...haben wir noch einmal intensiv genossen, bevor der Herbst mit Dauerregen eingekehrt ist.
Es zieht uns immer wieder in die Uckermark mit ihrer schönen Natur oder besser gesagt natürlichen Schönheit, die uns alles bietet, was wir hier in der Stadt vermissen. Eine Stille, die man nicht wirklich beschreiben kann – es ist längst nicht ohne Geräusche dort, aber die Dinge, die man hört bilden auf ganz besondere Weise eine einzigartige Komposition... das Rauschen der Blätter im Wind, das Summen von Insekten, der Flügelschlag von Greifvögeln, das Klopfen eines Spechts, hier und da das Krähen eines Hahns, das Muhen einer Kuh, das Wiehern eines Pferdes und nicht zuletzt die Abwesenheit fortwährender Motorengeräusche ... Ebenso herrlich ist auch die Luft, glücklicherweise noch „richtige“ Landluft, ganz im positiven Sinne gemeint. Vielleicht liegt es auch an den idyllischen Kindheitserinnerungen, die in solchen Momenten bei uns wieder lebendig werden? Denn eigentlich sind wir beide, wie wir immer wieder feststellen, richtige „Landeier“.
Es zieht uns immer wieder in die Uckermark mit ihrer schönen Natur oder besser gesagt natürlichen Schönheit, die uns alles bietet, was wir hier in der Stadt vermissen. Eine Stille, die man nicht wirklich beschreiben kann – es ist längst nicht ohne Geräusche dort, aber die Dinge, die man hört bilden auf ganz besondere Weise eine einzigartige Komposition... das Rauschen der Blätter im Wind, das Summen von Insekten, der Flügelschlag von Greifvögeln, das Klopfen eines Spechts, hier und da das Krähen eines Hahns, das Muhen einer Kuh, das Wiehern eines Pferdes und nicht zuletzt die Abwesenheit fortwährender Motorengeräusche ... Ebenso herrlich ist auch die Luft, glücklicherweise noch „richtige“ Landluft, ganz im positiven Sinne gemeint. Vielleicht liegt es auch an den idyllischen Kindheitserinnerungen, die in solchen Momenten bei uns wieder lebendig werden? Denn eigentlich sind wir beide, wie wir immer wieder feststellen, richtige „Landeier“.
Wobei meine Eltern eigentlich vom Herzen her Städter, genauer gesagt Berliner und nur von Berufswegen zwischendurch auf dem Land gelandet sind – aber zum Glück für mich damals. Jochen dagegen ist diese Liebe zum Land in die Wiege gelegt worden. Denn sein Vater hat als Landschaftsmaler die Natur besonders geliebt und sich für alles interessiert, was damit im Zusammenhang steht. Und hat sein Wissen natürlich auch gern an seine Söhne weiterge-geben. So staune ich immer wieder, wie viele Pilze Jochen kennt. In diesem Jahr kann man ja wirklich nicht sagen, man geht Pilze „suchen“, sondern vielmehr ist es „pflücken“. Denn sie wachsen sehr reichlich. Allerdings muss ich gestehen, dass mein Wissen bei essbaren Pilzen über Pfifferlinge, Maronen und Steinpilze nicht hinausgeht. Dabei gibt es ja noch Butterpilze, Grünlinge, Ziegenlippen, Rotkappen... die ich ganz sicher nicht mitgenommen hätte. Außer- dem liebt Jochen auch die Schirm-(oder Parasol)pilze und Blutreizker, die man zubereitet wie Schnitzel. Also in diesem Jahr ist der Waldboden wirklich reichlich gedeckt mit den schönsten Pilzen, egal ob essbar oder (für uns) nur als Fotomodell geeignete Exemplare wie der Fliegenpilz. Wir haben uns einen kleinen Vorrat mitgebracht. Aber es ist ganz sicher noch immer viiiel zu finden.
Von „unserem“ See haben wir uns für dieses Jahr verabschiedet – die Gelegenheit, in seinem schon ziiiemlich kalten Wasser (vielleicht 12°?), noch einmal zu schwimmen, konnten wir uns nicht entgehen lassen. Hochsommer-Badefreuden sind zugegebenermaßen anders, aber dennoch war es ein besonderes Vergnügen. Jetzt ist die Saison für uns beendet, denn nach Eisbaden steht mir dann doch nicht der Sinn – da warte ich lieber geduldig auf den nächsten Sommer.
Und jetzt kann ich noch eine Woche den Müßiggang = Urlaub genießen. Vor allem ist es ja immer wieder sehr wohltuend, wenn man nicht in aller Frühe von einem schrillen Geräusch aus den schönsten Träumen gerissen wird. Es sei denn, der Postbote klingelt... um mir z. B. meinen tollen Gewinn von der netten Landfrau zu bringen, auf den ich mich sehr freue!!!
Alles andere wird sich dann auch ergeben.
Nur eines darf ich natürlich nicht vergessen, den 93. Geburtstag meines Vaters. Sein Geschenk – eine Schreibmaschine – haben wir ihm schon vergangene Woche gebracht, nach- dem sein „gutes Stück“ nach 60 Jahren endgültig seinen Geist aufgegeben hat. Aber ganz ohne geht es für ihn eben auch nicht.
Alles andere wird sich dann auch ergeben.
Nur eines darf ich natürlich nicht vergessen, den 93. Geburtstag meines Vaters. Sein Geschenk – eine Schreibmaschine – haben wir ihm schon vergangene Woche gebracht, nach- dem sein „gutes Stück“ nach 60 Jahren endgültig seinen Geist aufgegeben hat. Aber ganz ohne geht es für ihn eben auch nicht.
Nun wünsche ich Euch allen einen gemütlichen Sonntagabend – möglicherweise vor'm Kamin – und eine angenehme und nicht zu verregnete neue Woche!!!
Herzlichst, Marlene


