… und genießen, mehr steht nicht auf unserem Plan für diese kostbare Zeit fernab der Großstadt, mitten im Wald. Wir sind jeden Tag 2 Stunden aufs „Schusters Rappen“ unterwegs im Wald, atmen gaaanz tief ein, hören nur das Rauschen des Windes in den Bäumen, hier und da ein Knacken von Ästen, denn gewiss ist, dass wir hier nicht allein sind, auch wenn wir niemanden sehen. Aber gewisse Spuren am Boden zeugen von tierischem Leben im Wald. Viele Wege auch hier mitten im Wald sind allgemeine Verkehrswege und werden somit durch Schottersteine befahrbar gehalten. Das Gras wächst zwar darüber und selbst die zarten Pfifferlinge finden den Weg durch die Steine…
… aber die Steine sorgen dafür, dass unsere Schritte für Tier-Ohren Lärm verursachen und so kam es, dass wir die beiden Elche nur im schnellen Galopp weglaufen gesehen haben. Schade!!!
Dafür ist uns am frühen Abend diese Reh-Familie über den Weg gelaufen, die sich von unserem Auto kaum gestört fühlten. Ganz geruhsam haben sie die Straße und das Feld überquert…
Auch wider den Wetterberichten hatten wir bisher jeden Tag mindestens einige Stunden Sonne, die immer wieder herrlichste Herbstbilder zauberte
Und am Mittwoch hat hier am Haus ein Glücksbringer das Licht der Welt erblickt - ein kleiner 🍄 hat seinen Kopf aus der Erde gestreckt - ich nahm es genau an meinem Geburtstag als Glücksbringer für mein neues Lebensjahr…
Gestern…
Zum Kaffeestündchen gab es eine Prinzess-Tarta - süß & sahnig und mit Himbeer-Füllung - lecker!
An dieser Stelle ganz lieben Dank an alle, die an meinen Geburtstag gedacht und mir mit ihren Glückwünschen einen große Freude bereitet haben.
🩷🍀🍄☀️🌹🥰
Anschließend sind wir, wie schon im vergangenen Jahr zu Lena-Stina in ihr Keramik-Atelier in der alten Scheune gefahren. Direkt in ihrem Atelier waren wir natürlich nicht, sondern im Lädchen, direkt daneben.
Kurz nach uns betraten zwei ältere Damen das Lädchen, die sich hier und da umschauten. Deshalb konnten wir leider nicht mehr Fotos machen. Während wir uns mit Händen & Füßen mit Lena-Stina unterhielten und erfuhren, dass ihr Sohn hier am Ort wohnt, als Lehrer arbeitet und in einer Blaskapelle spielt, setzten sich die beiden Damen in die Kaffee-Ecke und knusperten die bereit stehenden, selbst gebackenen Kekse - ein schönes gemütliches Bild wie man es aus den Michel-Filmen kennt.
Einige schöne Kleinigkeiten reisen aus dem Lädchen mit uns - u.a. ein Weihnachtswichtel, den sie erst kurz vor Ladenöffnung ins Regal gestellt hat.
Hier in Schweden ist man bisher noch ganz im Herbst und hat bestenfalls Halloween im Blick, aber noch kaum die Weihnachtszeit. Um so mehr habe ich mich über den Wichtel gefreut, weil ich ja nicht im Advent wieder kommen kann.
Gestern waren wir auch noch einmal in Sachen Mitbringsel unterwegs im „Mofas Hus“ - ein Mischung aus Künstlergalerie, Loppis (Flohmarkt) und Kunsthandwerkermarkt. Die Tore waren im Rahmen der „Konst-Rundan“ (einer Art Tag des offenen Ateliers) geöffnet, leider war die Werbung üppiger als das Angebot.
Der heutige Tag zeigt sich das erste Mal von ganz herbstlicher Seite, die Sonne hat nur einen kurzen Gruß gesendet und dem Regen den Vortritt gelassen.
Trotzdem werden wir uns jetzt warm anziehen und eine Runde im Wald drehen.
Und Euch allen wünsche ich ebenfalls einen gemütlichen Sonntag!
Herzlichst, Lene