Unser Müritz-Wochenende begann am Samstag zu zweit beim Abendessen direkt am Hafen von Waren und einem abendlichen Spaziergang zurück zum Hotel. Am Sonntagmorgen genossen wir dort noch das reichhaltige Frühstück und waren dann ein weiteres Mal auf spezieller Mission unterwegs. Ca. 45 Minuten von Waren entfernt, hatten wir online noch ein überaus nettes Häuschen für unsere gewünschte Silvester-Auszeit entdeckt. Und so war die Gelegenheit günstig, es sich direkt anzusehen und diesmal wurden wir nicht enttäuscht... Das rote Häuschen steht in einem winzigen, beschaulichen Dorf zwischen 2 Seen und herrlichem Wald drumherum...
Unter dem grauen Dach im Hintergrund wird der „grüne Kamerad“ Unterschlupf finden und da lagern die Holzvorräte für den gemütlichen Kamin…
Am Nachmittag waren wir mit den Kindern verabredet, zunächst zum Kaffeestündchen - der Großvater wurde natürlich schon sehnlichst von Klein-Ernie zum Spielen erwartet. Das Kuchen-essen & Urlaubsbilder anschauen war für ihn nur Nebensache. Die junge Familie war Anfang Februar in Süd-Spanien, in der Wüste Tabernas & in Granada - eine erlebnisreiche Reise mit beeindruckenden Bildern! Und auch wir können uns immer an die Bilder dieser Reise erinnern, weil...
...wir eine Fliese mit einem typischen Muster aus der Alhambra, der berühmten Stadtburg von Granada geschenkt bekamen... und einen Granatapfel, dem typischen Symbol von Granada. In den Gärten der Alhambra wurde in Zusammenarbeit mit der Universität von Córdoba eine Sammlung von Granatapfelbäumen angelegt. Und wir können uns jetzt an diesem Exemplar aus Keramik/Ton erfreuen. Man könnte es auch als Vase für kleine Zweige oder Blümchen verwenden.
Außerdem habe ich eine große Tasche von feinem Häkel-/Stick-/ und/oder Klöppelgarn und Stick-Stoffen aus einer Haushaltsauflösung einer offensichtlich Stickbegeisterten Dame mitgebracht. Das ist ein richtiger Schatz, der völlig unerwartet in meine Hände gelegt wurde.
Nach dem Kaffee- und Spielstündchen sind wir gemeinsam spazieren gegangen, Ernie auf seinem "Holz-Moped", dass er sehr liebt, weshalb er sich auch noch immer nicht zum Umstieg aufs Fahrrad entschließen kann. Zunächst machten wir allerdings auf ihrer Haus-Baustelle Station, schließlich steht sie ja nur auf der anderen Seite vom Innenhof ihres Grundstücks - sie sind also ohnehin vor Ort. Es geht voran, man kann sich schon besser vorstellen, wie es wird, aus einer ehemaligen Lagerhalle wird ein modernes Wohnhaus - am Montag wurde der Dachstuhl mit dem OG aus Holz aufgesetzt. Und zufällig kam hier gerade ein Freund vorbei, der ihnen das Garagentor bauen wird.


























































