Diesmal handelt es sich um ein recht "schmales" Büchlein mit nur 150 Seiten und es liest sich schnell weg, weil auch die Schrift recht groß ist. Das nur vorweg...
Es handelt sich um
"Almas Häuschen"
von Hanne Benden
Das sagt der Klappentext:
Sie liebt die Großstadt.
Sie bekommt Bullerbü-Idylle.
Und will nur eins: weg!
Elin ist wenig begeistert, als sie von ihrer Großtante Alma ein Häuschen in Värmland erbt. Sie liebt die Großstadt - was soll sie mit einer Hütte auf dem Land?
Dazu ist das Haus keinesfalls verlassen, und schon kurz nach ihrer Ankunft gerät Elin mit dem Tischler Anton aneinander, der dank Almas Wohlwollen die Hütte bewohnt.
Am liebsten würde Elin auf dem Absatz kehrt machen und Anton und das Häuschen für immer hinter sich lassen.
Doch ein unglücklicher Umstand zwingt sie dazu wieder zurückzukehren.
Und dann bekommt Elin von einer Kundin ein Angebot, das alles verändert und nicht nur Elins Einstellung gegenüber dem Landleben auf den Kopf stellt...
Und meine Gedanken:
Mich als Schweden-Liebhaberin hat das Büchlein gleich angesprochen - ich liebe diese gemütlichen roten Häuschen und wäre nicht abgeneigt, eines geschenkt oder vererbt zu bekommen. Aber für Elin sieht das etwas anders aus, ihr Entschluss, das Häuschen so schnell es geht zu verkaufen, steht von vornherein fest.
Doch sie konnte nicht damit rechnen, dass das Haus bewohnt ist, nicht nur von Tischler Anton, sondern auch von seinem Sohn Gustav...
Und dann sorgt auch noch ein Marder dafür, dass sie länger als gedacht, bleiben muss, weil er ihr Auto fahruntüchtig gemacht hat. Kommen sich Elin und Anton näher? Es geht nicht ganz so schnell.
Elin arbeitet in einer Werbeagentur in Göteborg und da ergibt es sich, dass eine Kundin zufällig die Fotos von Elins Häuschen entdeckt. Sie möchte genau mit diesem Häuschen ein Foto-Shooting und Elins Gedanken gehen sofort zu Anton... Er kann nicht "Nein" sagen, weil er schließlich mietfrei, jetzt in Elins Häuschen wohnt.
Elin & Anton, sie kommen sich beim Shooting näher und sogar Gustav ist dabei. Die Kundin bekommt ihre Home-Story und Elin genießt das Gefühl von Familie.
Ihr könnt Euch denken, wie es ausgeht. Doch da gibt es noch eine ärgerliche Situation, verursacht durch Elins Chef, die beinahe alles zerstört.
Eine schöne, kurzweilige Geschichte, nicht unbedingt so unvorhersehbar, aber das Kopfkino mit meinen persönlichen Schwedenbildern tut sein Übriges dazu.
Herzlichst, Lene

Allein der Titel klingt schon nach einer gemütlichen Schweden-Auszeit, liebeliebe Lene. Und ich musste sofort schmunzeln, denn ein kleines rotes Häuschen in Värmland würden hier vermutlich viele sofort nehmen. Manchmal braucht es gar keine völlig überraschende Handlung, wenn die Atmosphäre stimmt und das Kopfkino funktioniert. Genau solche Bücher sind doch perfekt für einen entspannten Leseabend. Herzlichst, Nicole
AntwortenLöschenGegen ein Häuschen in Schweden hätte ich nichts einzuwenden liebe Lene,
AntwortenLöschendas Cover schaut schon so heimelig aus, da kann die Geschichte nur gut sein.
Hab ein schönes Wochenende mit Zeit zum Lesen, lieben Gruß
Nicole
Hört sich nach einer netten Geschichte an. 😊
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