Sonntag, 2. November 2025

Im Alltag, Urlaubsnachlese, schöne Überraschungen

Tja, tatsächlich sind wir schon 1 Woche zurück aus der schwedischen Waldeinsamkeit, die wir, abgesehen von den unangenehmen Besuchern - siehe letzten Beitrag - sehr genossen haben. Wir erinnern uns noch immer sehr gern an den herrlichen Blick auf den See, aber nicht nur daran...

Wir waren ja diesmal im Glasreich, in welchem es einige große und auch ganz kleine Glashütten zu Hause sind. In unserer Nähe war die familiäre Glashütte von Persson & Persson zu Hause - Morgan Persson ist der Glaskünstler, der wunderschöne, prämierte Glaskunst schafft und in seinem "Gewächshaus" präsentiert...



Dieses blaue Meisterwerk leuchtete im Sonnenlicht so wunderbar und ich habe mich an ihm festgeguckt. 
Der Preis war einfach jenseits von gut und böse.


Und warum haben wir dorthin unser Glas-Leergut mitgenommen? Weil Morgan daraus neues spannendes Gebrauchsglas zaubert. 


Diese kreativen Trinkgläser, Kannen & Co. werden in einem kleinen Lädchen mit Café angeboten. Hier ist  Elin Persson die Künstlerin in der Backstube. Die Augen der Gäste leuchteten😀
Und meine leuchteten bei & über dieses kleine Kunststück


Eine kleine Vase mit dem typischen farbigen Rand und in diesem Fall einer Prägung "1829" - ich liebe sie schon sehr, obwohl ich bisher noch keine schönen passenden Blümchen dafür gefunden habe. 

***

Bergdala ist eine größere Glashütte, die wir schon im vergangenen Jahr besucht haben. Damals war die Werkstatt komplett geschlossen, nur der Shop war geöffnet. Diesmal hätte man den Meistern zuschauen können, aber es passierte nichts Spannendes. 


Dafür waren die Produkte vor & im Shop um so spannender... Es war nämlich so, dass 2 Tage später der traditionelle Herbstmarkt stattfinden sollte, leider ohne uns, weil wir auf dem Heimweg waren.



Von diesen individuellen Handschmeichlern auf einem Leuchtsockel waren wir total fasziniert - ich glaube, wir haben sie alle ausprobiert und unser Favorit war dieses orange Exemplar



Auf den Fotos konnte man dieses Leuchten leider nicht annähernd wiedergeben. Am Ende ist doch keiner mit uns gekommen, dafür aber diese beiden kleinen blauen Schätzchen...


Ich glaube, man kann deutlich erkennen, dass ich blaues Glas besonders liebe😉

Ja, auch diese Reise ist wie immer viel zu schnell vorüber gegangen, aber nicht ohne seine einzigartigen Spuren in unseren Herzen zu hinterlassen. 

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Und was hat es mit den schönen Überraschungen auf sich? Damit ist die wunderbare Geburtstags-Post gemeint, die mich zu Hause erwartete bzw. in den letzten Tagen hier eintraf. 

Das erste, was ich am vergangenen Sonntag voller Vorfreude öffnete, war der große Brief von Manu
mit der tollen selbstgemachten Karte, ein spannendes Plätzchen-Backheft und einem Lesezeichen. 
Das Heft hat mit dem Lesezeichen bereits zusammengefunden und beide werden mich durch die kommenden Wochen begleiten. Ich will einige Rezepte ausprobieren und freu mich schon sehr darauf!!!


Das nächste Päckel war das von Gabi, die wir im September in ihrer Heimat im Alten Land zur Apfel-Ernte-Zeit besucht haben. Deshalb hatten ihre Gaben auch einen Bezug zum Apfel - sie hat einen schönen, praktischen Beutel mit einem Futterstoff mit Apfelmotiv genäht, welches ich hier auf der Couch immer bei mir habe für das aktuelle Strickzeug und darin steckte noch ein Glas Apfel-Gelee, dass ich gestern probiert habe 😋 Es ist wirklich aromatisch apfelig lecker!!!



Nicoles Päckel hatte bereits eine Rundreise hinter sich, weil es schon während unserer Abwesenheit eintraf, wurde es wieder von der Post-Filiale zurückgeschickt und Nicole schickte es ein 2. Mal los - wie lieb😘 Der kleine Herbstkranz aus den winzigen Zapfen ist so süß, die Torte auf der Karte ist genauso appetitlich schokobraun wie mein "kladkakka" = Schokoladenkuchen vom Geburtstag. Und die schönen Servietten waren noch mit einem Gedicht+Herz verziert. So schön!!!


Und dann traf auch noch ein Päckel von Claudia ein. Seht Ihr die Karte mit dem bezaubernden Erika-Kranz!!! Etwas ganz Besonderes! Dazu gab es Bärchen, nicht zum knabbern, sondern damit leckerer Tee daraus wird. Sie sind mir im Internet schonmal begegnet, aber selbst ausprobiert habe ich sie noch nicht.
Auch das Handtuch mit dem herrlichen Druck von Sonnenblumen & Vögel ist so schön, dass ich es nicht in die Küche fürs Geschirr, sondern zu meinen Stöffchen gelegt. Ich hoffe auf eine spezielle Idee. 


Und spannend war der Umschlag mit dem speziellen Vermerk, aus dem dieser bezaubernde Geist zum Vorschein kam, der sich gleich ein schönes Plätzchen auf dem Regal gesucht hat...


Aber vergessen möchte ich natürlich auch nicht die Herzchen-Kerze, die sich mit Nicoles Kränzchen zusammengetan hat - wie schön😘


Alle vier lieben Mädels haben bereits persönliche Dankeschön💖Grüße erhalten. Auch an dieser Stelle möchte ich meine Freude über die tollen Überraschungen zum Ausdruck bringen🍀
Immer wieder bin ich sehr dankbar für diese einzigartige Blog-Gemeinschaft - ich möchte sie nicht missen. 

Nun wünsche ich Euch eine schöne 1. November-Woche - noch sind viele Bäume bunt🍁 
Genießt jeden Moment und macht es Euch zu Hause gemütlich. 
Übrigens nur noch eines am Rande - seit Dienstag ist uns der Aufzug hier im Haus unheimlich, weil er heftige schleifende Geräusche gemacht. Die meisten Nachbarn nutzen ihn trotzdem, freiwillig oder weil sie keine andere Möglichkeit haben. Aber wir beide steigen erst wieder ein, wenn er repariert ist, also... laufen wir seitdem die Treppen in die 11. Etage... ich bin ziemlich stolz auf mich😊 Aber noch stolzer könnte der Herzallerliebste sein, weil er regelmäßig trainiert, auch mit vollem Einkaufskorb. 

Herzlichst, Lene 

Freitag, 24. Oktober 2025

Ein Buch am Freitag (16)

 Im Urlaub, der ja etwas abenteuerlicher und auch schön bunter verlief als wir ahnen konnten, habe ich lediglich geschafft, ein Buch zu lesen. D.h. das ist nicht ganz richtig, da gab es auch noch ein Strick- und ein Kochbuch, in die ich meine Nase gesteckt habe. Die beiden lagen nämlich auf meinem Geburtstagstisch


Das 3. Buch mit dem Titel "Der Garten der kleinen Wunder" von Patricia Koelle-Wolken war leider eine kleine Wunsch-Vertauschung, denn das habe ich bereits. Darauf freut sich jetzt meine Freundin Babsi und ich darf mich noch auf das Wunsch-Buch freuen😄

Heute geht hier um dieses Buch:

"Unser Tag ist heute" 
von Virginie Grimaldi

Folgendes sagt der Klappentext:
Was auch geschieht, zusammen sind wir stark
Nach fünfzig glücklichen Jahren steht Jeanne, 74, nun als Witwe da. Mit der viel zu großen Wohnung in Paris und der viel zu kleinen Rente fühlt sie sich einsam und fürchtet um ihre finanzielle Existenz. Den einzigen Ausweg sieht sie darin, einen Untermieter aufzunehmen. Auf ihre Annonce melden sich Iris und Théo. Beide haben ihre ganz eigene Geschichte, beide brauchen dringend eine Bleibe. So findet sich eine auf den ersten Blick ungewöhnliche WG. Doch die drei rücken zusammen und meistern gemeinsam das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Und aus der Schicksalsgemeinschaft wird bald so viel mehr: eine Ersatzfamilie und Freunde fürs Leben. 
Eine leichtfüßige und emotionale Geschichte, die Mut macht, von einer der erfolgreichsten Autorinnen Frankreichs.


Und das denke ich darüber:
Zunächst habe ich mich etwas schwer getan damit, dass die Kapitel immer ausschließlich aus der Sicht einer der 3 Personen geschrieben ist. Aber ich habe meine Meinung schnell geändert, denn den völlig verschiedenen Geschichten der drei tut es gut, dass immer einer von ihnen im Vordergrund steht.
Jeanne, die ihren über alles geliebten Mann Pierre vor wenigen Monaten verloren hat und sich berechtigte Sorgen um ihre finanzielle Sicherheit machen muss und deshalb schweren Herzens dieses Schritt geht, einen Untermieter aufzunehmen, in der Hoffnung, ihre Eigentumswohnung auf diese Weise halten zu können. In dieser Wohnung war sie mit Pierre glücklich!
Iris, die vor ihrem psychopathischen & gewalttägigen Freund nur mit dem Inhalt eines Koffers aus der gemeinsamen Wohnung in die Großstadt Paris geflüchtet ist. Hier arbeitet sie statt als Physiotherapeutin als mobile Pflegekraft, findet aber mit dem geringen Einkommen keine eigene Bleibe und Jeannes Aushang in der Bäckerei ist der Lichtblick für sie.
Théo, der als Lehrling genau in dieser Bäckerei arbeitet und bisher nur in seinem Auto übernachtet, kommt wenige Minuten zu spät... Das Zimmer ist offensichtlich bereits vergeben. Sein Auto wurde am Morgen mit seinem Hab & Gut abgeschleppt. Ein Zuhause hat er nicht, mit der Volljährigkeit musste er das Heim verlassen und seine alkoholkranke Mutter liegt seit einem Auto-Unfall in einem Pflegeheim.
Jeanne, die ja eigentlich nur einen Untermieter aufnehmen wollte, sagt den beiden jungen Menschen zu und so beginnt das Abenteuer der 3er WG, zunächst als Zweckgemeinschaft. 
Aber je näher sie sich und ihre Geschichten kennenlernen, um so näher rücken sie zusammen zu einer Familie. Und jeder profitiert davon auf seine Weise - Théo, der im Heim aufwuchs, nimmt tatsächlich Kontakt mit seinem Stiefvater & -bruder auf und wird freundlich aufgenommen. Iris kann sich zu ihrer Schwangerschaft bekennen und findet für sich und ihren Sohn ein liebevolles Zuhause. Und Jeanne, die nach wie vor täglich das Grab ihres Mannes besucht, hat ihn ihrem Herzen wieder Platz für andere Dinge. Sie hat jahrzehntelang beim Modehaus Dior gearbeitet und entdeckt ihre Liebe zum Nähen neu... 
Diese Geschichte tut gut - ich kann sie unbedingt empfehlen!!!

Herzlichst, Lene 

Donnerstag, 23. Oktober 2025

Eine besondere Auszeit

 Das war dieser Schweden-Urlaub ganz sicher - eine besondere Auszeit! 
Sowohl mit unangenehmen Überraschungen: die Scheibenwaschanlage ist inzwischen komplett ausgefallen. Wir können ja nur einen kleinen Teil des Schlauchs, der zum hinteren und vorderen Fenster führt, sehen und nur den konnten wir auch flicken. Aber das Mausetier war offensichtlich unermüdlich, bis nix mehr ging. Wir sind aber froh & dankbar, dass nicht mehr passiert ist und wir noch ohne aufwendigen Werkstatt-Aufenthalt nach Hause kommen werden. 
Aber dieser Aspekt ist ja nur ein Teil - wir verbinden mit diesem Aufenthalt hier in der beschaulichen Waldeinsamkeit natürlich auch ganz positive Erlebnisse...

das magische Glitzern des Sees im Sonnenschein


oder im Morgen-Nebel nach der bisher kältesten Nacht...




Ganz gleich in welchem Licht der See sich zeigt, wir sind immer wieder begeistert und können uns gar nicht satt sehen. Natürlich haben wir unseren Platz hier am Haus auch immer wieder verlassen und waren im Wald auf vielen verschiedenen Wegen unterwegs. Allerdings so einfach wie das mit den Pfifferlingen in den letzten beiden Jahren war, ging es diesmal nicht. Diesmal wollten sie gefunden werden und wuchsen nicht einfach vor unseren Füßen. Aber 3 Mahlzeiten sind es doch geworden und wir haben sie uns auf der Zunge zergehen lassen.







Aber das Allerschönste war, dass wir diesen herrlichen Platz hier mit liebem Besuch teilen konnten: von Sonntag Abend bis Dienstag Vormittag haben uns die Kinder besucht, bevor sie nach Kopenhagen weitergereist sind. Wir hatten einen ganz bunten, schönen und nochmals sonnigen Tag miteinander. Er begann mit einem gemütlichen Frühstück mit dem Blick auf den See, bevor die 4 im Ruderboot die Inselwelt erkundet haben, 


Höhlen-Erkundung mit Mama


Papa & Ernst mit Blick...


auf unser Häuschen...


Die Zimtschnecken sind nicht ganz so geworden wie ich es erhofft hatte, dem Geschmack tat es allerdings keinen Abbruch. 



Und es blieb sogar noch etwas Zeit, mich auch ins Boot zu setzen und die Abenteurer am Steg zu empfangen


Ernie hat den Ausflug auf die gegenüberliegende Insel als Expedition bezeichnet. Es war ein Riesenspaß für ihn mit den Eltern und dem Großvater gemeinsam.

Und während Ernies Eltern sich sehr auf die Sauna freuten, waren wir 3 das 1. Mal gemeinsam in unserem Auto unterwegs. Bisher konnte man den Kindersitz leider nicht sicher arretieren, aber im Neuen ist das möglich und so ging die Fahrt in den nächsten Ort los mit lustigster Gesangs-Untermalung vom Großvater. Wir wollten Köttbullar fürs Abendessen kaufen, denn wir hatten gemeinsam beschlossen, dass es die mit Kartoffelpü & Preiselbeer-Marmelade geben sollte. Sogar an vegetarische Köttbullar haben wir gedacht. 
Während Mama & Papa immer noch fröhlich saunierten, zeichneten Ernie & Großvater eine Landkarte, damit die Expedition auch ordentlich dokumentiert werden konnte...


Eine intensive Gemeinschaftsarbeit der beiden einschließlich Namensgebung der entdeckten Insel - sie darf sich nun Ferdinand-Insel nennen. 

Zum Kaffeestündchen saßen 4 Expeditions-Teilnehmer mit mir am Tisch, während die einen stolz auf ihre erfolgreiche Dokumentation blickten, waren die anderen beiden durch das Saunieren scheinbar so entspannt wie lange nicht mehr, so zumindest mein Eindruck. Und ich war sehr dankbar für diese lustige Runde!

Und dann ging es nochmal zu Fuß in den Wald, wo es sich ergab, dass wir sogar einen Reiseleiter mit Assistent an unserer Seite hatten. Reiseleiter Ernst geleitete uns versiert durch die Natur, warnte uns vor unfreundlichen Trollen und sorgte dafür, dass im Notfall der Rettungshubschrauber innerhalb weniger Sekunden zur Stelle sein würde. Wir haben ihn zum Glück nicht gebraucht! Es war eine sehr phantasievolle & kurzweilige Wanderung,


auf der wir noch ein einsames, malerisches Gehöft am See entdeckten, quasi unseren Nachbarn. 


Es war ein richtig toller, schöner, bunter, fröhlicher, harmonischer, phantasievoller 
gemeinsamer Familientag zu Fünft,
in den allerersten Ferien für Ernie, der ja seit dem 9. September zur Schule geht. 

Leider blieb auch das (Elektro)Auto der jungen Familie nicht vom Nager-Angriff verschont. Hier hielt sich der Schaden zum Glück auch im Rahmen - nur die Schaumstoff-Dämmung unter der Motorhaube wurde teilweise zerfleddert. Also die Fahrt konnte wie geplant weitergehen.

Wir haben diese Zeit als Familie sehr genossen - sie hat unseren Aufenthalt hier sehr bereichert. So häufig können wir uns ja nicht sehen und da sind die Bilder & Erinnerungen ein kleiner Schatz für uns. 

Heute waren wir nochmal unterwegs und morgen ist unser letzter Tag hier in diesem komfortablen Haus mit dem sensationellen Blick auf den See (sogar vom WC aus😉) - wir werden diese Zeit definitiv wieder im Herzen mit uns nehmen und damit manche Durststrecke in der Großstadt überbrücken bis zum nächsten Wiedersehen mit der schwedischen See- und Wald-Idylle!

Übrigens, eine kleine Anmerkung zum Thema Nager-Abwehr - weder Kaninchendraht am Boden, noch Essig- oder Pfefferminzölgetränkte Lappen & Marderspray & Ultraschallgerät im Motorraum hatten abschreckende Wirkung! Wir haben unser Möglichstes getan, aber die Tiere hier sind tiefenentspannt & maximal stress-resistent!

In Kürze wird es noch einen kleinen Beitrag geben, denn wir nehmen kleine Andenken mit nach Hause und woher die sind, zeige ich Euch dann!

Nun habt einen netten Freutag & ein schönes Wochenende!
Herzlichst, Lene

Mittwoch, 15. Oktober 2025

Eine empfindliche Störung...

 ... in der Waldidylle gab es leider vorgestern für uns. Auf dem Weg in den 20 Minuten entfernt liegenden Ort funktionierte die Scheibenwaschanlage nicht mehr - hinten ja, vorne nicht. Und bei genauem Hinsehen... eindeutig Nagerschaden. Sehr ärgerlich, aber immerhin noch 🍀 im Unglück!!! Also führte uns der Weg auch in den örtlichen Baumarkt, wie wir ihn noch nie gesehen haben... keine große Halle, wie man es bei uns kennt, sondern ein Labyrinth aus vielen kleinen verschachtelten Räumen, aber alles so sinnvoll & praktisch nach Themen sortiert, dass man sich eindeutig zurechtfand.
Zusätzlich haben wir noch Essig und Lappen besorgt, denn die Recherche ergab, dass Nager, egal ob Marder oder Mäuse, Essig und Pfefferminzöl als sehr unangenehm empfinden. Deshalb steht unser treues Gefährt jetzt auf einem Rahmen aus Kaninchendraht und darunter die Tücher mit Essig und auch im Motorraum duftet es durch getränkte Tücher heftig nach einer Mischung aus Essig und Pfefferminz - es wabert quasi eine Wolke aus diesem Geruch rund ums Gefährt. Und wenn es unseren robusten Nasen schon heftig erscheint, wie muss es den Nagern wohl ergehen??? Seither ist nix mehr passiert - so kann es gern bleiben!!!

So siehts äußerlich aus & unter der Haube geht der Tücherzauber weiter - Hauptsache abschreckende Wirkung!!!

Nichtsdestotrotz genießen wir jeden Moment, nachdem wir den Schreck etwas hinter uns gelassen und Gegenmaßnahmen ergriffen haben.

Heute begann unser Tag gegen 8 Uhr wieder mit Sonnenschein... diese Bilder werden wir uns ganz gewiss im Herzen bewahren...



Nach dem Frühstück haben wir mit einem Käffchen noch auf dieser lauschigen Bank am Ufer gesessen...


... und diesen Blick in uns aufgenommen... Ich liiiiiebe das See-Glitzern 💖



Am Nachmittag ist der Herzallerliebste immer mit dem Ruderboot unterwegs - er hat schon einige der Inseln umrundet, während ich schon die 2. Mütze begonnen habe, zu stricken. Jeder darf eben auch das tun, was er am liebsten mag.


Das waren die Highlights des heutigen Tages - bisher waren wir bis auf die Einkäufe nur hier im Wald und auf dem Wasser unterwegs, weil wir die Ruhe so sehr genießen. Wir gehen auch fest davon aus, dass wir schon einigen Elchen begegnet sind, ohne sie zu sehen, denn die Geräusche waren sehr eindeutig. Hier am geschützten Ufer unterhalb des Hauses ist auch ein Salzleckstein angebracht, also kommen sie sicher häufiger hier in die unmittelbare Nähe. 

Demnächst werden wir sicher auch nach hier und da unterwegs sein, aber das hat keine Eile, denn wir halten es einmal mehr wie Astrid Lindgren:

"Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen"

Schließlich gibt es so viel herrliche Natur zu sehen...

Bis bald - seid lieb gegrüßt von Lene

Sonntag, 12. Oktober 2025

Angekommen...

 ...sind wir gestern Abend hier am Häuschen und dieser Blick über den See zum Sonnenuntergang...


... hat uns schon für das Chaos vor & nach der Fährüberfahrt entschädigt.
Ja, ich bin um 2.45 Uhr aufgestanden und erstaunlich gut aus dem Bett gekommen. Die Tage davor vergessen wir jetzt einfach, damit mag ich mich im Moment gar nicht befassen. Wir waren pünktlich am Fährterminal in Rostock, aber es schien wieder alles anders zu sein als im vergangenen Jahr - am Ende mussten sich 2 Schlangen zu einer fädeln. Und der ältere Herr aus Schweden in dem Pkw vor uns, kannte wohl das Reißverschlussverfahren nicht? Er wollte scheinbar geduldig warten, bis die andere Schlange bis zum Ende an ihm vorbeigezogen ist? Das fanden wir jedoch nicht so prickelnd, deshalb hat sich Jochen parallel zu ihm gestellt, sich in die andere Schlange eingefädelt und ihn gleich mit hinein geschleust.
Die nächste Etappe war der Check-in - der Drucker für die Kabinenschlüssel (Papierkärtchen mit Magnetstreifen) ging nicht, also mussten wir sie bei der Rezeption auf der Fähre direkt holen. 

Als wir unser Frühstück genossen hatten, konnten wir an unserem Kabinenfenster vorbeiziehende Kraniche beobachten - die Vögel des Glücks. (Sorry, die Kleckse waren auf dem Fenster, nicht auf meiner Linse)


Nachdem wir den Hafen passiert hatten, 


begann doch etwas Seegang und es war wieder mal der Gleichgewichtssinn gefragt.


Im Bett war die Schaukelei gut auszuhalten und wir konnten noch ein bissel den Schlaf nachholen.
Bei der Ankunft in Trelleborg ging es leider nicht so richtig voran - erst fuhren wir eine halbe Stunde zu spät von Bord und dann kosteten die Zoll-Kontrollen im Hafen nochmals eine halbe Stunde. 
Aber dann konnten wir starten, mussten allerdings gleich die nächste Parkmöglichkeit suchen. Die Motorhaube war nicht richtig verriegelt und wippte immer vor sich hin und gleichzeitig blinkte die Start-Stopp-Leuchte. Nicht auszudenken, wenn die Motorhaube während der Fahrt richtig hochgesprungen wäre... mit der geschlossenen Motorhaube hörte dann auch die Leuchte auf zu blinken. 2 Fliegen mit einer Klappe - wir waren sehr erleichtert und dachten gleich an die Vögel des Glücks!
Ab diesem Zeitpunkt wurde die Fahrt immer entspannter und das Wetter immer sonniger.





Weil wir im Örtchen dann doch noch zum Kaufmannsladen mussten, um unsere Vorräte zu komplettieren waren wir kurz vor 18 Uhr in der Dämmerung am Häuschen. Angekommen!!!
Jetzt heißt es Runterkommen, Ausspannen, Seele baumeln lassen, was gestern mit dem herrlichen Sternenhimmel begann...




Das "Häuschen" hat alles, was es braucht und noch einiges mehr. Sogar ein Sauna-Häuschen gibt es, allerdings ist das nichts für uns.
Ist dieser Sternenhimmel nicht ideal für einen 🦋 für "etwas mit Sternen" bei Annis Bingo?
Ich finde schon!


Dieser Blick auf den See ist sooooooo schöööön zu jeder Tageszeit - heute vormittag saßen wir im Sonnenschein auf der Terrasse...


... und hatten Besuch...


bevor wir zu unserer ersten Wanderung aufgebrochen sind. Eigentlich wollten wir nur erkunden, wo wir unseren getrennten Müll entsorgen können/sollen. Die Tonnen haben wir nicht gefunden, aber dieses idyllische Fleckchen mit dem Sägewerk




Am Wegesrand sind uns wieder diese kleinen Gesellen begegnet...



... die wir uns heute Abend auf der Pizza schmecken lassen😋

Für Nicole gibt’s jetzt noch die Herbstfarbe rot in verschiedenen Varianten:



Nun tauche ich wieder ab und genieße weiter die Stille, das Licht, die Natur und das Wandern, lesen, stricken - kurzum das Seele baumeln lassen.
Passt gut auf Euch auf & kommt wohlbehalten durch die neue Woche!
Bis ganz bald!
Herzlichst, Lene