Samstag, 7. November 2020

Nordsee-Ruhe, Teil 2

 Nach den 4 schönen, erlebnisreichen Tagen in Husum mussten wir zum Glück nicht direkt zurückkehren nach Berlin, sondern sind lediglich ein Stündchen gefahren, um im beschaulichen Hedwigenkoog direkt hinterm Deich weitere 3 Tage Station zu machen.

Wir waren zu Gast auf einem Bauernhof und vom Wintergarten unserer Ferienwohnung konnten wir direkt zum Deich schauen, wie Ihr auf dem oberen Bild sehen könnt - zwischen den Bäumen kann man die Deichkrone entdecken. Es war manchmal lustig anzusehen, wenn wir von unserem Plätzchen aus, die Schafe laufen sahen, einmal nach rechts und dann wieder nach links... 

Unsere Vermieter hatten gerade mit der Kohlernte begonnen, als wir ankamen. Leider kamen sie nicht so gut voran, weil man bei Regen keinen Kohl ernten kann. Er lässt sich dann nicht einlagern. Ich hab mir darüber noch nie Gedanken gemacht, aber es ist logisch. 

Die Tiere, die uns am Hof begegnet sind, sind diese beiden Pferde, die auf der Wiese unter den Bäumen grasten, diverse Kätzchen und auf dem Hof gegenüber sind uns täglich die beiden (eigentlich waren es 3) Alpacas begegnet. Oder sind es Lamas? Ich hab bei ihnen nämlich den niedlichen Plüschpuschel zwischen den Ohren vermisst? Auf jeden Fall strahlen sie wohltuende Ruhe aus.


Hedwigenkoog gehört zum Amt Büsum-Wesselburen und weil ich von Büsum schon recht viel gehört hatte, war ich neugierig und so sind wir gewandert - immer auf dem Deich lang...
Das Hochhaus ist ein Büsumer Hotel



Voller Vorfreude waren wir unterwegs. Allerdings, ich bin ganz ehrlich, Büsum ist nicht meins. Einfach zu dicht bebaut und zu viele Menschen. Aber das ist sicher nur mein ganz persönlicher Eindruck. Vielleicht lagen die überlaufenen Straßen und Plätze auch daran, dass viele ihre Reisepläne, ebenso wie wir geändert haben? Mag sein! So haben wir nur eine Runde bis zum Hafen gedreht und...



... sind dann auf dem gleichen Weg zurückgekehrt - dieser Blick gefiel mir sehr viel besser, als das Gewimmel in der Stadt. 


Am Ende des Tages hatten wir 18 km auf unserem persönlichen Tacho. Wir waren müde, aber die Wanderung an frischer Nordsee-Luft tat gut.

Der nächste Ausflug führte uns zum Eider-Sperrwerk - 



es liegt an der Mündung der Eider in die Nordsee, ist das größte deutsche Küstenschutzbauwerk gegen Sturmfluten und wurde am 20. März 1973 eingeweiht. Leider kann man mit den Fotos nicht wirklich rüberbringen, wie mächtig dieses Bauwerk mit seinen gewaltigen Toren





Nachträgliche Ergänzung - ein Foto, auf dem man die Mächtigkeit dieses Bauwerks bzw. eines einzigen Tores im Gegensatz zum Menschen ist.


Wenn man die „Menschlein“ auf den Bildern sieht, kann man die Ausmaße der Tore erahnen, die im Ernstfall den Naturgewalten des Wassers standhalten sollen.
Dieses Bild ist am Fuße des Sperrwerks in Richtung Nordsee entstanden...


Nach dem gewaltigen Bauwerk kommt wieder ein Kontrastprogramm mit dem beschaulichn Städtchen Tönning (erste Erwähnung im Jahr 1187) das mir sehr gut gefallen hat.
In diesem Jahr (1187) wurden auch die Grundsteine für die St. Laurentius-Kirche mit ihren schönen Deckenmalereien gelegt


der historische Hafen...



Beeindruckend waren auch historische Gebäude wie dieses hier...


Also von Tönning haben wir leider nur einen kleinen Teil gesehen und erlebt. Daher und weil mir die Atmosphäre so gefallen hat, möchte ich gern, ebenso wie Husum so auch Tönning nochmals besuchen.
Vielleicht bei netterem Wetter ☀️ 

Nun geht unsere Nordseereise mit diesen Impressionen zu Ende...


Tschüß Nordsee, wir kommen wieder - das steht fest.


Bevor ich mich für heute verabschiede, möchte ich unbedingt noch von 💕 Dankeschön sagen 
für ganz nette Post, die mich erreicht hat...

Jack O’ Latern erreichte mich von Nicole und 


ein November-Gruß von
Tanja


Die Blümchen habe ich heute morgen auf unserer Balkonwiese gepflückt - die Cosmeen blühen noch sehr reichlich und das Gelbe sind Ringelblumen.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende - macht es Euch daheim gemütlich und nett!
Ich werkle gerade wieder - vielleicht kann ich den Koffer auch in diesem Jahr mit „Lenes Kleinerlei“ füllen? 

Herzlichst,

🍁 Lene 🍁

7 Kommentare:

  1. ...besonders deine ersten Bilder wecken bei mir Sehnsucht, liebe Lene,
    Meer und sooo blauer Himmel -ja bitte sofort...

    wünsche dir einen schönen Sonntag,
    liebe GRüße Birgitt

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  2. Liebe lene, eine schöne reise hast du da mit uns gemacht. Vor vielen Jahren waren wir auch mal dort...in Tönning gab es einen tollen Laden mit handgemachter keramik und ich stand lange vor einem sehr schönen teeservice, dass ich dann doch nicht gekauft habe...tja...wir haben mehrere *lach

    liebe Grüße
    Augusta

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  3. Liebe Lena,
    toll hast du die Weite der Landschaft eingefangen und fast fühle ich mich selbst ans Meer versetzt.
    Unter normalen Umständen mag ich in Urlaub wie Alltag beides: den Trubel in den Städten (und - hüstel - auch ein wenig Shopping ;o) und die Einsamkeit in der Natur. Jetzt während der Pandemie fühle ich mich aber genau wie du einfach schnell unbehaglich (bin ja nicht gerade Corona- Leugner oder Verschwörungstheoretiker...).
    Wir lassen uns jetzt auch noch den Wind um die Nase wehen und ich wünsche dir einen schönen Sonntag!
    Claudiagruß

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  4. Was für wunderschöne Bilder, liebe Lene. Danke für's Zeigen. So kann ich wenigstens einbissel mein Meerweh stillen. Uns war es ungewiss zu verreisen, aber das weißt Du ja schon. ;) Ich bin so gespannt auf Deine Werkeleien, liebe Lene. Dürfen wir eigentlich mit shoppen.. kicher?! Euch einen zauberhaften Sonntag, Nicole (die im Garten in der Sonne bloggt!)

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  5. Das Haus erinnert mich an meine Einrichtung vom Tischler Flottbeck :)

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  6. Das Haus erinnert mich an meine Einrichtung vom Tischler Klein Flottbeck :)

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  7. liebe Lene wie schön du über meine Heimat berichtest, Büsum ist auch nicht so meins, ich mag es auch lieber ländlicher. Danke für deinen Kommentar. Lg von Frauke

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