Freitag, 10. Januar 2025

Niwibo sucht… 25 für 2025

 Nicole hatte die originelle Idee, uns zum Jahresbeginn 25 Fragen zu stellen…


Hier kommen meine Antworten…

1. Hat jemand im letzten Jahr etwas zu Dir gesagt, dass Du nie vergessen wirst?

Es war ein Gespräch in der Adventszeit in einem Café mit Christine (die meine Mutter ehrenamtlich betreut hat), der ich eigentlich wirklich nur wenige Male bei meiner Mutter begegnet war, mit der ich aber über deren Tod hinaus verbunden geblieben bin. 
Und in diesem Gespräch gab es so viele Aha-Momente für uns, weil wir immer wieder feststellten, dass wir in unseren Gedanken übereinstimmen. Daran erinnere ich mich immer wieder gern. 

2. Wenn Du ein Wetter wärst - welches?

Ein sonniger Tag mit knallblauem Himmel im April

3. Mit wem möchtest Du dieses Jahr mehr Zeit verbringen?

Liebend gern mit den Kindern 

4. Wenn Du eine Müsli-Mischung wärst - welche?

Bircher Müsli mit einer bunten Mischung aus vielen verschiedenen Beeren, Walnüssen

5. Was würdest Du gerne mal wieder machen?

Eine Radel-Tour 

6. Was würdest Du tun, wenn Du keine Angst hättest?

???

7. Wenn Zeitreisen möglich wären - Würdest Du lieber eine Woche Ferien in der Vergangenheit oder in der Zukunft machen?

Definitiv in der Vergangenheit, in meiner Kindheit auf dem Dorf

8. Erinnere Dich an 3 Glücksmomente des vergangenen Jahres

- die stürmischen Umarmungen von Ernie beim Wiedersehen
- Strandspaziergang mit dem Herzallerliebsten in Dänemark
- die Stille an Silvester im Ferienhaus

9. Kopf oder Bauch?

Viel zu oft Kopf, aber manchmal Bauch

10.  Welches Buch bleibt Dir von 2024 in Erinnerung?

Das Letzte kurz vor Silvester „Pia und das Glück“ - eine wundersame Begegnung mit dem Sinn des Lebens


Klappentext:
Dieses Buch ist für all die, die nur ein bisschen glücklich sind. Oder die nicht besonders oft glücklich sind. Oder die sich nicht mehr so recht erinnern können, wie sich Glück anfühlt. Eigentlich ist es für uns alle. Denn wir alle glauben manchmal, dass das Glück nicht auf unserer Seite ist. So geht es Pia, der Heldin dieses Buches, die weder sich selbst noch ihr Leben so richtig leiden kann.
Dieses Wohlfühlbuch erinnert uns daran, dass wir glücklich sein können, dürfen und sogar müssen. Es erinnert uns daran, wie das funktioniert. Es erinnert uns daran, dass unser Glück in unseren Händen liegt. Das hat Pia, die Reisende im Buch, durch eine ganz einzigartige Begegnung gelernt. Und was Pia lernen kann, das können wir alle!

Was ich über das Buch sagen möchte:
Mich hat dieses Buch wirklich im positiven Sinne mitgenommen. Wobei ich betonen möchte, dass ich kein unglücklicher Mensch bin - mein Problem war einfach nur, dass ich mich von beruflichem Stress überrollt fühlte, der das private Wohlgefühl oder Glück (wenn man so will) zu überwuchern drohte. Aus dieser Spirale wollte ich unbedingt einen Weg finden und da begegnete mir dieses geschenkte Büchlein…
Pias Situation ist zwar eine ganz andere, ihr Freund hat sich getrennt, ihr Job ist weg und sie jobbt in einem Café… Und dann steht plötzlich unter der großen Eiche in dem Park, in dem sie mit ihrem Hund Herkules täglich spazieren geht, eine himmelblaue Bank, auf der ein himmelblaues Fräulein sitzt. 
Und dieses wundersame himmelblaue Fräulein wird zu Pias weiser Ratgeberin, von der auch ich als Leserin wirklich profitiert habe. 
Dieses wundersame Fräulein Petunia hat es tatsächlich vermocht, dass ich quasi gemeinsam mit Pia viele positive Impulse mitnehmen konnte, die bereits in den ersten Arbeitstagen des Jahres ihre wundersame Wirkung entfalteten. Selbst der Herzallerliebste hat diese Veränderung wahrgenommen. 
Und weil ich gern noch mehr über meinen „inneren Kompass“ erfahren möchte, habe ich mir auch das Begleitbuch gekauft, welches mich (wie der Name sagt) in nächster Zeit begleiten und mir sicher weitere Aha-Erlebnisse verschaffen wird. 

11. Welche Märchenfigur wärst Du?

die Goldmarie bei Frau Holle - ich könnte weder am Backofen mit den (zu verbrennen drohenden) Broten oder dem Apfelbaum mit den reifen Früchten vorüber gehen…

12. Dein schlimmster Mode- oder Frisuren-Fehltritt?

Ein „Afro“-Look gemeinsam mit meiner Freundin in der 10. Klasse - 100 kleine Lockenwickler, die aussahen wie Hühner-Flügel-Knochen eingedreht und mit einer Chemie fixiert, die die Kopfhaut an einigen Stellen ziemlich verbrannt hat. Wohlgemerkt nicht in Eigenregie sondern beim Friseur - einmal und nie wieder! 

Links: meine Schwester mit ihrem Mann, rechts: meine Mutter und 
in der Mitte meine Wenigkeit mit 16 Lenzen anno domini Sommer 1980

13. Wenn Du eine Farbe wärst, welche?

Petrol - eine Mischung aus blau wie das Meer und grün wie der Wald

14. Mit welcher Person (lebend oder aus der Vergangenheit) würdest Du mal essen wollen?

Mit meiner Oma väterlicherseits, weil ich sie nie kennenlernen konnte.

15. Bist Du ein Hunde- oder Katzenmensch?

Mit Katzen habe ich wenig Erfahrung - in meinem Leben haben mich, wenn dann Hunde begleitet

16. Bist Du ein Sommer- oder Winterkind?

Ich glaube, weder noch? 

17. Welchen Ort möchtest Du unbedingt einmal besuchen?

Völlig unspektakulär Lübeck😊ist für den Advent 2025 geplant

18. Wann und wo warstDu 2024 so richtig glücklich?

Sicher gäbe es da einige Momente, aber der mir ganz spontan einfällt, zusätzlich zu den oben genannten ist das Konzert in der Elphi in Hamburg im September
Ich war total fasziniert & beglückt!

19. Wovor hattest Du mal Angst und hast jetzt keine mehr?

Tatsächlich lächerlich, aber es waren Feuerzeuge

20. Hast Du einmal etwas ausgeliehen und nie zurückgegeben?

Nicht, dass es mir bewusst wäre. 

21. Was kannst Du am besten?

Oh weh, das ist echt schwer zu beantworten. 
Ich sage einfach mal Rhabarber-Baiser-Torte backen - ich hab noch keine bessere gegessen 😄

22. Was hast Du 2024 neu gelernt?

Eine Jacke mit der Methode Raglan-von-oben zu stricken, 
also das ganze Stück in einem ohne Nähte

23. Hast Du ein All-Time-Favorite-Kleidungsstück?

Jeans

24. Worauf könntest Du verzichten?

Auf jegliche Kriege


25. Du kannst einen Tag lang jemand anderes sein. Wen wählst Du?

Da muss ich passen.

Das waren also meine Antworten, die jetzt zu Niwibo wandern, wo sie gesammelt werden.

Ich wünsche allen einen entspannten Wochenend-Auftakt!

Herzlichst, Lene



Sonntag, 5. Januar 2025

Herrlich stiller Jahreswechsel

Seit gestern nachmittag sind wir wieder zurück von unserem herrlich stillen Jahreswechsel rund um das rote Häuschen im Wald. Während es in unserem Berliner Wohnumfeld ganz sicher wieder hoch her ging in Sachen Böllerei, Feinstaub & Co. hatten wir es so…


Im Hintergrund hört man das dumpfe Grummeln vom Nachbar-Ort und das helle Klimpern stammt vom Windspiel am Haus. Wir haben diese Stille wirklich sehr genossen. 

Schon während des Raclette am Abend gab es eine schöne Überraschung - ein 🐞 setzte sich zu uns auf den freien Stuhl am Esstisch


Wir nehmen es gern als positives Vorzeichen für das neue Jahr!

Alles in allem haben wir diese besonderen Tage „zwischen den Jahren“ intensiv genossen. Ich war mir durchaus bewusst, dass ich ein Schlafdefizit mit in die Weihnachtspause genommen habe, aber dass ich hier tatsächlich jede Nacht 10 Stunden am Stück schlafen würde, hätte ich nicht gedacht. Das lag ganz sicher auch an besagter Stille ringsumher. Nun sollte ich eigentlich gut gewappnet sein für die kommende Zeit mit Weckergebimmel.

Natürlich war auch viel Gelegenheit, um in aller Gemütlichkeit zu lesen…


Die beiden Bücher, die ich mitgenommen habe, waren genau die richtige Wahl, um darin stundenlang abzutauchen. Näheres dazu in Kürze. 

Das Allerschönste & Einzigartige an diesen Tagen war natürlich die Natur - rings um uns her. Wir waren täglich im Wald unterwegs. Es gibt dort idealerweise so viele Wege, dass man sich immer Rundwege suchen kann und keinen Weg doppelt gehen muss.
Es ist immer wieder faszinierend, die Wipfel der Baumriesen über sich zu beobachten…


Am Donnerstag hatten wir ein spezielles Ziel im nächsten Dorf, welches man natürlich auch durch den Wald erreichen konnte. Uns hatte der Hinweis auf einen Aussichtspunkt neugierig gemacht. Und weil die Sonne schien nach den grauen Nebeltagen war es ideal dafür - am Ziel lag der Kleine & der große Serrahn




Sieht vielleicht nicht spektakulär aus, es handelt sich hier um verlandete Seen - Mitte des 19. Jahrhunderts wurden sie trocken gelegt und die Mildenitz, dass kleine Flüsschen wurde zur weiteren Entwässerung kanalisiert. Heute ist es ein Naturschutzgebiet zum Schutz und Erhalt der Moorlandschaft. 
Gleichzeitig ist dieser Aussichtspunkt auch ein idealer Platz zur Sternenbeobachtung, weil es eben sehr kein künstliches Licht gibt.

Auf dem Heimweg bin ich am gemütlichen Forsthauses hängen geblieben


So kenne ich die Forsthäuser noch aus meiner Kindheit, als wir gesammelte Eicheln und Kastanien für die Wildfütterung abgegeben haben und dafür ein Taschengeld und/oder frischen Kuchen bekamen😄

Leise rieselte der Schnee am Freitag Vormittag und…


… wenig später kam sogar noch die Sonne raus. Deshalb hielt uns nichts, wir wollten noch ein letztes Mal durch den Wald streifen…

…der Langhagensee diesmal im Sonnenschein statt Nebel






Ein wunderschöner Abschluss, der uns sicher noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Genau wieder dieser einzigartige Sternenhimmel…


Es waren kostbare Tage, die wir dort genießen durften. 
Gestern haben wir uns dann noch mit der sympathischen Vermieterin verquatscht, ehe wir uns versahen, war eine Stunde rum. Vielleicht kommen wir wieder - ausgeschlossen ist es nicht.
Anschließend wurden wir von den Kindern zum Entenbraten-Mittag erwartet - es war sehr lecker 😋 und Ernie war so munter wie und je und nahm den Großvater sofort zum Spiel in Beschlag. Ich konnte gerade noch einen ruhigen Moment abpassen, um seine Maße zu nehmen, weil ich mich an einer Jeans versuchen möchte. Und da er so rank & schlank ist, muss man die üblichen Größen etwas anpassen.
Nach der spannenden Bau-Besichtigung vom künftigen Heim der 3 sind wir noch zum Spielplatz am Hafen spaziert, aber es war echt kalt - eigentlich nur -1°, gefühlt allerdings einiges mehr. 
In 2 Wochen sehen wir uns schon hier wieder 🤗 dann wird die Brücke in ihrer unmittelbarer Nähe gesprengt und alle Anwohner werden evakuiert und so evakuieren sie sich schon rechtzeitig zu uns.
Wir freuen uns sehr!

Das waren also unsere Erlebnisse zum Jahreswechsel 2024/2025 - wir haben sie wirklich sehr genossen und haben frische Energie getankt für die nächsten Herausforderungen. Morgen beginnt der Alltag, dem ich hoffentlich mit gewisser Gelassenheit und positiver Grundeinstellung begegnen kann.

Gestern bei der Ankunft hier erwartete mich im Briefkasten noch ein ganz schönes Kärtchen von Anni
mit lustigen Dala-Pferdchen 😘 Hab lieben Dank dafür!


Und weil Anni gerade bis heute die Bingofelder 2024 sammelt, reihe ich mich noch schnell mit ein.
Einige Bingos habe ich diesmal tatsächlich geschafft und darüber freue ich mich sehr und danke ihr herzlich für diese schöne Aktion, die immer wieder die individuelle Kreativität anregt.


Nun wünsche ich Euch allen einen schönen 1. Sonntag im neuen Jahr und einen hoffentlich geruhsamen Einstieg in den Alltag!
Herzlichst, Lene

Dienstag, 31. Dezember 2024

Ein Jahr neigt sich zum Ende

„Still ruht der See“ 


ist unser Motto zum Jahreswechsel. Es tut so gut!!! 
Wir genießen jeden Moment der Stille hier in waldreicher Umgebung im Naturpark Nossentiner Schwinzer Heide. Auf unseren Spaziergängen im Wald begleitet uns nur das Rauschen der Baumwipfel  und das Rufen der Wildgänse über uns. 


Wir lassen das alte Jahr mit seinen schönen, spannenden, einzigartigen Momenten nochmals Revue passieren und all den beruflichen Stress möchte ich hinter mir, einfach im alten Jahr zurücklassen und mit neuer Energie & Motivation das Jahr 2025 beginnen. 
Auch gibt es schon einige Blickpunkte, die wir uns geschaffen haben, auf die wir uns freuen können.

An dieser Stelle wünsche ich auch Euch allen, die Ihr den Weg hierher findet, ein glückliches, gesundes, buntes, frohes, erfolgreiches, kreatives und spannendes neues Jahr!!!
🍾🍄🌞🍀💫🐞🥂

Herzlichst, Lene

Dienstag, 24. Dezember 2024

Frohe Weihnachten

 Ich wünsche Euch 
🌟ein frohes Weihnachtsfest🎄
mit 
Lachen & Tränen der Rührung,
Besinnlichkeit & gemeinsamen Gesang,
Gebet & gute Gespräche,
festliche Speisen & süße Naschereien,
einen strahlenden Lichterbaum & eine sternenhelle Nacht!


Habt zauberhafte Momente mit Euren Familien & Freunden!

Herzlichst, Lene

Sonntag, 22. Dezember 2024

22. Dezember - 4. Advent

 Seit Freutag 13.30 Uhr ist mein Arbeitsjahr 2024 tatsächlich beendet und keiner ist darüber dankbarer als ich selbst. Es war ein sehr anstrengendes Jahr, in dem sich viele Strukturen innerhalb der Firma auflösten, was verständlicherweise verunsicherte und wir (an der Basis) trotzdem dafür sorgen mussten, das der Laden läuft. Und wenn nicht alle an einem Strang ziehen… 


Ich hab als kleines Dankeschön an einige Mitstreiter noch
 selbst gekochte Weihnachtsmarmelade Beeren-Apfel-Zimt verteilt
Und damit möchte ich das Thema Arbeit jetzt bis zum 06.01.2025 ruhen lassen.

Gestern war die Couch mein bevorzugter Aufenthaltsort - ich hab das 2. Paar dicker Socken für den Herzallerliebsten angenadelt. Das Stricken des 1. Paares war mir Ausgleich zum Arbeitsalltag und ist bereits übergeben…


Wichtel & Engelchen wollten es auch endlich mal aufs Bild schaffen - sie sind aus den Ateliers von Lena Stina & Lotta in Schweden

Ansonsten hab ich gelesen (und bin natürlich wieder dabei eingeschlafen) und so vor mich hin gedümpelt. Das musste einfach sein und so viel aktiver wird es heute vermutlich auch nicht werden. Wir beiden lassen es gaaanz ruhig angehen. Auch unser Weihnachtsbaum sollte in diesem Jahr kleiner und handlicher sein, eigentlich… nun sind es doch nur -30cm geworden😄. Aber zumindest wird der Herzallerliebste keine Leiter zum Schmücken brauchen. Ab dem 28.12. sind wir nämlich unterwegs und können uns gar nicht an seinem herrlichen Licht erfreuen, aber dafür am lebendigen Feuer im Kamin. 
Es geht wieder gen Norden. Zunächst werden wir mit den Kindern einen gemeinsamen Nachmittag genießen. Ihr neues Haus ist leider noch nicht ganz fertig und Suse geht es derzeit nicht so gut. Deshalb ist unser ursprünglicher Plan, über Nacht zu bleiben, nicht auf. So reisen wir zum späten Nachmittag weiter ins Rœd Hus…


- wie hier bereits beschrieben - wir kehren erst am 04.01. von der Idylle am Waldrand zurück und sind dann dem Silvester-Lärm hier in unserem Wohnumfeld erfolgreich aus dem Weg gegangen. Wir freuen uns auf das gemütliche Häuschen mit Kamin und auf die Waldspaziergänge am See-Ufer. 

Hier in unserem Bücher-Regal haben sich inzwischen verschiedene Lichthäuschen zu ein kleinem Dörfchen zusammen gefunden, an dem wir uns freuen!


An dieser Stelle hinterlasse ich noch 3 ✨ auf dem Weihnachtsfreuden-Bingo bei Anni - 
für „Apfel, Nuss und Mandelkern“, „Beine (oder Füße)“ und „Reise“


Ich wünsche Euch nun einen wunderschönen & geruhsamen 4. Advent!

Herzlichst, Lene

Sonntag, 15. Dezember 2024

15. Dezember - 3. Advent

 Es ist zwar Sonntag, noch dazu der 3. Advent und da könnte man die Arbeit außen vor lassen und sich mit schöneren Gedanken beschäftigen. Allerdings hat sich mein Freitag, der Dreizehnte zum Glückstag gewandelt und diese Freude darf auch hier ihren Platz finden. 
Es war nämlich so, dass ich mich noch am Donnerstag 2 Themen gegenübersah, die wie unüberwindlich scheinende Berge vor mir lagen und mich sehr belasteten. Und dann kam plötzlich eine email mit einer kollegialen Einladung von Andrea aus einer anderen Werkstatt, die hier ganz in der Nähe unserer Wohnung liegt und da ich Freitags ohnehin meist im Home Office arbeite… passte es super! Also fuhr mich Jochen am Freitag morgen zu ihr - sie hatte mir nämlich Hilfe für die Lösung des einen Problems angeboten und nach nur 2 Stunden waren sogar beide Berge erfolgreich überwunden. Es hört sich vielleicht ein bissel kryptisch an, aber die Einzelheiten würden hier zu weit führen. In jedem Fall konnte Andrea am Ende meine beiden Probleme auflösen und hat dafür gesorgt, dass ich die letzten Arbeitstage des Jahres plötzlich in recht großer Gelassenheit angehen kann. Mir sind 2 Feldsteine vom Herzen geplumpst und ich empfinde große Dankbarkeit! Manchmal macht es sich eben doch bezahlt, wenn man auch selbst immer freundlich zur Hilfe bereit ist. 
Und so fand ich eben, dass dieses Thema doch zu einem Advents-Sonntag passt.

Seit gestern leuchtet hier ein kleiner roten Herrnhuter Stern…


Er hängt an einem Ast, den ich im schwedischen Wald gefunden habe und leuchtet über einem kleinen unscheinbaren Häuschen. Ich stelle mir einfach vor, dass es der Stall von Bethlehem ist.

Heute wollte ich endlich noch die Weihnachtskarten basteln - ich bin recht spät dran, weil meine ursprüngliche Idee nicht umsetzbar war. Denn auf das Material warte ich leider noch immer vergeblich.
Beim Stern-Motiv ist es aber geblieben. Und das Witzige ist, finde ich, dass sich auch andere für das Stern-Motiv für ihre Karten entschieden haben…


hier im Bild könnt Ihr in der Mitte oben die schöne Karte von Tina sehen mit dem 7-zackigen Stern und der edlen, geprägten Borte „Silent Night - Holy Night“ -
Darunter seht Ihr den schönen „Sternengruß“ von Nicole, der noch einen Schneeflocken-Anhänger und kleine Sternchen enthielt.
Habt ganz ❤️lichen Dank für diese schöne Post!!!
Drumherum haben sich meine Kärtchen in ganz verschiedenen Farben, aber mit immer dem gleichen, 4-lagigen aufgenähten Sternenmotiv. Überall sollte es etwas glitzern - ich liebe Glitzer 💖 


Morgen werde ich noch einen übrig gebliebenen Urlaubstag (aktiv) genießen, denn ich habe noch das eine und andere vorzubereiten. …so viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit! 

Und bei so vielen schönen „Sternen“ gibts ein weiteres ✨ auf Annis Weihnachtsfreuden-Bingo


Nun wünsche ich Euch einen ganz besonders schönen Rest vom 3. Advents-Sonntag -
herzlichst, Lene

Freitag, 13. Dezember 2024

13. Dezember - Mein Zeigetag beim Weihnachtskarten-Bloghop

 Heute ist mein (Zeige)Tag bei Elfis toller Advents-Idee, dem Weihnachtskarten-Bloghop.


Meine Karte erreichte mich von Anni und es war nicht einfach nur eine Karte, sondern 2 filigrane Häuser-Schätzchen - eines in Form eines Kärtchens, so schön wie eine Puppenstube, hier an der offenen Tür wird man empfangen 


…und dann darf man eintreten und an den spannenden Weihnachtsvorbereitungen teilhaben…


… und nebenan gibt es ein ganz feines Lichthaus - so schön😍. 


Und noch etwas Feines war im kleinen Päckchen - leckere „feine Zimt-Mandeln“ 😋

Ich freue mich sehr und sage
❤️lichen Dank, liebe Anni, für diese zauberhaften Karten & den Gaumenkitzel, die mich nun weiter durch den Advent begleiten werden!

Und weil ich das Glück hatte, gerade am 13.12. meinen Beitrag schreiben zu können, möchte ich gern auf die schwedische Tradition des Lucia-Gebäcks eingehen…

Lussekatter (Luciakatzen) sind ein traditionelles Weihnachtsgebäck in Schweden, das vor allem am Morgen des Luciafestes, am 13. Dezember verzehrt wird. Das Hefegebäck ähnelt einer zusammengerollten Katze mit zwei Rosinen als Augen. Das Gewürz Safran gibt ihm die gelbe Farbe.
Um die Lussekatter ranken sich einige Legenden. Vor dem 20. Jahrhundert waren die Bezeichnungen unter anderen Luciabrötchen oder Safranbrötchen, vor allem aber nannte man die Hefebrötchen aber Teufelskatze (dövelskatter).
Die Herkunft des Gebäcks liegt im Unklaren. Es gibt Geschichten, in denen über eine Verbindung zum Schlachten von Schweinen vor Weihnachten berichtet wird. In anderen wird erzählt, dass man das s-förmige Gebäck mit Safran gelb färbte, um den Teufel fern zu halten.
Welche Geschichte auch die Richtige ist, den Schweden schmecken die Lussekatter im Advent und darüber hinaus.

Auch ich habe mich einmal an diesem Gebäck versucht. Nicht in diesem Jahr, in dem es beruflich gerade so stressig ist und ich jeden ruhigen Moment genieße und einfach mal die Hände in den Schoß lege. 
So sahen meine Lussekatter aus


Und wenn auch Du, Lussekatter backen möchtest, hier folgt das Rezept…

Du benötigst:
1 kg Mehl
350 ml Milch
50 g Hefe
200 g Butter
2 Eier
250 g Zucker
1/2 TL Salz
1 g Safran
150 g Schmand
Rosinen

Anleitung:
Die Butter in einem Top schmelzen und zur zimmerwarmen Milch geben. Den Schmand einrühren, Safran und Hefe zugeben und rühren. 1 Ei, Zucker und Salz dazu rühren. Mehl nach und nach dazugeben und zum Teig verkneten. Den Hefeteig abdecken und 30 Minuten gehen lassen.
Anschließend wird der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in ca. 30 Stücke geteilt, die jeweils zu ca. 15 sm langen Rollen und dann s-förmig au ein Backblech gelegt werden. Je zwei Rosinen eindrücken. Das Backblech abdecken und nochmals 30 Minuten ruhen lassen. 
Das andere Ei verquirlen und Lassekatter nach der Ruhezeit damit überpinseln. 
Die Lussekatter werden bei 250 Grad Ober- und Unterhitze etwa 7-9 Minuten gebacken.

Und dann könnt Ihr sie genießen!

Quelle mit freundlicher Genehmigung: „Julchallenge - Mein schwedischer Adventskalender“ 
von Uta Baumeister (www.mein-schwedenleben.com)

Morgen geht es bei Karin mit dem. Bloghop weiter - auch sie freut sich ganz sicher über Eure zahlreichen freundlichen Besuche. 

Habt einen ganz schönen Freutag - herzlichst, Lene