Freitag, 1. Mai 2026

Ein Buch am Freitag (18)



 Diesmal geht es um den 1. Teil einer Dilogie
über "Die Bücherfrauen von Listland"

"Der Gesang der Seeschwalben"
von Gabriella Engelmann

Das sagt der Klappentext:

Nur wenn man sich der Vergangenheit stellt, verliert sie die Macht über die Gegenwart und die Zukunft

Die 55-jährige Journalistin Anna reist in den Norden Sylts, um die 85-jährige Bücherfrau Fenja Lorenzen zu interviewen. Doch in deren Haus trifft sie nur die Tochter Elisa an. 
Als Starkregen die antiquarischen Buchschätze auf Fenjas Dachboden bedroht, findet Anna beim Aufräumen einen Gedichtband, der als Versteck für einen Samtbeutel und eine Dose dient. 
Annas Neugierde ist geweckt, und so stößt sie während ihrer gemeinsamen Recherchen mit Elisa und deren Bruder Eric auf eine dramatische Liebe aus dem Jahr 1937. 
Immer tiefer dringt Anna in die Vergangenheit vor und erkennt schließlich, dass Fenja ihr Schweigen brechen muss, wenn sie die Wunden in ihrer Familiengeschichte heilen will. Doch lebt die alte Dame überhaupt noch?


Anna hat Fenja Lorenzen im Rahmen einer Podcast-Serie kennengelernt, die sie unter dem Titel "Bemerkenswerte Bücherfrauen" mit ihr geführt hat. Sie möchte an dieses Gespräch anknüpfen und mehr über ihr das private Leben der Förderin der nordfriesischen Buchkultur erfahren.
Es gelingt ihr auch, eine Verabredung mit Fenja zu treffen, aber als sie im Listland an der Nordspitze Sylts ankommt, ist sie verschwunden und niemand weiß, wo sie sein könnte?
So beginnt die spannende Geschichte, die uns immer wieder in Zeitsprüngen in die Zeit vor und während des 2. Weltkriegs in die Familiengeschichte zurückführt...
Man erfährt immer mehr über die tragischen Lebens- und Liebes-Geschichten der Bücher-liebenden Frauen in dieser Familie und durch Annas Recherche und einfühlsame Fragen und letztendlich auch einen großen Zufall setzt sich das Puzzle nach und nach zusammen.
Eine wirklich fesselnde Geschichte - echt spannend erzählt!
Nur eine Frage bleibt am Ende noch offen: wo ist Martje, Fenjas ältere Halbschwester, deren Spur sich in einer Sturmnacht 1958 verliert? 
Das erfährt man hoffentlich ebenso abwechslungsreich erzählt im Teil 2!!!

Herzlichst Lene

2 Kommentare:

  1. Das Buch steht auf meiner Wunschliste liebe Lene,
    das hört sich interessant an.
    Geht es Dir besser?
    Ich hoffe, Du kannst Dein langes Wochenende genießen.
    Lieben Gruß
    Nicole

    AntwortenLöschen
  2. Tönt spannend. Mein Bücherstapel ist zwar hoch, aber ….

    AntwortenLöschen

Kommentarfunktion auf dieser Webseite
Für die Kommentar auf dieser Seite werden neben Ihrem Kommentar auf Angaben zum Zeitpunkt der Erstellung des Kommentars, Ihre E-Mail-Adresse und der von Ihnen gewählte Nutzername gespeichert.