Samstag, 3. Oktober 2009

Schon seit einiger Zeit...

... denke ich darüber nach, ob ich nicht einen Tausch"markt" eröffne? Erst wollte ich einen separaten Blog dafür einrichten. Inzwischen hab ich mich anders entschieden. Da es in Jojos kleiner Welt in letzter Zeit ohnehin etwas sehr ruhig zugeht, möchte ich meine Tausch-Angebote lieber hier integrieren und somit meine kleine Blogwelt etwas beleben. Es werden bunte Kleinigkeiten sein, die bei meinen Eltern und mir in Schränken und Schubladen "geschlummert" haben und von denen ich denke, dass sie jemanden in der vielseitigen Bloggerwelt eine Freude machen könnten und mir in Form eines Tausches natürlich auch. Also wenn Euch etwas gefällt und Ihr auch etwas tauschen möchtet... ein Kommentar genügt oder eine mail unter Purpinka(at)yahoo.de

Untersetzer-Kacheln im 4-er Set - hinten bzw. unten mit Kork + Ständer


Der "Rosenlust"-Tausch ist bereits perfekt - alle 4 Tassen + Teller sind vergeben

2 Sammeltassen (mit Untertasse + Kuchenteller) - einmal so...

... und einmal so

und noch dieses Rosa-Rosen-Becher-Paar


Das war also der Auftakt und in Kürze folgt der "nächste Streich"

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Dienstag, 29. September 2009

Es sich für die Seele lohnt...

...wenn man 'ne Woche auf dem Lande wohnt.
Deshalb versuchen wir auch so oft wie möglich, die Großstadt hinter uns zu lassen. Die idyllische und vielfach noch unberührte Landschaft der Uckermark zieht uns einfach magisch an. Und es gibt immer wieder Neues zu entdecken, besonders jetzt im beginnenden Herbst mit all seinen herrlichen Früchten, wie z.B. Pilzen, die nicht nur lecker schmecken, sondern auch eine Augenweide sind, oder?


Wir waren diesmal auch viel mit den Rädern unterwegs. Das war bei dem überaus freundlichen Spätsommer-Wetter ein besonderes Vergnügen. Dabei haben wir u.a. auch

den Rosalienhof in Beenz


entdeckt - zwei Lübecker Schwestern haben dort aus dem Bauerngehöft mit Gastwirtschaft ihrer Urgroßmutter ein Cafè mit Galerie gemacht. Leider war es gerade geschlossen, aber hier kann man ja freundlicherweise doch einen Blick hineinwerfen. Sieht doch sehr gemütlich und einladend aus - also beim nächsten Mal...

Gleich nebenan die Feldsteinkirche

Und auf dieser historischen Straße gehts weiter über die Landesgrenze von Mecklenburg-Vorpommern nach Mechow

Auch hier bildet die imposante Kirche noch immer den Mittelpunkt des Dörfchens

Im "Buchenhof" gibts Ferienwohnungen und das "Strelitzer Hoftheater" lädt im Sommer zu Vorstellungen in die Scheune ein.

Überhaupt kann man in Mechow so manch idyllisches Eckchen entdecken - das einfach dazu einlädt, die Seele baumeln zu lassen

Aber nun kommt eine Erfrischung: wie wär's mit einem Bad im Waschsee? Einfach herrlich und glasklar - wir können's nur empfehlen. Wir hatten sicher nicht mehr als 15° Wassertemperatur, aber dennoch war's ein Highlight

Nun gehts erfrischt wieder auf's Radl durch den Wald - ich bin sehr gespannt! Jochen kennt die Gegend und unser nächstes Ziel seit viiiielen Jahren.

Ist das nicht wildromantisch?!

Jetzt gehts noch über die Brücke und dann taucht gleich das Forsthaus "Aalkasten" vor uns auf.

Der Förster ist leider schon vor Jahren verstorben - heute wohnt sein Enkel mit seiner Familie im Haus - es muss ein wahres Paradies für Kinder sein.

Es war leider nur eine Woche, die wir in dieser wunderschönen Umgebung verbringen konnten. Aber wir haben die Zeit, denke ich, intensiv genutzt und ich merke schon, dass meine Akkus wieder frisch geladen sind. Morgen werden wir noch den 92. Geburtstag meines Vaters feiern und am Donnerstag hat mich dann der (Arbeits-)Alltag wieder.

Ach, beinahe hätt ich sie vergessen - 2 "Schönheiten" vom Wegesrand wollte ich doch noch zeigen:
ein Schirmpilz aus der Käfer-Perspektive und...

...Auge in Auge mit einer Blindschleiche


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Sonntag, 30. August 2009

Am Sonntagabend...

... ist es hier ganz still, nur der Wind rauscht leise in der Kiefer vor'm Fenster.
Ähnlich still ist es in Jojos kleiner Welt geworden. Es hat sich neben meiner allgemeinen auch eine gewisse (Blog-)Müdigkeit eingestellt. Das ist ja nicht zu übersehen angesichts der großen Sendepausen zwischen den Beiträgen. Irgendwie ist zur Zeit einfach "die Luft raus". Auch im September wird sich hier nur wenig bewegen. Ich lebe auf den bevorstehenden Urlaub hin - 8 "intensive" Arbeitstage liegen noch vor mir, bevor es soweit ist. Es folgen 3 herrliche Wochen ohne das erschreckende Geräusch des Weckers am frühen Morgen. Allerdings muss ich eine kleine Unterbrechung in Kauf nehmen - 3 Tage Schulung in Sachen Qualitätsmanagement. Die Alternative wäre gewesen, an meinem Geburtstags-Wochenende im Oktober "geschult" zu werden. Da hab ich das kleinere "Übel" gewählt, zumal wir in diesem Jahr ohnehin keine Reise unternehmen.
Wir werden unser "Basis-Lager" bei Jochens Familie in der Uckermark aufschlagen und von dort aus Ausflüge in die Umgebung machen, so oft es geht, in "unserem" See schwimmen, alles in allem einfach die Seele baumeln lassen und neue Energie tanken. Wir freu'n uns drauf! Und danach gibt es sicher auch hier wieder die eine oder andere (Bilder-) Geschichte zu sehen.
Im übrigen ist noch im Spätherbst ein Familien-"Event" der besonderen Art geplant. Meine Eltern (84/91 Jahre) haben sich zum Umzug entschlossen, d.h. der Wunsch bestand schon länger. Die Schwierigkeit war allerdings, etwas zu finden, dass nicht gleich einen Pflegeheim-Charakter hat. Ab November werden sie in einem Senioren-Stift zu Hause sein - nach wie vor in einer eigenen (etwas kleineren) Wohnung, aber mit ganz neuer Lebensqualität. Unter anderem bleibt meiner Mutter das tägliche Kochen ihrer Mini-Portionen erspart und mein Vater kann, wenn ihm danach ist, täglich schwimmen gehen. Sie werden dann ganz in unserer Nähe sein. Wir haben es schon ausprobiert - mit dem Fahrrad sind es knapp 15 Minuten. Bisher hab ich mit Bus und U-Bahn fast komplett die Stadt von Süd nach Nord durchqueren müssen. Seit einigen Wochen sind sie bereits dabei, "zu sortieren". Meiner Mutter fällt es (scheinbar) leichter, meinem Vater weniger. Aber gemeinsam werden wir's schon schaffen.

Montag, 3. August 2009

Im Juli...

... war hier im Blögchen so gut wie nichts los,
auch Kommentare schrieb ich selten bloß.


Stattdessen zog's uns häufig raus in die Natur,
nachdem unser treues Gefährt nun wieder fuhr.


Wer kann dem kühlen Kronsee widersteh'n,
wenn die Temperaturen auf 30° hochgeh'n?

Gern auch im Schatten alter Bäume dösen
oder spannende Schmöker lesen.


Nebenbei natürlich auch ans Geldverdienen denken
und somit "Werktags" den Weg zur Arbeit lenken.

Urlaubende KollegInnen vertreten,
damit ihr Schreibtisch nicht platzt aus den Nähten.


Aber das Highlight des Monats war zweifelsohne
die Einladung nach Weimar von unserem Sohne.

Fast 1 Jahr ist er dort nun zu Hause
und hat gerade mal Studienpause.


Er teilt sich eine Altbau-"Residenz"
in einer 2er WG mit seinem Freund Jens.

Zur Begrüßung gab's Kaffee und frischen Pflaumenkuchen,
danach gingen wir gemeinsam "Goethes Spuren suchen".


Lauschige Gässchen und Gärten, der üppige Park an der Ilm
bleiben in unserem Gedächtnis wie ein Film.



Genauso wie Goethes berühmtes Haus und das von Frau von Stein,
Anna-Amalia-Bibliothek - da darf man nicht rein.

Weimarer Schloß und "Belvedere" hoch oben
man kann die herrliche Architektur nur loben.


"Giancarlo" in der Fußgängerzone
macht 100 Sorten Eis mit Sahne und ohne.

Nicht nur im Herzen haben wir Bilder mit genommen,
wer mag kann hier ja einige zu sehen bekommen.


Neben all der Freude, auf diesen historischen Wegen zu geh'n.
war's schön, Florian mal in seiner neuen Umgebung zu seh'n.

Nun fährt er nach Frankreich mit Rucksack und Bahn
und danach durch Holland und Belgien per "Kahn".

Ich sag an dieser Stelle erstmal
"TSCHÜß"
und komm bald wieder - ganz gewiss!!!


Sonntag, 5. Juli 2009

Wochenend & Sonnenschein...

... und dann eine Landpartie mit dem reparierten Auto - einfach herrlich!!!
"Frische" Luft, blauer Himmel, Schatten finden unter den großen Linden und das einzigartige Schwimmvergnügen im glasklaren See. Der Abschied fiel entsprechend schwer, denn gerade im Sommer fühlen wir uns hier in der Großstadt ziemlich fehl am Platze. Es sei denn, es gibt so interessante Events, wie z.B. das Sommerfest der schwedischen Botschaft oder den jährlichen Kunstmarkt im Botanischen Garten am vergangenen Wochenende - die Bilder hatte ich ja bereits im letzten Beitrag versprochen:

Die Nordischen Botschaften bilden ein Gesamt-Ensemble und sind entsprechend ihrer Lage "in der Natur" angeordnet. Sie feiern in dieser Form ihr 10-jähriges Jubiläum in Berlin. Weithin sichtbar war das Event schon durch die blauen und gelben Ballons erkennbar.



Natürlich gabs neben den typisch schwedischen Leckerbissen wie Elchbratwurst, Lachs vom Grill, die allseits bekannten Köttbullar, verführischen süßen Kuchengenüssen und zahlreichen Ständen mit landestypischen Produkten

auch tolle Musik und Tanz zum Hören, Schauen und Mitmachen...

Als wir ankamen, war gerade Miriam Andersén auf der Bühne, sang von einer Wikinger-Legende und begleitete sich auf der Harfe - wunderschön!!!


Immer wieder wurde fröhlich gesungen und getanzt...


...natürlich auch den Tanz "der kleinen Frösche" unter'm Mittsommerbaum


Und wer durfte keinesfalls fehlen? Pippi Langstrumpf mit ihren "Freunden",


deren Geschichten die Kleinen ganz gebannt verfolgten.

Wir dürfen gespannt sein, ob wir vielleicht unter den glücklichen Quiz-Gewinnern sind. An 15 verschiedenen Stationen waren Fragen versteckt, die es zu beantworten galt. Unter jeweils 3 Möglichkeiten musste man sich entscheiden und nicht jede Antwort lag sofort auf der Hand. Am Ende landete der, mit Name und Adresse versehene, Zettel in der großen Box.

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Der Kunstmarkt im Botanischen Garten ist eine willkommene Gelegenheit für viele Berliner Künstler ihre Werke auszustellen. Jedenfalls ist die Zahl der Bewerber für einen Stand sehr groß und so entschied das Los über die Vergabe der 140 Stände. Für Jochen war es eine Premiere und bot die Gelegenheit für interessante und sympathische Begegnungen mit Menschen, die sich durchaus noch für Landschaftsmalerei begeistern können. Eine wunderbare, positive Erfahrung.

So leer war sein Stand (jeweils 1,5m - in der Mitte) zum Glück nur beim Aufbau...



... während des Marktes sah es so aus



... überall buntes Treiben



... und auch für musikalische Unterhaltung war gesorgt - hier z. B. das Damenorchester Salome



Alles in allem ein guter und gelungener Tag - für Besucher ebenso wie für die Künstler. Fanden wir zumindest.