Donnerstag, 29. November 2007

Rezepte


Dem Wunsch von Bek möchte ich gern nachkommen und das Rezept der Marzipantaler (meine Namensschöpfung nach dem Malheur) weitergeben. Eigentlich sollten es MARZIPANSCHLEIFEN werden, aber ich musste leider improvisieren, nachdem die Naht der Spritztüte geplatzt ist.

Das Original-Rezept lautet also wie folgt:
1. Für ca. 40 Stück 150 g Butter und 100 g Marzipan-
Rohmasse
würfeln. Mit 100 g Zucker mischen und im
Mixer cremig schlagen.
2. Nacheinander 3 Eier unter die Creme rühren. 250 g gesiebtes Mehl und 50 g fein gemahlene Mandeln oder Walnüsse zufügen und rasch unterheben.
3. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Teig in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen, ca. 6 cm große Achter auf mit Backpapier belegte Bleche spritzen. In etwa 12 Min. goldgelb backen. Dann zum Abkühlen auf mit Pergamentpapier bezogene Metallgitter legen.
4. In zwei Töpchen je 100 g Aprikosenkonfitüre und rotes Johannis-
beergelee
erhitzen, in zwei Gefrierbeutel füllen, eine der unteren Ecken klein abschneiden. Konfitüren in die Löcher der Achter spritzen. Nach Wunsch die Schleifen zusätzlich dünn mit Puderzucker bestäuben.

Die Rezepte von Mürbeteigplätzchen und Vanille-Kipferl sind, denke ich, allseits bekannt.










Da ich nun dabei bin, verrate ich noch gern das Rezept der HASELNUSS-MAKRONEN

3 Eiweiß
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
200 g gemahlene Haselnüsse
1 Prise Salz
Das Eiweiß mit der Prise Salz sehr steif schlagen.
Den Zucker und die Haselnüsse in Portionen
dazugeben und gut (aber mit Gefühl!!) untermischen.
Mit 2 Teelöffeln die Masse auf Oblaten und dann
auf ein Blech mit Backpapier setzen.
Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad ca. 20 Min. backen.
Ein Hinweis noch: knusprig wird die äußere Schicht erst beim Abkühlen.

Mittwoch, 28. November 2007

Advent, Advent

Leider ist die schöne Zeit des kreativen Faulenzens nun wieder vorbei, kaum dass sie begonnen hat. Heute habe ich noch einige Plätzchen gebacken - Haselnuss-Makronen, Vanille-Kipferl, Marzipan-Taler (hab ich sie getauft) und die allseits beliebten Mürbeteigplätzchen. Und da meine Männer die Plätzchen am liebsten pur mögen, hab ich mir außer etwas Zartbitter-Schoki und Orangenguss jegliche weitere Deko verkniffen.
Und morgen früh heißt es um 4.30 Uhr wieder, auf den "lieblichen" Klang des Weckers zu höhren. Aber es sind ja nur noch 17 Arbeitstage in diesem Jahr!!! Außerdem werden noch einige Events ein wenig Abwechslung bringen - morgen beginnts mit dem Basar, auf dem Keramik-, Kerzen- und Holzprodukte verkauft werden. Nächste Woche laden wir zum Adventskonzert ein und dann folgen noch einige Weihnachtsfeiern im größeren und kleineren Rahmen. Und natürlich der Gottesdienst, dessen Gestaltung vor allem in den Händen der behinderten Beschäftigten liegt. Seit Wochen wird geprobt und es klingen die Melodien von der Chorprobe durch's Haus. Ein Hauch des Weihnachtszaubers!











Sonntag, 25. November 2007

Im Zeichen des Weines...


... stand unser heutiger Sonntag. Wir waren von der Ihringer Winzergenossenschaft eingeladen zum alljährlichen "Weinfestival der Sinne". Es findet immer in einem ehemaligen Flugzeug-Hangar des Flughafens Tempelhof statt. Insgesamt waren ca. 100 Aussteller aus den gesamten badischen und württembergischen Weinanbaugebieten vertreten. Es versteht sich von selbst, dass man nicht überall probieren kann. Wir lieben die Weine vom Kaiserstuhl sehr - man merkt ihnen an, dass sie von der Sonne verwöhnt werden. Und wir haben eben auch eine persönliche Beziehung gerade zu den Ihringern aus der Zeit, als wir im Schwarzwald wohnten. Also Gewürztraminer und Muskateller mmmmhhhh!!! Ich geb's zu, mir war im Anschluß eeeeetwas "schwummerig". Vor lauter Weinseeligkeit sind wir dann noch mit der U-Bahn 1 Station zu weit gefahren - das ist mir noch niiiie passiert. Der Fußmarsch zurück zur richtigen Haltestelle hat sehr gut getan!!!
Eigentlich wollte ich an dieser Stelle noch das eine oder andere eigene Bastelwerk vorstellen. Aber daraus ist nichts geworden - ich hab mich einfach in der Kunst des "kreativen Faulenzens" geübt.
Ich kann Euch sagen, es tut sooooo gut - probiert es selbst mal aus!!!












Donnerstag, 22. November 2007

Dramatische Ereignisse

Nachdem der Messerstecher seit "unserer" Attacke weitere Male unterwegs war, ist er heute wohl auf frischer Tat ertappt worden. Es ist ein psychisch kranker Mann hier aus unserer Straße. Die Polizei hat sich heute morgen die Feuerwehr zur Hilfe geholt, weil er sich in seiner Wohnung offensichtlich verbarrikadiert hat. Sie haben sich den Weg durch's Fenster gebahnt. Mittags war er allerdings schon wieder auf freiem Fuß und hat weitere Autos auf allen 4 Reifen zerstört. Nun ist die Polizei gerade mit der Amtsärztin vor'm Haus. Denn er hat auch Anwohner belästigt und bedroht, die jetzt um ihre Aussage gebeten wurden. Man kann für ihn wirklich nur hoffen, dass er jetzt endlich eine Therapie in einer entsprechenden Einrichtung bekommt und damit wäre gleichzeitig auch uns Anwohnern sehr geholfen. Er ist einfach nicht mehr tragbar - die Autos sind schließlich nur die eine Seite. Wenn man dagegen Angst um seine Kinder haben muss, da hört aus meiner Sicht das Verständnis auf.
Jochen sagt gerade, er ist mit Handschellen in einen Krankenwagen gebracht worden. Vielleicht können wir nun wieder zur Ruhe kommen!!!

Sonntag, 18. November 2007

Eine Woche im November

Der heutige, absolut entspannte, Sonntag hat für die zurückliegenden stressigen Tage entschädigt. In der Werkstatt geht es derzeit rund - ich sage nur "Multi-Tasking". Neben den "geheimnisvollen" Weihnachtsvorbereitungen ist schon viel für den Jahresabschluss zu tun. Alle Jahre wieder!
Aber was Jochen und mich wirklich getroffen hat, war die nächtliche Attacke auf unser Auto. Am Donnerstag morgen haben alle Nachbarn (einschließlich uns) mit großer Verärgung entdeckt, dass die Reifen auf der Gehwegseite zerstochen wurden. Die Polizei hat die Schäden zwar aufgenommen, aber mehr konnten die Beamten nicht für uns tun. Leider brauchen wir eine Sondergröße und müssen nun auf die Lieferung warten. Eigentlich wollten wir an diesem Wochenende den Grabstein auf den Friedhof bringen und das Grab mit Tannengrün abdecken. Das muss nun leider warten, da der Friedhof 50 km entfernt ist und wir nicht unbedingt mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren möchten.
Trotz allem ist es mir heute gelungen, Ruhe und neue Energie für die kommende Woche zu tanken. Am Dienstag steht ein unangenehmer dienstlicher Termin auf dem Programm - danach kann ich tiiiief durchatmen und dem Rest der Woche mit Gelassenheit entgegen sehen.
Vom 24. - 28. hab ich dann frei!!!
Neben einer Geburtstagskarte für unseren Chef hab ich mich heute mal wieder im Nähen versucht - es ist ein kleines Sternlein entstanden. Einer der kleinen Elche hat übrigens einen neuen Besitzer gefunden. Florian bereitet sich auf sein 1. Weihnachtsfest in den eigenen 4 Wänden vor und hat dort ein nettes Plätzchen für ihn.

Sonntag, 11. November 2007

Ein Sonntag im November

Uns bot sich heute morgen ein tolles Bild mit weißer Pracht und tanzenden Schneeflocken. In Zeiten von wettermäßigen Extremsituationen dürfen wir echt dankbar sein für soviel Normalität in Form eines Schneeschauers im November. Außerdem hat er - zumindest bei uns - eine vorweihnachtliche Stimmung gezaubert. So hab ich tätsächlich - nach verschiedenen Anregungen in anderen Blogs und dem gestrigen Textilmarktbesuch - meine Nähmaschine und Stoffreste hervorgeholt, um zu experimentieren. Und wie es bei Experimenten so üblich ist, glücken sie nicht immer im 1. Versuch und es geht so einiges daneben. 4 weihnachtliche Anhänger sind schließlich doch einigermaßen gelungen:

Samstag, 10. November 2007

Marktbesuch

An diesem Wochenende treffen sich Textil-Künstler zu einem Marktfest in der Domäne Dahlem. Ich hab mich seit Wochen schon darauf gefreut, einfach aus Neugierde. Ich liebe solche Märkte mit ihrer bunten Vielfalt, auch wenn ich nur selten etwas kaufe. Einfach das Schauen ist schon eine Freude für sich.
Wie bei jedem Marktspektakel dort war auch hier für's leibliche Wohl bestens gesorgt, angefangen von Blechkuchen und Pizza bis hin zur Gänsekeule mit Rotkohl und Klößen und dem zum Wetter passenden Glühwein. Schön, dass man sich das Erlebnis dank der Fotos noch mit nach Hause nehmen kann.






























ein origineller Geselle


Gänsekeulen-Genuss mit musikalischer Untermalung und danach ein Scherenschnitt vom Profi(l)










Eine Kutschfahrt, die ist lustig, eine Kutschfahrt, die ist fein...

Der Hahn und sein Harem - irgendwer tanzt immer aus der Reihe











Herr von und zu Kraa auf dem Lehrpfad

Ländliche Idylle











Maaarziiipaaan in nie gesehener Vielfalt














Tolle Filzobjekte präsentiert in und um eine(r) richtige(n) Jurte










Die alte Linde im goldenen Laubkleid

Apropos Wetter, wir haben gut daran getan am späten Vormittag loszugehen, denn jetzt schneit und gewittert es hier in Berlin - der erste Schnee der Saison!!!