Freitag, 30. Mai 2025

Ein Buch am Freitag (8)

Und wieder ist es Freitag und ich kann meine kleine Serie, ein gelesenes Buch vorzustellen, fortführen. 
Dank dem gestrigen Feiertag hatte ich ausreichend Gelegenheit, es zu beenden.

Diesmal ist es...

"Das Bootshaus an den Klippen"
von Kate Glanville

Das sagt der Klappentext:

Ein irisches Dorf, ein altes Geheimnis und eine neue Liebe
Nach dem Tod ihres Geliebten sucht Phoebe Zuflucht am Ort ihrer glücklichsten Kindheitserinnerungen: in Carraigmore, einem kleinen Dorf an der irischen Westküste. Im Bootshaus ihrer Großmutter Anna stößt sie auf deren Tagebücher - und auf eine tragische Geschichte über einen Familienskandal, eine gefühlskalte Ehe und eine leidenschaftliche Affäre mit einem jungen Maler. Doch Anna ist nicht die Einzige mit einer dunklen Vergangenheit: In Carraigmore scheinen alle etwas zu verbergen zu haben. Aber irgendwann kommt jedes Geheimnis ans Licht...

Ein fesselnder und zutiefst ergreifender Schmöker, der voller Geheimnisse steckt


Und das sind meine Gedanken:
Die Geschichte beginnt auf einer Beerdigung, auf der Phoebe ihre wahren Gefühle nicht zeigen darf, weil der Verstorbene nicht ihr Mann war, sondern nur ihr Geliebter und ihr Chef. Sie ist Grundschul-Lehrerin und kann danach nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. 
Sie flieht an den Ort ihrer Kindheit, wo ihr und ihrer Schwester noch das Bootshaus ihrer Großmutter gehört. Sie springt im gut besuchten Pub spontan ein und alle, sowohl der Wirt als auch die Gäste sind begeistert von ihr, so dass sie gleich einen Job hat. 
Aber warum läuft im Bootshaus ihrer Großmutter, die Keramikerin war, der Brennofen? Wer nutzt dieses Bootshaus? So lernt sie Theo kennen, der die Werkstatt von Phoebes Großmutter nutzt und der Meinung ist, das Bootshaus gehört ihm, weil es auf dem Schloss-Gelände steht, dass er geerbt hat. Aber so ist es nicht. Sie sind sich nicht sympathisch, allerdings hat Honey, Theos Tochter andere Pläne. Sie möchte, dass Theo wieder glücklich wird nach dem Tod seiner Frau und sie eine neue Mama bekommt...
Durch Honey entdeckt sie auch die spannenden Tagebücher ihrer Großmutter. 
In kleinen Schritten kommt Phoebe im Dorf und bei seinen zum Teil skurrilen Bewohnern an und bei einigen ganz speziell - sie fühlt sich wohl und sie denkt auch gar nicht daran, weiter zu ziehen, bis...
...bis ihre Schwester Nola im Dorf auftaucht und gleich ordentlich auf die Tube drückt, zuviel trinkt, die Bühne im Pub erobert und in ihrem Zustand verrät, dass Phoebe gar keine Witwe ist!
Phoebe versinkt in Grund & Boden und meint, plötzlich Ablehnung zu spüren und ergreift noch in der Nacht die Flucht. Aber dann erfährt sie in einem Motel aus den Nachrichten, dass die kleine Honey vermisst wird. Sie kann nicht anders, sie muss unbedingt zurück, um bei der Suche zu helfen...
Und nach dieser Rückkehr und dem glücklichen Auffinden von Honey bekommt die Geschichte etwas Zauberhaftes mit sehr viel Liebe, neuen Familienbanden und einem maroden Schloss, welches zu neuem Leben erweckt wird...
 Davon will ich aber nicht mehr verraten
 Nur soviel: sicher, es hätte tatsächlich alles wirklich so wundervoll passiert sein können, aber all die Ereignisse so perfekt aufeinander treffen zu lassen, das macht eben ein gutes Buch aus, wie ich finde! 

Herzlichst, Lene

1 Kommentar:

  1. Wieder so ein wunderbares Buch, welches man direkt lesen möchte liebe Lene.
    Das hört sich sehr gut an.
    Ach, es gibt so wunderbare Bücher, immer her damit.
    Lieben Gruß
    Nicole

    AntwortenLöschen

Kommentarfunktion auf dieser Webseite
Für die Kommentar auf dieser Seite werden neben Ihrem Kommentar auf Angaben zum Zeitpunkt der Erstellung des Kommentars, Ihre E-Mail-Adresse und der von Ihnen gewählte Nutzername gespeichert.