Sonntag, 1. März 2026

Eine Woche mit Frühlingsahnen & Überraschung

 In dieser Woche lachte die Sonne öfter mal vom Himmel und man konnte den Frühling schon etwas ahnen. Das verleiht natürlich auch wieder frische Energie - ich habs gespürt!
Der Höhepunkt war gestern mit sonnigen 17°C. Ist natürlich klar, dass es nur eine Momentaufnahme sein kann, weil es Ende Februar/Anfang März noch nicht die richtige Zeit für frühsommerliche Temperaturen ist. Aber... wir haben dieses Zwischenspiel sehr genossen und endlich die ersten Schneeglöckchen entdeckt und leuchtende Lila Krokusse gleich daneben..😄



Auch am Freitag gab es eine schöne Überraschung für uns - sie kam per Post von der Müritz. Wir haben unserer Schwiegertochter Suse zum Geburtstag Anfang Februar einen Brotbacktopf und das Zubehör für das Ansetzen von Sauerteig geschenkt. Und nun durften wir eine Kostprobe genießen. 


Das Päckchen enthielt nicht nur das Roggen-Emmer-Weizen-Krustenbrot, sondern auch selbst gemachtes Pflaumenmus und einen Sauerteigansatz im Glas, den ich inzwischen auch gefüttert habe.
Gestern Abend haben wir das Brot probiert, allerdings nicht mit dem Mus, 
sondern mit herzhaftem Belag... Es war zwar in der Konsistenz sehr kompakt, aber es überraschte uns mit seiner Leichtigkeit - ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll? Es schmeckte richtig gut😋!!!

 
 

Das waren also die Überraschungs-Momente der letzten Tage!

Im Prinzip gehörte der Besuch bei meiner Schwester auch fast noch zu den Überraschungen, denn erst einmal brauchte ich einen Shuttle-Service, um zu ihr zu kommen. Denn die Berliner Verkehrsbetriebe hatten just für diesen Tag mal wieder zum Streik aufgerufen. So musste sich der Herzallerliebste 4x durch den "spannenden" Baustellen-Verkehr navigieren lassen - und sogar auf jeder Fahrt anders😳
Die Stunden bei Christa vergingen wie immer wie im Flug - sie möchte in den nächsten Monaten umziehen. Eine kleinere Wohnung, wie es ihr Wunsch ist, hat sie bereits gefunden. Es hängt nun noch am Bad-Umbau... 
Ansonsten waren wieder Erinnerungen an unsere Kindheit ein großes Thema. Das liegt einfach daran, dass Christa 11 Jahre älter ist, meine Eltern häufiger den Wohnort gewechselt haben (mein Vater war in der DDR evangelischer Pfarrer und wurde immer wieder auf andere Pfarrstellen geschickt) und uns durch den Altersunterschied und die Ortsveränderungen kaum gemeinsame Erinnerungen "an früher" verbinden. 
Ja, Christa erinnert sich natürlich an meine ersten Lebensjahre, aber zu dem Zeitpunkt, als meine Erinnerungen einsetzen, war sie bereits schon aus dem Haus (zur Ausbildung als Krankenschwester).
Jedenfalls fallen uns immer, wenn wir uns treffen wieder neue Einzelheiten ein, die wir tatsächlich noch nicht voneinander wussten. Und es wird nie langweilig!

Auch mit meinem Projekt zum Ballast abwerfen in meinem Zimmer ging es ein kleines Stück weiter.
Es gibt ja wirklich viele Dinge, die man mit gutem Gewissen entsorgen kann, aber bei diesem Fund könnte ich mir das nicht vorstellen. Ich habe mich in Abständen immer wieder mit dem Filzen beschäftigt, dann allerdings doch festgestellt, dass es nicht meins ist. Gern würde ich nun meinen Vorrat an Filzwolle, den ich zum großen Teil auch geschenkt bekommen habe, weiterschenken und die beiden Bücher mit dazu. Vielleicht findet jemand hier her, der sich genau darüber freut, weil er es schon lange mal ausprobieren wollte. 
Hier also, worum es geht...

...eine ganz und gar kunter-bunte Mischung Filzwolle

plus 2 hochwertige Fachbücher (wie neu) 


Wenn Du Dich also angesprochen fühlst, lass es mich einfach wissen...

Nun wünsche ich Euch von meinem abendsonnigen Plätzchen aus eine schöne neue Woche mit netten Überraschungen, immer häufiger sonnigen Momenten und möglichst wenigen stressigen Momenten!

Herzlichst, Lene

7 Kommentare:

  1. Hallo Lene,
    hier sind auch die ersten Schneeglöckchen und Krokusse zu sehen, das tut der Seele so unheimlich gut. Auch wenn wir wissen, dass das noch nicht der anhaltende Frühling ist, so genießen wir die Sonne doch sehr.
    Sauerteigbrot mag ich auch sehr und ich vertrage es einfach super, ich muss auch mal wieder einen ansetzen.
    Deine Filzwolle ist so schön und ich bin echt ins Überlegen gekommen. Neulich wollte ich ein kleines Projekt mit der Nadel filzen, aber ich hatte kein Material. Du hast ganz viel, damit kann man noch richtig tolle Dinge herstellen, deshalb werde ich mich anderweitig umschauen.
    Liebe Grüße zu Dir
    Manu

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  2. Was für liebe Post liebe Lene, ein leckeres Brot und dann auch noch Pflaumenmus. Neben Bitter-orange meine Lieblingsmarmelade.
    Filzen hört sich prima an und macht neugierig, aber ich glaube, ich habe genug um die Ohren mit all den anderen Dingen, da würde die Zeit nicht für reichen.
    Aber da findet sich bestimmt noch jemand...
    Ganz lieben Gruß
    Nicole

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  3. Hallo Lene,
    ich arbeite in einer heilpädagogischen Tagesstätte und hatte vor einigen Tagen die Idee, dass ich mit den größeren Kindern mal Filzen könnte. Da käme das Material gerade recht.
    Toll, dass ihr mit dem Brot überrascht wurdet. Selbstgebackenes Sauerteigbrot ist wirklich lecker und die Leichtigkeit, die ihr bemerkt habt kommt von der vielen Zeit, die das Getreide zum Reifen hat. „Normale“ Bäckereien haben da ihre Mittel um die Zeit abzukürzen, leider.
    Lieben Gruß aus dem kleinen Dorf zwischen den Meeren
    Lydia

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    1. Hallo Lydia, wenn Du die Filzwolle & die Bücher gern für die Tagesstätte hättest, dann solltest Du vielleicht per email - siehe Impressum - Kontakt zu mir aufnehmen. Hier ist Du ja zwar Deinen Vornamen verraten. Würde mich freuen, wenn ich das Material in gute Hände geben könnte. Herzliche Grüße, Lene

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    2. Oh, prima. Das mache ich.

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  4. Liebe Lene,

    wie lieb von Deiner Schwiegertochter Dir ein fertiges Brot zu schicken. Ich mag es auch zu gerne und backe oftmals ein Brot nur mit Sauerteig kriege ich es nicht so richtig hin.

    Filzwolle hatte ich in einer kleinen Menge auch mal gekauft und sie liegt immer noch unangetastet in der Schublade. Vielleicht wird sie irgendwann mal vorgeholt wenn nichts anderes mehr geht.

    Meine Schwester ist auch fast 10 Jahre jünger und wir sehen uns nur ca. 1 x im Jahr wenn ich Mama besuche. Eigentlich so schade aber mein Weg hat mich vor fast 40 Jahren an den Bodensee gebracht und sie ist in der alten Heimat nach vielen Auslandseinsätzen geblieben. So spielt das Leben.

    Liebe Grüße
    Burgi

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  5. LiebeLiebe Lene, deine Woche klingt wie ein kleiner Frühlingszauber: von sonnigen 17°C und zarten Schneeglöckchen bis zur köstlichen Brotüberraschung aus der Müritz, einfach himmlisch! Die Stunden bei deiner Schwester und die Filzwolle zum Verschenken runden das Ganze wunderbar ab, so viel Herz und Freude in jedem Moment. Herzliche Grüße, Nicole

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