... haben wir gestern Nachmittag im Rahmen der Festspiele Meck-Pomm an einem „unerhörten Ort“ in der Turbinenhalle des ehemaligen Kernkraftwerkes Lubmin. Wie hat es einer der Initiatoren formuliert - dieser Ort ist eine „Klang-Kathedrale“, was wir eindeutig und mit Begeisterung bestätigen können, auch wenn es vielleicht nicht so anmuten mag beim Anblick des Gebäudes...
von außen...
Unter dem großen Thema Jazz fanden sich das Blechbläserensemble „Brasssonanz“, der Kammerchor „Consono“ und die Solisten Stephan Braun und Nils Landgren zusammen und haben das Publikum (beinahe) ausnahmslos begeistert. Ein paar Miesepeter gibt es sicher immer.
Die Musik dieser Künstler hat tatsächlich den ganzen Riesen-Raum - die Halle ist im Ganzen einen Kilometer lang - mit ihren Klängen gefüllt - ein unbeschreibliches Erlebnis! In diesem Fall stimmte auch der Satz „vorn spielt die Musik“ überhaupt nicht, denn sowohl die Bläser als auch der Chor waren quasi unterwegs durchs und um das Publikum herum. Es begann damit, dass sich 4 Bläser in allen Himmelsrichtungen positionierten und der schwedische Star Nils Landgren mit seiner roten Posaune hinter dem Publikum den ersten Ton anstimmte und dabei auf dem Mittelgang ganz langsam nach vorn schritt und mit seinem letzten Ton, setzte der erste Trompeter von rechts ein, so ging es schließlich weiter, bis sich alle 4 auf der Bühne trafen.
Das war der Auftakt!
Der Chor hat ein Stück auf der Bühne vorgetragen und beim 2. Stück liefen die Sänger wie „am laufenden Band“ durch alle Gänge zwischen und um das Publikum, jeder sang dabei seinen Part - man hörte immer wieder die einzelnen Stimmen, die einem gerade am nächsten waren, aber auch die gesamte Komposition.
Der Chor hat ein Stück auf der Bühne vorgetragen und beim 2. Stück liefen die Sänger wie „am laufenden Band“ durch alle Gänge zwischen und um das Publikum, jeder sang dabei seinen Part - man hörte immer wieder die einzelnen Stimmen, die einem gerade am nächsten waren, aber auch die gesamte Komposition.
Beim 3. Chorstück verteilten sich die Sänger rund um das Publikum (vielleicht in einem Abstand von je 2 m?) und hüllten uns mit ihrem Gesang ganz und gar ein!
Dann folgte die Pause!
Nach der Pause begann es mit einem Film auf den Monitoren, in dem Nils Landgren das Gelände des
EWN Lubmin, auf seiner Posaune spielend/blasend, durchläuft. Und irgendwann bemerkt man, dass er die Melodie aus dem Film auch live vorträgt - wieder rund um das Publikum, bis er schließlich, zum Ende des Films auf der Bühne ankommt. Und dann bittet er seinen Kollegen, Stephan Braun auf die Bühne...
Gemeinsam stellten sie eigene Kompositionen vor - Stephan Braun mit dem Cello, welches er gezupft, gestrichen als auch als Trommel verwendet hat, während Nils Landgren sowohl posaunt, als auch gesungen hat. Traumhaft schön, weil u. a. vom Mond & Sternen die Rede war.
Zum Abschluss war „Brassonanz“ wieder an der Reihe, u.a. mit einer speziellen Fassung einer Verdi-Komposition.
Alles in allem war es ein einzigartiges Konzert, welches durch den Raumklang zu einem ganz besonderen, unvergesslich schönen Erlebnis wurde. So wirklich beschreiben kann man es nicht und Fotos während des Konzerts waren nicht gern gesehen. Wobei ich meist auch so fasziniert war, dass ich gar nicht daran gedacht hab. Und das, obwohl ich bisher Jazz überhaupt nichts abgewinnen konnte, aber wenn er in dieser einzigartigen Form vorgetragen wird... erste Sahne💝
Nach dem großen Ohrenschmaus kam dann der Gaumenkitzel,
den wir mit dem Blick auf den Greifswalder Bodden genossen haben.
Und anschließend zog es uns als Ausklang noch zu einem kleinen Abendspaziergang...
... auf die Seebrücke
Nach dem großen Ohrenschmaus kam dann der Gaumenkitzel,
den wir mit dem Blick auf den Greifswalder Bodden genossen haben.
Und anschließend zog es uns als Ausklang noch zu einem kleinen Abendspaziergang...
... auf die Seebrücke
Alles in allem war es ein Tag, dessen Eindrücke uns sicher noch lange Zeit begleiten werden.
Und dieses Erlebnis hat uns erstaunlicherweise so sehr vom Alltag entfernt, dass wir das Gefühl haben, mindestens eine Woche unterwegs gewesen zu sein!
"Also wenn das nichts ist" würde meine Frau Mutter wohl als Ausdruck größter Bewunderung sagen☺
Für uns ist es einfach ein Geschenk in doppelter Hinsicht, für das wir Flori&Suse ("Fluse") an dieser Stelle 💖lichen Dank sagen möchten!!!
Und gut, dass wir gestern Abend noch ein bißchen hinter der Düne und auf der Seebrücke umhergestreift sind, denn in der Nacht begann heftiger Regen, der bis in die Vormittagsstunden anhielt.
Auch auf dem Heimweg hat uns Regen begleitet, was uns für die Natur sehr freut, die hat es bitternötig. Uns hat er überhaupt nicht gestört, denn wir entschieden uns gegen die Autobahn und für die Landstraße, haben uns in einem kleinen lauschigen Biolädchen mit Äpfeln und einem ultraleckeren Erdbeer-Eis versorgt und mit einem Kuchenpaket schließlich noch Jochens Mutter besucht.
Nun sind wir wieder im Nest gelandet - glücklich, diese schönen Erlebnisse in unserem Herzen bewahren zu können.
Morgen früh klingelt mein Wecker um 4 Uhr, damit ich rechtzeitig um 6.30 Uhr bei meiner lieben Kollegin Silke am anderen Ende der Stadt bin, um mit ihr die monatliche Entgeltabrechnung auf den (richtigen) Weg zu bringen. Ein echtes Kontrastprogramm!
Macht es auch schön - wir lesen uns in Kürze mit weiteren Erlebnissen aus "unserem" Schweden!
Übrigens, der kleine Ernst war gestern in Lönneberga bei Michel😀
Nun seid ganz herzlich gegrüßt von
💜 Lene 💜
Und dieses Erlebnis hat uns erstaunlicherweise so sehr vom Alltag entfernt, dass wir das Gefühl haben, mindestens eine Woche unterwegs gewesen zu sein!
"Also wenn das nichts ist" würde meine Frau Mutter wohl als Ausdruck größter Bewunderung sagen☺
Für uns ist es einfach ein Geschenk in doppelter Hinsicht, für das wir Flori&Suse ("Fluse") an dieser Stelle 💖lichen Dank sagen möchten!!!
Und gut, dass wir gestern Abend noch ein bißchen hinter der Düne und auf der Seebrücke umhergestreift sind, denn in der Nacht begann heftiger Regen, der bis in die Vormittagsstunden anhielt.
Auch auf dem Heimweg hat uns Regen begleitet, was uns für die Natur sehr freut, die hat es bitternötig. Uns hat er überhaupt nicht gestört, denn wir entschieden uns gegen die Autobahn und für die Landstraße, haben uns in einem kleinen lauschigen Biolädchen mit Äpfeln und einem ultraleckeren Erdbeer-Eis versorgt und mit einem Kuchenpaket schließlich noch Jochens Mutter besucht.
Nun sind wir wieder im Nest gelandet - glücklich, diese schönen Erlebnisse in unserem Herzen bewahren zu können.
Morgen früh klingelt mein Wecker um 4 Uhr, damit ich rechtzeitig um 6.30 Uhr bei meiner lieben Kollegin Silke am anderen Ende der Stadt bin, um mit ihr die monatliche Entgeltabrechnung auf den (richtigen) Weg zu bringen. Ein echtes Kontrastprogramm!
Macht es auch schön - wir lesen uns in Kürze mit weiteren Erlebnissen aus "unserem" Schweden!
Übrigens, der kleine Ernst war gestern in Lönneberga bei Michel😀
Nun seid ganz herzlich gegrüßt von
💜 Lene 💜
Liebe Lene,
AntwortenLöschenalso ganz ehrlich, bei den obersten Fotos dachte ich ja noch ach nee, was mag das für ein gruseliges Konzert gewesen sein, in so einer Location...
Scheinbar darf man nicht zu früh urteilen, denn was du beschreibst, hätte mir gewiss auch sehr gefallen.
Wie schön, dass du dich so sehr entspannen konntest und das Konzert in dir nachwirkt. Manchmal kann ein Wochenende wirklich wie ein ganzer Urlaub sein.
Herzlicher
Claudiagruß
Das war bestimmt ein tolles Erlebnis liebe Lene.
AntwortenLöschenUnd danach noch ein leckeres Essen, herrlich.
So eine kleine Auszeit tut so gut.
Dir einen sonnigen Tag, lieben Gruß
Nicole
Da hattet ihr einen schönen Tag, wie wunderbar... hat euer Enkel auch die Mattisburg besucht? Vor vielen jahren sind wir mit unserm damals noch kleinen Sohn auch auf Astrid Lindgrens Spuren unterwegs gewesen...es war sehr empfehlenswert!
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Augusta
Liebe Lene, das klingt ja wirklich -im wahrsten Wortsinn- ganz wunderbar und erlebnisreich. So ein bisschen Urlaubsfeeling eingeschoben kann so wunderschön sein.
AntwortenLöschenHabe auch lieben Dank für deine Worte bei mir.
Ich antworte mal:
"Liebe Lene, ein ♥liches Dankeschön für deine Zeilen! So ein Tipp hält sich gaaanz lange ;-) - und für den kleinen Ernie wünsche ich alles Liebe, dass das gut über die Bühne geht. Liebste Grüße! ♥"
Liebste Grüße! ♥
Dieses Konzert hätte ich wirklich gerne selbst gehört! Ich habe auch schon mal bei einem Konzert in einer Fabrikhalle mitgesungen, aber das, was du beschreibst, hat ja noch ganz andere Dimensionen. Und wie toll, wenn AKWs nicht nur stillgelegt, sondern auch noch so originell genutzt werden!
AntwortenLöschenUnd wenn ich dann von kulinarischen Genüssen und Strandspaziergang lese, werde ich eh gleich ganz neidisch... ;)
Vielen Dank für die anschauliche (bzw. anhörliche) Schilderung.
Brigitte