Samstag, 5. Oktober 2024

An die Waterkant

 … hat uns der Weg bzw. die Bahn am vergangenen Freitag gebracht. Ein so schönes Geschenk-Arrangement der Kinder an den Herzallerliebsten war der Anlass für einen spannenden Besuch in Hamburg. Wobei die Spannung nicht erst vor Ort in Hamburg begann, sondern schon bezüglich der Bahnfahrt. Wenn man wie Jochen unter Platzangst leidet, ist das Thema Bahn nicht ganz ohne. Wir wurden sehr angenehm überrascht und können nicht wirklich meckern - wir durften 1. Klasse reisen, schon dass war eine Premiere, wie es ohnehin ein Wochenende voller „1. Male“ war, eben weil wir noch nie zu Besuch in Hamburg waren.

Wir sind am Freitag Abend in unserem „wahren blauen Dschungel“ gelandet. Ihr fragt Euch, was das heißen soll? Ja, das war der Name unseres Hotelzimmers im Schanzen-Viertel.



In der SamstagNacht wurde es etwas laut auf der Straße, aber die Fenster waren gut schalldicht und wir waren müde von unserer Besichtigungstour. Wir hatten zwar Tageskarten für den hvv, aber genutzt haben wir sie letztendlich nicht, weil wir ausschließlich zu Fuß unterwegs waren und am Abend 18.000 Schritte und 19 Stockwerke auf dem Tacho hatten.

Begonnen haben wir die Tour mit dem Aufstieg auf den grünen Hochbunker, der seit Neuestem ein Hotel & Restaurant beherbergt. Leider hat es ausgerechnet während unseres Aufstiegs heftig zu regnen begonnen. Dank vieler Unterstell-Möglichkeiten hat es zwar länger gedauert, aber wir wurden nicht klitschnass.
Der Aufstieg beginnt auf der Rückseite und schlängelt sich dann irgendwann immer rundum das Gebäude - wir hofften eigentlich, dass sich die Sonne noch sehen lassen würde, doch sie wollte wohl irgendwie nicht, deshalb ist es bei wolkenverhangenen Ausblicken geblieben…


Der Hamburger Fernsehturm

Man hätte Äpfel pflücken können auf der Terrasse…


Der Michel und die Elphi


Und ein Blick von der Treppe an der Fassade nach oben.


Beeindruckend was aus diesem Relikt des letzten Krieges entstanden ist. Es bleibt ein Koloss, aber das üppige Grün hat ihn etwas entschärft.

Während wir dann über die Landungsbrücken schlenderten, uns leckeres Eis (auf die Faust) gönnten, verzogen sich ganz allmählich die Regenwolken…





… und die Elphi kam in Sicht…


Einblick in die Speicherstadt…


und dann stand sie vor uns… Obwohl wir ja für den Sonntag Vormittag Konzertkarten hatten, waren wir so neugierig…



… mit der zweitgrößten Rolltreppe Europas (82 m Länge & 30 Höhenmeter), der „Tube“ ging es hinauf zur Aussichtsplattform „Plaza“ - diesem Zwischenraum zwischen dem alten Kaiserspeicher A und der modernen Glasfassade. 



Blick zurück in Richtung Landungsbrücken


… auf die Hafenanlagen


… und als besonderes Highlight wurde uns dieser herrliche Regenbogen geschenkt.


Ursprünglich wollten wir gern auch noch den Turm vom Michel erklimmen, doch von diesem Plan verabschiedeten wir uns und begnügten uns mit einigen stillen Momenten im Inneren der beeindruckenden Hauptkirche Hamburgs St. Michaelis. Weil wir ja davon ausgehen, dass es nicht bei diesem 1. Besuch in Hamburg bleiben wird, kraxeln wir die 452 Stufen beim nächsten Mal hoch.






Zum Abendessen waren wir in einer Tapas-Bar in der Nähe des Hotels und sind anschließend voller besonderer Eindrücke dieser schönen Stadt und mit müden Füßen ins Bett gefallen.

Am Sonntag hieß es etwas früher aufzustehen, die Brötchen hingen wieder an der Tür, alle anderen Zutaten waren während unserer Samstagstour aufgefüllt parat im Kühlschrank und das Maschinchen  spendete frischen Kaffee. So gestärkt sind wir mit unserem Gepäck losgezogen. Diesmal haben wir die U-Bahn zur Elphi genommen und als Erstes unsere Taschen in einem der Elphi-Schließfächer deponiert. Wie wir später feststellten, haben wir uns zwar den 4-stelligen Code zum Öffnen gemerkt, aber nicht die Nummer des Fachs🥴 Mit ein bissel Ausprobieren… aber das kam ja erst später.
Zunächst kam das Konzerterlebnis… Erneut mit der Tube zur Plaza in der 8. Etage und dann zu Fuß weiter in die 15. Etage zum „Großen Saal“. Eine spannende Atmösphäre! Wir erfuhren dann noch von der Orchester-Chefin, dass es am Abend zuvor einen Fehlalarm gab und dadurch die Sprinkler-Anlage ausgelöst wurde… 120 Mitarbeiter wurden mobilisiert, um den Wasserschaden zu beheben und vor allem die betroffenen Sitze zu trocknen. Wir haben nichts mehr davon bemerkt.

Die Musiker sind bereit - warten auf den Dirigenten Kent Nagano


Das Konzert - Anton Bruckners 9. Sinfonie & György Ligetis „Lux aeterna“ - haben mich echt berührt und beeindruckt. Während der Herzallerliebste die Augen geschlossen hatte, war ich total fasziniert von dem „Tun“ der Musiker. Der Paukist hat mich mit seiner Präzision besonders in den Bann gezogen. 
Also es war ein ganz besonders schönes Erlebnis!!!!
Noch ein Abschiedsbild mit Dirigent (2. von rechts) und Chorleiter


Und nochmals ein schöner Blick auf die Landungsbrücken 


Dorthin kehrten wir, nachdem wir im Elphi-Shop noch ein Buch für Ernie ausgesucht hatten und die Taschen erfolgreich aus dem Schließfach befreit waren 🤓 zurück zu einem kleinen Mittagsimbiss mit Panorama-Blick.
Der mit diesem wunderbaren Wochenende-Erlebnis Beschenkte, sieht doch recht fröhlich aus😄


Diese herrlichen Sonnenblumen aus dem Garten meines ältesten Bruders - wir vier Geschwister hatten uns am Montag Nachmittag aus Anlass des 107. Geburtstages unseres Vaters an seinem Grab getroffen - begleiten uns gerade in den Herbst.
Liebe Nicole, hattest Du diesen 2. Kürbis-Socken neulich vermisst? 


Am kommenden Samstag um diese Zeit sollten wir gerade in Trelleborg von der Fähre in Richtung Ferienhäuschen rollen. Wir freuen uns schon sehr auf diese Auszeit in der schwedischen Wald-Einsamkeit.

Kommt gut durch die Woche - wir lesen uns!
Herzlichst, Lene

Freitag, 27. September 2024

Besuch im Münsterland

Am vergangenen Freitag haben wir uns nach dem Frühstück auf den Weg gen Westen, ins Münsterland gemacht, zu meiner Herzensfreundin Babsi und Ihrem Jörg. Wir kennen uns schon viele Jahre und sind uns nah, auch über die Entfernung hinweg. Wir sind uns schon einige Male in echt begegnet, hier bei uns und auf unseren Lieblingsinseln in Nord- und Ostsee und nun hat es endlich mit einem Gegenbesuch bei ihr geklappt😄 Unbekanntes Münsterland - ein schönes Fleckchen Erde! 
Wir sind am Freitag Nachmittag angekommen und hatten gemeinsame Zeit bis Sonntag Abend. Eigentlich war unser Plan, erst am Montag Morgen heimzufahren, aber… nachdem wir auf der Hinfahrt schon die megalangen Baustellen-Staus in der Gegenrichtung sahen, reifte der Entschluss, lieber in der Sonntag Nacht zu fahren und das war letztendlich eine richtig gute Idee!

Am Samstag sind wir nach einem gemütlichen, ausgedehnten Frühstück zum Garten-Picker gefahren. Ich wusste von Babsi, die wenige Tage vorher dort in netter „Mädels“Runde einen Lichterabend mit Musik genossen hat, dass es kein gewöhnlicher Gartenmarkt ist. Aber das, was uns dort erwartete, war unglaublich (schöööön😄)!!! Das Areal, welches ursprünglich ein komplett verwilderter Privatgarten war, ist mit viel Liebe, Phantasie und zweifellos auch (körperlichem) Engagement in einen Traumgarten mit unzählig vielen schönen, individuellen Gartenräumen verwandelt worden. Und ganz nebenbei ist es eine Gärtnerei, in der man auch viele tolle Pflanzen kaufen kann. Es wird ein geringer Eintritt erhoben, aber man könnte sich dort mit einem Picknick oder einfach nur mit einem Buch stundenlang in einen der lauschigen Gartenräume zurückziehen. Kaffee & Kuchen werden auch angeboten, also man muss sich nicht selbst versorgen.

Hier ein paar Eindrücke von der einmalig schönen Atmosphäre und den herrlichen Blüten…

Komische Vögel am Bachlauf










Und wer sitzt denn da auf dem Bänkchen?






Das ist nur ein winziger Teil dieses einzigartigen Gartens, in dem auch immer wieder schöne Veranstaltungen stattfinden. Es gab auch ein Lädchen mit allerhand Verlockendem, aber da sind wir nur kurz durchgestreift, deshalb konnten gar nicht so viele Begehrlichkeiten geweckt werden. 
Aber… ein paar Pflänzchen durften mit. Die muss ich allerdings noch einpflanzen und dann zeig ich sie Euch in Kürze.

Am Sonntag sind wir durch den Park von Schloss Raesfeld spaziert…






Dieser Blick ist einfach märchenhaft…





Es waren echt schöne, erlebnisreiche, lustige und genussvolle Tage mit Babsi & Jörg - wir haben wirklich sehr viel gelacht und geschwatzt miteinander, die Zuneigung von ihren Fellnasen Gizzmo & Motte genossen, waren an beiden Tagen in der Eisdiele und haben überhaupt lecker gegessen. Mein neuestes Geschmackserlebnis war dabei Apfelkraut - eine regionale Spezialität, vergleichbar mit Rübenkraut. Schmeckt lecker, aber hier habe ich es noch nicht entdeckt. 

Wenn dieser Beitrag erscheint, sind wir gerade mit der Bahn auf dem Weg nach Hamburg, um das Geburtstagsgeschenk des Herzallerliebsten einzulösen. Wir sind gespannt - Näheres in Kürze.

Jetzt wünsche ich allen ein wunderschönes letztes September-Wochenende🍁
Herzlichst, Lene

Sonntag, 15. September 2024

Es herbstelt

 Seit meinem letzten Beitrag hat sich das Sonnenlicht verändert und gefühlt herbstelt es schon. Am letzten Sonntag ist mir nicht wirklich etwas eingefallen, was ich hätte schreiben können. Ich wollte mich nach einer heftigen Arbeitswoche einfach nur treiben & die Nadeln klappern lassen, um runter zu kommen.

Aber ein Highlight gab es allerdings doch und das möchte ich keinesfalls unerwähnt lassen. Am 5.9. war der erste Qi Gong-Termin. Wir bekommen vom Arbeitgeber jährlich ein Gesundheitsticket, welches man vielseitig für Kurse & Therapien einsetzen kann. Es fanden sich ganz schnell wieder Kollegen zusammen, die sich gemeinsam einen Kurs buchen wollten, nämlich Qi Gong - weitere Kollegen haben ihre Tickets noch gespendet, weil sie sie nicht für sich benötigen und so konnten wir Adina (Entspannungs-Therapeutin) zu uns einladen. Wir müssen nirgends hingehen, sie kommt nach Dienstschluss zu uns in den Werkstatt-eigenen Sportraum. 
Klar, sind mir im TV oder Internet schon häufig die Bilder von Menschen begegnet, die in Parks Qi Gong-Übungen in allergrößter Ruhe ausführen, aber ich hab es nicht mit mir persönlich in Verbindung gebracht. Das ist seit dieser 1. Kurs-Stunde (nach einem wirklich stressigen Tag) ganz anders. Die Übungen haben mir nicht nur einfach „gut getan“, sondern haben es vermocht, die innere Unruhe des Tages durch tiefe Entspannung zu ersetzen - ich fühlte mich erholt und konnte die Erlebnisse in der Werkstatt zurücklassen.
Was allerdings seltsam war, dass ich mir keine Übung merken konnte, um sie zu Hause wiederholen zu können? Dazu sagte Adina, dass es ein gutes Zeichen sei, dass ich mich intensiv auf die wohltuende Wirkung der Übungen eingelassen habe…
Leider konnte ich den Termin an diesem Donnerstag nicht wahrnehmen, weil ich da schon anderweitig verabredet war. Nachdem das Treffen mit Elke neulich aufgrund des Straßenbahn-Chaos an einem der heißesten Tage ausfallen musste, waren wir neu verabredet, bevor wir beide hintereinander noch mal Urlaub haben und dann im November die Zeit, auf der Café-Terrasse mit Blick auf den See zu sitzen, 


vorüber wäre. Der „Weiße See“ liegt eingebettet in einen Park, der sehr beliebt ist bei den Menschen im nördöstlichen Stadtbezirk. Es ist herrlich ruhig hier - der Straßenverkehr brodelt erst wieder da auf der anderen Seite hinter den Bäumen am Strandbad.
Es schien zwar herrlich die Sonne, aber die Temperaturen waren eben schon etwas herbstlich und so entschied ich mich für einen Apfelstrudel mit warmer Vanillesoße und einer Kugel Vanille-Eis - das war genau die richtige Mischung. 

Bezüglich meiner Arbeit muss ich feststellen, dass der Stress aus verschiedenen Gründen einfach nicht mehr abreißt und auch die Wohn-Nachbarschaft entwickelt sich immer unruhiger. Wir können nur froh sein, dass wir nicht mittendrin, sondern in der obersten Etage wohnen… 
Und bei all dieser Unruhe sehnen wir uns immer häufiger an andere, entspanntere Orte. Deshalb sind wir schon seit Wochen mit der Urlaubsplanung 2025 beschäftigt. D.h. den anstrengenden Part dabei übernimmt der Herzallerliebste, der so ausdauernd und geduldig (hartnäckig) im www. unterwegs ist, bis er das Richtige findet.😘
Und mit Erstaunen stellte er fest, dass Vieles bereits ausgebucht ist. Also nicht nur wir sind schon so rechtzeitig auf der Suche… Aber die Termine, an denen ich mich mit meinem Kollegen abstimmen muss, sind unter Dach & Fach und so kann ich sie im Dienstplan hinterlegen und mich vorfreuen.

Auch wenn es gerade erst September ist und der Herbst allmählich Einzug hält, bin ich schon mit dem Thema Advent beschäftigt. Mein Adventskalender ist gerade gestern eingetroffen…


Stricktechnisch bin ich immer noch bei den Mützen, aktuell sind es ganz flauschige Exemplare aus einer Mischung von Baby-Alpaca & Merino-Wolle…


Meine Strickjacke ist übrigens auch fertig gestrickt, nur das lästige Fäden vernähen fehlt noch und dann möchte sie noch ein Bad nehmen.

Und gestern gerade habe ich die Nähmaschine wieder aus ihrem Sommer-Schläfchen geholt, weil mir in meinen Vorräten zugeschnittene Elfenstiefel begegnet sind. Das 1. Exemplar…


Und so kann ich endlich mal wieder 2 🩷 bei „Advent“ & „Weich (und/oder flauschig)“ für die Mützen setzen. Da hat sich nämlich recht lange nix mehr getan. 

Soviel zum Rückblick auf die letzten beiden Wochen und jetzt liegen 2 ganz besondere Wochenenden vor uns: von kommenden Freitag - Montag besuchen wir meine Freundin Babsi & ihren Jörg im Münsterland - wir freuen uns sehr auf das Wiedersehen🥰
Und am letzten September-Wochenende lösen wir das Geburtstagsgeschenk vom Herzallerliebsten ein - Fluses haben ihm/uns ein Wochenende in Hamburg mit Bahnfahrt, Hotel und Elphi-Konzert geschenkt - das wird spannend!!! Wir waren noch nie in Hamburg - bei Autoreisen gen Norden versuchen wir Hamburg möglichst nicht zu berühren. Und nun darf sich die DB gern Mühe geben… 

Heute werden wir noch unsere übliche Spazier-Runde drehen - die Sonne scheint, der Wind weht und die Temperaturen liegen knapp unter 20° - kein Grund, auf der Couch zu verharren.

Ich wünsche auch Euch einen schönen Sonntag & eine spannende Woche!
Herzlichst, Lene

Sonntag, 1. September 2024

Meine Woche…

 … begann am vergangenen Sonntag Abend damit, dass Flori die Fotos ihrer Wohnmobil-Reise nach Dänemark mit uns teilte. So viele spannende Erlebnisse, an denen wir auf diese Weise ein kleines Stück teilhaben konnten. Eine ganz schöne Idee!!! Die Jungs - Flori & Ernie - waren zu zweit unterwegs und hatten offensichtlich viel Spaß und schöne Erlebnisse. Täglich waren sie in spannenden Ausstellungen und Museen unterwegs und am Abend beide rechtschaffen müde. Aber Flori meinte im Telefonat am Mittwoch Abend, dass sich Ernie die abendlichen 2 Kapitel lesen dennoch nicht entgehen ließ😄 Sie waren in Kopenhagen auch mit den Rädern unterwegs - für Ernie war es ja die Premiere, in einer so großen Stadt auf dem eigenen Rad unterwegs zu sein und sie waren begeistert von der gegenseitigen Rücksichtnahme der Kopenhagener Radler. Alles in allem sind sie beide auf ihre Kosten gekommen und hatten eine rundum schöne gemeinsame Zeit. 


In dieser Woche waren nun Suse und Ernie gemeinsam in Sachsen unterwegs. Sie werden sicher ebenso viel Spaß miteinander gehabt haben und den heutigen Tag wieder zu einer schönen Unternehmung zu dritt nutzen.

Meine Woche war vor allem durch die hohen Temperaturen geprägt. In meinem Büro kletterten die Temperaturen täglich und der Höhepunkt war am Donnerstag & Freitag mit 30° -


da fällt die Konzentration echt nicht leicht, aber das Wochenende war zum Greifen nah😊

Am Donnerstag war ich mit einer Kollegin aus der Geschäftsstelle in „unserem“ Café direkt am See verabredet. Dafür bin ich voller Vorfreude 1 Stunde früher gegangen und dann… wurde unsere Straßenbahn ausgebremst, weil in der Bahn direkt vor uns jemand ohnmächtig umgefallen ist. So mussten wir und alle weiteren Bahnen, die nach uns kamen, gemeinsam auf den Rettungswagen warten. Dafür hatten alle Verständnis und wer wollte, konnte auch aussteigen und seinen Weg alternativ weitergehen. Für die meisten, wie auch mich, war es keine Option, weil es keine Alternative gab. So waren wir erleichtert, als es weiterging - leider nicht lange, dann kam an der Stelle, als unsere Bahn plötzlich von der Strecke abwich, die Durchsage, dass alle Fahrgäste an der nächsten Station aussteigen müssten, weil diese Bahn aufgrund eines technischen Defekts nicht weiterfahren könne. Wäre diese Ansage schon an der Station vorher gekommen, so hätten alle die Chance gehabt, mit der Bahn hinter uns auf dem „richtigen“ Weg weiterfahren zu können. Das war echt ärgerlich! -So aber haben Elke & ich uns telefonisch darauf geeinigt, unser Treffen zu verschieben, weil sie bei der Hitze nicht noch eine weitere Stunde auf mich warten sollte. Ich hätte nämlich noch 2x umsteigen & laufen müssen. Das war sehr schade, weil wir uns beide auf ein Schwätzchen bei Eis(Schokolade) gefreut haben, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Am Freitag war ausnahmsweise kein Home Office-Tag für mich, weil mein Kollege Jens einen dringenden privaten Termin wahrnehmen wollte, dafür werde ich morgen und übermorgen im Home Office bleiben, um eine Fleißarbeit ungestört zu erledigen. Unsere Beschäftigten dürfen sich auf neue Entgelte freuen, aber zunächst müssen sie halt berechnet & ins Programm eingegeben werden.

Gestern haben wir den Tag wieder mit einem Besuch auf dem Friedhof begonnen und kehrten mit Bäcker-Brötchen zum Spätstück zurück. Die Tomaten auf dem Nachbar-Grab sind inzwischen reif…


Nachmittag waren wir wieder auf unserer üblichen Runde spazieren - die Äpfel werden langsam reif. Leider haben wir keinen Apfelpflücker - so muss man sich ziemlich recken & strecken, um einen kosten zu können. Das Fallobst ist keine Option für uns, bei aller Liebe zu Hunden, die auf den Wegen reichlich unterwegs sind… Diese wilden Äpfel am Baum sehen wirklich verlockend aus und sind sicher ideal für Apfelmus. 


An den Wegen gibt es immer wieder schöne Blicke…


… und Ungewöhnliches zu entdecken…



Wir mussten wieder unsere Pflanzen-App befragen - es sind die einzigartigen, federleichten Blüten der Schein-Akazie.

Wir lieben es, im Spätsommer selbst Äpfel & Birnen zu ernten und sind dazu immer auf eine Selbstpflücke-Plantage gefahren. In diesem Jahr sind dort im Frühjahr leider die Blüten von Äpfel & Birnen erfroren. Deshalb haben wir uns gestern nach einer Alternative umgesehen und ein Bio-Obstgut gefunden…
Heute Mittag kamen wir dort nach halbstündiger Fahrt auf kleinen Landstraßen dort an und wurden von fröhlichem Spiel auf der Familienwiese begrüßt - einem weitläufigen Gartenspielplatz mit u.a. ausrangierten Traktoren, auf denen die Kleinen sichtlich viel Spaß hatten. Auch in den Baumreihen 



war viel Familienleben und es wurde schon geplant, dass es Apfelkuchen, Apfel-Pfannkuchen, Apfelmus geben wird, wobei die Familien die Äpfel auch in Kisten auf dem Bollerwagen transportierten. Wir wollen ja einfach nur einmal ausgiebig den Geschmack frischer, selbst gepflückter Äpfel genießen und keinen großen Vorrat anlegen. Außerdem war es für uns eine riesengroße Freude, zu sehen, dass sogar unsere absoluten Lieblingsapfelsorte Gravensteiner gab. Pflücken konnte man sie nicht mehr, weil sie bereits vollständig geerntet waren, aber im Hofladen konnte man sie kaufen. 
Und kaum waren wir zu Hause, wurden sie gekostet und wir erinnerten uns wieder an die Zeit, als wir sie  am Beginn unserer Ehe im Garten seiner Familie geerntet und vernascht haben. 

Das ist nun unser Mund-Vorrat für die nächsten Tage - in der Mitte die Gravensteiner und links & rechts die Sorte Elstar


Und mit dem heutigen Tag hat tatsächlich schon der meteorologische Herbst begonnen - ich bin gedanklich und praktisch schon bei meinen Advents-Vorbereitungen. Einige schöne Ideen warten auf Umsetzung - ich hoffe sehr, dass sie mir gelingen!

Während ich mich schon mit dem Advent beschäftige, hat uns der Herzallerliebste eine bleibende Erinnerung an unseren diesjährigen Dänemark-Urlaub im Juni geschaffen…


Genauso haben wir er es erlebt & genossen - es ist so schön und berührt mich wirklich!!! 

Aber nun wartet der September mit seinen Highlights auf uns… wir sind schon voller Vorfreude😄  

Nun wünsche ich Euch allen eine schöne neue Woche - 
genießt die spätsommerlichen Momente mit allem was für Euch dazu gehört. 

Herzlichst, Lene