Heute soll es wieder weitergehen mit einem Buch - genauer gesagt ist es in diesem Fall Teil 1 einer Trilogie, die ich im Urlaub gelesen habe. Da hatte ich ja mehr Ruhe und Zeit. Dank dem Mittsommer-Licht konnten wir sogar bis weit nach 23 Uhr ohne künstliches Licht lesen (& stricken). Eine besondere Erfahrung, die wir vor vielen Jahren schon mal in Mittelschweden machen durften. Wobei es damals noch weitaus länger hell blieb und wir es sehr genossen haben.
Aber auch diesmal gab es so so schöne einzigartige Abend-Momente...
Und neben meinen kleinen Strickwerken...
3 Tücher ("Wimpel", wie der Herr an meiner Seite sie nennt) und ein Paar Kindersocken
... kam auch das Lesen nicht zu kurz. Ich hatte mich für die Trilogie:
"Töchter der Speicherstadt"
von Anja Marschall
entschieden.
Teil 1
Der Duft der Kaffeeblüten
Das sagt der Klappentext:
Der Duft von frisch gemahlenem Kaffee und der Traum von Freiheit
Hamburg 1889: Als die junge Brasilianerin Maria den Kaffeehändler Johann Behmer heiratet und mit ihm nach Hamburg zieht, fühlt sie sich zunächst fremd in der Hansestadt - und einsam in Johanns zerstrittener Familie. Doch Maria ist eine Kämpferin, und als Tochter eines Kaffeeplantagenbesitzers liegt ihr das "schwarze Golf" im Blut. Begierig lernt sie in der neu eröffneten Speicherstadt alles, was man über den Handel mit dem Luxusgut wissen muss. Schon bald erweist sie sich als kluge Geschäftsfrau. Aber dann beginnt der erste Weltkrieg, der Kaffeehandel kommt fast zum Erliegen und Maria merkt, dass jemand in der Familie versucht, ihren Mann aus der Firma zu drängen.
Meine Gedanken:
Maria ist die Tochter eines brasilianischen Kaffee-Plantagen-Besitzers- sie ist selbstbewusst und kennt sich auch in Sachen Kaffee gut aus. Ihr Vater ist leider gezwungen, die Plantage zu verkaufen und der Käufer Johann Behmer aus Hamburg ist nicht nur an der Plantage, sondern auch an Maria interessiert. Er ist in sie verliebt und schließlich nimmt Maria seinen Heiratsantrag an.
Sie wird allerdings nicht mit offenen Armen aufgenommen in Johanns Heimat, nicht mal in seiner Familie. Sein Zwillingsbruder Alfons und vor allem dessen Frau Gertrud machen der "Wilden aus dem Urwald" das Leben zur Hölle. Gertrud ist es ein besonderer Dorn im Auge das ihr Schwager eine so junge Ehefrau mitbringt, die ihm noch viele Söhne gebären kann, die die Geschäfte einst übernehmen könnten... Sie dagegen hat "nur" einer Tochter das Leben geschenkt. Sie spielt Maria wirklich übel mit.
Maria wiederum erwidert Johanns Liebe inzwischen und er weiß ihre Kenntnisse über Kaffee und ihre Geschäftsideen sehr zu schätzen.
Neben der spannenden Familiengeschichte erfährt man viele interessante Details aus dem Hamburg & auch der Speicherstadt jener Zeit.
Teil 1 macht unbedingt Lust darauf, zu erfahren, wie es weitergeht mit Familie Behmer...
Herzlichst, Lene



Ist das nicht schön, wenn man lange abends ohne Licht auskommen kann?
AntwortenLöschenIm Moment muss man schon wieder Licht anmachen, wenn man vor dem Bettgehen noch was lesen möchte.
Dein Buch hört sich gut an. kommt auf die Liste.
Hab einen schönen Abend, lieben Gruß
Nicole
Hallo Lene,
AntwortenLöschendas hört sich nach einem tollen Buch an und was mir ja immer sehr gefällt, wenn die Reihe weitergeht und nicht nach einem Buch Schluss ist. Ich werde mal in der Bücherei Ausschau halten, ob sie die Trilogie da haben.
Liebe Grüße zu Dir
Manu