Endlich sind Ruhe, Zeit und die technischen Voraussetzungen gegeben, um ein bisschen von unseren wunderbaren Nat(Ur)laubs-Erlebnissen zu erzählen.
Wir waren in diesem Jahr zu Gast im Fjäll südwestlich der Stadt Östersund. Für mich persönlich war es eine total neue Erfahrung und Herausforderung, Berge von mehr als 1000 Metern zu erwandern. Die Temperaturen waren anders als hier in Berlin, sehr angenehm bei 15° - 20°. Es gab auch häufig Regen und Wind, aber dennoch absolutes Wohlfühlwetter – die Luft war „wie Samt und Seide“. Und wenn man ganz entspannt auf der Terrasse saß, mit dem Blick über die Baumwipfel zum See und mit wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut, dann drangen ausschließlich Geräusche der Natur an unser Ohr: das Plätschern der Wellen, hin und wieder „sprang“ ein Fisch, Mutter Haubentaucher beim Schwimmunterricht mit ihren Lieben, Familie Schwalbe beim (leider vergeblichen) Versuch des Nestbaus auf dem Kabel von der Solaranlage zum Brunnen, der Kuckuck und natürlich das beruhigende Rauschen der Bäume im Wind. Es war einfach wie Balsam für die Seele!
Aus dem Baden in den klaren Bergseen wurde allerdings nichts, da sie ganz sicher weniger als 10° „warm“ waren. Mit den Füßen haben wir’s probiert und dabei belassen. Immerhin lag auf den umliegenden Bergen immer noch teilweise Schnee. Es ist wirklich eine faszinierende Umgebung!!! Ich kann es einfach nicht in Worten beschreiben. Genauso wenig, wie dieses immer wieder andere, aber doch jedes Mal einmalig schöne Licht der Midsommar-Nächte mit Worten zu beschreiben ist. Ich denke, die Bilder sprechen für sich:
Abschied von Rostock


Begrüßungshimmel über Schonen

Zwischenstop auf dem Zeltplatz Arashult am Vänernsee
(ein ehemaliger Bauernhof - etwas skurril, aber sehr sympathisch)




Der SB-Hofladen
(die offene Schublade links ist die Kasse)

Zum See
"unser Häuschen"
(mit dem Kühlschrank im Berg - rechts die gelbe kleine Tür)

hier lagert das Holz für die gemütlichen Kaminabende

Das "stille Örtchen"

Der Blick von der Terrasse

rundum Natur pur