Sonntag, 27. Januar 2013

Und schon...

... geht der Januar schon wieder zur Neige. Er sollte aber nicht vorüber gehen, ohne dass ich Euch "Vielen Dank" sage für Eure lieben Worte zum letzten Post. Das Thema hat uns verständlicherweise noch immer nicht losgelassen, aber wir wären nicht wir, wenn wir nicht gerade in solchen Situationen unseren Optimismus ganz besonders aktivieren würden. Wir schöpfen Hoffnung... und legen die Hände nicht in den Schoß.
In der vergangenen Woche standen meine Eltern im Vordergrund, zum einen der 88. Geburtstag meiner Mutter, der wieder Anlass für ein kleines Familientreffen war und zum anderen musste dringend etwas geklärt werden. Mein Vater hatte (seiner Demenz geschuldet) die Krankenversicherung gekündigt - das konnte ich wieder rückgängig machen, aber mit dieser blöden Demenz gelingt mir das leider nicht.
Es ist sehr traurig mit anzusehen, wie sich ein Mensch durch diese tückische Krankheit völlig verändert. Erst hatte er nur Namen oder einzelne Worte vergessen, dann waren ganze Lebensjahrzehnte aus seinem Gedächtnis gestrichen und die Kindheit und die Zeit des Kriegsdienstes trat in den Vordergrund, dann fand er die Wege nicht mehr, die er viele Jahre regelmäßig gefahren ist und nun... verstummt er mehr und mehr und "versteht die Welt nicht mehr". Deshalb haben wir uns entschlossen, die rechtliche Betreuung für ihn zu übernehmen und entsprechend beim Amtsgericht zu beantragen. Hoffentlich mahlen die amtlichen Mühlen nicht allzu langsam.
Bei der Arbeit konnte ich die ersten Stressmomente des Jahres auch hinter mir lassen und hab mir am Freitag eine kleine Pause gegönnt. Ach ja, an so ein dreitägiges Wochenende könnte ich mich durchaus gewöhnen - es tut echt gut! Ich hab nicht unbedingt sooo viel getan, aber schon allein das Aufstehen ohne Wecker-klingeln macht den Tag zu etwas Besonderem und ein gemütliches Frühstück in aller Ruhe sowieso. Im Büro schaff ich es immer nur "im Vorübergehen".
Aber ganz untätig war ich natürlich auch nicht. Nachdem ich mich ohnehin schon als Späteinsteiger bei Lunacys origineller Aktion "6 aus'm Stash" angemeldet hatte, wollte ich auch endlich mal die entsprechenden Vorbereitungen treffen. Der Hinter- grund dieser Aktion ist es, den eigenen Wollvorrat etwas zu dezimieren und dazu sollten 6 Päckchen/Tüten (jeweils für 2 Monate) mit einer Wollsorte bestückt werden. Und dann hat man eben diese 2 Monate Zeit, um die Wolle zu verarbeiten. Ich habe also Wolle ausgewählt und "blind" eingetütet - zumindest die, für die Monate März bis November - für Januar/Februar hab ich ja schon einen Plan. Aber die folgenden Tüten werden dann (zumindest von der Reihenfolge) überraschend sein. Hier also meine Auswahl, von Filzwolle über Alpaca, Sockenwolle, Farbverlaufsgarn bis zur "bunten Jeans". Aus diesem Garn hatte ich vor Jahren schon einmal eine Jacke begonnen, aber... nun soll sie entweder eeeendlich beendet werden oder etwas völlig anderes entstehen. Mein Sparschaf hat sich freundlicherweise als Assistentin zur Verfügung gestellt.


 Hier sind sie also schon verpackt...


 ... und morgen geht es hiermit los. Am 28.02. soll es dann fertig sein.


Gestern habe ich Kekse gebacken, eine helle Sorte mit Walnüssen und Cranberries und eine dunkle Sorte mit Walnüssen und bitterer Schokolade. Davon gibt es allerdings keine Fotos. Nun haben wir wieder was
"zu Knabbern" zum Kaffeestündchen. Allerdings gab es diesmal einen kleinen Unfall kurz vor Abschluss der Aktion. Irgendwie waren die Topfhandschuhe etwas nass geworden und als ich das heiße Blech aus dem Ofen holte... Die Brandblasen stören zum Glück nicht beim Stricken und beim Nähen.
Denn nach der Back-Aktion hab ich dann noch etwas ausprobiert, was ich hier schon vor einiger Zeit entdeckt hatte - ein Kramtäschchen aus Schokoladenpapier. Es hat richtig Spaß gemacht, aber ich musste festgestellen, dass Reißverschlüsse aus dem Kaufhaus vielleicht doch nicht so optimal sind. Wobei ich auch noch nicht wirklich so viele Vergleichsmöglichkeiten hatte in meiner relativ kurzen Näh-Praxis. Aber ich sollte mich doch mal in einem Geschäft mit mehr Auswahl umschauen - ist schon notiert! Und hier mein Ergebnis der Schokopapier-Näh-Premiere...



Und bevor ich für heute zum Ende komme, darf ich Sabine mit großer Freude als neue Leserin begrüßen - sei herzlich Willkommen!!!

Nun hoffe ich, dass Euch der angekündigte Wetterumschwung keine gesundheitlichen Probleme bringt und Ihr die kommende(n) Woche(n) mit viel Freude und kreativen Ideen nähender-, strickender-, kochender-, backender und fotografierenderweise genießen könnt!!!

Seid ganz herzlich gegrüßt von Lene

Sonntag, 13. Januar 2013

Das neue Jahr...

... begann für uns ziemlich unangenehm. Ein treuer Gefährte über fast 15 Jahre - unser Auto - ist in der Neujahrsnacht unrettbar abgebrannt. Diese Nachricht hat uns ziemlich unvermittelt getroffen und traurig gemacht, vor allem weil es in einem 100-Seelen-Dörfchen auf einem Privatgrundstück unter'm Carport vermeintlich sicher stand. Kurz bevor uns die Nachricht telefonisch erreichte, waren wir auf einem Spaziergang noch voller Vorfreude auf die Möglichkeiten, die uns der frisch überholte "Gefährte"  in diesem Jahr bieten würde. Außerdem war nach Jahren wieder ein 2-wöchiger Ferienhaus-Urlaub in der schwedischen Wald- und Seen-Einsamkeit gebucht. All dies wird nun nicht machbar sein. Klar, die Welt geht nicht unter und ein Leben ohne Auto ist durchaus möglich und denkbar. Aber wir hätten den Zeitpunkt dafür gern selbst bestimmt und ganz sicher unspektakulärer gestaltet. Für uns war es eben nicht einfach ein alltäglicher (und ersetzbarer) Gebrauchsgegenstand, sondern fast ein Familienmitglied - deshalb gibt es hier einen Nachruf für ihn, der mir aus der Seele spricht.

Trotz allem möchte ich es natürlich nicht versäumen, Ilona als neue Leserin hier in meiner kleinen Welt ganz herzlich zu begrüßen, in der es in Kürze sicher wieder Angenehmeres zu erzählen gibt.

Ich wünsche Euch allen eine schöne, sonnige, vielleicht schneeweiße, nicht zu arbeitsreiche, dafür um so kreativere Woche!

Bis dahin seid ganz herzlich gegrüßt von Marlene

Montag, 31. Dezember 2012

Willkommen 2013

 
 
Man nehme Zuversicht und Glück
von Nächstenliebe auch ein Stück,
ein Schuss Vertrauen und Humor,
für andere stets ein offnes Ohr,
ein hohes Maß an Lebensmut –
dann wird das nächste Jahr auch gut.
(Autor unbekannt)

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein frohes, erlebnisreiches, glückliches, seelenruhiges, stressarmes, unterhaltsames, reiselustiges, vergnügliches, kulinarisches und vor allen Dingen rundum gesundes Jahr 2013!!!


Seid ganz herzlich gegrüßt von Lene

Sonntag, 23. Dezember 2012

Es ist geschafft,


die anstrengenden, arbeitsreichen Wochen liegen hinter uns und
nun dürfen wir ihn genießen, den Zauber dieser besonderen Tage. 

In diesem Sinne
wünsche ich Euch und Euren Lieben
ein frohes Weihnachtsfest

Mögen Euch im Lichterglanz und 

in netter Gesellschaft unbeschwerte, 
sowohl besinnliche als auch
fröhliche Stunden (und mehr)
beschert werden


Seid herzlich gegrüßt von Lene

Sonntag, 2. Dezember 2012

1. Advent

Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
dass er leuchte uns so sehr
durch die dunklen Stunden.

Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz - welch ein Schimmer!
Und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.

Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen!

(Adventsgedicht, Autor: Matthias Claudius (1740-1815))

Ich hab mich ja schon längere Zeit nicht gemeldet. Das hatte mal wieder berufliche Gründe. Dazu muss ich wahrscheinlich gar nicht mehr sagen. Es wird sich in den nächsten 3 Wochen sicher auch nichts daran ändern, weil es ja auf den Jahres(abrechnungs)Endspurt zugeht. Aber dennoch hoffe ich sehr auf stille Advents-Stunden bei Kerzenschein, besinnlicher Musik und der einen oder anderen Nascherei.
Auch in den stressigsten Zeiten hilft es mir immer wieder sehr, die Stricknadeln klappern zu lassen und zu basteln. Leider fehlte mir die Zeit, alles im Foto festzuhalten und so sind die Strickwerke bereits am Mittwoch unfotografiert auf unserem werkstatt-eigenen Adventsmarkt verkauft worden. Aber von meinem kleinen Karten-Sortiment gibt es Fotos



 
Es hat große Freude gemacht, wie Karte für Karte entstanden ist und es ist ein schöner Gedanke, dass sie demnächst auf die Reise an liebe Menschen gehen werden.

Nun wünsche ich Euch eine schöne Adventszeit -
seid ganz herzlich gegrüßt von Marlene  

Sonntag, 21. Oktober 2012

Einen sonnigen Herbst-Samstag...


... durften wir gestern genießen. Also nochmal in Sandalen und ohne Jacke unterwegs sein - wie herrlich!!!
Allerdings sind wir gar nicht so weit gegangen, denn wir hatten uns vorgenommen, endlich Schlehen zu pflücken, bevor es womöglich noch andere tun. Vor Jahren haben wir schon einmal Schlehensaft angesetzt und der hat uns damals so gut geschmeckt... Seitdem haben wir nach Schlehdorn-Hecken Ausschau gehalten und hier sind wir nun endlich wieder fündig geworden


Allerdings ein richtig großes Vergnügen ist es nicht, sie zu pflücken, weil die Zweige lange Dornen tragen und ich überlasse es Eurer Phantasie, Euch vorzustellen wie unsere Unterarme aussehen. Aber wenn der Saft fertig ist, sind auch alle Schrammen verheilt. Wir sind auch mehrmals von älteren Herrschaften angesprochen worden, die sich erinnern konnten, dass "... früher Saft daraus gemacht wurde..." Sie hatten dabei so ein Strahlen in ihrem Gesicht. Die Zeit verging wie im Fluge, wir haben uns tatsächlich 3 Stunden durchs Gebüsch gearbeitet...


... und sind mit knapp 11 kg nach Hause gekommen, die wir zunächst gewaschen, getrocknet...


und eingefroren haben. Eigentlich pflückt man die Früchte ja erst nachdem sie Frost bekommen haben, weil
dadurch der Gerbstoffgehalt gesenkt wird und sie eigentlich erst dann genießbar werden. Und ob dieser Prozess auch durch Tiefkühlen erreicht wird, ist scheinbar umstritten? Die einen sagen, es funktioniert überhaupt nicht, die anderen haben schon jahrelange positive Erfahrung mit dem Einfrieren. Wir probieren es jetzt einfach aus und hoffen, dass es klappt. Bei unserem ersten Versuch vor Jahren hatten die Früchte schon den Frost am Strauch bekommen, damit stellte sich die Frage erst gar nicht. Aber vielleicht hat ja jemand unter Euch schon Erfahrungen damit gemacht?


Auch heute ist es noch einmal schön warm und sonnig und so wird unser Spaziergang nachher wieder zu den Äpfeln führen. Hier in unserer unmittelbaren Umgebung am Stadtrand Berlins gibt es noch viele ursprüngliche Feldwege, die mit Obstbäumen gesäumt sind. Und so sind wir natürlich nicht Einzigen, die davon profitieren. Man sieht so manchen Spaziergänger, der entweder sofort genießt oder in Körbchen/Beutel seine Ernte nach Hause trägt.


Nun wünsche ich Euch allen einen schönen Sonntag und eine angenehme Woche
seid herzlich gegrüßt von Lene

Sonntag, 7. Oktober 2012

Nur ganz kurz...

... möchte ich mich melden. Der Alltag hat mich wieder - eine stressige Abrechnungs-Woche liegt noch vor mir und dann darf es wieder etwas gemächlicher zugehen. Die Erinnerungen an den schönen, abwechslungsreichen Urlaub bringen immer wieder Energie und dieses Gesteck, dass ich aus Mitbringseln aus Wald und Drogeriemarkt gewerkelt hab, trägt auch dazu bei...

...einmal auf dem Esstisch


 ... und einmal von der Sonne verwöhnt


Wobei ich dazu sagen möchte, dass ich das Moos nur aufgesammelt und nicht dem Waldboden abgetrennt hab. Das hatten offensichtlich schon andere getan und so kam mir dann die Idee, es mitzunehmen.

Nachdem wir jetzt 2 Tage dunkelgraue Wolkensuppe mit Sturm und Regen hatten, strahlt heute wieder herrlichster Sonnenschein vom Himmel!!! Deshalb werden wir gleich einen Spaziergang über die Apfelbaum-Wege hier am Rande der großen Stadt machen.

Ich wünsche Euch allen einen ebenso sonnigen Sonntag-Nachmittag und eine schöne herbstliche Woche -
seid ganz herzlich gegrüßt von Lene