Sonntag, 5. Juli 2009

Wochenend & Sonnenschein...

... und dann eine Landpartie mit dem reparierten Auto - einfach herrlich!!!
"Frische" Luft, blauer Himmel, Schatten finden unter den großen Linden und das einzigartige Schwimmvergnügen im glasklaren See. Der Abschied fiel entsprechend schwer, denn gerade im Sommer fühlen wir uns hier in der Großstadt ziemlich fehl am Platze. Es sei denn, es gibt so interessante Events, wie z.B. das Sommerfest der schwedischen Botschaft oder den jährlichen Kunstmarkt im Botanischen Garten am vergangenen Wochenende - die Bilder hatte ich ja bereits im letzten Beitrag versprochen:

Die Nordischen Botschaften bilden ein Gesamt-Ensemble und sind entsprechend ihrer Lage "in der Natur" angeordnet. Sie feiern in dieser Form ihr 10-jähriges Jubiläum in Berlin. Weithin sichtbar war das Event schon durch die blauen und gelben Ballons erkennbar.



Natürlich gabs neben den typisch schwedischen Leckerbissen wie Elchbratwurst, Lachs vom Grill, die allseits bekannten Köttbullar, verführischen süßen Kuchengenüssen und zahlreichen Ständen mit landestypischen Produkten

auch tolle Musik und Tanz zum Hören, Schauen und Mitmachen...

Als wir ankamen, war gerade Miriam Andersén auf der Bühne, sang von einer Wikinger-Legende und begleitete sich auf der Harfe - wunderschön!!!


Immer wieder wurde fröhlich gesungen und getanzt...


...natürlich auch den Tanz "der kleinen Frösche" unter'm Mittsommerbaum


Und wer durfte keinesfalls fehlen? Pippi Langstrumpf mit ihren "Freunden",


deren Geschichten die Kleinen ganz gebannt verfolgten.

Wir dürfen gespannt sein, ob wir vielleicht unter den glücklichen Quiz-Gewinnern sind. An 15 verschiedenen Stationen waren Fragen versteckt, die es zu beantworten galt. Unter jeweils 3 Möglichkeiten musste man sich entscheiden und nicht jede Antwort lag sofort auf der Hand. Am Ende landete der, mit Name und Adresse versehene, Zettel in der großen Box.

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Der Kunstmarkt im Botanischen Garten ist eine willkommene Gelegenheit für viele Berliner Künstler ihre Werke auszustellen. Jedenfalls ist die Zahl der Bewerber für einen Stand sehr groß und so entschied das Los über die Vergabe der 140 Stände. Für Jochen war es eine Premiere und bot die Gelegenheit für interessante und sympathische Begegnungen mit Menschen, die sich durchaus noch für Landschaftsmalerei begeistern können. Eine wunderbare, positive Erfahrung.

So leer war sein Stand (jeweils 1,5m - in der Mitte) zum Glück nur beim Aufbau...



... während des Marktes sah es so aus



... überall buntes Treiben



... und auch für musikalische Unterhaltung war gesorgt - hier z. B. das Damenorchester Salome



Alles in allem ein guter und gelungener Tag - für Besucher ebenso wie für die Künstler. Fanden wir zumindest.

Samstag, 27. Juni 2009

Leider schon wieder vorbei...

...ist unser wunderschöner Mini-Kurz-Urlaub.

In diesem Jahr haben wir „Mitsommer“ mal wieder im eigenen Land verbracht und leider nicht im geliebten Schweden. Zum einen hatte ich nur eine Woche zur Verfügung und zum anderen ist unser braves Auto noch nicht so ganz fit. So haben wir beschlossen, einige schöne Tage in der Uckermark bei Lychen zu verbringen. Das Wetter war traumhaft zum Baden und Wandern, aber der Reihe nach...

Wir kannten ja mittlerweile schon die Tour mit Bahn, Bus und zum Schluß bei Lychen die Umleitung, die für uns günstiger nicht sein kann, weil die Busfahrer so freundlich sind und auch mal außer der Reihe in der „Wildnis“ halten. So kamen wir am Montag mittag zwischen frisch gemähten Heu-Wiesen und irre duftenden und von Bienen summenden Lindenbäumen gut gelaunt in Rutenberg an.



Die Sonne schien freundlich und ein angenehm frischer Sommerwind raschelte im Schilf und in den Bäumen an „unserem“ Kron-See, der uns am Ortseingang begrüßte.


Aber zunächst hieß es Gepäck zum Haus von Jochens Mutter bringen. Hier blühten die Heckenrosen in voller Pracht und auch unsere im Frühjahr umgesetzten Pflanzen sind zu unserer Freude alle wunderbar angewachsen. Die Rosen blühen oder haben viele Knospen.

Nur schnell das Gepäck abstellen und schon zog es uns zum See. Wir mussten erst einmal in das klare und saubere Wasser eintauchen, jedes Mal aufs neue ein unvergleichliches Erlebnis. Das Schöne an dem See ist seine absolute Ursprünglichkeit und Ruhe. Wir waren die einzigen Menschen weit und breit. Sonst gab es nur Fische, Haubentaucher, Wasserhühner und im Schilf unzählige Vögel. Herrlich!!

Immer wieder ein Traum...

... dieses klare Wasser

Nach dem Baden hatten wir noch Lust, die kleine alte Straße nach Lychen ein Stückchen entlang zu wandern. Wußten wir doch, dass es hier unzählige alte Süßkirschenbäume gibt.

Unsere Erwartung hat uns auch nicht enttäuscht. Die Bäume hingen so voller reifer und zucker-süßer Kirschen, dass man wohl Tage zum ernten brauchen würde. Allerdings wäre hier eine Leiter schon von Vorteil.


Aber glücklicherweise hat Jochen das Klettern noch nicht verlernt. Wir haben das Motto "Esst Obst, denn es ist gesund" gern beherzigt und fanden kaum ein Ende.


Auf dem Rückweg haben wir dann am Wegesrand noch ein paar große und nicht madige Schirmpilze gefunden. Die sind gebraten eine große Delikatesse. Wir haben sie uns zum Abendbrot schmecken lassen.



Tja, und genauso sorglos vergingen eigentlich auch die übrigen Tage. Baden früh und abends, wandern, lesen, faulenzen und Kirschen essen...


auf dem Weg in den Wald




ein Blick in den alten Hof

Es kommt wieder mehr Leben ins Dorf, entweder so...


...oder so


Und ehe wir uns versahen, war die schöne Zeit leider schon wieder vorbei. Aber auch hier in Berlin gab es noch Events, so z.B. das Sommerfest in der schwedischen Botschaft oder den großen Kunstmarkt mit 140 Ausstellern im Botanischen Garten. Aber davon in Kürze mehr.





Montag, 8. Juni 2009

Nur noch 12 mal schlafen...

... dann ist sie erreicht - die lang ersehnte, verlockende, von herrlichen Seen und Wäldern der Entspannung umgebene Insel, die man Urlaub nennt. Auf diese einwöchige Auszeit vom momentan sehr stressigen Berufsalltag freu ich mich schon sehr!!!

Und es gibt noch einen Grund zur Freude, denn (m)ein erster Tausch über's kreativ*tausch*forum ist gelungen. Eines der kunterbunten Kindersocken-Paare und die Häkel-Muffins

haben Anna so sehr gefallen, dass sie mir dafür diese tolle Umhängetasche genäht hat.

Ich bin total begeistert über den Tausch und über dieses herrliche Täschchen!!!

Dieses etwas seltsame Trio war ursprünglich als Duo geplant - nämlich als Socken im Partnerlook für Vater und Sohn. Allerdings hat die Wolle dann leider nicht ganz gereicht. So

bilden die beiden Mini-Strickwerke nun den Grundstock für ein neues Projekt, nämlich einen Adventskalender. Nachdem ich am Freitag zufällig die schönen Holzwäscheklammern entdeckt hatte, kam mir die Idee. Wäre ja auch zu schade, wenn die beiden Kleinen einfach nur in einer Kiste verschwinden würden. Stattdessen bekommt ein kleiner Knabe (natürlich gern auch ein Mädchen) eben eine Adventsfreude in 24 Teilen. Wenn also jemand von Euch Freude daran hätte - einfach bei mir melden!!!

Nun wünsche ich uns allen eine schöne, gern mit netten Überraschungen gespickte und von dem einen oder anderen Sonnenstrahl verwöhnte Woche!!!

Montag, 1. Juni 2009

Steuern, Erdbeeren und ein Donnerwetter

Mal wieder auf dem letzten Drücker fiel uns die lästige Steuererklärung ein. Da haben wir sie monatelang erfolgreich ignoriert, damit sie uns ausgerechnet zu Pfingsten einholt. Aber nun konnten wir uns keine Aufschieberitis mehr leisten, denn morgen ist Abgabetermin. Zum Glück hat Jochen inzwischen Übung darin und ich musste mich um nichts kümmern.

Ich durfte mich derweil zur weitaus angenehmeren Erdbeer"ernte" in mein Kämmerchen zurückziehen. Im letzten Jahr hab ich sie noch in unserem Gärtchen geerntet und nun stand mir meine Nähmaschine als Erntehelferin zur Seite. Und genau wie in der Natur ist keine wie die andere. Jede für sich eine kleine Versuchung wert, allerdings vernaschen kann man sie nur mit den Augen. Für den Gaumenkitzel empfehle ich auf jeden Fall ihre "echten" Schwestern.

Übrigens hier rundum in den Gärten ist eine Epidemie des gefährlichen Baumfäll-Virus ausgebrochen. Es ist alles andere als amüsant, mit ansehen zu müssen, wie ein Gartenpächter nach dem anderen die Früchte-tragenden Obstbäume niedermetzelt. Was ist plötzlich in all die Leute gefahren? Erst war's nur einer, aber inzwischen... Und sie haben offensichtlich noch Spaß daran und geben nicht mal an den Feiertagen Ruhe?!

Vielleicht galt ihnen auch dieses mächtige Donnerwetter gestern abend. Aber ich wette, wenn's so wäre, sie hätten es nicht mal gemerkt.


Lasst es Euch noch gut gehen an diesem Pfingst-Montag-Nachmittag - vielleicht bei einem Stückchen Erdbeertorte und vor allem bei möglichst strahlend blauem Himmel!!!

Samstag, 30. Mai 2009

Sonderbar, ...

... was da heute für bunte Plätzchen auf dem Backblech gelandet sind? Und obendrein hat jedes noch mindestens ein Loch? Wie kommt man denn auf solch eine Idee?
Tja, aus Therapiegründen bei morgendlichem Kopfschmerz und Unwohlsein verschreibt der Herzallerliebste einen Spaziergang mit besonderem Ziel. Vorbei an einer romantischen Hochzeitsgesellschaft auf dem Dorfanger von Alt-Marienfelde, weiter durch den angrenzenden Gutspark ging es zum Künstlerbedarfs-"Lädchen" seines Vertrauens. Ich find darin ohne große Anstrengung natürlich auch immer etwas. Während er die passenden Rahmen für die neu entstandenen Bilder suchte, schoss mir die Knopf-Idee in den Kopf. Und wenn man schon mal da ist, sollte man die Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen. Diese kleinen Fingerübungen haben echt Spaß gemacht und alle Weh-Wehchen vertrieben. Gleich geht's ab in den Ofen, aber... halt, halt!!! Das Brot für's Abendessen hat's dann doch etwas eiliger. Schließlich freu ich mich schon auf die "Stulle" (wie der Berliner sagt) mit knackigen Radieschen.

* Und nun wünsche ich Euch allen ein schönes Pfingstfest! *


Montag, 25. Mai 2009

Manchmal möchte man einfach...

... mal die Zeit anhalten.
Wir haben am Wochenende so wunderbare Stunden vorwiegend spazierenderweise erlebt. Da unser Auto ja nach wie vor eine Auszeit nimmt, sind wir mit Bahn, Bus und per pedes losgezogen. Es hielt uns einfach nichts in der Großstadt - die haben wir schließlich (fast) jeden Tag. Und da heben sich die Augenblicke, in denen wir ihr mal entfliehen können so wohltuend ab.
Los gings am Samstag nach dem Frühstück und nachdem wir die Hürde mit dem (blöden) Fahrkarten-Automat genommen hatten, war's nur noch schön. Der Überland-Bus musste eine Umleitung fahren - was für ein Glück für uns. Und obendrein hielt er sogar noch außerplanmäßig extra für uns - nämlich hier gleich um die Ecke...

Und schon war all der Alltagsstress vergessen - immer mehr Ruhe kehrte bei uns ein. Die alten Bäume begrüßten uns und der Wind in ihren Blättern flüsterte uns seine Melodie ins Ohr. Einen kurzen Augenblick am See verweilen...


Auch an unserem Lieblingsplätzchen unter den alten Kastanien können wir nicht einfach vorüber gehen, ohne den Tanz der Sonnenstrahlen im satten Grün der Kirchhofs-Wiese zu genießen...


Nach einem gemütlichen Plauderstündchen bei Kaffee und Kuchen mit Jochens Mutter - dem 80-jährigen Geburtstagskind - zieht es uns schon wieder hinaus zu einem Abendspaziergang ein Stück entlang der Jahrhunderte alten Landstraße.


Begleitet von diesem wunderbar beruhigenden Rauschen des Windes in den Blättern,


... dem Gesang des Pirols und dem Quaken der Frösche im Tümpel kehren wir zurück ins Dörfchen.


Sonntags hat der Busverkehr, der das Dörfchen mit der nächsten Stadt verbindet, einfach auch mal eine Pause. Und wenn man wie wir, ohne eigenen fahrbaren Untersatz unterwegs ist, dann darf man auf dem ersten Stück des Heimwegs noch einmal Natur pur genießen...


Zum Naschen war's leider noch ein wenig zu früh, aber nicht mehr lange...

Angekommen im Städtchen Lychen - Teil des Naturparks Uckermärkische Seen und auf einer Halbinsel zwischen dem Stadtsee, Nesselpfuhl, Oberpfuhl, Wurlsee, Zenssee und Großem Lychensee gelegen - wählen wir den lauschigen Weg entlang der historischen Stadtmauer...


Und genehmigen uns noch ein Päuschen am Oberpfuhl-See. Hier kann man sich u.a. Flöße und Hydrobikes ausleihen...


... oder ein Pläuschen mit dem Schwanenpaar halten

Das letzte Stück zum Bus ging's vorbei am lauschigen "Malerwinkel"

Der Bus brachte uns in recht gemütlicher Fahrt zurück zum Bahnhof in Fürstenberg und dort erwartete uns dann die Sonntags-Bahnfahrt-Wirklichkeit. Nur gut, dass wir nicht mit den Rädern unterwegs waren... Ca. 50 Radler warteten schon und mussten leider auch weiter warten... auf den nächsten Zug. Wir fanden noch 2 Plätzchen auf den untersten Stufen des Doppelstockzuges bis ans Ziel in Berlin-Südkreuz. Wenn das letzte Stück auch nicht das Bequemste war, das Wochenende war dennoch wunderschön!!!