Mit dem 1. Advent beginnt das neue Kirchenjahr.
Advent, das heißt Ankunft.
Die Adventszeit ist eine Zeit der Vorbereitung
auf die Ankunft Jesu in dieser Welt,
eine Zeit der Vorfreude und der gespannten Erwartung!
Natürlich ist der Advent auch für mich eine ganz besondere Zeit,
die allerdings gerade in diesem Jahr von sehr viel dienstlichem Stress & leider auch Verdruss geprägt ist.
Von vielen, mir nahestehenden Menschen habe ich in den letzten Wochen gehört „nimm es Dir bitte nicht zu sehr zu Herzen und fühl Dich nicht für alle Belange verantwortlich“. Das gelingt mir mehr oder weniger gut, entsprechend gerate ich immer wieder an mein Limit. Aber was ich mir selbst fest versprochen habe, ist, mir in privater Hinsicht in der Adventszeit sehr viel Ruhe zu gönnen,
unter dem Motto „alles darf, nichts muss“!
Diese Phase hat praktisch mit dem vergangenen Wochenende in Dresden begonnen. Das Altstadt-Flair, das Licht, der Sternenhimmel und die Stimmung mit den Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt in der Stadt hat uns sehr schön eingestimmt und dann durften wir noch 2 besondere Erlebnisse genießen…
…zum einen war es ein Sinfonie-Konzert im Kulturpalast.
Wir hatten zwar, dass es um Stücke von Liszt & Tschaikowski ging, aber haben uns keine speziellen Infos eingeholt und sogar zunächst vergessen, uns ein Programmheft mit zu nehmen. So wurde die „1. Halbzeit“ besonders spannend für uns.
Wir wunderten uns sehr, dass sowohl der Dirigent als auch der Organist nach jedem Stück hinter die Kulissen entschwanden, um nur Momente später unter großem Beifall wieder auf die Bühne zu kommen.
In der Pause haben wir es nachgeholt, uns ein Programmheft zu kaufen und Näheres zu lesen.
So beeindruckend es war, dem Organisten Olivier Latry (er gehört zu den bedeutendsten Konzert-Organisten der Welt) bei seinem Spiel auf mehreren Manualen & Pedalen, zuzuschauen, mir persönlich waren einige Orgel-Sequenzen ehrlich gesagt recht laut.
Auch der Dirigent Kahchun Wong - in Singapur geboren - hat das Konzert insgesamt sehr lebendig gestaltet, mal bückte er sich tief, als wollte er Blumen pflücken und schon wenige Takte später sprang er in die Höhe.
Der 2. Teil des Konzerts mit Peter Tschaikowskis Sinfonie Nr. 4 hat mich wirklich sehr berührt. Alles in allem war es ein ganz schönes, einzigartiges Erlebnis!!!
Und auch der Heimweg zum Hotel war wirklich sehr stimmungsvoll!!!
Natürlich konnten wir danach lange nicht einschlafen.
Dennoch waren wir am Sonntagmorgen rechtzeitig für das üppige Frühstücks-Büfett zur Stelle - wir konnten ganz in Ruhe das vielfältige Angebot genießen.
Danach auschecken, die Taschen ins Auto stellen und noch einmal über die Augustusbrücke und die Brühlschen Terrassen zur Frauenkirche…
Der Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag / Abschluss des Kirchenjahres und vor allem die Predigtworte der Pastorin haben uns sehr angesprochen. Auch dieser Gottesdienst wurde von einem Musiker-Trio & einer Sopranistin begleitet. Der Organist ist in Windeseile mehrmals oben von der Orgel-Empore nach unten zu den Musikern geflitzt - ob er wohl den Fahrstuhl zur Kuppel genutzt hat?
Für unseren Aufenthalt in Dresden war dieser Gottesdienst in der einzigartigen Frauenkirche ein ganz schöner Abschluss!
Und mich persönlich hat er unbedingt bestärkt, in meinem Entschluss, die Adventszeit in allergrößter Ruhe & Entspannung zu begehen und die beruflichen Themen dabei weitestgehend auszublenden.
Mit dem Bild von unserem pünktlich blühenden Advents-Kaktus im Gästezimmer - zu ihm hat sich inzwischen Ernies Piratenschiff gesellt 😄mit dem schon sein Papa spielte -
wünsche ich Euch einen
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schönen 🕯️1. Advent
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Herzlichst, Lene










So schön ist Dresden liebe Lene,
AntwortenLöschenein Konzert so kurz vor Weihnachten ist bestimmt wunderbar.
Und auch sonst ist Dresden am Abend so gemütlich.
Hab einen schönen 1. Adventsabend, lieben Gruß
Nicole
Das war doch ein stimmungsvoller Einstieg in die Adventszeit!
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Andrea