Montag, 24. September 2018

Etwas hiervon und davon

So eine Auszeit in Schwedens Idylle und Abgeschiedenheit bietet neben dem Erleben der faszinierenden Natur...

gestern beispielsweise so oder ...



...oder so am Abend




... auch sehr viel Zeit und innere Ruhe um zu lesen ("Töchter einer neuen Zeit" von Carmen Korn) oder wieder mal mit Nadel & Faden zu werkeln.

Da ich in Sachen Handarbeiten einfach (zu) viele Interessen habe, geht dann eben auch dies & das mit auf die Reise. So können sich schon beinahe 2 Paar Füße in Socken wärmen...


... und ein Ufo (unfertiges Objekt) aus dem Schweden-Urlaub 2017 (da hab ich die viiielen kleinen Hexagons genäht) nimmt auch endlich Formen an...


Es soll ein kleines Tischdecklein werden - bis dahin wirds allerdings noch ein Weilchen dauern.
Hoffentlich aber nicht bis Schweden 2019.

Und dann gibt es ja noch einen bedauernswerten Reisebegleiter namens Nils-Erik der lediglich mit einer, von Onkel Puh geborgten, Hose unterwegs ist. Er hat kurz vor der Abreise in meinem Nähzimmer das Licht der Welt erblickt und...


ich habe ihm versprochen, dass ich (als völlig unbedarfte Kleiderschneiderin, was er nicht weiß) ihm ein Hemd und eine eigene Hose auf den Leib schneidere. Die Ruhe hier wollte ich für die Schnittmuster nutzen und dann sollte es, zurück im heimischen Nähzimmer, vollendet werden. 
Da bin ich, was mich sehr bekümmert, allerdings noch kein Stück weiter voran gekommen.
Die Hose wird nicht das Problem sein, da kann ich denn Schnitt von Onkel Puh's Hose ja modifizieren, aber das Hemd... Naja, versprochen ist versprochen... Ich wills mir auch nicht verderben mit ihm. Im Gegenteil, er soll noch eine Partnerin bekommen. Aber Pssst!!!, dass weiß er noch nicht!!! 

Heute haben wir das See-Ufer zu Fuß erkundet. Über Stock und Stein - die Wanderpfade sind ja oft bestenfalls zu erahnen. Meist muss man sich auf den eigenen Orientierungssinn verlassen, was am See-Ufer recht leicht fällt. Man merkt dem Lelang (wie der See hier heißt) wie vielen anderen Gewässern den ungewöhnlich trockenen Sommer deutlich an. Das Wasser gibt sehr viel Uferbereich frei, der normalerweise nicht zu Fuß begehbar wäre. Für uns ist es ganz nett, aber grundsätzlich bereitet es natürlich Sorge. Zum Glück gibt es jetzt täglich heftige Regenschauer - das gibt Hoffnung, dass der Wasserstand sich wieder erholen kann.

Soviel an dieser Stelle - noch bleiben uns ja einige kostbare Tage in der Abgeschiedenheit und gerade haben wir noch ein Ziel entdeckt, dass wir uns "erobern" wollen. 
Alsoooo... Fortsetzung folgt!

Bis dann - herzlichst, Lene

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