Samstag, 13. Januar 2024

Und wenn man denkt…

 … endlich kehrt wieder Ruhe ein ohne Hau-Ruck-Aktionen, dann kann man sich täuschen. Die ersten 3 Arbeitstage des Jahres waren herrlich überschaubar - einfach eines nach dem anderen und aufs Laufende kommen. Aber dann der Montag dieser Woche mit Kontrastprogramm!!! Wir mussten nämlich feststellen, dass die Kollegen eines Arbeitsbereiches ihre Aufträge ab dem 2. Quartal des vergangenen Jahres nicht mehr abgerechnet haben und ein Kunde bestand nun bis zum 15.01. auf vollständige Rechnungslegung. Bei ca. 400 einzelnen Positionen hat man sein Tun. Entsprechend müde war ich nach getaner Arbeit und für Freizeit-Aktivitäten blieb nicht viel Energie. Aber es ist geschafft😊und um so mehr freue ich mich aufs Wochenende.

Gestern hab ich schon für Süßes zum Wochenend-Kaffee gesorgt…
Apfel im Schlafrock mit einer Knusperkruste aus braunem Zucker&Zimt - einmal als kleine Röllchen und auf Wunsch des Herrn an meiner Seite auch als größere Päckchen. Optisch sind sie leider keine Kunst-Stückchen, aber sie sind wirklich lecker 😋


Angesichts dieser unangenehmen Überraschung vom Montag bin ich um so froher für meine (bereits im alten Jahr) gefassten Vorsätze für 2024. Ich werde mich nicht mehr an Märkten beteiligen und mich damit keinem „Produktions“Druck mehr aussetzen, weil man ja entsprechende Vielfalt anbieten möchte. Stattdessen möchte ich einfach spontane Ideen umsetzen, ausschließlich für uns und all diejenigen die mir am Herzen liegen, werkeln. Die Märkte waren seit der Corona-Pause einfach nur noch unbefriedigend, aber die Handarbeitsliebe bleibt!!!😊
Somit schau ich diesbezüglich mit großer (Ent-)Spannung und Freude auf das vor mir liegende Jahr!
Im Moment hat mich noch das Sockenfieber im Griff und ein kleines Überraschungsprojekt wirft seine Glücksbringer 🍀 voraus.


Aber natürlich, wie bei Vielen hierzulande, ist Ballast abwerfen gerade ein besonderes Anliegen. In meinem Zimmer herrscht noch ziemliches Nach-Weihnachts-Chaos und das vorhandene Material muss gesichtet und sortiert werden. Rund um meinen Schreibtisch ist auch schon wieder ziemlich chaotisch. Also Grund zum Ausmisten gibt es allemal. 
Und ganz nebenbei möchte ich auch weiter körperlichen Ballast abwerfen. Durch meine heftige Corona-Erkrankung im November habe ich 5kg (in 2 Wochen) verloren und das soll der Grundstock sein, um weiter zu reduzieren. Deshalb bin ich jetzt auch wieder täglich auf dem Ergometer und baue hier und da tagsüber noch Übungen ein, die gleichzeitig meinem Rücken gut tun. 

Heute ist ein idealer Tag, sowohl um dem Chaos zu Leibe zu rücken, als auch auf dem Ergometer Kilometer zu machen und sich anschließend gemütlich auf der Couch niederzulassen, um die Nadeln klappern zu lassen. Draußen regnet & stürmt es nämlich und ist somit richtig ungemütlich - man mag nur für die notwendigste Besorgung vor die Tür. 

Mein kleines Waldhäuschen-Idyll war eine ganz spontane Idee. Ich wusste, dass Nicoles originelle Geburtstagskerzen-Verpackung noch eine schöne Verwendung finden wird. Die kleinen Fläschchen passen perfekt in das hintere Fach😄 und vorn ist Platz für Deko. Und wenn Ihr Euch fragt, was das rosa Knäuel links auf der Armlehne ist? Das ist einer von Ernies Freunden, nämlich „Schweini“, der fühlt sich dort wohl und weiß, wenn Ernie kommt, dann ist wieder Action🤗


Gerade fiel mir ein, dass ich hier noch ein Herzchen beim Bingofeld „Winter“ setzen könnte.


Nun wünsche ich Euch ein ganz entspanntes, genussvolles und vor allem gesundes Wochenende - lasst es Euch gut gehen!

Herzlichst, Lene


Samstag, 6. Januar 2024

Willkommen im neuen Jahr

 Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
(Dietrich Bonhoeffer)

Ich liebe diese Verse sehr - immer wieder begleiten sie mich in Gedanken und so wünsche Euch allen mit ihnen ein frohes, gesundes, kreatives, genussvolles, erfolgreiches, zufriedenes und gesegnetes Jahr 2024!

Der Herzallerliebste & ich haben uns zum Jahreswechsel viel Ruhe gegönnt, unzwar fernab der Großstadt, nämlich hier…


Unser Waldhäuschen war das letzte im Dorf und stand direkt am Waldrand - wir waren täglich unterwegs im Wald „über Stock und Stein“. Die Stille und der Duft des Waldes haben uns sehr gut getan und dazu geführt, dass wir einfach abschalten konnten. 

Im Nationalpark wird kaum oder gar nicht eingegriffen, deshalb muss man immer wieder mit Hindernissen rechnen, es tauchen magische Tümpel und Teiche auf, die die Phantasie anregen.


Hier wird eine Kiefer mit leichter Schlagseite von einer Buche wie mit einer ausgebreiteten Hand umfangen und gehalten…


Wir hatten auch eine ganz besondere Begegnung: gerade als wir auf einem recht unwegsamen Stück Wald unterwegs waren, kam uns ein Ehepaar entgegen und die Frau sagte ganz fröhlich zu uns „ich laufe hier seit 58 Jahren lang und mir sind noch nie Menschen begegnet“ Da mussten erst wir kommen 😄

Auch außerhalb des Waldes gab es viel zu entdecken…
knorrige Weiden & weite Blicke


„Still ruht der See“, der Badesee von Carpin - der Schleser See




und diese besonderen Schafe mit 4 Hörnern - wenn ich richtig recherchiert habe, sind es Jacobsschafe, die älteste Schafrasse, die bereits im Alten Testament erwähnt wurde



Witzig fand ich dieses Bushaltestellen-Schild von Bergfeld nach Feldberg 😃


Es war alles in allem ein sehr besinnlicher, wohltuender, aber ganz und gar nicht langweiliger Jahreswechsel. Vielleicht war es nicht der Letzte dieser Art? Auch in diesem kleinen Dörfchen wurde das neue Jahr mit Böllern begrüßt, aber überhaupt kein Vergleich mit dem Wahnsinn hier in der Stadt. 

Mir hat diese Auszeit so gut getan, dass ich den beruflichen Stress während der Adventszeit hinter mir lassen und die ersten 3 Arbeitstage des Jahres in aller Ruhe bewältigen konnte. Ab Montag wird meine doppelte Arbeitsbelastung beendet sein - mein Kollege ist genesen und kehrt zurück. 

Und wo innere Ruhe eingekehrt ist, da ist das Strickzeug nicht weit…
Das sind die erste Sockenpaare dieses Jahres in groß & klein


… und die Lust auf handgemachtes Backwerk kehrt zurück mit
einem Mohn-Heidelbeer-Törtchen… 


Sowohl die Socken als auch das Törtchen haben ein Herzchen bei Annis Bingo verdient…


Nun wünsche ich euch ein wunderschönes, entspanntes, vielleicht kreatives, in jedem Fall aber gesundes 1. Wochenende im Jahr!
Herzlichst, Lene


Samstag, 23. Dezember 2023

Mein kleiner Weihnachtsgruß

 Hinter mir liegt eine Adventszeit, die mich extrem gefordert hat, weil ich nach meiner Corona-Erkrankung gleich doppeltes Pensum Arbeit absolvieren musste. Die Besinnlichkeit ist bei weitem zu kurz gekommen, denn immer wenn es etwas ruhiger wurde, bin ich schlichtweg vor Erschöpfung eingeschlafen. 
Insofern möchte ich hier auch „Entschuldigung“ sagen, dass ich mich bei den schönen Adventskalendern so rar gemacht habe. Es war mir eine Freude, Teil dieser Gemeinschaft zu sein, aber ich habs einfach nicht geschafft, mich an dem Austausch zu beteiligen.
Heute war mein letzter Arbeitstag und nach grauen Tagen mit viel Dauerregen, schien die Sonne herrlich ins Büro und begleitete mich auch am Mittag nach Hause. 
Nun hoffe ich sehr, dass sowohl Jochen als auch die Kinder sich von ihren heftigen Erkältungen erholen, damit wir unbeschwert das Weihnachtsfest genießen können.

Und so möchte ich an dieser Stelle allen ein 
wundervolles, stern-leuchtendes, fröhliches & gesegnetes
Weihnachtsfest 
wünschen!


Kommt auch wohlbehalten, frohen Mutes & gesund im Jahr 2024 an!

Ich tauche jetzt ab, um den Zauber der Weihnacht auf mich wirken zu lassen und den Jahreswechsel fern des Lärms der Großstadt in einem abgelegenen Waldhäuschen zu genießen. 
Wir lesen uns im frischen neuen Jahr!
Passt auf Euch auf & vor allem bleibt gesund!
Alles Liebe von Lene




Sonntag, 17. Dezember 2023

Reise durch den Advent

 Heute bin ich an der Reihe mit einem Beitrag zur gemeinsamen „Reise durch den Advent“, der wunderschönen Idee von Nicole. Jeden Tag im Advent gestaltet eine Bloggerin einen Beitrag mit einem Thema ihrer Wahl und so entsteht ein bunter Adventskalender.

Heute ist der 3. Advent…


Nun zünden wir die Kerzen an 
Wie gut, dass man es sehen kann,
wie hell das Licht nun brennt.
Es sagt uns leise „Seid bereit!
Weihnachten ist nicht mehr weit.“
Und zünden wir die Kerzen an,
so glänzt ihr heller Schein,
und der sagt zu uns: „Denkt daran!
Es wird bald Weihnacht sein.“ 
und feiern den Advent.

In diesem Jahr ist die Adventszeit ja wieder einmal maximal kurz und so fällt der 4. Advent auf den Heiligabend. Aber noch dürfen wir die Vorfreude genießen. Und passt es da nicht wundervoll, dass der
 3. Advent aus christlicher Sicht den Namen Gaudete - „Freut Euch! Der Herr ist nahe!“ trägt?
Eine ganz schöne Botschaft, wie ich finde!

Auch das Licht der Kerzen und die leuchtenden Sterne bringen die Freude auf das Kind in der Krippe in unsere Herzen!

Und wieviel Freude schon das Licht einer einzigen Kerze bereiten kann, zeigt die folgende Geschichte:

Die Kerze, die nicht brennen wollte

„Nein“, sagte die honiggelbe Kerze am Adventskranz. „Ich will nicht brennen, schmelzen, zerfließen, bis nichts von mir übrig geblieben ist Ich bin honiggelb und möchte es auch so bleiben.“
Sie wehrte sich vier Streichhölzer lang und jedes Mal rief eine Menschenstimme: „Autsch! Ich habe mir die Finger verbrannt. Blöde Kerze! Ab mit Dir in den Müll!“
„Autsch!“, rief gleich darauf auch die Kerze, als sie grob gepackt und aus dem Fenster geworfen wurde. Sie landete auf der Straße direkt vor der Nase von Hund Timmi.
Der hob die Kerze auf und machte sich auf den Weg in die wintertrübe Laubenkolonnie. Dort saß Herr Franke, der vor einiger Zeit seine Arbeit verloren hatte, traurig in seiner Gartenhütte im Dämmerlicht und grübelte.
„Oh, eine Kerze!“, rief er, als Timmi die Hütte betrat und seine Augen strahlten. „Was für eine Überraschung! Danke, Timmi. Und danke, kleine Kerze.“
Dann zündete er mit zittrigen Fingern ein Streichholz an. Zisch!!! Die Kerze erschrak. Aber dieses Mal wehrte sie sich nicht. Zu sehr freute sie sich über das glückliche Gesicht des Mannes. Zisch - nahm ihr Docht die Flamme an. Ein sanftes Licht erhellte nun die schäbige Hütte und das scheue Lächeln des Mannes. 
„Siehst du, Timmi“, sagte Herr Franke, „nun ist Weihnachten auch ein bisschen zu uns gekommen. Es gibt sie noch, die kleinen Wunder.“
(Elke Bräunling)


Ich persönlich freu mich natürlich auch auf das Weihnachtsfest - auf die Botschaft dieses Festes, auf das Licht und vor allem auf die Ruhe & Besinnlichkeit. 

Eine Adventswoche liegt noch vor uns - lasst sie uns genießen!

Morgen reisen wir weiter zu Verena 😊

Herzlichst, Lene


Samstag, 16. Dezember 2023

Briefumschlag-Adventskalender

 Heute ist „mein“ Tag bei Manus kunterbunten Briefumschlag-Adventskalender😊

Wir durften in den vergangenen 15 Tagen bereits viele schöne, interessante, kreative Beiträge bewundern und bei mir geht es um das kleine Pferdchen aus meinem geliebten Schweden.

Die Kartenidee war ziemlich schnell geboren…


Ich hab die Pferdchen mit lufttrocknender Knetmasse gefertigt und versucht, sie so geschützt wie möglich auf die Reise zu schicken. Ich hoffe, sie sind heil ans Ziel gekommen! 

Und da ich selbst bisher gar nichts über die Geschichte des Pferdchens wusste - ich kenne nur die wunderschöne Provinz Dalarna, die wir auch schon bereist haben. Deshalb musste ich recherchieren…

Das wohl bekannteste Souvenir und Symbol Schwedens ist das Dalapferd (Dalahäst), welches in dem kleinen, idyllischen Dorf Nusnäs von Hand gefertigt wird. Nusnäs liegt in der schwedischen Provinz Dalarna, direkt am wunderschönen Siljansee. 
Die älteste schriftliche Erwähnung, in der die Holzpferde zum Verkauf angeboten wurden, stammt 
von 1624. Während der langen Winterabende in Dalarna fertigte man oft in den armen Waldarbeiterhütten mit den einfachsten Werkzeugen im Schein des wärmenden Feuers Spielsachen für die Kinder an. Hier entstand auch das Vorbild des heutigen Dalapferdes.
Es ist auch kein Zufall, dass das Spielzeug ein Pferd wurde. Denn das Pferd war zu dieser Zeit von unschätzbarem Wert. Es zog im Winter die schweren Baumstämme aus dem Wald und arbeitete im Sommer auf dem Feld mit. 
Umherfahrende Händler kauften den Arbeitern diese schön bemalten Holzpferde ab und dies schaffte eine kleine Basis, um die Pferde in den Wintermonaten herzustellen und so einen kleinen Zuverdienst zu erhalten. 
Ab Mitte des 18. Jahrhunderts wurde in einigen Dörfern ein künstlerisch bemaltes Dalapferd verkauft. Aber erst durch Grannas Anders Olsson bekam das heutige schwedische Dalahäst sein weltweit bekanntes Aussehen.
Grannas Anders Olsson begann ab 1922 Dalapferde herzustellen. Zu dieser Zeit war er gerade 26 Jahre alt und besaß eine Werkstatt im Bäckerhäuschen auf dem Hof des Vaters. Aber er fertigte zu Beginn nicht nur Dalapferde an, sondern auch Webstühle, Webgeräte und vieles mehr aus Holz an. Doch sein Unternehmergeist und seine Kreativität verliehen ihm die Möglichkeit mehr aus den bisherigen Dalapferdchen zu machen. 
Wirklich berühmt wurde das schwedische Dalapferd 1939, als es von einem Ausstellungsarchitekten bei der Weltausstellung in New York vor dem Schwedenpavillon aufgestellt wurde. 
Heutzutage gibt es die Dalapferde in der ganzen Welt. Eine große Anzahl wir auch noch in dem Unternehmen von Grannas Anders Olsson in Nusnäs gefertigt. Dort kann man die Herstellung vom Rohprodukt bis zum fertigen Dalapferd beobachten. 
Für Kinder besteht vor den Werkstätten die Möglichkeit, ihr ganz persönliches Dalapferd mit eigenen Pinselstrichen zu kreieren und die Erwachsenen können sich im angrenzenden Laden etwas umsehen.
(Quelle dieses Textes www.bjoerklunda.de) 

Ein kleines rotes Exemplar begleitet auch uns schon seit einigen Jahren - ein typisches Souvenir eben und sehr geliebt😘


Vielleicht hat Euch dieser Beitrag ein wenig Freude gemacht? Ich hatte ihn zum Glück schon vorbereitet, denn am Freitag nachmittag erreichte uns ein Anruf von den „Jungs“ - Ernies Mama hat eine heftige Erkältung erwischt und so haben die beiden sie noch mit allem Notwendigen versorgt und sind dann zu uns gekommen, um sich hoffentlich nicht anzustecken. Und deshalb genießen wir, während dieser Beitrag (und auch der morgige) erscheint, Großeltern-Freuden😘

Morgen öffnet Marita ihren Briefumschlag, sie hat keinen Blog, aber ich denke, dass Manu als Organisatorin dieses Adventskalenders Maritas Beitrag zeigen wird. Wir dürfen gespannt sein!

Habt auch Ihr einen wunderschönen, kunterbunten, kerzenglitzernden und besinnlichen 3. Advent -
Herzlichst,
Lene

Samstag, 9. Dezember 2023

In der 2. Adventswoche

 Hinter mir liegt eine Arbeitswoche, die mir sehr viel abverlangt hat und deren unerledigte Themen mich bis in den Schlaf verfolgt haben. Also besinnlich geht definitiv anders. 
Lediglich am Dienstag kam etwas Adventsstimmung auf, als wir uns am späten Nachmittag zur Mitarbeiter-Weihnachtsfeier in einem Restaurant trafen, bei dem auch eine sehr gute Kollegin in die Rente verabschiedet wurde. 
Ich hatte mich für eine Tomatensuppe mit Ziegenkäse & Basilikum-Pesto und einen Blattsalat mit Obst, gebratenen Putenstreifen und Orangen-Dressing entschieden und wurde nicht enttäuscht - es war beides ein Gaumenschmaus. Alle Hauptgerichte hätte ich ohnehin nicht geschafft. 
Anschließend wurde ge-Schrott-Wichtelt - meine Premiere. Es war lustig, aber die Taucherbrille, mit der ich heimgekommen bin, hätte ich nicht gebraucht. Aber nun bin ich künftig beim Zwiebelschälen vor Tränen geschützt😄
Ich bin auch überraschenderweise mit einem großen Strauß heimgekehrt. 


Mein 20-jähriges Dienstjubiläum ist zwar erst am 01.01.24, aber Detlef, unser Chef wollte der Gefahr aus dem Weg gehen, dass es über den Jahreswechsel womöglich vergessen wird. Und das lustige war, dass zu Hause auch der Brief von der Geschäftsleitung wartete - ich hatte die Wahl zwischen einem Geldbetrag und zusätzlichen Urlaubstagen. Die Wahl für den Urlaub ist mir nicht schwer gefallen. 

Der Donnerstag - also vorgestern war mein heftigster Tag und der rief ganz laut danach, ihm etwas besonders Schönes entgegenzusetzen. Deshalb haben wir zwei Beiden gebacken…

… ein Linzer Törtchen ist entstanden nach dem Rezept von Bine

Gestern Mittag gab es rechtzeitig vor dem Wochenende dann doch endlich ein ganz wertvolles dienstliches Erfolgserlebnis, dass mir ermöglicht hat, mit dieser heftigen Woche abzuschließen und mich auf ein ganz und gar ruhiges Wochenende zu freuen. 

Ich geb es zu, ich wäre heute am liebsten vom Frühstück bis zum Zu-Bett-gehen auf der Couch geblieben, aber da fehlte doch noch was: die Adventsdeko - ja klar!!! Dafür hab ich mich dann doch von der Couch getrennt. 

Schlichtes Adventsgesteck, zugegebenermaßen vom Herzallerliebsten schon rechtzeitig zum 1. Advent vorbereitet - als Einziges! 

Der Adventskalender mit dem wandernden Stern steht nun auch wieder im Regal
(Unbeabsichtigte Werbung - alle Bücher selbst erworben)

Auch die Wichtel haben es sich wieder bequem gemacht zwischen den kuscheligen Kissen

Und ein bißchen Bling-Bling gefällt auch den kleinen Wichteln, die sich extra daneben platziert haben. Käse hat diese Käseglocke übrigens noch nie beherbergt. 


Auch der Weihnachts-Kaktus erfreut uns wie jedes Jahr rechtzeitig zum Advent mit seinen einzigartigen Blüten. Er ist schon sehr lange unser treuer Begleiter, seit wir ihn einst vor der Tonne bewahrt haben.


Aufgrund meiner herausfordernden Woche hatte ich erst heute die nötige Muße, die schönen Karten vom Briefumschlag-Adventskalender der letzten Tage zu genießen. Eine Vielfalt, die richtig Freude bereitet und staunen lässt. Habt alle lieben Dank für Eure wunderschöne Post! Leider fehlt in diesem Reigen nach wie vor die Nr. 2 - da hat sich die Post mal wieder nicht mit Ruhm bekleckert. 


Und zum guten Schluss möchte ich Euch noch einen kleinen Wichtel vorstellen, der hier in der Mitte sitzt. 
So ist er besser zu erkennen…

Er sitzt unter dem Schutz eines Pilzes auf einem kleinen Teller. Wir haben ihn aus dem gemütlichen Laden der Keramikerin Lena Stina aus unserem Schweden-Urlaub mitgebracht. Normalerweise findet man dort Ende September/Anfang Oktober noch keine Weihnachtsprodukte in den Läden. Aber sie hat uns erklärt, dass sie ihn für ihren diesjährigen Adventsmarkt ausprobiert hat. Es gab wirklich erst zwei/drei Exemplare davon und eines ist mit uns gereist. Lena Stina werden wir hoffentlich im Oktober ´24 wieder besuchen können und dann gibt es vielleicht schon mehr Weihnachtliches?!

Jetzt ist es Zeit, Euch einen schönen, gemütlichen, besinnlichen und nicht zuletzt genussreichen 2. Advent zu wünschen. Wir werden ihn auch in aller Ruhe genießen und sollte die Sonne uns morgen besuchen, werden wir vielleicht eine kleine Ausfahrt machen in das Dörfchen, in dem ich als Kind/Jugendliche 14   Jahre zu Hause war? 

Herzlichst,
Lene


Sonntag, 3. Dezember 2023

Weihnachtskarten-Bloghop Tag 3

 Für mich ist eine besondere Freude, Teil dieser schönen Adventsaktion sein zu dürfen, zu der Elfi so freundlich eingeladen hat😊 Und heute ist also mein „Zeigetag“, an dem ich die schöne Karte zeigen darf, die ich von Carolyn bekommen habe.


Mit ihren fröhlichen Schneeflocken könnte die Karte doch gar nicht besser in die augenblickliche Zeit passen, in der fast flächendeckend Schnee liegt und auch die zarten goldenen Sterne sind wirklich süß. Sie werden noch ein nettes Plätzchen in unserer Weihnachtsdeko finden, die es im Moment allerdings noch nicht gibt.

Ich fühlte mich beim Anblick des Kärtchens gleich an dieses Lied erinnert…

Schneeflöckchen, Weißröckchen,
wann kommst Du geschneit?
Du wohnst in den Wolken, 
Dein Weg ist soweit!

Komm setz Dich ans Fenster,
Du lieblicher Stern!
Malst Blumen und Blätter,
    wir haben Dich gern!…

… welches wir heute Mittag gerade mit unserem Enkel Ernie gesungen haben😄

Und natürlich kommen auch ganz schöne Erinnerungen an meine ersten Kinderjahre auf dem Dorf, wo ich mit Opa Herrmann viele schöne (Winter-)Erlebnisse verbinde und wir sogar einmal gemeinsam ein Iglu gebaut haben - ein einmalig schönes Erlebnis! Opa Herrmann war nicht mein leiblicher Opa, sondern der Hausmeister unserer Kirche, der mit uns gemeinsam im Pfarrhaus wohnte. Aber auch zu einem leiblichen Opa hätte ich kein innigeres Verhältnis haben können. Ich bin so dankbar, dass es ihn gab!

Und während ich mir, seit die Karte von Carolyn hier eingetroffen ist, Gedanken über meinen heutigen Beitrag gemacht habe, bin ich im Buch „Ein ganzes Herz voll Weihnachten“ einem Rezept begegnet…

Schneeflocken-Plätzchen

Zutaten:
250 g ungesalzene Butter
360 g Kokosflocken
1 Ei
1 EL Vanille-Extrakt
240 g Mehl
120 g Puderzucker
1 EL Backpulver
Zuckerguss, Plätzchendekoration und/oder Zuckerstreusel

Zubereitung:
Ofen auf 185° Grad vorheizen. Butter, Zucker, Ei und Vanilleextrakt verrühren, bis alles cremig ist. 
Mehl und Backpulver hinzufügen und kneten, bis der Teig glatt ist.
Die Kokosflocken einarbeiten.
Den Teig in einem Abstand von etwa fünf Zentimetern auf ein Backblech mit Backpapier verteilen (in Häufchen, die ungefähr einem Esslöffel entsprechen). Auf mittlerer Höhe ungefähr 10-12 Minuten backen. Dann auf ein Abkühlgitter legen.
Sofort mit Zuckerguss, Plätzchendeko und/oder Streuseln dekorieren. 
Dann genießen!
(Für zusätzliche Süße können zusammen mit den Kokosflocken auch noch Schokoladenstreusel in den Teig eingearbeitet werden.)

Viel Spaß beim Backen!

Nun freu ich mich schon sehr auf den morgigen Beitrag bei Kirsten - schaut doch auch gern bei ihr vorbei.

Ich wünsche Euch einen schönen, besinnlichen 1. Advent -
herzlichst, Lene

verlinkt bei: Elfis WK-Bloghop 2023