertag hatte ich ausreichend Gelegenheit, es zu beenden.

Diesmal ist es...

"Das Bootshaus an den Klippen"
von Kate Glanville

Das sagt der Klappentext:

Ein irisches Dorf, ein altes Geheimnis und eine neue Liebe
Nach dem Tod ihres Geliebten sucht Phoebe Zuflucht am Ort ihrer glücklichsten Kindheitserinnerungen: in Carraigmore, einem kleinen Dorf an der irischen Westküste. Im Bootshaus ihrer Großmutter Anna stößt sie auf deren Tagebücher - und auf eine tragische Geschichte über einen Familienskandal, eine gefühlskalte Ehe und eine leidenschaftliche Affäre mit einem jungen Maler. Doch Anna ist nicht die Einzige mit einer dunklen Vergangenheit: In Carraigmore scheinen alle etwas zu verbergen zu haben. Aber irgendwann kommt jedes Geheimnis ans Licht...

Ein fesselnder und zutiefst ergreifender Schmöker, der voller Geheimnisse steckt


Und das sind meine Gedanken:
Die Geschichte beginnt auf einer Beerdigung, auf der Phoebe ihre wahren Gefühle nicht zeigen darf, weil der Verstorbene nicht ihr Mann war, sondern nur ihr Geliebter und ihr Chef. Sie ist Grundschul-Lehrerin und kann danach nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. 
Sie flieht an den Ort ihrer Kindheit, wo ihr und ihrer Schwester noch das Bootshaus ihrer Großmutter gehört. Sie springt im gut besuchten Pub spontan ein und alle, sowohl der Wirt als auch die Gäste sind begeistert von ihr, so dass sie gleich einen Job hat. 
Aber warum läuft im Bootshaus ihrer Großmutter, die Keramikerin war, der Brennofen? Wer nutzt dieses Bootshaus? So lernt sie Theo kennen, der die Werkstatt von Phoebes Großmutter nutzt und der Meinung ist, das Bootshaus gehört ihm, weil es auf dem Schloss-Gelände steht, dass er geerbt hat. Aber so ist es nicht. Sie sind sich nicht sympathisch, allerdings hat Honey, Theos Tochter andere Pläne. Sie möchte, dass Theo wieder glücklich wird nach dem Tod seiner Frau und sie eine neue Mama bekommt...
Durch Honey entdeckt sie auch die spannenden Tagebücher ihrer Großmutter. 
In kleinen Schritten kommt Phoebe im Dorf und bei seinen zum Teil skurrilen Bewohnern an und bei einigen ganz speziell - sie fühlt sich wohl und sie denkt auch gar nicht daran, weiter zu ziehen, bis...
...bis ihre Schwester Nola im Dorf auftaucht und gleich ordentlich auf die Tube drückt, zuviel trinkt, die Bühne im Pub erobert und in ihrem Zustand verrät, dass Phoebe gar keine Witwe ist!
Phoebe versinkt in Grund & Boden und meint, plötzlich Ablehnung zu spüren und ergreift noch in der Nacht die Flucht. Aber dann erfährt sie in einem Motel aus den Nachrichten, dass die kleine Honey vermisst wird. Sie kann nicht anders, sie muss unbedingt zurück, um bei der Suche zu helfen...
Und nach dieser Rückkehr und dem glücklichen Auffinden von Honey bekommt die Geschichte etwas Zauberhaftes mit sehr viel Liebe, neuen Familienbanden und einem maroden Schloss, welches zu neuem Leben erweckt wird...
 Davon will ich aber nicht mehr verraten
 Nur soviel: sicher, es hätte tatsächlich alles wirklich so wundervoll passiert sein können, aber all die Ereignisse so perfekt aufeinander treffen zu lassen, das macht eben ein gutes Buch aus, wie ich finde! 

Herzlichst, Lene

Sonntag, 25. Mai 2025

Eine Woche mit "Überraschungen"

Von der ersten "Überraschung" der Woche habe ich ja bereits am Freitag erzählt - die gesperrte Brücke, die den Stadtteil, in dem sich meine Arbeitsstelle befindet, verkehrstechnisch in ein Chaos gestürzt und straßenbahntechnisch in eine Insel mit zu wenigen Bahnen verwandelt hat. Laut neuesten Infos soll die Brückenmitte inzwischen abgerissen, der Rest gesichert sein und zumindest die Straßenbahnen nach dem langen Himmelfahrts-Wochenende wieder fahren können. Das wäre sehr angenehm, wenn sich meine Fahrzeit noch vor dem Urlaub wieder normalisieren würde. 


Der nächste Knaller kam am Freitag, als unser Chef verkündete, dass er uns zum 30.06. verlässt. Wir sind alle erschüttert über diese traurige Tatsache. Einerseits können wir es verstehen, dass er nach einer Alternative zu diesem anhaltenden Chaos gesucht hat, um nicht weiterhin Verantwortung für 4 Betriebsstätten gleichzeitig übernehmen zu müssen. Aber wir Mitarbeiter fühlen uns allein gelassen. Unsere Führungsebene ist seit geraumer Zeit im Prozess, sich neu zu erfinden, wenn ich es mal so ausdrücken soll? Da ist wichtig, dass es wenigstens an der Basis läuft und man sich aufeinander verlassen kann...


In solchen Momenten ist Ablenkung besonders willkommen, um auf andere Gedanken zu kommen. So begleitet mich ein nächstes Buch mit einer spannenden Geschichte, die in Irland spielt. 
Und ich stricke... am kleinen, feinen Sophie-Schal im Lieblings-Dunkelblau hab ich endlich die Fäden vernäht...


Das Margeriten-Sträußchen haben wir, genau wie die Fotos von unseren Spaziergängen der letzten Tage mitgebracht. Neben dem Schal habe ich zum 1. Mal einen Raglan-Pulli auf den Nadeln - seit dem Foto vom letzen Beitrag ist er schon ein gutes Stück gewachsen und ich hoffe sehr, dass er mir gelingt. Bisher sieht es richtig gut aus. Aber wie ich inzwischen gelernt habe, muss man ein solches Strickstück erst waschen und spannen, bevor man sich der Passform sicher sein kann. 
Ich habe in den letzten Wochen einiges dazu gelernt, denn ich bin auf einige sehr interessante und kurzweilige Strick-Vlogs- und Podcasts gestoßen. Das hat meine Strick-Lust so richtig entfacht und es tut mir so gut - immer wenn ich mich damit beschäftige, auch wenn es nur in Gedanken ist, hüpft mein Herz!



Die kommende Woche ist wieder so angenehm kurz - schon am Donnerstag beginnt das Wochenende!
Viel Zeit zum Lesen & stricken und vielleicht auch ein bissel unterwegs zu sein.

In diesem Sinne, habt eine schöne, hoffentlich auch kurze Arbeitswoche und viel Zeit zum Entspannen!

Herzlichst, Lene