Samstag, 1. Januar 2011

HAPPY NEW YEAR

Ich hoffe sehr, Ihr seid alle wohlbehalten im Jahr 2011 angekommen!
Für das vor uns ausgebreitete neue Jahr
wünsche ich Euch von ganzem Herzen
beste Gesundheit, viele Erfolge,
Fröhlichkeit, Zufriedenheit,
Optimismus, Kreativität,
gute Freunde, Glück,
und noch viel mehr!

Und ich freu mich auf ein interessantes, unterhaltsames, kreatives Bloggerjahr mit vielen Gelegenheiten zum persönlichen Austausch mit Euch!

Gestern waren wir spontan mit einem Teller (von Jochen) selbstgebackener Pfannkuchen (Berliner) zum Kaffeestündchen bei meinen Eltern. Es war recht lustig, nicht zuletzt weil ich das seit Tagen vermisste Buch "Als Oma das Papier noch bügelte" gefunden habe. Am 2. Feiertag hatten wir es meiner Mutter geschenkt und schon am Montag war es nicht mehr auffindbar? Ihre Suche blieb erfolglos und so hab ich gestern nochmal mein Auge schweifen lassen und fand es schließlich fein säuberlich einsortiert im Bücherschrank meines Vaters. Natürlich hatte er üüüüberhaupt nichts damit zu tun. War ja jetzt auch egal, denn meine Mutter hat sich riesig gefreut. Übrigens vermisse ich schon seit Monaten ein Tütchen mit Knöpfen, die ich mir gekauft und nach Hause gebracht habe - seitdem sind sie allerdings nicht mehr auffindbar. Also aus meinem Munde wird jedenfalls kein "...das ist das Alter..." kommen. Solche Mysterien sind völlig altersunabhängig.

Nach 2 total entspannten Wochen beginnt am Montag wieder der Alltag für uns. Eigentlich hab ich keine Lust, aber wenn ich dann die erste Hürde - das frühe Aufstehen - genommen habe, dann wirds schon gehen. Das nächste Wochenende kommt bestimmt!!!

Nun also seid ganz herzlich gegrüßt von Marlene

Montag, 27. Dezember 2010

Dieses Weihnachtsfest...

… war bei uns ganz besinnlich, kerzenhell, schneeweiß, genießerisch und rundum sehr entspannt.
So haben wir am 1. Feiertag auch erst recht spät am Vormittag bemerkt, dass aufgrund eines Rohrbruchs in der Nachbarschaft das Wasser abgestellt worden war. Doch dank frischem Schnee und Mineralwasser ist der Entenbraten mit allem Drum und Dran trotzdem gut gelungen.

Natürlich waren wir mit unseren Gedanken sehr häufig weit weg bei Florian, der gerade dieser Tage hier sein wollte, als erste Etappe seiner Entdeckungsreise. Wir sind schon sehr gespannt darauf, wieder von ihm und seinen „Abenteuern“ zu hören.

Gestern hatten meine Eltern alle Kinder, Enkel und Urenkel zu sich ins Seniorenstift zum Kaffeestündchen eingeladen. Nicht alle (Ur-Enkel) konnten dabei sein, aber dafür haben wir die Freundin meines Neffen Oliver kennenlernen dürfen. Und weil's so schön war, soll dieses Treffen am 2. Weihnachtsfeiertag nun zur Familien-Tradition werden.

Schön ist aber auch, dass ich in diesem Jahr gar nicht mehr arbeiten gehen muss. So bleibt Zeit, das alte Jahr Revue passieren zu lassen und den einen oder anderen Plan für's neue Jahr zu schmieden...

...oder einfach nur den Moment zu genießen und den Schneeflocken beim Tanzen zu zuschauen und sich zu freuen, dass man sich ausnahmsweise mal nicht in den chaotischen Berliner Nahverkehr begeben muss...


… oder zu entdecken, dass der Fischreiher an den Feiertagen offensichtlich umgezogen ist, weil er vielleicht Abwechslung brauchte oder hoffte, dass es sich auf einem anderen Schornstein besser wärmen lässt oder er die Welt einfach mal wieder aus einem anderen Blickwinkel betrachten wollte...



… oder mit viel Muße auf der Couch zu liegen, zu lesen und zu schmökern...


Über all dem „süßen Nichtstun“ möchte ich aber nicht vergessen, auch Euch eine schöne, angenehme, stressarme letzte Woche im alten Jahr zu wünschen.

Seid herzlichst gegrüßt von Marlene

Freitag, 24. Dezember 2010


Ich wünsche Euch allen
ein gesegnetes, wundervolles, fröhliches und auch besinnliches Weihnachtsfest!
Mögen all diejenigen, die sich auf die Reise gemacht haben, um mit Familie oder Freunden zu feiern, ihr Ziel wohlbehalten erreicht haben.

 

Habt "lieben DANK" für die schöne Post, die mich in den letzten Tagen von nah und fern erreicht und mir sehr viel Freude gemacht hat. 

Herzlichste Grüße von Marlene

Samstag, 18. Dezember 2010

Es ist geschafft und einen Baum haben wir auch

… gestern hab ich mein Arbeitsjahr beendet, die fiese Erkältung ist auch fast überstanden und so kann jetzt ganz allmählich die Entspannung und die Weihnachtsfreude einsetzen. Auch aus Buenos Aires von Florian kamen gute Nachrichten - beide Prüfungen, sowohl im Sprachkurs als auch im Studium sind mit Erfolg bestanden. Heute abend fährt er mit seiner Freundin Lina für einige Tage nach Uruguay ans Meer mit Zwischenstop in Montevideo. Wobei uns natürlich gleich der Filmklassiker „Das Haus in Montevideo“ mit Heinz Rühmann einfiel. Anschließend startet die lange Tour mit Alexis durch verschiedene Länder Südamerikas – erst Mitte Februar wollen sie zurück in B.A. sein. Wir haben uns heute mittag bereits via S*kype verabschiedet. Möge es nach dem Hindernislauf der letzten Monate eine ganz entspannte, unterhaltsame Reisezeit für „die Jungs“ werden!!!
Wir beiden hier im heimischen Berlin haben uns heute schon recht früh (entgegen unserer üblichen Samstags-Gewohnheiten) auf den Weg in die Revierförsterei Königs Wusterhausen gemacht, um unser Weihnachtsbäumchen auszusuchen. Die Fahrt durch die bizarre morgendliche Winterlandschaft war wunderschön – wir haben uns einige Schnappschüsse von unterwegs mitgebracht...



Und durch so tiefen Schnee bin ich schon ewig nicht mehr gestapft. Natürlich hatte auch die Bäume dicke weiße Mützen bzw. Mäntel angelegt. Und so offenbarte sich ihre Schönheit und Eignung als Lichterbäumchen nicht auf den ersten Blick. Sie wollten erst sanft geschüttelt werden. Ungefähr eine Stunde waren wir kreuz und quer durch die Schonung unterwegs...

...auf der Suche...

 ...gefunden!!!


… bis wir uns für ein Bäumchen entschieden hatten. Ich glaub, dass ging für unsere Verhältnisse recht schnell. Jochen hat inzwischen zwar ein geübtes Auge für die richtigen Bäumchen, die möglichst viele „richtige“ Kerzen tragen können, aber gerade das macht die Suche eben auch nicht einfacher. Doch immer wieder ist es gelungen – so wie in diesem Jahr!

 Heimfahrt bei herrlichstem Schnee-Sonnen-Wetter

Hinterher gleich noch die letzten wichtigen Einkäufe für den kulinarischen Teil der Weihnachtstage und dann aufwärmen mit dem leckeren (gestern vorbereiteten) Gulasch mit Kartoffeln und Rotkohl – mmmmhhhh!

Nun wünsche ich Euch allen einen schönen 4. Advent und möglichst stressarme vorweihnachtliche Tage – seid herzlichst gegrüßt von Marlene

Montag, 6. Dezember 2010

Advent, Advent...

...ein, ach nein, zwei Lichtlein brennen ja schon. Ich hoffe, Ihr hattet einen fleißigen Nikolaus, der Eure Mühe mit dem Schuhe putzen belohnt hat.
Bei mir ging es in den ersten Adventswochen noch recht hektisch zu, aber jetzt darf es mit jedem Tag besinnlicher werden.
Die Betriebsprüfung der Rentenversicherung in der Werkstatt hab ich ganz gut überstanden. Abgesehen davon, dass es das erste Mal für mich war, fand ich die (hyperaktive) Prüferin ziemlich gewöhnungsbedürftig. Aber es ist, wie gesagt. geschafft und keine weiteren Gedanken wert – erst in 4 Jahren wieder.
Auch in Sachen „kreativem Werkeln“ war ich nicht untätig. Nur kann ich aus verständlichen Gründen nicht wirklich viel zeigen. Abgesehen von einem kleinen Ausschnitt meiner Karten-Produktion, die nun in den nächsten Tagen auf die Reise zu lieben Menschen in Nah und Fern gehen werden.


Außerdem hatte ich überraschend die Möglichkeit, Kleinigkeiten wie die Puschen (aus dem letzten Post) und ein Exemplar meines gestrickten Söckchen-Mützchen-Adventskalenders auf unserem werkstatteigenen Adventsmarkt anzubieten. Wobei der Kalender eher als Deko den Stand schmückte und die Kunden zu einer Bestellung für 2011 anregen sollte – 5x hats immerhin geklappt. Und der „Prototyp“ war ohnehin bereits vergeben. Mich freut es sehr und macht mir Lust, mir fürs nächste Jahr noch mehr einfallen zu lassen. Na mal sehen...
Noch bin ich allerdings gedank- und handarbeitlich mit den Vorbereitungen für dieses Weihnachtsfest beschäftigt und auch das macht große Freude!!!
Und natürlich gehen unsere Gedanken auch sehr häufig über den großen Teich nach Buenos Aires zu Florian, der sich gerade fern von Schnee und Eis bei heißen 30°C auf die bevorstehenden Semester-Abschluss-Prüfungen vorbereiten „darf“. Und noch vor Weihnachten will er gemeinsam mit einem Freund aus Frankreich durch weitere Länder Südamerikas reisen, Chile, Brasilien, Bolivien und Peru stehen auf dem Programm. Wir beiden „Alten“ werden immer wieder blass vor Erstaunen und Bewunderung angesichts dieser Abenteuerlust. Möge alles ohne Zwischenfälle verlaufen.

Nun wünsche ich Euch eine besinnliche und kerzenhelle Adventszeit – herzlichst grüßt Marlene

Sonntag, 14. November 2010

Filz und Ganoven...

..wenn auch in anderer Reihenfolge, so trifft es doch, was ich in dieser Woche erlebt hab. Nachdem ich mich über mehrere Tage mit der Buchhaltung ziemlich herumgeplagt hatte, war am Donnerstag nachmittag alles wieder im Lot. Auch der Freitag begann entsprechend ausgeglichen bis... ja bis ich gegen 14 Uhr feststellen musste, dass mir jemand aus meinem Schrank (aus der Handtasche) das Portemonnaie "entwendet" hat. Das war der Moment mit dem Looping. Ich war, um es mal salopp auszudrücken, total von der Rolle. Mein Chef und ich haben noch sämtliche Papierkörbe im Haus durchsucht - nichts. Als nächstes die EC-Karte sperren lassen und die Feststellung, dass ich ohne Karte und Ausweis nicht mal an Bargeld komme. Aber das Allerärgerlichste an der Sache ist eigentlich, dass der neue Ausweis vom September futsch ist. Noch hoffe ich auf die Courage eines reuigen Sünderleins. Ansonsten werde ich in den sauren Apfel beißen müssen und mir so ein blödes biometrisches Teil zu besorgen.
Auf dem Heimweg hab ich schließlich Zwischenstation auf dem Polizei-Revier gemacht, zu dem mich mein Chef freundlicherweise noch gefahren hat, obwohl es für ihn ein großer Umweg im Freitags-Feierabend-Stop-and-go-Verkehr war. Das fand ich supernett!!!
Auf diese "unschöne" Erfahrung hätte ich wirklich liebend gern verzichtet.
Trotz allem wollte ich mir das Wochenende nicht total vermiesen lassen und endlich diese Buntstift-dicken Stricknadeln ausprobieren. Es ging ruck-zuck und schon waren diese superweichen Puschen entstanden.


Jetzt schlummern sie (gut ausgestopft) auf dem warmen Heizkörper und mal sehen, wessen Füße sie letztendlich wärmen werden? Das steht noch nicht fest. Was aber auf jeden Fall feststeht ist, dass es nicht die letzten Puschen sein werden. Die erste Anmeldung liegt bereits vor.

Und nun wünsche ich Euch allen eine Woche - frei von unangenehmen Turbulenzen und Loopings, dafür mit vielen Freuden, positiven Herausforderungen und Begegnungen. Lasst es Euch gut gehen!!!

Herzlichst, Marlene

Sonntag, 7. November 2010

Ich möchte...

...Euch unbedingt ganz lieben Dank sagen. Obwohl ich mich ja leider schon seit Längerem nicht gerade sehr rege an der Blog-Unterhaltung beteilige(n kann), habt Ihr so herzliche Worte gefunden und gute Wünsche formuliert, um mir zu zeigen, dass ich dennoch vermisst werden würde, wenn ich das Bloggen ganz und gar aufgeben würde. Oh weh, welch ein Satz... (Jochen wird seine Freude haben, wenn er ihn liest. Er liebt Schachtelsätze.) Jetzt heißt es nur noch, den arbeitsreichen November mit all seinen „Tücken“ zu überstehen und dann hab ich hoffentlich wieder mehr Luft . Doch ich bin nach Eurem Zuspruch, einem sehr entspannten, energie-spendenden Wochenende und den positiven Nachrichten von Flori ganz zuversichtlich.
Ach ja, inzwischen ist „unser„ Flori bereits seit 3 Monaten im fernen Argentinien, Und nach all den Problemen zu Beginn, angefangen von Sprach-Problemen, unerwartetem Klinikaufenthalt, geklautem Handy, wochenlangem Uni-Streik... hören sich die Nachrichten jetzt doch sehr positiv an. Gesundheitlich ist er zum Glück wieder fit, mit der Sprache kommt er immer besser klar, an der Uni läufts auch ganz gut – am Freitag hatte er seine erste Projekt-Präsentation und die ersten schriftlichen Arbeiten liegen auch erfolgreich hinter ihm. Er wohnt als Untermieter bei einer alten Dame, die sich liebend gern als seine Hilfs-Sprach-Lehrerin betätigt, was ihm nicht immer so recht ist. Im großen und ganzen arrangieren sich die beiden und meistern so manche skurrile Situation.
Noch nie war er ein Stubenhocker, um so mehr ist er natürlich auch dort, neben Sprachkurs und Uni, sehr viel unterwegs. Er erkundet diese spannende Stadt sehr gern zu Fuß und geht auch regelmäßig joggen. Wenn er schnell von A nach B muss, nutzt er vorwiegend die U-Bahn. Die Busse sind ständig überfüllt und für seine Körperlänge einfach nicht gemacht. Aber all das kann er ja selbst viel besser erzählen – also wer Lust hat, mitzulesen, findet seinen Blog hier. Hin und wieder melden sich dort auch 3 weitere Student(inn)en zu Wort, die gleichzeitig mit ihm von Weimar in die Welt hinausgezogen sind.
Nun wünsche ich uns allen eine angenehme Woche, mit recht vielen Lichtblicken zwischen Arbeitsstress und Novembernebel – passt gut auf Euch auf.

Herzlichste Grüße von Marlene