Der erste Blick aufs Nikolaiviertel - Fernsehturm und Nikolaikirsche mit ihren Zwillingstürmen einträchtig nebeneinander.
Das Nikolaiviertel - rund um die spätgotische Nikolaikirche (erbaut zwischen 1225-1230) - ist entstanden im historischen Stadtteil Berlin-Cölln. Im 2. Weltkrieg wurden die ursprünglichen Straßen und Gebäude, an denen schon Schinkel, Humboldt, Goethe und der Berliner Maler Heinrich Zille entlangflaniert und zu einem "kühlen Blonden" eingekehrt sind, stark zerstört und größtenteils beräumt. 1981 - 1987 ist es aus Anlass der bevorstehenden 750-Jahr-Feier Berlins neu errichtet worden. Besondere Mühe wurde dabei darauf verwendet, unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten Berlin einen altstädtischen Kern zurückzugeben. Neben Rekonstruktionen der verbliebenen historischen Gebäude wurden Lücken in der mittelalterlichen Struktur durch stilistisch nachempfundenen Plattenbauten geschlossen. Also wer nach bzw. neben dem Besuch von Potsdamer Platz, Hauptbahnhof, Reichstag, Brandenburger Tor etc. einfach mal die Seele baumeln lassen möchte, ist hier recht gut aufgehoben. Hier gibt es gemütliche Kopfsteinpflaster-Gassen mit unzähligen Verlockungen in Form von "Puppenstuben"-Läden (von edlen Boutiquen bis hin zum Souvenier-Shop) und einem breiten kulinarischen Angebot von Meeresspezialitäten aus der Provence bis zu Ur-Berliner Küche.
Blick auf die Spree - heute waren viele Dampfer unterwegs (hier die "Kehrwieder") - ganz hinten der Berliner Dom, dem zur Zeit die goldene Kugel auf der Spitze fehlt. Sie musste aus Sicherheitsgründen abgenommen werden und wird erst nach Rekonstruktion wieder aufgesetzt.
Direkt vor dem Dom die Überreste vom "Palast der Republik" .
Während es hier noch musikalisch zugeht,
werden hier bereits schwerere Geschütze aufgefahren
Aber keine Sorge, sie ziehen vorüber und lassen uns weiter flanieren, vorbei an der Schmiede und der verlockend duftenden Räucherei
Mit einem letzten Blick auf die urigen Gassen und die Nikolaikirche verabschieden wir uns
Ach nein, diesen kleinen chinesischen Violin-Virtuosen mit seinen Verehrerinnen wollen wir nicht vergessen
Man kann so richtig schön mitreisen!
AntwortenLöschenMit einem Bus sind wir letztes Jahr auch durch Berlin gefahren, angefangen am Brandenburger Tor. Dein Ausflüge sind immer sehr interessant, aber du bist ja ein Insider. Ist dein Sohnemann eigentlich wieder gut daheim angekommen? LG Andrea
AntwortenLöschenSeit ich deinen Blog entdeckt habe, habe ich wieder große Lust auf einen Berlin-Tripp bekommen. An das Nikolai-Viertel kann ich mich noch gut erinnern, das fand ich besonders stimmungsvoll. Ich warte schon sehnsüchtig weitere Bilder!
AntwortenLöschenLiebe Grüße, Margit
Na wenn du immer so schöne Fotos zeigst, kann ich mir den nächsten Besuch in Berlin ja sparen :-)
AntwortenLöschenIch hätt'gern einen Koffer in Berlin, denn da zieht es mich immer wieder hin.
AntwortenLöschenDen Koffer hab ich nicht, doch ich bin froh.
Für mein Berlin, da sorgt schon die JoJo.
Freu mich schon auf die Fortsetzung.
Wurzerl
Hallo Ihr Lieben, ich hab wieder richtig Spaß daran, die Stadt zu erkunden. Schließlich gibt es noch soooo viele Ecken zu entdecken. Und wenn Ihr mir obendrein so nette Zeilen, sogar noch in gereimter Form, schreibt. Dann wird der Spaß ja noch 1000mal größer. Morgen gibts weitere Bilder von unserem gestrigen Stadtrundgang - lasst Euch überraschen und über das Ziel des nächsten Rundganges denken wir schon nach. Ich wünsche Euch einen schönen Abend - auf mich wartet jetzt ein leckeres Essen (vorerst die letzte Pfifferlingsmahlzeit) und dann die Kuschel-Couch mit dem Strickzeug. Montag ist Schontag!!! liebe Grüße, Marlene
AntwortenLöschenMit einem Doppeldeckerbus sind wir
AntwortenLöschenschon des öfteren durch Berlin ge-
fahren.Mit dir entdecke ich doch immer wieder neues und auch bekanntes.Freue mich schon auf neue
Bilder.
Stricken tust du auch,ich stricke auch aber meistens erst im Herbst.
Liebe Grüße Regina
Herrliche Bilder, wir waren im letzten Jahr z. Zt. der Fussball-WM in Berlin, würde gerne mal wieder hin. Ich hatte z.Zt. des Mauerbaus in Berlin gearbeitet und meine Meisterprüfung dort gemacht, es war eine schöne Zeit, auch man man nicht ins Umfeld konnte. Auf Deine neue Serie bin ich gespannt.Ach übrigens, unser Sohn wird auch Physiker, macht gerade seine Diplomarbeit in Karslruhe. Vielen Dank für Deinen Besuch bei mir.
AntwortenLöschenLieber Gruß
von Edith