Mittwoch, 28. September 2016

Schärenglück Teil 2

Hin und wieder verließen wir unser kleines Eiland auch mal, um ein bissel mehr von der schönen Umgebung zu erkunden und so führte uns ein Ausflug nach Karlskrona
Ein bißchen Historie...
Karlskrona wurde 1679 als Flottenstützpunkt von König Karl XI. bzw. Admiral Hans Wachtmeister gegründet und erhielt nach Karl XI auch seinen Namen. Bereits ein Jahr später wurde Karlskrona zur Stadt erhoben. 1790 brannte ein Großteil der Stadt ab.

Karlskrona entstand ursprünglich auf mehr als 30 Inseln und Inselchen, was sich auch heute noch auf das Stadtbild auswirkt.
Der Marinehafen von Karlskrona mit seinen ehemaligen Werften und Verteidigungsanlage und ausgewählte Gebäude der Stadt wurden von der UNESCO zum Welterbe erklärt.
Die zur Zeit der Gründung der Stadt im 17. und Anfang des 18.Jahrhunderts erbauten Häuser stehen noch heute. 

Die Fredrikskyrkan geht auf den Architekten Nicodemus Tessin den Jüngeren zurück. Die Grundsteinlegung der Kirche erfolgte 1720, die Einweihung 1744. Da der Architekt sich von europäischen Architekturstilen seiner Zeit beeinflussen ließ, weichen der Stil in gelber Farbe und die Verzierungen der Kirche vom üblichen Stil schwedischer Kirchen ab.


Die ebenfalls von Nicodemus Tessin dem Jüngeren erbaute Trefaldighetskyrkan, das Rathaus und das Wasserreservoir Vattenborgenim Stile einer Burg stehen ebenfalls am zentralen Platz (Stortorget).


Über eine Brücke gelangt man auf die östlich gelegene Insel Stumholmen. Auf der Insel lagen mehrere Handwerksmanufakturen zur Versorgung der Marinebasis. Weiterhin gibt es auf Stumholmen ein nicht mehr betriebenes Gefängnis, das Marinemuseum und die Bastion Kungshall, von der zu feierlichen Anlässen Salut geschossen wird.

Auf dem Weg zum Marinemuseum

Das Marinemuseum höchstselbst

Der Leuchtturm von Stumholmen, rechts steht ein langgestrecktes Wohnhaus mit dem Blick direkt auf die Ostsee. Dort saßen allerdings zahlreiche Bewohner gerade beim Mittag, deshalb wollten wir die Kamera nicht direkt darauf halten

In diesem idyllischen Gebäude direkt am Ufer waren wohl einst die Handwerker tätig

Noch ein Blick aufs Marinemuseum


Nordwestlich der Hauptinsel liegt der Herrenhof Skärva mit schlossartigem Hauptgebäude sowie mehreren Nebengelassen, die der Besitzer und Schiffbauer Fredrik Henrik af Chapman anlegen ließ.
Die Marinebasis in Karlskrona ist einer der größten Arbeitgeber. Durch die Marine hat Karlskrona von Gründung an auch Werften zum Kriegsschiffbau, die heute zum Unternehmen Kockums gehören. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Softwareentwicklung und der Elektronikbau.


 


Neben aller Historie ist Karlskrona auch einfach ein nettes Städtchen... 

... das man auch mit einer der zahlreichen Fähren erreichen kann, die wie Busse all die umliegenden Inseln miteinander verbinden...

... von dem aus man herrliche Blicke übers Meer genießen kann...

... in der man so...

... oder auch so wohnen kann...

... in der man sowohl Sonne...


...als auch den Schatten unter Bäumen genießen kann...

... in der man natürlich auch so (im eine-Welt-Laden)...

...oder so shoppen kann...

... in der man sich doch noch ein bißchen mehr historisch bilden kann im Blekinge Museum... 

...in der man sich orientieren kann...

 ... in der es nicht nur musikalische Ohrwürmer gibt

Wer gern noch mehr über die bunte Stadt im südlichsten Schärengarten Schwedens erfahren möchte, kann ja einfach den Link (ganz oben) aufrufen.

Fortsetzung folgt

Ich wünsche Euch eine schöne, zweite Wochenhälfte -
seid herzlich gegrüßt von Lene

Montag, 26. September 2016

Schärenglück Teil 1

Am Samstag sind wir aus unserem wunderschönen, entspannenden Urlaub zurückgekehrt und somit gibt es auch endlich wieder etwas Erwähnenswertes für meine kleine Blog-Welt.
In den letzten Monaten hatten wir diese beiden verlockenden Wochen in "unserem" Schweden immer wieder als Ziel- und Ankerpunkt vor Augen und konnten uns noch gar nicht das Glück vorstellen, was wir bei unserer Ankunft und während der gesamten Zeit tatsächlich empfunden haben.
Zum ersten Mal waren wir an der Ostküste - im Schärengarten vor Karlskrona. Eine herrliche Inselwelt, in der man das Gefühl hat, die Uhren ticken anders, langsamer und stiller. Und als besonderes Plus gabs noch sommerliche Temperaturen, so dass wir sogar schwimmen konnten in der Ostsee.
Aber ich lass einfach mal ein paar Bilder sprechen...

Der grüne Kamerad auf 4 Rädern blieb an einem schattigen Plätzchen am gegenüberliegenden Ufer und wir kamen mit dem Ruderboot auf diesem malerischen Eiland an...


... das Bild, das uns empfängt -
 rechts der Annex, in dem Flori geschlafen hat während seines
Besuchs, der uns eine große Freude war. 
Erinnerungen wurden geweckt...


Das Häuschen ist klein, hat aber alles, was es zum Wohlfühlen braucht.



Das gegenüberliegende Ufer gehört zu einer Vogelschutzinsel, die in den Sommermonaten nicht betreten werden soll. Überhaupt sind Haubentaucher, Enten, Wildgänse, Kraniche und... die Schwäne unsere ständigen Begleiter. 


Hier fliegt gerade einer der Schwäne und das Geräusch des Flügelschlags werde ich wohl nicht mehr vergessen. Sooo schön!
Dieses gegenüberliegende Ufer gehört schon wieder zu einer anderen Insel, über die man das Festland erreichen kann.


Die Insel, auf der "unser" Häuschen stand/steht, ist zum großen Teil von dichtem Laubwald bedeckt - es gibt gar keine, wie wir es erst dachten, Wanderwege um es zu erkunden. Nur wenige (Sommer-)Häuschen stehen hier und da direkt am Ufer. Einen Trampelpfad haben wir entdeckt, auf dem wir die Insel ein wenig erkundet haben und die faszinierenden Blicke übers Schären-Gebiet genießen konnten.
Viel Zeit haben wir aber auch im Schatten der alten, ehrwürdigen Eichen rund ums Häuschen verbracht.



 

Dies war unser Badeplatz, den man von der Terrasse aus...



... so oder...


... so genießen und bewundern konnte. Ein Schaufenster der ganz besonderen Art! Morgens und spät abends war das Wasser oft wie ein Spiegel und während des Tages brachten Wind und Sonne es zum glitzern. 


Jochen war sehr viel mit dem Boot unterwegs und des Anglers Glück ist es, hin und wieder einen Fisch (in diesem Fall Hechte) aus dem Wasser ziehen zu können. Ich verzichte allerdings auf ein entsprechendes Bild, weil es ja nicht Jedermanns Sache ist. Stattdessen gibt es noch ein paar Blicke übers Wasser.




Damit beschließe ich den ersten Teil von unserem diesjährigen Schweden-Glück.
Fortsetzung folgt - versprochen!!!

Seid für den Moment
ganz herzlich gegrüßt von Lene,
die sich sehr freut, dass sie einen so schönen Grund gefunden hat, ihr Blog-Päuschen zu beenden

Sonntag, 11. September 2016

Endlich...

... ist es soweit. So lange haben wir uns vor-gefreut und gestern Abend sind wir auf "unserer" kleinen schwedischen Schäreninsel in der Ostsee gelandet. Fernab vom Alltäglichen genießen wir die Ruhe und die Sonne. Mit so herrlichem Sommerwetter hätten wir ja nie gerechnet und nun heißen wir es als besonderes Geschenk willkommen. Hier kann man es ja auch viel besser genießen als in der Großstadt Berlin.
Näheres zu unserer Reise erfahrt Ihr nach unserer Rückkehr. Dies soll einfach der Wiedereinstieg ins bunte Blog-Leben sein. In den letzten Monaten brauchte ich eine Pause, weil mir einfach nichts mehr einfallen wollte. Sie war zwar nicht und schon gar nicht so lange geplant, aber offensichtlich notwendig. Um so mehr freue ich mich jetzt wieder auf den Austausch mit Euch.

Bis "gleich" also - seid bis dahin ganz herzlich gegrüßt von Lene

Montag, 25. April 2016

Ich bin...

keineswegs auf irgendeiner großen Sause,
ich brauche schlicht und einfach nur 'ne Pause.

Es hat mich, das ist deutlich, leider umgehau'n, 
drum gilt es jetzt, ganz frische Energie mir aufzubau'n.

Ohne Nadeln, Stoff und Faden wird's nicht geh'n,
doch Jojos kleine Welt bleibt einfach mal 'ne Weile steh'n.

Irgendwann, ganz sicher noch in diesem Jahr,
das ist schon heute ziemlich klar,

wird mich auf's Neu die BlogLust packen,
werd' ich erzählen vom Nähen, Reisen und vom Backen.

Momentan dagegen empfind ich's mehr als "Muss",
das tut nicht gut, drum sag ich einstweilen "Tschüß"

Auf Bald - seid herzlichst gegrüßt von 
Lene

Montag, 28. März 2016

Weil's so schön war...

... lass ich Euch gleich an unserem kleinen Osterspaziergang teilhaben. Wir haben den Obersee in Weißensee ganz neu für uns entdeckt, ihn kurzerhand umrundet und zwischendurch die Sonne auf einer Bank genossen....

... Enten und Schwäne beobachtet...



... den Wasserturm mit Bar gefunden (aber nicht eingekehrt, weil zu Hause der Mohn-Schmand-Kuchen auf uns wartete)...


... das Krokusfeld bewundert


... und noch einen Schnappschuss von der gegenüberliegenden Seite mitgenommen. Dort liegen Grundstücke (hinter den Inselchen vom obersten Bild) unmittelbar am Ufer und es bleibt nur ein schmaler Trampelpfad für Spaziergänger, zumindest. Andernorts gibt es nicht mal das und somit wollen wir gar nicht meckern.


Nun also nochmal Tschüß und liebe Grüße von mir - in Kürze mehr

Frohe Ostern!

Ich hoffe, auch Ihr habt ein so sonniges, frühlingsahnendes und hoffnungsfrohes Osterfest erlebt. Ich glaub, ich konnte doch einige Energie schöpfen aus den ruhigen, entspannten Tagen. Die Sonne mit ihrem warmen Licht, dass wir so lange vermisst haben, hat sicher ihren Teil dazu beigetragen.
Hier im Blog ging und geht es noch immer ziemlich still zu - man könnte fast sagen, dass ich Blog-gefastet habe. Doch nach wie vor hab ich den Wunsch, ihn wieder mehr zu beleben, allein der Alltag stellt sich oft dagegen. Wie vielerorts hat auch bei uns diese lästige Erkältungswelle ihre Spuren hinterlassen und viel Kraft geraubt. Aber dass wird mit dem einziehenden Frühling jetzt hoffentlich alles besser!!!

Und so möchte ich Euch jetzt freudig teilhaben lassen an der Oster-Wichtelei, 


die Nicole so wunderbar organisiert hat. Hab ganz herzlichen Dank dafür!

Nach dem Öffnen des verheißungsvollen Kartons kam dieses herrliche Utensilien-Schatzkästchen zum Vorschein - es war mit ganz wunderbaren Dingen bestückt, angefangen vom Schoko-Häschen und Lieblings-Tee



über selbstgemachten Herzlichkeiten wie Kräutersalz, Kiwi-Marmelade,


2 verschiedenen weißen Fimo-Schmetterlings-Anhängern


einem hübsch dekorierten Deko-Ei


und nicht zu vergessen, dieser ganz besonders feinen Häkelei in Form von Eicheln


Und obendrein steckte im Schatzkästchen auch noch ein ganz schönes Stöffchen


Also auch von dieser Stelle noch ein ganz besonders herzliches Dankeschön an mein Wichtel Sandra,
die das Kästchen offensichtlich mit viel Liebe und Kreativität genau mit den Dingen gefüllt hat, die mir Freude machen sollen - es ist Dir perfekt gelungen!!! 

Der Anfang ist also wieder gemacht - in Kürze (versprochen!!!) geht es hier weiter mit diesem und jenem, was ich mit Euch teilen möchte.
Heute jedoch lockt die Sonne uns erst einmal ins Freie - man kann ihr einfach nicht widerstehen.

Ich wünsche auch Euch einen schönen Osterfeiertag und eine angenehme Woche, in der wir dem Frühling hoffentlich wieder ein Stück näher kommen.

Seid ganz herzlich gegrüßt
von Lene